Mutige vor! – Wikipedia sucht

Stellenausschreibung

😉

Wer ist so mutig und wagt wichtige Entscheidungen zu treffen? Community-Kenntnisse sind nicht unerwünscht. Es bedarf Nerven wie Drahtseile und ein ordentliches Potential an Stressresitenz.

Also ganz im Ernst, es warten wichtige Aufgaben auf denjenigen, der sich zur Wahl stellt. Er muss 15 Stimmen von anderen Wikipedianern erhalten, um kandidieren zu können. Ziel ist es Streitigkeiten, Auseinandersetzungen zu klären.

Gründe:

Die bisher eingerichteten Vermittlungsausschüsse:x: zeigten sich in der Praxis als wenig erfolgreich – die meisten angestrengten Vermittlungen enden ergebnislos. Das neue Schiedsgericht:x: soll effektiver arbeiten.

Aber:

Oberste Entscheidungsgewalt hat die Wikimedia Foundation mit Sitz in Florida, die den Betrieb der Wikipedia und ihrer Schwesterprojekte finanziert und die Server des Internetprojekts betreibt.

Alle Hintergründe:
Kleinz, Torsten: Wikipedia sucht Schiedsrichter:x: via heise online

Teilen

Ähnliche Beiträge

KIM-Studie 2006: Kinder und Medientechnik

Haushalte, in denen Kinder aufwachsen, verfügen über eine sehr gute technische Ausstattung.

Vom Fernseher (100 Prozent) über Handy (95 Prozent), CD-Player (94 Prozent), Computer (89 Prozent), DVD-Player (81 Prozent) bis hin zu Digitalkamera (57 Prozent) und MP3-Player (42 Prozent). Dies berichtet die Studie „Kinder und Medien 2006“ (KIM-Studie) des medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest.

DVD-Player können dabei nach Selbsteinschätzung der Kinder von ihnen am besten bedient werden. Danach folgt schon das Verschicken von SMS.

Die technische Kompetenz steigt laut Studie erwartungsgemäß mit zunehmendem Alter: So kann ein Drittel der Sechs- bis Siebenjährigen eine DVD abspielen, bei den 12- bis 13-Jährigen beherrschen dies über zwei Drittel.

In den meisten Kinderzimmern zu finden ist der CD-Player, gefolgt vom Kassettenrekorder und dem Radio.

Die KIM-Studie 2006 beschäftigte sich aber auch mit der Nutzung von Compuntern.
Nach den Ergebnissen der Studie benutzen sogar 81 Prozent der Kinder zwischen sechs und 13 Jahren den Computer. Wie zu erwarten war, liegt der Anteil bei Jungen (85 %) neun Prozentpunkte höher als bei Mädchen (76 %). Bei den 12- bis 13-Jährigen nutzen mit 96 Prozent fast alle bereits einen PC.

Der größere Anteil (54 %) sitzt nur ein- oder mehrmals pro Woche am Rechner, 16 Prozent noch seltener. Die häufigsten Nutzungsmotive sind Computerspiele, das Arbeiten für die Schule und Lernprogramme.

Quelle:
KIM-Studie 2006: Kinder können am besten mit dem DVD-Player umgehen via Media Infodienst
KIM 2006 : Immer mehr Kinder werden Computernutzer via MPFS

Teilen

Ähnliche Beiträge

CC in der Schweiz

Die Digitale Allemend übernimmt die Projektleitung der Creative Commons in der Schweiz. Dies teilte sie in ihrem Weblog mit.
Am 26.05. ist der Launch der Creative Commons in unserem Nachbarland.

Teilen

Ähnliche Beiträge

Lawrence Lessig am Welttag des geistigen Eigentums

Bereits am Welttag des geistigen Eigentums stellte sich Lawrence Lessig im Bayerischen Rundfunk der Frage, ob das Copyright noch zu retten ist.

Auszüge des Interviews und ein Podcast podcast bietet die Seite des Rundfunksenders.

