Subito bietet ab 1. April wieder Lieferungen per Email

So ist es in einem aktuellen Beitrag in medinfo zu lesen. Der Kollege Obst zitiert dabei eine Mail an die Subito-Kunden:

über subito können Ihnen ab dem 1. April 2009 wieder vermehrt die
Lieferung per Email angeboten werden. Die Versendung per Email wird
Ihnen als Lieferoption angeboten, wenn

– kein Lizenzvertrag zwischen subito und dem Verleger besteht und

– wenn die Prüfung des Zeitschriftentitels in der Elektronischen
Zeitschriftendatenbank (EZB) ergeben hat, dass der Verlag kein
Pay-per-View (PpV) anbietet.

Bei Subito selbst erfährt man dann noch weitere Details zur Tantieme an die VG Wort bzw. VG Kunst und Bild:

Voraussetzungen für die Emaillieferung

subito hat mit der VG Wort und der VG Kunst und Bild einen Vertrag zur “Abgeltung urheberrechtlicher Ansprüche für den Direktversannd von Kopien abgeschlossen. Das Kernelement sind die Regelungen für die Lieferung von Ausatzkopien als PDF-Datei im Anhang einer Email

Der Vertrag  umfasst alle subito Kundengruppen. Für jede Kundeengruppe wurde eine Tantieme festgelegt. Die Tantieme wird dem Benutzer in Rechnung gestellt. Es findet eine verrechnung der Tantieme zwischen subito und der VG Wort statt.. Somit werden die rechtlichen Ansprüche der Urheber abgegolten.

Damit kann Subito bei der Lieferung von Aufsatzkopien nach eigenen Aussagen beinahe an den Stand vom 31.12.2007 anknüpfen.

Das ist endlich mal eine positive Meldung nach all den Unklarheiten bezüglich der Dokumentlieferung seit Inkrafttreten des 2. Korbs des UrhG am 1.1.2008.


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Ein Kommentar

  • Dörte Böhner

    Die Lieferung per E-Mail war zwar auch vorher möglich, allerdings meistens in Verbindung mit DRM. Dafür musste auf dem eigenen Rechner ein entsprechendes Programm installiert werden, mit dem dann das gelieferte Dokument angezeigt werden konnte. Außerdem überachtete das installierte Plugin die Zahl der Nutzungen.

    Das besondere der Lieferungen ab April ist, dass jetzt in einem größeren Umfang wieder drm-freie Dokumentenlieferungen möglich sind. Ich bin gespannt, wann die Diskussion ums Urheberrecht in Bezug auf die Dokumentenlieferungen wieder ausbrechen.