Lieber eine Runde surfen als dem Fern(seh)weh folgen

Die deutsche Jugend ist im Internet zu finden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Marktforschungsinstitute SPA und Synovate, die der EIAA (European Interactive Advertising Association), ein Branchenverband der pan-europäischen Online-Vermarkter, in Auftrag gegeben hat.

Erstmalig gehen die europäischen 16- bis 24-Jährigen öfter online (82 Prozent) als sie fernsehen (77 Prozent). Unabhängig vom Alter liegt die TV-Nutzung an fünf bis sieben Tagen pro Woche beim Durchschnitts-Europäer derzeit noch vorne (86 Prozent). Doch auch in Europa holt das Internet gegenüber 2005 mit einem Wachstum von knapp 11 Prozent auf nunmehr 75 Prozent kräftig auf.

Das reine Surfen (Dtl. 82 %, EU 87 %) und die Kommunikation via E-Mail (Dtl. u. EU 74 %) sind vorne. Mit 37 % liegt der Erfahrungsaustausch in Deutschland gegenüber 27 % in der EU vorne. Dazu zählt unteranderem die Nutzung von Bewertungsplattformen (Urlaub, Professoren, etc.).

Gemischt ist das Ergebnis für Social Networks (Dtl. 37 %, EU 51%), Foren (Dtl. 28%, EU 26 %), Chats (Dtl. u. EU 13 %).

Besonders Filme, IP-TV und Video-Streamings liegen […] im Trend. So wächst die Beliebtheit von Bewegtbildern im Web gegenüber 2006 um beeindruckende 211 Prozent auf insgesamt 28 Prozent.

Blogger sind in Deutschland mit 10 % deutlich weniger verbreitet als in der EU mit 16 Prozent. Im heiß umkämpften Markt des Musik-Downloads sind nur 16 % der Deutschen zu finden, im Vergleich zu Europa, wo es 31 % sind.

Quelle:
Junge Deutsche surfen lieber öfter, statt fernzusehen via de.internet.com

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Kommen nach der großen Community die elitaeren Kreise?

Die große Wissensgemeinschaft der Wikipedia bekommt immer mehr Konkurrenz. Anfang des Jahres startete Citizendium:engl: . Jetzt startet Veropedia:engl: . Hier werden die Artikel verifiziert und gescoutet, d.h. durch die Nutzer bewertet. “Veropedia is based on Wikipedia, a user-contributed encyclopedia.”
Ein anderes Angebot ist Scholarpedia:engl: , the free peer reviewed encyclopedia written by scholars from all around the world.

Sie alle basieren auf der Idee, dass eine Community Wissen aufzeichnen und zusammentragen kann. In der Frage, wie man die Qualität verbessern kann – Wikipedia setzt hier eindeutig auf die Quantität der Nutzer – gehen Citizendium und Scholarpedia den Weg einer zunehmenden Exklusivität. Veropedia hingegen ist “a collaborative effort by a group of Wikipedians to collect the best of Wikipedia’s content, clean it up, vet it, and save it for all time.”

Mehr dazu:
Multipedias via infobib
Graf, Klaus: Veropedia – zitierfähige Wikipedia? via archivalia

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[Kurz] Libreas 10/11 ist da

Unter dem Motto Bibliothek und Web 2.0 | Bibliotheksjournalismus ist die aktuelle Ausgabe erschienen.

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World Usability Day in Berlin

Am 08.11.2007 findet der 3. World Usability Day im Berliner Heinrich-Hertz-Institut (Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik) statt. Dieser dritte weltweite Informationstag für benutzerfreundliche Technik steht unter dem Motto “Von der Plage zum Genuss – Wie Technik benutzbar wird”.
Der Eintritt ist frei. Anmelden kann man sich hier.

Informationsseite zum:
Usability Day (dt.)
Usability Day :engl:

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Microsoft möchte einen Neuanfang für sein Betriebssystem.

Ein besseres Windows-System würde auf einen komplett neu geschriebenen Kernel setzen und allen alten Ballast über Bord werfen. Aber genau solch einen Neuanfang kann es aus Gründen der Kompatibilität nicht geben, beklagt der langjährige Microsoft-Mitarbeiter Larry Osterman.

Damit sitzt Microsoft wohl in einem ziemlichen Dilemma.

Quelle: Microsoft: Mit Windows ist kein Neuanfang möglich via golem.de

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