[Zitat] Unkommentiert – 2008

„Das Buch ist das einzige Objekt unserer Zivilisation, auf das wir wirklich stolz sein können. Wenn es sich jetzt in einen multifunktionalen Speicher verwandeln soll, dann entspricht das dem Lauf der Zeit, der aus unserer Zivilisation eine elektronische Hölle machen will.”

Michael Krüger

Quelle:
Spiegel, Hubert: Amazons Lesegerät Kindle : Das Buch, das aus dem Äther kam via FAZ.net

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Grüße


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Auf Play drücken, um den vollen Sinn der Katze mitzubekommen 🙂

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Leise Katzen

Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt: durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen.

Ernest Hemingway, 21.07.1899 – 02.07.1961
US-amerikanischer Schriftsteller

Und auch das Lied beschreibt die Katze ganz treffend:

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Freiwillige Selbstkontrolle im Buchhandel

Die SPD wird fordernd und möchte, dass der Buchhandel sich zur Freiwilligen Selbstkontrolle verpflichtet. In der Film- und Spieleindustrie findet mit FSK und USK bereits die notwendige Selbstkontrolle statt. SPD-Politiker Sebastian Edathy fordert diese nun auch für den Buchhandel, um das Medienfeld weiter abzudecken.

Sein Ziel ist die Gründung einer Institution nach dem Vorbild der FSK bzw. USK, um so schon im Vorfeld die Verbreitung von rechtsextremen Gedankengut zu unterbinden. Notwendig erachtet der Politiker diese Maßnahme, da eine Studie des deutschen Ablegers des American Jewish Committee bei Amazon.de ungefähr 60 Bücher im Sortiment festgestellt haben will, welche antisemithische Inhalte transportieren.

Doch wozu gibt es dann die Bundesprüfstelle, die jugendgefährdende Schriften – und rechte Inhalte gelten als jugendgefährdend – aus dem Verkehr ziehen sollen. Warum soll diese Aufgabe nun doppelt gemacht werden? Wo liegt die Verantwortung bei der Bundesprüfstelle und beim Anbieter? Können diese überhaupt noch einen Überblick über die Mengen an Büchern und Neuerscheinungen behalten und so unliebsame Inhalte ausfiltern? Schlechte Inhalte in Büchern zu verstecken dürfte für den, der es drauf anlegt, ja auch nicht weiter schwer sein.

Amazon weist die Forderung nach Freiwilliger Selbskontrolle nicht zu Unrecht zurück:

Wir glauben, dass die richtige Antwort auf diskussionswürdige Literatur nicht deren Entfernung ist, sondern mehr Diskussion.

Eine Diskussion ist über diese Literatur ist wichtiger als ein Verschweigen. Problematisch ist in diesem Fall auch das Verdrängen in Kanäle, die nicht kontrolliert werden können.

Quellen:
SPD-Politiker fordert freiwillige Selbstkontrolle im Buchhandel via heise online
Forderung nach freiwilliger Selbstkontrolle im Buchhandel via Schnittberichte.com

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Onleihe an der Ernst-Abbe-Bibliothek

Bereits seit Oktober 2008 kann man Elektronische Medien ohne Öffnungszeiten per Internet ausleihen. Zehn Thüringer Öffentlichen Bibliotheken beteiligen sich an ThueBIBnet, dem neuen Thüringer Bibliotheksnetz. Beworben wird das Angebot in einem kleinen Film auf YouTube.

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Zurück in die Zukunft Öffentlicher Bibliotheken – 2010

Beitrag zur Library and Information Week competition 2007


[Korrektur zur Verbesserung des Datenschutzes. Umstellung Youtube-Video auf “privacy-enhanced mode”: 03.06.2018]

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Verfemte Bücher auf dem Weg in die UB Augsburg

Ordnung muss sein. Aus der etwas chaotischen Sammlung von Georg Salzmann wird jetzt eine Bibliothek, Bücher, die fein säuberlich im Regal stehen werden. Ein Zuhause finden seine 12.000 Bände in der Teilbibliothek Geisteswissenschaften (TG) der Universitätsbibliothek Augsburg. Auszeichnen tut die umfassende Sammlung, dass nahezu alle Werke in der Erstausgabe vorliegen. Für 410.000 Euro wechstelte die umfassendste Privatsammlung der von Nationalssozialisten verfemten Bücher den Besitzer. Georg Salzmann, Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch und der Augsburger Uni-Vizepräsident Alois Loidl unterschrieben gestern endlich den Kaufvertrag.

“Was lange währt, wird endlich gut”, sagte Salzmann mit Tränen in den Augen. Zehn Jahre lang suchte der hochbetagte Mann nach einem würdigen Ort für seine Sammlung, die sich in seinem Lochhamer Einfamilienhaus bis unter die Decke stapelt. “Ich hatte gegen so viel Ignoranz und Desinteresse anzukämpfen, dass ich den Kram oft hinwerfen wollte”, rekapitulierte er und freute sich nun umso mehr, dass es nicht gelingen werde, “dieses Kulturgut aus dem Gedächtnis der Deutschen zu tilgen”.