Quelle:
“Lessig ist lässig” – Lawrence Lessig im Gespräch auf jetzt.de der Süddeutschen Zeitung

Teilen

Ähnliche Beiträge

Kriminelle Verbraucher?

Die hier gemachten Überlegungen rechtlicher Art beziehen sich auf das US-Copyright.
Ein Gericht in Nordkarlifornien hat entschieden, dass es legal ist, im Rahmen der Verwerterlizenzen und den gesetzlichen Vorgaben private Kopien von DVDs zu machen.
Die DVD Copy Control Association hat damit ein Problem, zumal sie das Kopieren von DVDs ganz gerne vollständig untersagen möchte.

Copyright ist eine komplizierte Sache. Geschützt wird nur das, was der Autor, Verwerter, der Fotograf, ein Filmemacher oder Komponist geschaffen hat. Es beinhaltet dabei aber nicht die Ideen oder die faktischen Informationen, welche das Werk enthält.

Noch komplizierter wird es dann beim Fair Use. Viel hängt vom Zweck und der Beschaffenheit des genutzten Materials ab. Eine beschränkte Wiedergabe zum Zweck der Kritik, für Anmerkungen, die Nachrichten, Lehre und Forschung und den Unterricht hat diesen Spielraum. Das Nutzen dieser Materialien für den kommerziellen Gebrauch hingegen verstößt eindeutig gegen die Grenzen des Fair Use.

Der Audio Home Recording Act von 1992 erlaubt zwar das Mitschneiden von Radio- und Fernsehsendungen, sagt aber nichts über das Anfertigen von digitalen Aufnahmen aus, das Konvertieren von CDs und das Speichern in MP3-Playern. Apple iPod hätte trotz seiner legalen Downloadangebote für Geld (iTunes) Schwierigkeiten, wenn die Menschen nicht auch die Möglichkeit bekämen, ihre eigenen CDs zu konvertieren und auf ihren iPod überspielen könnten.

Genauso ist das bei DVDs. Die Nutzer möchten diese in andere Formate überführen, um sie auf anderen Abspielgeräten sehen und nutzen zu können.

Im Fall dieser Gerichtsentscheidung wurde klargestellt, dass DVDs im Rahmen von Fair Use nicht anders behandelt werden können als CDs und Musikstücke. Für die DVD-Verkäufer ist der Schutz schon wichtig und sie glauben, wenn sie ihren Nutzern das Leben schwer machen, würden sie ihren Erfolg erhöhen (z.B. mehr Verkäufe etc.).

Die Musikindustrie hat sich mit DRM auf CDs eher geschadet und überschlägt sich nun fast dabei, davon abzurücken. Eine ganze Reihe von Musikdownload-Anbietern wie eMusic, Audia Lunchbox und Anthology verzichten ganz auf DRM. Erwartet wird dadurch eine Zunahme bei den Verkäufen. Auch EMI versucht nun mit Songs ohne DRM die Verkaufszahlen durch Premium-Angebote zu steigern.

Recht spät haben die Verantwortlichen festgestellt, dass DRM nicht funktioniert. Die System sollten unauthorisiertes Kopieren verhindern, aber bis jetzt ist kein Kopierschutz entwickelt worden, der nicht gehackt worden ist. Das machte es aber auch schwierig, zahlende Kunden zu bekommen, wenn diese Systeme doch so gut wie keinen Effekt hatten und sich die Titel dann doch auch ohne diese Beschränkungen erwerben ließen.

Gerad gabe es wieder Meldungen, dass der Kopierschutz von HD-DVD und Blue ray geknackt ist.

Es wird auch weiterhin notwendig sein, Musik und Filme zu schützen, aber es gibt besser Methoden als die auf den Trägern implementierten aktiven DRM-Kopierschutzsysteme. Zu den besseren Möglichkeiten gehören “Fingerprints” und “Watermarks”, deren Vorteil es ist, dass sie das Kopieren nicht verhinden. Sie machen nur nachweisbar, wer gegen das Copyright verstoßen hat. Damit wird die Masse der gesetzestreuen Konsumenten nicht von vornherein kriminalisiert, sprich, ihr werden keine bösen Absichten unterstellt. Warum, so fragt der Autor des Artikels, hat man das nicht von Anfang an so gehandhabt?

