LOTSE – E-Tutorial zum Deep Web

LOTSE steht für “Library Online Tour and Self Paced Education” und soll Ihnen Informationen und Tipps zum wissenschaftlichen Arbeiten vermitteln. Sie bestimmen wie bei jedem E-Learning-Angebot Ihr persönliches Arbeitstempo.

Das Angebot von LOTSE wird nun durch Tutorials ergänzt. Als erstes fertiges E-Tutorial wurde eines zum Deep Web veröffentlicht.

“In den Tiefen des Internets (Beta-Version)” erklärt und demonstriert Ihnen folgende Inhalte:

  • Was ist das Deep Web? (1:07)
  • Welche Spezialsuchdienste gibt es? Das Beispiel Google Scholar (03:18)
  • Wie finde ich relevante Datenbanken? (3:47)
  • Welche wichtigen Fachzugänge gibt es? (1:53)
  • Zusammenfassung (00:49)

Gesamtdauer: 11:37

Im Gegensatz zu den E-Tutorials, die z.B. von der UB Augsburg erstellt werden, liegt der Schwerpunkt bei LOTSE auf dem Storytelling, d.h. es findet im Tutorial ein fiktives Gespräch statt.

Eine Audiounterlegung sowie das Intro werden dem Tutorial noch hinzugefügt. Das Quiz, welches dabei bereits im Vorspann angekündigt wird, befindet sich leider noch in Planung. Die Gesamtdauer des Tutorials ist wesentlich zu lang, auch wenn eigene Bereiche mit Zeitstempeln versehen wurden. Günstig wäre es, wenn wenigstens wie in einem Buch über ein Inhaltsverzeichnis zu den einzelnen Themen des Tutorials gesprungen werden könnte.

Das E-Tutorial selbst kann nachgenutzt werden. Das Skript dazu finden Sie in der Toolbox von LOTSE.

Wenn Sie Kommentare zum neuen Angebot von LOTSE machen möchten, hinterlassen Sie diese bitte Im LOTSE-Blog, welches die Phase II, d.h. die Verbesserung und Erweiterung des Angebots, bis Ende September 2009 dokumentiert.

Aufmerksam geworden über:
Voß, Viola: erstes LOTSE-Tutorial online, netbib weblog

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Die Vielfalt des Web 2.0

Damit Sie einmal einen Eindruck erhalten, wie vielfältig die Social-Media-Landschaft ist:

Social Media Prisma

Die Grafik stammt von:
Gross, Marco: German Social-Media-Landscape, My Amplog, 15.04.2010

Die Grafik steht unter einer CreativeCommons BY-SA-Lizenz.

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Wie mit Twitter beginnen und worauf achten

Twitter ist flüchtig, schnelllebig und am Anfang verwirrend…
Sie kennen anfangs dort kaum jemanden und es ist schwierig, ins “Gespräch” zu kommen. Bevor Sie ganz offiziell loslegen:
Melden Sie sich an, überspringen alle Angebote, automatisch jemandem zu folgen und schreiben Sie in Ihrem Profil etwas zu sich oder Ihrer Einrichtung, für die Sie twittern. Bitte veröffentlichen Sie auch gleich einen Tweet, damit die Twitterer, denen Sie folgen wissen, dass Sie aktiv werden möchten.

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Plagiate sind kein Kavalliersdelikt

Die Copy&Paste-Generation macht es sich einfach. Da was gefunden und mit Makieren, Kopieren und Einfügen in die Arbeit kopiert. Fällt schon keinem auf. Aber ganz so ist es nicht. Dies musste Justus (Name geändert) erkennen, als sein Lehrer im auf Recylingpapier den Ausdruck der Quelle, aus der er seine Facharbeit kopiert hatte, vorlegte. Niemand möchte mit diesem Gefühl – als Dieb entlarvt – vor anderen stehen.

Machen wir die Generation Schüler und Studenten nicht schlimmer als sie ist. Der Versuch, durch Schummeln sich die Arbeit einfacher zu machen, ist wohl so alt wie es Schule und Studium gibt oder noch älter. Doch neu ist die Qualität, mit der die passende Information zum Schummeln gefunden werden kann. Sie sind schnell und bequem per Internet in digitaler Form auffindbar und sofort verfügbar. Das erleichtert die Recherche, aber auch den Betrug. Das beginnt mit Wikipedia, das für viele als erster Einstieg gewählt wird, geht weiter mit Angeboten wie e-hausaufgaben.de oder hausaufgabe.de. Da heißt es z.B.:

Deine fertige Hausaufgabe gibt’s doch schon und zwar hier bei hausaufgabe.de in unserer Datenbank!
Warum also selbst abmühen? Hol sie dir !

Fertige Referate, Hausarbeiten, Facharbeiten und Biographien.

Wenn da die Versuchung nicht groß ist, sich bequem zu bedienen.

Mit Helene Hegemanns “Axolotl Roadkill” ist das Thema Plagiatismus wieder ins Bewußtsein der Öffentlichkeit gestoßen. Der Mischmasch aus Plagiaten und Zitaten ist ein Bestsellerroman, der sogar für den Leipziger Buchpreis nomoniert war. Das ganze hat man dann hinter dem modernen Begriff “Mashup” versteckt.

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