Katze bei Nacht II

Wie das manchmal so ist, da hat man ein nettes Video gefunden, denkt okay, ist was für den Katzenmontag in 6 Wochen und dann war das zu weit vorausgeplant, da das Video einfach aus dem Netz gezogen wurde. Das passiert, dafür gibt es heute Ersatz. Eine sehr dynamische zweite Katze zeigt diesmal, wie sie die Nacht so verbringt.


[Korrektur zur Verbesserung des Datenschutzes. Umstellung Youtube-Video auf “privacy-enhanced mode”: 03.06.2018]


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[Zitat] Unkommentiert – 2009

Der Feind des guten Buches ist das Bessere, das in einer Bibliothek
moeglichst direkt daneben stehen sollte.

Walther Umstätter – Re: Friede den plumpen Servern – 01.04.2009


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Eine weise Wahrheit

Da ist sehr viel Wahrheit dabei:
Der Wert einer Bibliothek
CC-By allaboutgeorge

Aufmerksam geworden über:
Hobohm, Hans-Christian: Wert von Informationsarbeit: nützlicher Hinweis zur Messung des ROI von Bibliotheken via LIS in Potsdam


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Katze bei Nacht

An alle Katzenbesitzer: Einen Guten Morgen – Sie sind nicht allein! Ich wollte es eigentlich nicht glauben, aber dank meiner Schlafbegabung – wenn ich schlafe, dann schlafe ich – habe ich so ein Verhalten bei meinem schwarzen Ungeheuer noch nicht mitbekommen. Allerdings konnte ein solches Verhalten meines Ungeheuers von meiner Schwester, bei der sich meine Katze zur Zeit aufhalten darf, nur bestätigt werden.


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Twitter als Eliteschmiede

Der Internet-Kritiker Keen, bekannt geworden durch sein Buch “Die Stunde der Stümper” zeigt sich im Spiegel-Online-Interview mit Michael Soukup geläutert.

Keen verweigert sich dem Netz nicht. Er ist selbst bei Twitter unterwegs, geht aber auch auf sehr ironische Art mit dem Internet um. So warnte Keen in seinem Buch vor einer “Diktatur der Affen” und sprach immer wieder von der “Verdummung durch Web 2.0”. Er steht dazu, ein Polemiker zu sein, der mit seiner Art von Humor Dinge und Probleme beschreibt. Dass dies missverständlich sein kann, zeigten die erbosten Reaktionen von Bloggern auf sein Buch. Dieses richtete sich gegen die enthusiastische Begeisterung bezüglich Web 2.0. Ein akademisch gehaltenes Buch wäre kaum aufgefallen und hätte keine Reichweite bekommen. Keen geht es nach eigener Aussage nicht darum, sich damit zu profilieren. Er wollte einfach nur das unendliche Geltungsbedürfnis und die neuen Fakten des Lebens aufzeigen. Es gibt eine neue Realität, die vielen nicht gefällt und die man dennoch akzeptieren muss.

Viele Leute wollen nicht bei Web 2.0 mitmachen, weil es sie nervt. Aber sie haben keine andere Wahl. Idealismus wird durch Selbstmarketing ersetzt. Künstler, Journalisten, Musiker und Autoren der alten Schule haben keine Chance mehr. Wer überleben will, muss permanent an seinem Internet-Image feilen, seine eigene Ich-Tag aufbauen.

Der Kritiker sieht im Microbloggingdienst Twitter ist ein gutes Beispiel für diese Behauptung, denn bei Twitter ist seiner Meinung nach eine neue Elite im Begriff zu entstehen. Dabei beginnt eine Hierarchie zwischen Talent und Publikum das Amateurhafte wieder zu verdrängen. Hilft Twitter das Web 2.0 zu professionalisieren?

Keen selbst sieht in seinem Blogger- und Twitterleben keinen Widerspruch zu seinen polemischen Äußerungen.

Ich bin talentiert und ein guter Verkäufer. Das Web ist für mich ein wichtiges Marketingmittel. Aber ich verkaufe wenigstens das Internet nicht als die große Demokratisierung.

In seinem Buch kritisierte er schwerpunktmäßig die angebliche Kommerzialisierung des Internets, die aber nur in den seltensten Fällen wirklich als erfolgreich zu bezeichnen ist. Wer besitzt schon Google, wohl das einzige Unternehmen, das in der Gratiskultur des Netzes, Milliarden verdient. Aber Google verdient dieses Geld durch die Verwendung freier Inhalte. Es syndiziert diese Inhalte und blendet Werbung ein, mit der das Unternehmen Milliardenumsätze generiert.

