Sony hat nicht genug vom alten DRM-GDebakel?

Man möchte meinen, die Root-Kit-Problematik hätte Sony gereicht (wegen häufiger Zitierung verzichte ich mal auf einen verweisenden Link). Doch fehlgedacht:

Unter Führung von Sony Pictures unternehmen eine Reihe großer Hollywood-Studios einen neuen Anlauf zur Etablierung von digitalem Rechtemanagement (DRM). Das “Open Market” getaufte Konzept soll für Interoperabilität und Nutzerakzeptanz sorgen.

Bei diesem Versuch setzt man auf kompatible Geräte, Software und Datenformate, d.h. auf einen “offenen Markt” für digitale Filme mit DRM. Nach einem Bericht von TechCrunch:engl: befinden sich unter anderem Fox, Paramount, Time Warner, Amazon, WalMart und Comcast im Boot und unterstützen das Sony-Konzept; Apple und Disney sind nicht dabei.

Eine Präsentation:engl: von Mitch Singer zeigt wie “Open Market”
funktionieren soll. Ein großes Problem, dass sich dabei abzeichnet ist, dass die Anbieter große Mengen von Informationen zur Mediennutzung des Konsumenten erhält.

Quelle:
Gehring, Robert A.: Sony Pictures will DRM retten – “Open Market” soll für Interoperabilität sorgen via golem.de

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