[Kurz] Informationskompetenz ist mehr als googlen

Googlen ist ja bereits das Synonym für die Suche nach Informationen. Dort findet man seine Antworten. Also wozu braucht man eigentlich noch Bibliothekare?

Frances Bridges von “Journal&Courier” interviewte im Monat des Information Literacy Sharon Weiner, Vizepräsident des National Forum on Information Literacy, und stellte unter anderem diese Frage:

Q: What can a reference librarian do that I can’t do on Google?

A: They know about more sophisticated strategies to find information and more efficient ways to find information than Google and teach you. They can teach you to evaluate those sources you find on Google and get better, more accurate results.

Quelle:
Bridges, Frances: Information literacy more than just Googling, jconline.com

Aufmerksam geworden über:
Information literacy more than just Googling via LISNews.org

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I want to be a librarian

Eine gelungene Hommage an die Bibliothekarin im Spiel mit alten Klischees 🙂

http://www.youtube.com/v/Ne_WXP7lUWM&hl=de&fs=1&color1=0x2b405b&color2=0x6b8ab6 – Video wurde gelöscht.

A musical number created for the 2007/2008 year end party by several students from the School of Library and Information Studies at the University of Alberta. This is a re-write of the song “I Want to be a Producer” from the movie “The Producers.”


[Korrektur zur Verbesserung des Datenschutzes. Umstellung Youtube-Video auf “privacy-enhanced mode”: 07.06.2018]

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[Kurz] Digitale Marmelade nur gegen Bares

Der Börsenverein kämpft mit den Slogans von zwölf Autoren und Illustratoren gegen Internetpiraterie:
Milena Mosers “Mein Buch gehört mir!” und Keto von Waberers “Aus Früchten vom Baum des Autors sollte niemand digitale Marmelade machen dürfen, ohne dafür zu bezahlen.” stehen auf ständig wechselnden Baustellenschildern, welche die Aufmerksamkeit der Passanten auf der Frankfurter Buchmesse auf sich ziehen sollen, um so auf Internetpiraterie aufmerksam zu machen.

“Wissen ungehindert weiterzugeben, den Zugang zur Literatur zu vereinfachen und so Innovationen und Bildung zu fördern sind zentrale Anliegen der deutschen Buchbranche”, so Börsenvereins-Hauptgeschäftsführer Alexander Skipis zum Auftakt der Aktion. “Die deutschen Verlage, Buchhandlungen und Autoren begrüßen ausdrücklich die Chancen der Digitalisierung, aber es darf nicht dazu führen, dass deutsche Verlage durch illegales Kopieren de facto enteignet werden.”

Im Beitrag werden Schätzungen geliefert, denen zufolge 49 Prozent aller Hörbuch-Downloads und 39 Prozent aller E-Book-Downloads illegal seien. Der wirtschafltliche Schaden der Raubkopierer sei erheblich. Die Verfolgung solll vor allem auf juristischer Ebene erfolgen. Dem rechtsverletzenden Nutzer soll durch seinen Provider zunächst rechtliche Konsequenzen angedroht werden, wenn sie im Internet ohne Erlaubnis mit geschützten Inhalten handeln(!) oder solche Inhalte von illegalen Websites herunterladen. Wenn es wiederholt zu Verstößen kommt, sollen die Nutzer abgemahnt werden.

Quelle:
Digitale Marmelade : Börsenverein positioniert sich gegen Internetpiraterie via Börsenblatt.net

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[Zitat] Unkommentiert – unbekannt

Öffentliche Bibliotheken sind geistige Tankstellen der Nation.

Helmut Schmidt, Bundeskanzler a.D., *1918 – (Quelle)

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Rückschau auf die Veranstaltung „Das Fremde in uns und wir im Fremden“ vom 07.10.09 im Puttensaal der Bibliothek am Luisenbad in Berlin-Wedding

„Das Fremde in uns und wir im Fremden“

Am Mittwoch, den 7. Oktober um 18 Uhr fand die Veranstaltung „Das Fremde in uns und wir im Fremden – Wohnen im gemeinsamen Haus Integration und Partizipation“ statt. Den Anfang machte die Vorstellung der folgenden Bücher durch die anwesenden Autoren. Zu den Inhalten kann in diesem einen Beitrag nicht zu ausführlich Bezug genommen werden kann (Mehr dazu unter dem folgenden Link).

  • Wolfgang Kaiser: Diversity Management– Eine neue Managementkultur der Vielfalt- für ein neues Image der Bibliotheken.