Bei Twitter zeigt sich Keens Meinung nach, dass vor allem bisherige Medienstars die meisten Follower, d.h. Leser haben. Allerdings heißt es für diese, dass sie auch ihre menschliche Seite mit ins Gewicht werfen müssen, denn das ist ein Teil der Twitterkultur.

Keen sieht im Microblogging Twitter eine Trendwende, die einen Bedeutungsverlust der Blogosphäre nach sich gezogen hat. Grund dafür ist, dass gerade die neuen Dienste die alte Hierarchie der Experten stützt. Spätestens hier muss ich beim Lesen des Interviews schlucken. Keen spricht im Zusammenhang dieser Wende von einem Web 3.0. Das Buzz-Word wird in anderen Fachkreisen nämlich mit einer weitgehenden Automatisierung des Webs, dem Semantic Web verwendet. Automatisiert werden sollen in diesem Zusammenhang die Erkennung von Bedeutungszusammenhängen von Inhalten.

Auch finde ich es ingesamt schwierig, von einer zunehmenden Bedeutung von Experten zu sprechen. Hier verkennt man die Veränderungen des Web 2.0, des Social Webs bzw. Mitmachwebs. Die vorherigen Experten des Web 1.0 waren diejenigen, die in der Lage waren, Websiten zu gestalten, Daten auf Server zu laden und ggf. die technische Seite des Computers oder Internets zu beherrschen. Auf diese Form des Expertentums reagierten die Anwendungen des Web 2.0, das jetzt jedem ermöglichte, Teil des Internets zu werden, ohne programmieren können zu müssen. Aber auch im Web 2.0 setzten sich jene durch, die sich qualitativ als Experte in einem Bereich von den anderen absetzten. Microbloggingdienste wie Twitter beschleunient diese Entwicklung nur.

Keen steht der Entwicklung in vielen Teilen weiterhin kritisch gegenüber. Eine Professionalisierung des Internets in dieser Form sieht er als positive Entwicklung an, bemerkt jedoch dazu:

Während wir als Teil der Medienelite verstehen, wie das Internet tickt, sind die meisten Menschen dem Web 2.0 schutzlos ausgeliefert. Ihnen fehlt die gesunde Portion an Misstrauen. Denn Blogs zerstören zunehmend die professionelle Informationsvermittlung. Da niemand redaktionell eingreift und Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt prüft, verbreiten sich Fehler und Lügen im Web wie Bakterien. Wir wissen, dass auf Wikipedia vieles nicht stimmt, unseren Kindern ist das aber nicht bewusst.

Zurecht äüßert der Spiegeljournalist Soukup, dass hierin aber auch die Gefahr der Verklärung der alten Medien zu sehen sei: So wurden 2007 bei einem Vergleich von Wikipedia mit der Encyclopädia Britannica nur geringe Qualitätsunterschiede festgestellt und der Online-Brockhaus schnitt sogar schlechter als die Freie Enzyclopädie ab. Keen erkennt das eigentliche Problem in der fehlenden redaktionellen Gewichtung. Ausschlaggebend für die Länge und Genauigkeit eines Wikipediaartikels sind eher ein (Massen)Interesse als die Bedeutung eines Themas.
Keen erkennt an, dass sich aus Blogs professionelle Online-Magazine entwickeln können, z.B. TechCrunch. Hier wurden ehemals amateurhafte durch professionelle Strukturen ersetzt.

Keen relativiert in diesem Interview mehr und mehr seine eigenen Aussagen, auch wenn er 80 – 90 Prozent seiner Prognosen als eingetroffen bezeichnet. In seinem nächsten Buch will er die sozialen Netzwerke jedoch differenzierter betrachten. Eine entsprechende Aufmerksamkeit dürfte ihm nach dem ersten Rundumschlag sicher sein.

Quelle
“Bei Twitter entsteht eine neue Elite”, Andrew Keen im Interview mit Michael Soukup, via Spiegel online


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Heute ist ein ganz besonderer Tag

Heute ist es soweit. Tausende Mädchen stürmen wieder Ausbildungsbetriebe, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, um in die Welt der Männerberufe zu schnuppern. Es ist GirlsDay.

