Ein Fernsehinterview mit Monika Ziller aus der Sendung "Kaffee oder Tee" (SWR)

Am 3.1.2011 war Monika Ziller, die Leiterin der Stadtbibliothek Heilbronn und Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbands in der Sendung  “Kaffee oder Tee” des SWR zu Gast. Im Interview mit dem Moderator Jens Hübschen sprach sie über  Öffentliche Bibliotheken gestern und heute. Die beiden Highlights des Videos sind ein Imagefilm einer Bibliothek (in Baden-Württemberg) aus dem Jahr 1981 und das mitgebrachte E-book von Monika Ziller. Am Ende zog der Moderator folgendes Fazit: “Bibliotheken gehen mit der Zeit”

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[Zitat] Unkommentiert – 2010

“All information belongs to everybody all the time. It should be available. It should be accessible to the child, to the woman, to the man, to the old person, to the semiliterate, to the presidents of universities, to everyone. It should be open. […] Information is so important, and it must be open. […] Information helps you to see that you’re not alone. That there’s somebody in Mississippi and somebody in Tokyo who all have wept, who’ve all longed and lost, who’ve all been happy. So the library helps you to see, not only that you are not alone, but that you’re not really any different from everyone else. There may be details that are different, but a human being is a human being.”

Maya Angelou (Interview vom 29.10. 2010: “How Libraries Changed Maya Angelou’s Life”)

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Brandenburger Raritäten zur Preußisch-brandenburgischen Geschichte werden digitalisiert

Er war «thatenreich» und «gotteselig» – Kurfürst Friedrich Wilhelm der Große (1620-1688), sein Leben und Wirken bis zum «erbaulichen, seligen Tod» war Stoff für eine Biografie.

Die Biografie von 1840 steht im Bestand der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam und wird aufgrund des Alters, des Zustandes und auch seiner Seltenheit eigentlich nur noch mit Samthandschuhen angefasst und verliehen wird das einmalige Exemplar schon gleich gar nicht mehr. Aber jeder, der sich für preußische-brandenburgische Geschichte interessiert, kann sich bald statt in den historischen Bibliotheken im Internet kundig machen, denn derzeit werden die wichtigsten Werke digitalisiert und für die Ewigkeit im Netz aubereitet.

Der reiche Schatz an historischen Büchern über die Geschichte Brandenburgs und Preußens der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam soll nun gehoben werden. Die Bücher stammen aus mehreren Sammlungen, die nach dem letzten Weltkrieg in die Potsdamer Bibliothek gelangten. Der Bestand wurde auch durch Schenkungen und Ankäufe kontinuierlich ergänzt. So finden sich in diesem Bestand 50 Titel aus dem 16. Jahrhundert, ganze 400 aus dem 17. Jahrhunder, fast 1500 Werke aus dem 18. Jahrhundert und mehr als 20.000 Bücher aus dem 19. Jahrhundert.

Für Hobby-Forscher und Wissenschaftler sind dort wichtige Quellen zur Landesgeschichte, wie sie in keiner anderen Einrichtung Brandenburg in solcher Ausführlichkeit zu finden sind. Darunter sind viele Raritäten, z.B. “Johann Bernoullis Lustreise nach der Lausitz im Sommer 1779”. Mit zum Sammlungsbestand zählen aber auch Enzyklopädien, literarische Werke, Lexika oder regionalkundliche Schriften.

Wie kommt man jetzt dazu, diese Schriften zu digitalisieren? Die Stadt- und Landesbibliothek zähl zu den 30.000 Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen, welche ihre Jahrhunderte alten Werke für die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB), eine Bund-Länder- Initiative, digitalisieren, damit jedermann Zugang zu diesen Informationen erhält.

