Simons Katze zu Weihnachten …

oder warum man seine Katze nicht mit dem Weihnachtsbaum allein lassen sollte, solange sie nicht Sossi heißt 😉

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[Adventskalender] 11. Dezember 2010

Der weiße Schneemann FRIDOLIN
(Quelle)

Den weißen Schneemann Fridolin
verlockte ein Plakat
zum Faschingsfest davonzuziehn
in ein Hotel der Stadt.

Den weißen Schneemann Fridolin
betrachtete man gern
und alle Welt begrüßte ihn,
wie einen richtigen Herrn.

“Die Maske ist ganz meisterlich!”
so hieß es rings im Kreis.
Man gab dem Schneemann öffentlich
den ersten Maskenpreis.

Den weißen Schneemann Fridolin
erstaunte der Applaus.
Er sagte: “Wie ich heute bin,
so seh`ich immer aus.”

Schneemann Schneemann von Katherine Kirkland, CC-BY-NC-ND

Da sagte man dem Fridolin
ganz offen ins Gesicht:
“Dass du ein echter Schneemann bist,
das glauben wir dir nicht.”

Doch plötzlich, wie erstaunte man-
macht`s leise: tropf, tropf, tropf.
Es fing sein Bauch zu schmelzen an,
sein Rücken und sein Kopf.

Man fasste ihn, man stützte ihn.
Der Schneemann wurde schlapp.
Der arme Schneemann Fridolin
nahm unaufhörlich ab.

Er stammelte mit müdem Blick:
“Bringt mich ins Hospital.”
Jedoch es stand zu seinem Glück
ein Eisschrank links im Saal.

“Hinein mit ihm, Hinein mit ihm!”
so brüllte man im Chor,
er ging hineien – er kam heraus.
Da war er wie zuvor.

Man rief: “Hurra!” Er dankte fein.
Dann sagte er: “Ade.”
und lies den Fasching, Fasching sein
und stapfte in den Schnee.

Von:
James Krüss (1926 -1997)

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[Videozitat] Kommentiert – 2010

In dem folgenden Video spricht Nancy Pearl über den Wert von Bibliotheken und wie sie die Faszination für Bibliotheken mitentwickelte.

When you walk into (a library), you’re the equal of anybody else and your options are unlimited.”

Nancy Pearl

Sie findet es schade, dass an vielen Informationswissenschaftlichen Fakultäten in den USA (aber vermutlich auch in Deutschland), an denen auch BibliothekarInnen ausgebildet werden, das Zusammenbringen von Menschen und deren Büchern, die die sie gerne lesen, kaum mehr gelehrt wird und eine Rolle spielt. Nach Ansicht von Nancy Pearl ist das ein großer Verlust für die Bibliotheksprofession.

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