=> Diversity Management (DiM) will die Heterogenität von Mitarbeitern mit ihren unterschiedlichen Lebensentwürfen, Erfahrungen und wahrnehmbaren Unterschieden als Bereicherung einer (Non-)Profitorganisation nutzen. Die Bibliothek als öffentlicher Ort der Kommunikation, sollte die kulturelle Vielfalt der Gesellschaft widerspiegeln. Zielgerichtetes DiM könnte in Deutschlands Bibliotheken eine strukturelle Veränderung in die Wege leiten, so dass in Zukunft nicht allein ihre Dienstleistungen, sondern auch ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlich die Vielfalt einer individualisierten und pluralistischen Gesellschaft mit unterschiedlichen Lebensstilen ethnischen und religiösen Herkünften, unterschiedlichen Altersstrukturen und Wertorientierungen widerspiegeln.

  • Maria Kabo: Die Bibliothek als Integrationsfaktor

=> Der zunehmenden Forderung nach dem Zugang zu den Informationen und Informationsquellen steht immer noch die mangelnde Informationskompetenz großer Teile der Bevölkerung entgegen. Wenn die Öffnung und die Nutzung der Informationen in Zukunft auch über den wirtschaftlichen Standort der Länder und Staaten entscheiden werden, ist dies ein bedrohliches Bild, auch gesamtstaatlich. Das Buch untersucht an Beispielen die Integrationsarbeit einzelner Bibliotheken und zeigt damit Wege der Praxis, wie die Vermittlung von Informationskompetenz für Migranten neben oft hohlen Absichtserklärungen praktisch umgesetzt werden kann.

  • Franziska Ahlfänger: Jugend – Bildung – Bibliotheken: Modelle der Finanzierung und Projektförderung. Mit praktischen Beispielen. Mit einem Vorwort von Barack Obama.

=> In ihrem Buch „Jugend – Bildung – Bibliotheken. Modelle der Finanzierung und Projektförderung“ (Simon Verlag für Bibliothekswissen 2009; 176 Seiten) geht Franziska Ahlfänger der Frage nach dem Ausbau und der Finanzierung von Jugendbibliotheken nach. Dabei liefert sie eine Fülle von Ansätzen und Ideen, wie solche Jugendbibliotheken konzipiert und finanziert werden können. Grundthese der Autorin ist, dass die Zielgruppe der Jugendlichen ein bedeutender Zukunftsfaktor für Öffentliche Bibliotheken ist und eigenständig betrachtet werden muss. Aufgrund der Definitionsschwierigkeit dessen, was „Jugend“ sei, verwendet die Autorin einen sozialwissenschaftlichen, dynamischen Jugendbegriff, der diesen Entwicklungsabschnitt über die Lebensspanne verortet.

  • Prof. Günter Beyersdorff (HU Berlin und Gutachter von M.Schulz): Soziale Bibliotheksarbeit – „Kompensationsinstrument“ zwischen Anspruch und Wirklichkeit im öffentlichen Bibliothekswesen von Manuela Schulz

=> Das Buch analysiert die verschiedenen Sichtweisen auf das Konzept der Sozialen Bibliotheksarbeit in der Bundesrepublik Deutschland von 1970 bis heute, die Tragweite und Möglichkeiten, die dem unter dem diesem Begriff erfassten konzeptionellen Spektrum in diesem Zusammenhang zukommen. Gerade die sich seit mehreren Jahren abzeichnende strukturelle bzw. Jugendarbeitslosigkeit, Integrationsprobleme und öffentlich thematisierte Bildungsunterschiede veranlassen Bibliothekare, sich intensiver mit der Problematik auseinanderzusetzen.

Anschließend wurden vor allem über die Themen (soziale) Teilhabe, Integration, Lebenslanges Lernen, Bibliotheksverständnis, Antidiskriminierung und Mehrsprachigkeit im Round Table diskutiert. Die Gäste waren Herr Prof. Dr. Hobohm (Dekan, FH Potsdam), Frau Lourina de Voogd (Vereniging van Openbare Bibliotheken VOB, Netherlands Public Library Association, Den Haag), Herr Mark Terkessidis (Migrationsforscher, Radiomoderator und Autor), Frau Canan Bayram, (Migrationspolitische Sprecherin der Grünen, MdA, Berlin) und Herr Oumar Diallo (der Leiter des Afrikahauses Berlin). Im Einzelnen kann auch hier nur auf bestimmte Statements eingegangen werden.
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Das neue Grimm-Zentrum der HU öffnet heute seine Pforten