Wer es lieber etwas geistiger angehen lassen will, der feiert heute den Welttag des Buches. Das diesjährige Motto lautet: “Welttag des Buches – Hier. Und überall”. An diesem Feiertag beteiligen sich Schulen und Buchhandlungen. Unterstützt wird die Aktion vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Stiftung Lesen. Es wurde ein Gutscheinaktion veranstaltet, bei der rund 790.000 Schülerinnen und Schüler aus als 30.000 Schulklassen einen Buchgutschein für das Buch “Ich schenk dir eine Geschichte” bei den teilnehmenden Buchhandlungen einlösen können. Sie erhalten dieses zum Selbstkostenpreis.

Und weil es des Feierns nicht genug und der Tag noch lang genug ist, gibt es auch deftig geistigen Genuss. Zum Feierabend hin sollte man dann auch den Tag des Deutschen Bieres feiern.


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Twittering, meowing and quacking

Aufmerksam geworen über Danilola am 05.03.2009


[Korrektur zur Verbesserung des Datenschutzes. Umstellung Youtube-Video auf “privacy-enhanced mode”: 03.06.2018]


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Hilfetipps zur Onlinerecherche

Für manche ist es eine intuitive Selbstverständlichkeit, wie sie im Internet recherchieren. Geübte Googler gibt es genug, doch manchmal tut es gut, sich die Regeln der Recherche noch einmal bewusst zu machen. Eine erfolgreiche und effiziente Suche beginnt schon vor dem Moment, wo man die ersten Buchstaben in den Suchschlitz tippt.

1. Bereiten Sie die Suche sorgfältig vor.
Eine gut vorbereitete Suche erspart Ihnen viel Suchzeit. Besonders notwendig ist diese Vorbereitung, wenn Sie über einen zeitabhängigen Internetzugang verfügen.
Eine Ad-hoc-Suche kann zu Glückstreffern führen, aber Sie werden kaum die besten Suchtreffer erhalten. Bevor Sie sich durch Bildschirm und Tastur ablenken lassen, setzen Sie sich vorher einmal mit Stift und Papier hin und legen ein kleines Mindmap an.
Mindmap Schema (auf Flickr.com von ppip unter CC: BY-NC-SA)
Ausgehend vom Thema (a), sollte man sich überlegen, was zum Thema dazu gehört (b-d) und welche Stichwörter (e-f) sich diesen zuordnen lassen. Sie werden mehr im Vorfeld finden als Sie glauben und damit Ihre Suche erheblich verbessern. (Ergänzen Sie das Mindmap ruhig im Laufe Ihrer Recherche, damit Sie einen guten Überblck über Ihr Thema behalten.)

2. Verschaffen Sie sich einen ersten Überblick.
Sie sollten sich, wenn Sie in das Recherchethema erst einsteigen, erste grobe Informationen suchen. Nutzen Sie dazu Lexika, Online-Enzyklopädien, Lehrbücher oder auch Internet-Suchmaschinen.

3. Sammeln Sie passende Suchbegriffe.
Seien Sie kreativ bei der Sammlung von passenden Stichwörtern, um Ihre Suche einzugrenzen. Synonyme, d.h. andere Worte mit gleichem Sinngehalt, können ebenfalls zu relevanten Treffern führen. Notieren Sie die Stichwörter, damit Sie diese bei Ihrer Recherche zur Hand haben. Mit Hilfe des Mindmaps behalten Sie einen guten Überblick über Ihre Suchbegriffe und Ihre Zuordnung zu Ihren eigentlichen Fragen. Sollten Sie Hilfe brauchen, um weitere Suchbegriffe zu finden, kann Ihnen vielleicht der MetaGer-Web-Assoziator weiterhelfen.
Wordle: recherche

4. Überprüfen Sie Ihre Suchergebnisse.
Nach der ersten gründlichen Suche sollten sie die Qualität und Relevanz Ihrer Suchergebnisse überprüfen. Gegebenenfalls modifizieren Sie die Suchbegriffe für die nächste Rechercherunde und kombinieren Sie neu.

5. Variieren Sie Ihre Recherchemittel.
Recherchemittel sind beispielsweise Suchmaschinen, Bibliothekskataloge und Linklisten. Ihnen allen ist gemeinsam, dass Sie nur einen bestimmten Ausschnitt des möglichen Informationsangebotes abdecken. Nutzen Sie daher verschiedene Recherchemittel für Ihre Suche. Auch Google kann Ihnen nicht alle Informationen liefern, die es zu einem Thema gibt. Alles was zum Deep Web gehört, d.h. besonders tief verlinkt ist, ist für Google genauso unsichtbar wie passwort- und IP-Netz-geschützte Inhalte. Das heißt, Inhalte aus Datenbanken und E-Journals werden Sie nur sehr begrenzt finden.

