[Zitat] Unkommentiert – 2009

„Die Entwicklung zu 2.0- Bibliothekaren, die dem Nutzer nicht nur in neue virtuelle Räume folgen, sondern ihn dort bereits empfangen, ist sicher nicht einfach, aber sie ist unumgänglich. Und sie hat zusätzlich den Charme, dass der 2.0-Bibliothekar mit seinem schrulligen Vetter aus den altbekannten Klischees nichts mehr gemein haben wird. Web 2.0 isn’t a thing, it’s a state of mind – dieser Punkt scheint mir entscheidend. Man kann web 2.0 nicht lernen wie eine bestimmte Software, sondern man muss neugierig sein, ausprobieren wollen, sich mit neuer Technik vertraut machen und sie einsetzen. Das bedeutet nicht, dass jeder aktuelle Hype sofort Eingang in den bibliothekarischen Alltag finden muss, aber Bibliothekare müssen die neuen Technologien kennen, um entscheiden zu können, ob deren Einsatz in einer Bibliothek sinnvoll ist und den Service verbessert.“

Auszug aus der Antrittsrede von Katrin Stump über die Bibliothekare „neuen Typs“ (Leiterin der Universitätsbibliothek „Georgius Agricola“ der TU Bergakademie Freiberg)


Ähnliche Beiträge

2 Kommentare

  • Katrin Stump

    Die Aufnahme dieses Ausschnitts in die Sammlung ehrt mich – vielen Dank und beste Grüße!

  • Wolfgang Kaiser

    Danke für Ihre Rückmeldung Frau Stump. Beste Grüße auch Ihnen!