Pünktlich zur Eröffnung des neuen Jakob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums der Humboldt Universität zu Berlin widmet Gerwin Zohlen in der WELT heute dem Gebäude  einen höchst poetischen Artikel:

In heller Strenge und elegant erhebt sich der Bau nahe dem S-Bahn-Viadukt. […] Die Funktion jedoch und der Gebrauch des Hauses als Bibliothek sind hier so selbstverständlich vorausgesetzt, dass sie nicht zur Ersatzreligion von Entwurf und Ästhetik herhalten müssen. Nichts ist hier ins Schräge gekippt oder ins Wolkige gerundet, nichts spreizt sich wild oder möchte zersplittern, nichts weckt den Verdacht, fortfliegen zu wollen oder über dünnen Stützen zusammenzubrechen. Selbstgewiss und stark lagert das Grimm-Zentrum in der Stadt.

Die Funktion des Gebäudes muss also nicht als “Ersatzreligion von Entwurf und Ästhetik” herhalten. Bleibt abzuwarten, ob das umgekehrt ebenso gilt. Bei meinem ersten Besuch im Rahmen einer Führung hatte ich den Eindruck, dass es in puncto Barrierefreiheit (Zugang zu den Leseterassen), Akustik (Trichterform der Leseterassen) und Lichtversorgung (Stichwort: selbstreinigendes Dach) durchaus Grund zu Zurückhaltung mit frühen Lobgesängen gibt. Der zentrale Ort jedoch, an dem sich die Bibliothek jetzt befindet – besonders im Hinblick auf die noch fertigzustellende Tangente Hauptbahnhof – Hackescher Markt/Spandauer Vorstadt -, hätte sicher kaum besser gewählt sein können.

By the way: Im Zuge der Eröffnung des Grimm-Zentrums hat auch der Internetauftritt der UB einen Relaunch erfahren. Auch wenn laut aktueller Meldung noch nicht alle Informationen bereits verfügbar sind, stellt die neue Website mit ihrer Orientierung am Corporate Design der HU eine erhebliche Verbesserung gegenüber der alten Website dar.

Quelle: Zohlen, Gerwin: Bibliothek der Superlative, erschienen on der WeltOnline

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[Bericht] Enteignung oder Infotopia – Teil 6

Im dritten Diskussionspanel stellten sich Frau Dr. Beger für den DBV und die Stabi Hamburg, Herr Bruch vom Aktionsbündnis Urheberrecht, Herr Haller von Google Europe und Herr Steinhauser von der Community-Plattform Txtr, die einen eigenen E-Book-Reader an den Start bringen. Moderiert wurde dieses Panel von Matthias Steinkamp.

Steinkamp eröffnete die Diskussion mit der Aussage des DBV, das GBS kann nur gut sein, wenn dafür europäische Regelungen gefunden werden, da sonst Europa benachteiligt wäre. Zudem müssten die Bibliotheken als Interessensvertretung der Leser auftreten.

Frau Beger sah Bibliotheken vor allem als Dienstleister, die eben unter bestimmten Umständen die Wünsche ihrer Nutzer nicht befriedigen könnten. Dazu zähle auch der Zugang zu Wissen übers Internet. Wenn sie es nicht schaffen, die Bibliotheken und ihre Angebote ins Netz zu bringen, würde die Wissenssuche ihrer Nutzer in die Steinzeit zurückversetzt. Das Angebot von Google Books muss in Europa daher dem in den USA entsprechen.
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Bibliothek des Bildungszentrums

Die Bibliothek des Bildungszentrums ist eine öffentliche Fachbibliothek.Die Schwerpunkt-Sammlung der Bibliothek bilden sowohl traditionelle Medien wie Bücher, gedruckte Zeitschriften und Videos als auch neue Medien wie elektronische Zeitschriften und e-books aus den Bereichen Medizin, Soziologie, Psychologie, Gesellschaftswissenschaften, Kommunikation, Betreuung und Pflege. Auch Medien aus angrenzenden Wissenschafts- und Fachgebieten, die in verschiedenen Bildungsgängen am BGS unterrichtet werden, finden ihren Platz in der Bibliothek. Alle Medien sind im Bibliotheksverbund Graubünden verzeichnet und dadurch auch im Internet recherchierbar.


[Korrektur zur Verbesserung des Datenschutzes. Umstellung Youtube-Video auf “privacy-enhanced mode”: 07.06.2018]

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