6. Nutzen Sie Expertenwissen.
In vieler Hinsicht geht nichts über das Wissen von Experten. Nutzen Sie dazu Newsgroups, Blogs oder schreiben Sie einen Experten direkt an. Scheuen Sie sich nicht davor, denn auch Experten sind Menschen und sie freuen sich, wenn ihr Wissen geschätzt wird. 🙂 Mehr dazu

7. Validieren Sie gefundene Informationen.
Sie sollten gefundenen Informationen niemals einfach so vertrauen. Es gibt verschiedene Kriterien, mittels denen Sie die Qualität des Ergebnisses überprüfen können.
Ein erster Hinweis ist das Vorhandensein der gesuchten Begriffe im Titel, in der ggf. angezeigten Zusammenfassung oder dem Ausschnitt des Dokumentes. Bei Bibliothekskatalogen oder gut erschlossenen Datenbanken können auch angegebene Schlagwörter, die explizit den Inhalt beschreiben. Hilfreich kann es auch sein, bei Büchern einen Blick ins Inhaltsverzeichnis, die Einführung und das Schlusswort zu werden und bei Zeitschriftenaufsätzen Abstracts auf die Suchbegriffe durchzusehen. Viele Bibliothekskataloge bieten bereits die Möglichkeit, sich das Literaturverzeichnis zu einem aktuellen Buch herunterladen zu können.
Das nächste Kriterium ist die Qualität und Zuverlässigkeit. Sehen Sie auf den Internetseiten bereits erste grobe Rechtschreibfehler? Wirkt der Text zusammengestückelt? Sind weitere Quellen angegeben? Sind die Zitate ordentlich gekennzeichnet?
Ein weiterer Hinweis auf eine entsprechende Zuverlässigkeit der Quelle kann auch die Domain sein. Gehört die Seite einer Institution oder eher einem Privatmann. Informieren Sie sich über den Autor (Fachmann?). Ist er ein Experte, Student oder eine interessierte Privatperson?
Es gibt weitere Kriterien, die Sie für die Bewertung der Internetquellen heranziehen können. Mehr dazu

8. Speichern Sie die Dokumentenadresse ab.
Stimmen Relevanz und Qualität des gefundenen Dokumentes, speichern Sie die Onlineadresse in Ihren Bookmarks ab. Es gibt kostenlose Literaturprogramme wie Citavi oder Zotero, mittels denen Sie diese Links und erste weitere Informationen zu den Dokumenten abspeichern können. Zotero ermöglicht es Ihnen auch, einen Screenshot der Seite abzuspeichern.

9. Fragen Sie andere um Hilfe.
Manchmal hat man ein Brett vorm Kopf. Man hat sich auf bestimmte Suchbegriffe versteift, ist nicht mehr in der Lage, um die Ecke zu denken oder kennt einfach bestimmte Informationsquellen nicht, die für die Recherche geeigneter sind als Google. Fragen Sie deshalb andere, sei es im Internet oder im realen Leben. Wenden Sie sich an (Studien)Kollegen, Experten oder die Informationspezialisten Ihrer Bibliothek. Sie werden Ihnen sicherlich weiterhelfen können.

10. Geben Sie nicht auf!
Die Recherche ist ein aufwendiges Unternehmen. Sie benötigen Zeit und Geduld. Recherchen führen nicht immer sofort zum besten Ergebnis. Nehmen Sie sich Zeit und lassen Sie sich nicht entmutigen. Trial & Error gehört dazu. Suchbegriffe, die bei einem Recherchemittel funktionieren, können bei einer anderen Suchmöglichkeit zu einem Nulltreffer-Ergebnis führen.

Weiterführende Webadressen
Ostermann, Marcus: Die 12 Goldenen Regeln der Internet-Recherche auf WiWi-TreFF
Literatur suchen Lotse, Projekt der Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Böhner, Dörte: Suchen & Finden – Recherche-Tutorium auf jere-mias.de
Recherchemittel und Recherchestrategien in Datenbanken der Universitätsbibliothek Bern
Neudecker, Andreas: Suchen im Internet


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Cooles Video zu Büchern und Zensur


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Güße aus Augsburg

So, jetzt bin ich in Augsburg angekommen und schicke einmal ein paar Grüße nach Westeregeln, Berlin, Fredersdorf Petershagen und Aschaffenburg.

Und diese kleine Ratte, die zur Zeit in der Nähe von Berlin ein wenig Urlaub machen darf, denkt hoffentlich nicht nur an Spatzen und Amseln, sondern auch mal mich. 😉

sossi


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