Katze und Maus

Diesmal gibt es nichts zum Gucken, sondern eine Leseempfehlung der tierischen und märchenhaften Art.

Grimm, Jacob und Wilhelm:Kinder- und Hausmärchen. München 1977, S. 44-46.
oder online:
2. Katze und Maus in Gesellschaft via xeno.org

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Die 7 W-Fragen

Hausarbeitsthema bzw. Abschlussarbeitsthema erhalten? Chaos im Kopf? Oh je, wie soll ich das schaffen?

Beispielthema:

Konfiguration einer digitalen Reglerbaugruppe mit Hilfe eines Assistenten

Schritt für Schritt ist die Lösung. Eine erste Gliederung und Sortierung der Gedanken ermöglichen die “7 W-Fragen”.

1. Was will ich herausfinden?

Formuliere eine Hauptfrage. Was ist ist das Hauptthema deiner Arbeit?
Bsp.:

Wie muss so ein Regler konstruiert sein, um eine einfache Handhabung zu gewährleisten?

2. Welche Unterfragen kann ich stellen?

Hier kannst du Fragen zu Einzelaspekten deiner Arbeit stellen. Was für Unterthemen musst du in deiner Arbeit beachten?
Bsp.:

Wobei soll der Assistent helfen?
Welche Schnittstellen benötigt der Assistent?
Welche Programmierrichtlinien muss ich beachten?
Welche Begrifflichkeiten muss ich defnieren?
Welche Programmierumgebung benötige ich?
...
Was für Literatur muss ich lesen?

3. In wie weit ist mein Thema mit anderen Themen ähnlich?

Wenn das Thema/Oberthema/Teilthema so schon mal bearbeitet worden ist, erleichtert es dir den Einstieg in deine Arbeit, da du

  • bereits verwendete Litertur zu deinem Thema finden kannst.
  • eine Hilfestellung zum möglichen Aufbau/zur möglichen Gleiderung deiner Arbeit erhältst.
  • auf vorhandene Erkenntnisse/Lösungen aufbauen kannst.
  • neue Aspekte/Fragen findest, die du unter anderen Umständen nicht bedacht/gestellt hättest.

Bsp.: Vorhandene Entwicklertools erleichtern dir die Programmierung von Ereignisroutinen.

4. Worin unterscheidet sich mein Thema von ähnlichen anderen Themen?

  • Ist es das Material?
  • Ist es die Art der Fragestellung?
  • Ist es die Verbindung von Aspekten?
  • Ist es das methodische Vorgehen?

Bsp.:

Ich wähle einen theoretischeren Ansatz.

oder:

Mein Schwerpunkt liegt auf einer verbesserten Bedienfreundlichkeit.

oder:

Der Assistent, den ich entwickle, enthält eine Plausibilitätsprüfung, die unsinnige Nutzereingaben verhindert.

oder: …

5. Was könnte sich an meinem Thema noch ändern?

In manchen Fällen ist das gegebene Thema zu weit gefasst, um dir genug Freiraum für deine Arbeit zu lassen. Hier kannst du dein Thema genauer beschreiben oder du kannst auch später während der Arbeit daran dein Thema einschränken.

Bsp.: Statt

Konfiguration einer digitalen Reglerbaugruppe mit Hilfe eines Assistenten

könnte dein genaues Thema

Konfiguration einer digitalen Reglerbaugruppe mit Hilfe eines Assistenten im Rahmen des Projektes XY

heißen.

6. Was soll an meinem Thema unbedingt so bleiben?

Du beginnst deine Arbeit meistens mit bestimmten Vorstellungen und Zielsetzungen. Dein Professor hat dir bestimmte Vorgaben gemacht, die du einhalten sollst. Diese Frage hilft dir dabei, die wichtigsten Aspekte nicht aus den Augen zu verlieren.

Bsp.: Nicht ändern darf sich:

    	
  • das Oberthema meiner Arbeit
  • die Zukunftsfähigkeit meines Assistenten
  • die serielle Schnittstelle
  • die Modularität
  • ...

7. Welchen Platz hat mein Thema ungefähr in der Forschungslandschaft?

Haben schon sehr viele das Thema/ ein ähnliches Thema bearbeitet oder sehr wenige. Das hat Auswirkungen auf den Erfolg deiner Literaturrecherche und deine zu erbringende Eigenleistung bei der Bearbeitung dieses Themas.
Bsp.:
Es gibt bereits verschiedene digitale Reglerbaugruppen, die jedoch nicht mit Hilfe eines Assistenten konfiguriert werden können. Bisherige Parameter wurden werksfertig mitgeliefert.
Literatur zu den Reglerbaugruppen gibt es und auch die benötigten Parameter kannst du entsprechenden Dokumentationen entnehmen, d.h. du erfährst relativ schnell, welche Parameter du für die Entwicklung deines Assistenten beachten musst.

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Abgesang auf eine tolle Sache?

