Wie muss die Bibliothekswebsite der Zukunft aussehen?

Steven J. Bell fragt sich, wie die Library Web Site of the Future:engl: aussieht.
Wissenschaftliche Bibliothekare wollen, dass ihre Website der Anlaufpunkt für Lehrende und Studierende ist. Sie locken mit qualitativ hochwertigen exklusiven wissenschaftlichen Datenbanken, teuren eJournals und E-Books sowie anderen wichtigen Ressourcen.

It should be a scholar’s dream, but there’s trouble in paradise.

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Liste bedeutender deutscher Bibliothekare

Die in meinem Beitrag Die 25 bedeutendsten Bibliothekare gestellte Frage

Wie sieht das bei uns in Deutschland aus?

hat ein wenig die Runde gemacht.
Jetzt habe ich ein wenig Zeit gefunden, meine Liste zu schreiben (die Reihenfolge hat keine Aussage und vollständig ist die Liste auch nicht):

  1. Bona Peiser:x: – erste Deutsche Bibliothekarin
  2. Gottfried Wilhelm Leibniz:x: – Hofbibliothekar in Hannover, Bibliothekar der Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel, Universalgelehrter
  3. Martin Schrettinger:x: – Bibliothekar der Königliche Hofbibliothek München und Begründer der modernen Bibliothekswissenschaft
  4. August Heinrich Hoffmann von Fallersleben:x: – Bibliothekar der Privatbibliothek von Freiherrn Gregor von Meusebach, Kustos der Bibliothek der Universität Breslau, Dichter, schrieb das „Lied der Deutschen” (Nationalhymne)
  5. Erwin Ackerknecht:x: -Bibliothekar der Stadtbibliothek Stettin, Aufbau des Bücherei- und Volksbildungswesen, einer der Initiatoren der Gründung des Vereins Deutscher Volksbibliothekare
  6. Friedrich Adolf Ebert:x: – Leiter der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel, Direktor der Königlichen Öffentlichen Bibliothek in Dresden, entwickelte Anforderungen für die Ausbildung von Bibliothekaren, wurde berühmt durch den Sturz von einer Bücherleiter
  7. Gebrüder Grimm – Jacob Grimm:x: : Bibliothekar Jérôme Bonapartes; Wilhelm Grimm:x: : Bibliothekar an der Universität Göttingen; Deutschen Wörterbuch u. Sammlung „Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm“
  8. Gotthold Ephraim Lessing:x: – Bibliothekar in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, Dichter, Denker, Kritiker
  9. Fritz Milkau:x: – Generaldirektor der Preußischen Staatsbibliothek in Berlin, verantwortlich für Preußischen Gesamtkatalog, “Vater” der deutschen Fernleihe, Gründer des Bibliothekswissenschaftlichen Instituts
  10. Johann Joachim Winckelmann:x: – Bibliothekar bei Heinrich Graf von Bünau in Nöthnitz bei Dresden, Bibliothekar bei Kardinal Archinto in Rom, egründer der wissenschaftlichen Archäologie und der Kunstgeschichte
  11. Friedrich Theodor Althoff:x: – eigentlich kein Bibliothekar sondern preußischer Kulturpolitiker, maßgeblich verantwortlich für die Reformierung des deutschen Bibliothekswesens
  12. Adolf von Harnack:x: – Generaldirektor der Königlichen Bibliothek / Preußischen Staatsbibliothek, Wissenschaftsorganisator in Preußen
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DRM unterstützt Raubkopierer

So sieht es zumindest Gulli.com.

Gester wurde die Design Innovate Communicate – kurz DICE – Konferenz eröffnet. Dort erklärte Valve-Chef Gab Newell in seiner Eröffnungsrede, dass DRM die Raubkopierrate nach oben treiben würde. Klingt so, als da das Ziel von DRM weit verfehlt wird.
Newell sieht dabei nicht nur Geldnot oder Gier als Motivation, Spiele, Filme oder Musikalben illegal herunterzuladen oder zu kopieren. Ein Grund ist,

die irregulären und nicht-kommerziellen Releaser viel besser auf die individuellen Wünsche der Abnehmer eingehen. So laden Raubkopierer beispielsweise sehenswerte Inhalte von TV-Sendungen binnen weniger Minuten nach der Ausstrahlung ins Internet hoch, um die Sendungen auch in den Ländern zugreifbar zu machen, in denen das Anschauen der Inhalte normalerweise verboten ist.

Diese soziale Haltung ist für viele kommerzielle Anbieter nicht denkbar. Raubkopien bieten offensichtlich mehr Vorteile als die puren DRM-Titel.

Laut Newell haben die Anbieter der Unterhaltungselektronik in diesem Zusammenhang die wichtige Aufgabe, durch direkten und hemmungslosen Kundenkontakt auf die die Wünsche der wichtigen Kunden einzugehen.

Mehrwerte, die durch die Unterhaltungselektronikanbieter angeboten werden könnten sind z.B. kostante Updates, regelmäßige Kontrollen vor der Veröffentlichung. Auch die Diskriminierung treuer Kunden, einschränkende Kopierschutzmechanismen und steigende Kosten steigern eher die Beliebtheit von Raubkopien.

Am Beispiel der Valve-Spiele “Team Fortress 2” (63 kostenlose Updates seit Erscheinen steigern Verkaufszahlen) und “Lef 4 Dead” (mit Halbierung des Preises Verkaufssteigerung um 300%) zeigen, dass sich Großzügigkeit rechnet.

Quelle:
Immer mehr Raubkopien durch DRM via gulli.com
Leahy, Brian: Live Blog: DICE 2009 Keynote – Gabe Newell, Valve Software:engl: via Live Blog

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