Quelle:
Criminalising the consumer:engl: auf Economist.com

Teilen

Ähnliche Beiträge

E-Books – Opfer von DRM?

Rob Beschizza kommt in seinem Artikel:engl: in Wired Blogs zu dem Fazit: Killed By DRM: e-Books!

Zu den Gründen:

  • Die Technologie für eBooks ist durch agressives DRM in Verruf gekommen.
  • Nutzer von eBooks möchten nicht mit tausenden mehr oder minder stabilen Formaten/Standards konfrontiert werden.
  • eBooks sind immer an einen Computer/ an eine begrenzte Anzahl von Computern gebunden durch DRM. (eingeschränkte Bewegungsfreiheit)
  • Durch die enge Bindung an den PC sollte dieser möglichst nie ausfallen, weil dann bereits vorher erworbene eBooks nicht mehr genutzt werden können. (Viel Geld für nix ausgegeben.)
  • Viele eBook-Firmen sind pleite gegangen. Für die Nutzer bedeutet dies Unsicherheiten bei den dort erworbenen eBooks. (Updates, Backfiles usw.)
  • DRM-geschützte Inhalte der public domain können nicht andersweitig verwendet werden, weil nach dem digital millenium copyright act (DMCA) das Umgehen von DRM strafbar ist.
  • Die hohe Komplexität von DRM-Schutzmaßnahmen macht sie und damit die eBooks sehr störranfällig.
  • Hit Control-C, go directly to jail? – Wer kopiert geht sofort hinter schwedische Gardinen?
  • DRM-Systeme werden immer wieder geknackt und sind daher keine wirklich wirksame Garantie dafür, dass man auch eine legale Kopie des Buches erworben hat.

Nur zu verständlich daher die Forderung:

E-books are growing, thanks to the improving simplicity and mobility of acquired content. With the masters of digital music finally relenting and offering DRM-free tracks, it’s time to kill e-book rights management once and for all: give us we want, in the file format we want, and you get our money. Once.

Quelle:
Beschizza, Rob: Killed By DRM: e-Books:engl: in Wired Blogs

Teilen

Ähnliche Beiträge

[Kurz] Podcast zu einer Musik-Welt ohne DRM

Yasmin Kötter spricht über den DRM-Verzicht bei EMI mit Gerd Fuchs vom Bundesverband Digitale Wirtschaft über DRM, Nutzerfreundlichkeit und Zukunftsperspektiven. Gesprochen wird dabei über Formate, was mit DRM-freier Musik möglich ist. Genannt werden Interessen der Kunden, von Apple iTunes und Musicload, aber auch der Künstler.
In einer umfangreichen Form werden aktuelle Entwicklungen gut verständlich besprochen.

Kötter, Yasmin: Podcast: Eine Musik-Welt ohne DRM?:x: via Netwelt.de

Teilen

Ähnliche Beiträge

Kampagne "Ich bin Bib(liotheks)fit"

Die von von Büchereien, Fachstellen und dem Borromäusverein durchgeführte Leseförderungskampagne “Ich bin Bib(liotheks)fit” erhielt gestern in Wiesbaden den Auslese Preis 2007 der Stiftung Lesen in der Kategorie “Förderpreis für herausragende Initiativen”. Die Auszeichnung war mit 1.000 Euro dotiert.
Die Aktion startete November 2006 und führte Kindergartenkinder an den Aufbau und Nutzungsmöglichkeiten in Büchereien heran.

Bisher wurde bereits für 2.200 Kindergartengruppen Aktionspakete von den diözesanen Fachstellen und den Büchereien vor Ort eingesetzt.

Diese Aktion erfreut sich aber auch außerhalb der katholischen Büchereiarbeit einer großer Nachfrage. Daher wird die Aktion im Mai mit einer zweiter Materialstaffel mit 3.300 Aktionspaketen fortgesetzt.