Vor etwas mehr als einem Jahrx: ist Zeno.org gestartet. Ralf Szymanski von Zeno.org schreibt in dem zum Portal gehörigem Blog:

Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, geben die laufenden Einnahmen diese Mittel nicht her, alternative Ertragsmodelle finden kaum Akzeptanz und unsere eigenen Ressourcen sind nicht hinreichend, um eine sinnvolle Fortsetzung und Weiterentwicklung des Projektes zu gewährleisten bis es sich aus eigener Kraft refinanziert.

Das macht deutlich, dass Open Access nur so lange funktioniert, wie Open Access finanzierbar ist.

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Wer hat Angst vor Youtube?

MGM zumindest nicht, denn Metro-Goldwyn Mayer ist das erste große Filmstudio, welches Filme und Serienmaterial auf Youtube bereit stellt.

Zu den Inhalten, die MGM Youtube zur Verfügung stellen will, gehören zunächst Folgen aus der 80er-Jahre-Gameshow “Amercian Gladiators” sowie der “Impact”-Channel, über den MGM Ausschnitte aus Actionfilmen wie Rocky oder Ronin anbietet.

Der Western “McQuade, der Wolf” und der Actionfilm “Der kugelsichere Mönch” sollen sogar in voller Länge über Youtube zu sehen sein.

Eine entsprechende Vereinbarung wurde zwischen dem Filmstudio und Google für die USA geschlossen. Für Youtube-Besucher aus anderen Ländern heißt es dabei: “Wir müssen draußen bleiben.”

MGM ist nicht der einzige Anbieter, der mit Youtube zusammen arbeitet. Der Fernsehsender CBS will innerhalb des Monats November Folgen der Fernsehserien “Star Trek” und “Beverly Hills 90210” über diesen Kanal verbreiten.

Quelle:
Filmstudio MGM bietet Filme über Youtube an :x: via golem.de

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DiPP geht in die dritte Runde

3.0 ist momentan Standard in vielen Bereichen. Ich erinnere mich da an die CC-Lizenzen in der Version 3.0 oder an den inzwischen auch immer häufiger gebrauchten Begriff Web 3.0. Citavi will, wie ich heute gelesen habe, 2009 ebenfalls mit einer Version 3.0 auf den Markt kommen. So verblüfft auch die Nachricht nicht, dass die DiPP-Lizenzen nun endlich auch als Version 3.0 zur Verfügung stehen.
Neben den Creative Commons Lizenzen werden die DiPP-Lizenzen gerne übersehen. Sie bieten sich jedoch besonders für wissenschaftliche Texte im Rahmen von (Open Access-)E-Journals aus. Besonders ihre klaren Richtlinien in Bezug auf den Umgang mit Metadaten, ihre Gültigkeitserklärungen bezüglich ihrer älteren Versionen sorgen für ein hohes Maß an rechtlicher Sicherheit im wissenschaftlichen Umfeld. Hier kann keine CC-Lizenz mithalten.

Die überarbeiteten Lizenzen berücksichtigen die aktuellen Veränderungen im Urheberrecht, die mit dem In-Kraft-treten des so genannten Zweiten Gesetzes zum 1. Januar 2008 zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft gelten. Ausgehend von diesen Neuerungen wurde insbesondere die Aufnahme von unbekannten Nutzungsarten ergänzt.

Es hat lange gedauert, bis diese Änderungen eingearbeitet worden sind und negativ wirkt sich neben dem geringen Bekanntheitsgrad sicherlich auch die derzeitige Einsprachigkeit aus. Die Lizenzen sind zur Zeit nur deutschsprachig vorhanden.
Positiv hingegen ist:

Die Lizenzen regeln jetzt außerdem Kombinationen mit Werken, die bereits unter anderen Lizenzen, z.B. Creative Commons (CC), erschienen sind. Damit ist Lizenzgebern die Möglichkeit gegeben, die näheren Bedingungen einer Verbindung von eigenen Inhalten mit CC-Lizenzinhalten klarzustellen. Die einzelnen Bestimmungen sorgen für die Kompatibilität der DPPL-Lizenzen mit CC-Lizenzen und der GNU Free Documentation License.

Damit ist eine wichtige Voraussetzung geschaffen worden, die eine weitere Verbreitung der Lizenz ermöglichen wird. Jetzt heißt es, entsprechende Übersetzungen ins Englische rasch zu tätigen und eine grafische Anzeige der Lizenz zu ermöglichen.

Quelle:
Digital Peer Publishing Lizenzen Version 3.0 veröffentlicht via Digital Peer Publishing NRW
Suber, Peter: Version 3.0 of the DiPP licenses:engl: via Open Access News

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007 – Die Lizenz zum … TIME OUT

DRM zeigt seinen Schrecken und schlägt zurück. So zumindest muss man wohl die Szenen beurteilen, die Christian Hauschke in seinem Beitrag “007 – Ohne Lizenz zum Aufführen” schildert.

