BRaIn 6 ist online

Die studentische Zeitschrift ist jetzt in der Sechsten Ausgabe erschienen. Seit kurzem ist BRaIn auch im „Directory of Open Access Journals“ online verfügbar. Schwerpunktthema in dieser Ausgabe ist „Mit BRaIn on Tour“, über das Herr Büttner bereits im Vorwort informiert:

„Erklärtes Ziel war es, die Bibliotheken eines Landes sich „in Autopsie“ anzusehen und das Bibliothekswesen im Vergleich zu analysieren. Zielland für die erste Tour war Italien. Doch so einfach das klingt, so schwer war es umzusetzen. Natürlich sollten es bedeutende, wichtige Bibliotheken sein […] Lessons learned? Viel, vor allem, das es ausserordentlich wichtig ist über den Tellerrand von Deutschland hinauszusehen. Beindruckend war die Motivation der italienischen Bibliothekare, die trotz der Budgetkürzungen weiterhin mit Freude bei der Arbeit sind […].“

In der Spezialausgabe „Mit BRaIn on Tour“ berichtet Rebecca Krentz über „Bibliotheken in Italien“ und untersucht dabei das Bibliothekswesen genauer, wobei sie eine Typologie vornimmt. Im zweiten Artikel berichtet Nicole Siegmann über die Bibliotheca Vaticana, deren Besuch Teil einer Rom-Exkursion  war. Der dritte Artikel wurde ebenfalls von Nicole Siegmann verfasst und handelt von der kunsthistorischen Bibliotheca Hertziana in Florenz. Weitere Artikel sollen an dieser Stelle nur kurz aufgelistet werden:

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[Kurz] Die kostenfreie Zugänglichmachung aller öffentlichen Bibliotheken wird in China bis Ende des Jahres abgeschlossen sein

Wie die Zeitung „People’s Daily Online“ nach einer Meldung des Kulturministeriums gestern vermeldete, wird China all seine Kulturzentren und öffentlichen Bibliotheken bis Ende des Jahres kostenfrei zugänglich machen. Es wird dann keine Gebühren mehr geben. Die staatlichen Kunstgalerien sollen noch vor dem Ende Jahres 2012 kostenfrei werden. Li Mu, der Autor des Artikels schrieb weiter hierzu Folgendes:

It is another significant move to promote the construction of a public cultural services system after 2008, when all museums and memorial halls were opened to the public for free, a senior official from the Ministry of Cultural said. This move is of great importance to improve the moral standard as well as the scientific and cultural quality of the people and to protect their basic rights. It is also vital for the people to share the fruits of cultural development, which will give a leg up to promote the social harmony and stability.“


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[Zitat] Unkommentiert – 2010 (Kommentare erwünscht!)

Wenn in einer Stadt die Zahl der Büchereibesucher sehr abgenommen hat oder es vielleicht sogar gar keine Besucher mehr gibt, dann wird die Bücherei geschlossen. […] Leider werden eines Tages die meisten Büchereien geschlossen werden. Die historischen unter ihnen werden zu nostalgischen Museen umfunktioniert. Denn die Menschen erreichen heutzutage Kultur und Bücher auf viel einfacheren Wegen. […] Wenn Senator Stuth heute anstelle von Büchereien in kulturelle Medien und Technologien investiert, die den Kindern den Zugang zu Büchern erleichtern, dann buhe ich ihn nicht aus; im Gegenteil, ich applaudiere ihm. Auch wenn diese Büchereien geschlossen werden, werden die heutigen Kinder ganz sicher gebildeter und mit mehr Wissen ausgestattet sein als die von gestern. Denn es ist für sie viel leichter, Wissen, Kultur und Bücher zu erreichen, ohne in eine Bücherei zu gehen. Der Zeitgeist bietet uns heutzutage weitaus weniger mühsame Wege zur Kultur.

Ertuğrul Özkök (am 14.11.2010 in BILD)


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