Quelle:
Auszeichnung für Kampagne “Ich bin Bib(liotheks)fit” via Börsenblatt Online

Weitere Informationen unter:
Bibfit.de
Projekte der Stiftung Lesen

Teilen

Ähnliche Beiträge

[Kurz] Stärkung der (Print-)Verwerter

Das Börsenblatt berichtet, dass gestern ein Grundlagenpapier von der Abgeordnetenversammlung verabschiedet wurde, welches die die Inneren Regeln der Buchbranche ergänzt.

Der Gesetzgeber erkennt die besonderen Aufgaben der Branche an, indem er wesentliche Rahmenbedingungen unseres Handelns schützt. Dazu gehören unter anderem die Bindung des Buchpreises und die Gewährung des Umsatzsteuerprivilegs.

Quelle:
Grundlagenpapier via Börsenblatt Online

Teilen

Ähnliche Beiträge

Unser digitales Gedächtnis: ein Sieb mit vielen Löchern

Steintafeln halten ewig, Disketten und CDs nicht. Atari-Dateien lesen ist schon verflucht schwer. Bibliotheken suchen verzweifelt nach Lösungen zur Langzeitspeicherung. Europa will sich vereinheitlichen: Muss man am Ende wieder Daten in Büchern ablegen?

Dies ist die Einleitung des Artikels von Hendrik Werner in Welt Online.
5100 Jahre wie Tontafeln aus der Metropole Uruk am Euphrat hat kein Stück Papier gehalten und unsere digitalen Medien halten kaum 20 Jahre. Aber nicht nur die Haltbarkeit der Trägermedien digitaler Daten ist ein Problem, sondern auch ihre Kodierung. Wie soll man noch Daten entziffern, die in den Neunzigern auf einem Atari-Computer geschrieben wurden? Mitte der Achtziger jubelte der Philosoph Vilém Flusser noch in seinem Manifest “Die Schrift”:

„Es gibt jetzt Codes, die besser als die der Schriftzeichen Informationen übermitteln. Was bisher geschrieben wurde, kann besser auf Tonbänder, Schallplatten, Videobänder oder Disketten übertragen werden. Künftig wird mit Hilfe der neuen Codes besser korrespondiert, Wissenschaft getrieben, politisiert, gedichtet und philosophiert werden können als im Alphabet.“

Tja, heute kann man nur noch traurig darüber schmunzeln. Am effektivsten und am dauerhaftesten für die Archivierung hat sich noch immer das Buch erwiesen, totgesagt und schwachgeredet.

Der Bibliothekswissenschaftler Uwe Jochum warnt vor der Alterung der Hardware digitaler Speichermedien, die es notwendig mache, die Systeme alle drei Jahre auf neue, kompatible Versionen umzustellen.

Das Ergebnis der Konferenz zur Digitalen Langzeitarchivierung in Frankfurt a. M. hat viele Fragen aufgeworfen, aber keine Antworten gefunden. Man einigte sich nur darauf, dass die Kräfte auf europäischer Ebene gebündelt werden müssen, um die vielfältigen Probleme rasch und möglichst ressourcenschonend zu lösen. Wichtig dafür ist die Standardisierung von Workflows und Prozessen für die digitale Langzeitarchivierung.
Neil Beagrie von der British Library warnte davor:

„Die Risiken, die mit einem Nachlassen der gemeinsamen Bemühungen verbunden sind, sind kaum zu kalkulieren. Wir stehen alle in der Pflicht, das Bewusstsein für die Bedeutung dieser globalen Herausforderung hochzuhalten“.

Quellen:
Werner, Hendrik: Digitale Gedächtnisse bekommen Alzheimer auf WELT ONLINE
Experten vereinbaren multinationale Zusammenarbeit bia Börsenblatt Online

Mehr Informationen:
Herausforderung: Digitale Langzeitarchivierung. Strategien und Praxis europäischer Kooperation

Teilen

Ähnliche Beiträge
1 2 3 8