Grund für die peinliche Panne: «Unsere US-Partner hatten uns Passwörter für die Ausstrahlung des Films gegeben, da es ja die Vorpremiere war, aber die sind um 22 Uhr abgelaufen», zitiert das Online-Magazin Mediafax einen Kinovertreter.

Es ist peinlich, was da passiert ist, nicht, weil DRM funktioniert hat, sondern weil das Zeitfenster, in dem so ein Film gestartet wird, nicht entsprechend beachtet wurde. Planung ist alles und DRM zwingt dazu, solche Dinge mitzuplanen!
Nun das war wohl ein ernüchterndes Erlebnis für die Bukarester Besucher der Preview des neuen Bond-Films “Ein Quantum Trost”. Dieses Erlebnis lässt – vermutlich nicht zu unrecht – den amerikanischen Verleihern nur “Ein Quantum Verstand” nahelegen. Tröstlich ist für die Veranstalter sicherlich nicht, dass DRM tatsächlich funktioniert. Das hätte man bestimmt auf eine andere Art früher oder später herausfinden können. Ein wenig Schadenfreude sei dem unbeteiligten Leser da schon gegönnt.

Quellen:
Peinliche Panne: Bond-Film abgewürgt via 20minuten.ch
Hauschke, Christian 007 – Ohne Lizenz zum Aufführen via Infobib.de

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Mensch-Maschine-Interface-Design – Firefox geht neue Wege

Aza Raskin, der seit Anfang 2008 “Head of User Experience” bei Mozilla Labs ist, stellt seine Vorstellungen vor und möchte, dass das Interface des Firefox ganz verschwindet.

“Wenn wir bei Mozilla Labs ein User Interface entwerfen, dann soll es nicht benutzbar sein, sondern human”, erklärt Raskin.

Unter einem “humanen Interface” versteht er dabei:

Ein humanes Interface ist tolerant gegenüber menschlichen Fehlern und arbeitet zum Vorteil des Menschen.

Mehr dazu im Golem.de – Interview :

:engl:

(deutsch)

Zum sehr ausführlichen Artikel:
Jens Ihlenfeld: Wie das neue User-Interface für Firefox entsteht via golem.de

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Katzensport und Toastbrotphysik – Naturgesetz trifft auf Mr. Murphys Gesetz

Das ist ein Katzenmontag mal ganz aus der Reihe – aber die Empfehlung von Doreen konnte ich jetzt nicht bis zum neuen Jahr aufschieben – :cheesy:

Katzen-Toastbroat-Test (link)

Bitte nicht nachmachen.

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Plädoyer für den Wissenschaftlichen Bibliothekar

“Library 2.0 – Secrets from science librarians that can save you hours of work.” titelt The Scientist. Erzählt wird die Geschichte einer Doktorandin der Medizin, die durch die Hilfe des Wissenschaftlichen Bibliothekars David Osterbur, der an der Countway Medical Library der Harvard Medical School tätig ist, bei ihrer Recherche sehr viel Zeit gespart hat.

Bibliothekare der heutigen Zeit sind nicht mehr die Dewey-Spezialisten von vor 25 Jahren, sondern

a well-versed treasure trove of knowledge, even in life sciences. “People think they know how to search for things, when they really don’t know how to use some search tools efficiently,” says Osterbur.

Die Erfahrung mache ich zur Zeit auch ständig, dass es Studenten gibt, die nach einer halbstündigen Einführung in die Recherche (ohne Übungen!!!) glauben, sie würden jeden Kniff beherrschen und wären Experten. Osterbur spricht hier vermutlichen vielen Recherchespezialisten aus der der Seele.

Wo muss man die Nutzer abholen, damit sie bereit sind zu lernen? Welche Unterstützung braucht man seitens der Universität und wie muss das Angebot gestaltet sein, damit es zur Problemerkennung bei den Nutzern führt? Wie kann man die folgende Erkenntnis vermitteln, wenn bei den Betroffenen kein Problembewusstsein vorhanden ist? Vielen unserer Bibliotheksbenutzer ist unbekannt, dass:

Science librarians of today can scope out particular resources for you, give your lab a tutorial session on special database searching, or hunt down ancient and obscure citations.

The Scientist geht an dieser Stelle über, Tipps rund um das Web 2.0 oder was man für wichtig dabei erachtet. So werden Hinweise für Recherchen im Bereich von PubMed gegeben, auf die Funktionen von ISI’s Web of Science und ToC-Diensten sowie ganz kurz die Vor- und Nachteile der Literaturverwaltungsprogramme RefWorks und EndNote.

Sehr interessant in dem Artikel waren die 10 Tipps “to get the most out of your librarian”. Zwar richtet sich das ganze an Medizinstudenten in den USA, aber vieles lässt sich eben auch in das alltägliche Recherchieren übertragen.

Hinweis durch:
Umstätter, Walther: Science Librarian in der Mailingliste InetBib

Quelle:
Gawrylewski, Andrea: Library 2.0 – Secrets from science librarians that can save you hours of work. :engl: via The Scientist

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