In sechs Wochen beginnt die Reise der Bücher von Lochham nach Augsburg und wird dann neben den umfangreichen Sammlungen von Thomas Mann und Bertolt Brecht stehen. Viel Arbeit bedeutet das für die Unibibliothek, da Salzmanns Sammlung noch katalogisiert und inventarisiert werden muss. Ziel ist es, die Werke ab September über das Internet für Professoren und Studenten abrufbar zu machen.

Die Bücher sollen für etliche geplante Forschungsprojekte und kommentierte Neuauflagen zur Verfügung stehen. Schwerpunktmäßig soll die Sammlung für die Öffentlichkeit bereitgestellt werden – damit, wie Ulrich Hohoff, Chef der Universitätsbibliothek sagte, “die Barbarei der Bücherverbrennung nicht in Vergessenheit gerät”. Die TG, die außer Sonntags täglich bis 24 Uhr geöffnet ist, wird regelmäßig Ausstellungen zu diesen Büchern gestalten und 8000 Werke werden in einer Präsenzbibliothek ständig zugänglich sein.

Ausschlaggebend für den Zuschlag an die Universität Augsburg war das durchdachte Konzept, betonte Minister Heubisch. Neben Augsburg bezeugten in den vergangenen Jahren unter anderem auch München und Nürnberg, wo die NS-Dokumentationszentren stehen, Interesse an der Sammlung. Kostengründe ließen beide Städte die Sammlung ablehen. Aber auch sie werden künftig trotzdem von der Sammlung profitieren. Duplikate sollen ihnen als dauerhafte Leihgaben zur Verfügung stehen.

Für den Ankauf der Sammlung legten die Augsburger Universität, das Wissenschaftsministerium und private Sponsoren zusammen. Einen Zuschuss gab die Augsburger Papier-Dynastie Haindl. Die meisten privaten Mittel sammelte jedoch der Münchner Aktionskünstler Wolfram Kastner durch Buch-Patenschaften; auch er schien gestern erlöst von einer “Sisyphusaufgabe” zu sein.

Quelle:
Burtscheidt, Christine, Erstausgaben für Augsburg : Sammlung verfemter Bücher bereichert die Uni-Bibliothek via sueddeutsche.de

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Simon’s Cat und die Fliege

Ein Katzenmontag ganz außer der Reihe

Oh yeah!

“The ‘Fly Guy’ scenario is very familiar to me and I know it will also be for countless other cat owners. This scene is played out every Summer in my house without fail. With glasses, curtains and anything else in the way of the chase getting wrecked.”

<

Und ganz großes Kino dann im Oktober – Simon’s Cat kriegt ihr erstes Buch 🙂


[Korrektur zur Verbesserung des Datenschutzes. Umstellung Youtube-Video auf “privacy-enhanced mode”: 03.06.2018]

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Der Buchshop der Zukunft

Geht man heute in eine Buchhandlung fällt dort der Blick, wie nicht anders zu erwarten, auf Bücher. Mittlerweile findet dieser Wirtschaftszweig immer mehr den Weg ins Internet und bietet seine Ware ebenfalls online an. Am Anfang dieser Entwicklung schadete dies dem Verkauf in den Buchhandlungen nicht, aber heute weiß der Kunde den Service im Netz immer mehr zuschätzen. Der Handel muss aufrüsten, um mit der Konkurrenz im Internet mithalten zu können.

Doch wie soll sie aussehen, diese Buchhandlung der Zukunft?
Unter dem Titel “The perfect bookstore” hat sich die Autorin Moriah Jovan mit dieser Fragestellung beschäftigt. Ausgehend vom Kunden, der ganz dringend ein bestimmtes Buch benötigt und nicht die Zeit hat, auf das Medium zuwarten, wenn es im Laden nicht verfügbar ist, entwirft sie ein Konzept für die Zukunft. Es entstand eine Buchhandlung, in der nicht ein einziges Buch steht sondern Monitore, an denen sich der Kunde das gewünschte Buch sucht, anschließend drucken und binden lässt. Das Ganze soll zwischen 10 und 15 Minuten dauern und ähnelt, wenn man sich die Skizze auf der Seite anschaut, eher einem Selbstbedienungsrestaurant als einer Buchhandlung. Dennoch ist dies längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern durchaus umsetzbar. Möglich machte es die Espresso Book Machine, über die ich bereits hier berichtet habe.

Die Frag die sich mir aufdrängt: Funktioniert ein solches Konzept auch in der Realität?
Es kann sehr wohl funktionieren, wenn man ein Buch sucht, das vergriffen ist oder nicht mehr aufgelegt wird, also für Medien, die im Handeln nicht mehr beschafft werden können, die man aber persönlich besitzen und nicht in der örtlichen Bibliothek entleihen will. Leider geht bei diesem Konzept auch der Charme des klassischen Buchhandels verloren: das Herumschreiten zwischen den Regalen, das Stöbern und das Hineinlesen in das ein oder andere Buch bei der ziellosen Suche nach dem passenden Buch für den Nachtisch.

Sicher ist, dass der Buchhandel in Deutschland neue Wege gehen muss, um in Zukunft seine Kunden zu halten und nicht an die weitaus bequemeren Internetbuchhandlungen zu verlieren. Ob dieses Konzept der Buchhandlung jedoch wirklich aufgeht, muss nicht nur die Zukunft zeigen, sondern vielmehr der Kunde entscheiden.

Aufmerksam geworden durch:
Is This the Bookstore of Tomorrow? via Calleyscat

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