Den zeitaufwendigen Vorgang der Digitalisierung der Potsdamer Schätze übernimmt der Potsdamer Verlag Klaus-D. Becker. Beschärnkt wird sich dabei auf die Bücher, die selten seien und n denen größeres Interesse besteht. Dazu werden die Bücher erst Seite für Seite eingescannt, bevor am Computer mit einem entsprechenden Bearbeitungsprogramm die Farbschattierungen bearbeitet werden, denn der Eindruck vom Alter des Werkes soll bei guter Lesbarkeit erhalten bleiben. Außerdem werden Verlinkungen eingefügt, der Inhalt erfast und die Suchoptionen eingestellt.

Derzeit wurden 150 Bücher bereits digitalisiert, von denen die ersten bald online genutzt werden können.

Doch manche Bücherliebhaber wollen auf das herkömmliche Umblättern der Seiten nicht verzichten. Becker hat bemerkt: gedruckte Reprints der historischen Werke sind gefragter, als auf CD angebotene digitale Versionen.

Die digitalisierten Bücher mit den brandenburgischen Schätzen müssen jedoch quasi fürs Netzt erst “übersetzt” werden, denn die gedruckten deutschen Lettern kann heute nicht mehr jeder lesen. Daher muss(te) Wort für Wort der Text erst in die seit dem 20. Jahrhundert gängigen lateinischen Buchstaben übertragen werden.

Quelle:
Brandenburger Bücherraritäten im Internet, Süddeutsche Zeitung

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Drehort Bibliothek: Ein Werbespot für ein alkoholisches Getränk

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Ein Imagevideo der Zentralbibliothek in Vigo (Spanien)

Raquel Galavis, eine Schauspielerin und Moderatorin  führt durch ihre professionelle und lebendige Stimme und Mimik durch die öffentliche Zentralbibliothek in Vigo. Leider gibt es keine Untertitel, aber auch ohne Spanischkenntnisse ist es möglich sich die Inhalte und die Bedeutung des Gesagten zu erschließen. Sie spricht über die Geschichte der Bibliothek, deren Abteilungen und Dienstleistungen. Die Bibliothek dient der Bildung und Unterhaltung.

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Hochschulbibliothek wurde generalüberholt

In Bernburg in der Hochschule Anhalt wurde ein neues Sprachlabor eröffnet und auch das sanierte Hauptgebäude samt Bibliothek wurde neu eingeweiht. Damit ist das letzte Gebäude des Campus nun auch von Grund auf saniert.

Die neue Bibliothek wurde in den letzten drei Jahren mit 850.000 Euro peu à peu auf Vordermann gebracht.Seit letztem Jahr stehen der Bibliothek zwei Etagen des Hauptgebäudes mit 1.400 Quadratmetern Nutzfläche zur Verfügung. Die Bibliothek kann neben den Freihandbereichen auch vier Magazine und einen Zeitschriftensaal nutzen.

Auch der Bestand wurde neu erfasst. Dazu setzte man auf das elektromagnetische Selbstbuchungssystem RFID. So können die Medien, die entliehen werden, automatisch identifiziert und lokalisiert werden. Die RFID-Aufklebererlauben es sogar, dass ein ganzer Stapel Bücher mit einem Mal ausgeliehen werden kann. Wer das Entleihen vergisst, der wird duch einen dringlichen Warnton beim Verlassen der Bibliothek daran erinnert. Von den 80.000 Medien, die mit umgezogen sind, sind bereit 50.000 mit den RFID-Codes versehen.

Quelle
Spengler, Paul: Elektromagnetische Strahlen durchdringen Bücherstapel, Mitteldeutsche Zeitung

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Ein Märchen über Medien in der Bibliothek

Originally presented at the 2007 ALA Conference in Washington DC. A simple tale about library circulation. Presented by Salt Lake County Library.

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[Zitat] Unkommentiert – Zw. 1847 – 1911

Put it before them briefly
so they will read it,
clearly so they will appreciate it,
picturesquely so they will remember it and,
above all, accurately so they will be guided by its light.

Halte es kurz, damit sie es lesen,
klar, damit sie es würdigen können,
anschaulich, damit sie sich daran erinnern und,
vor allem, korrekt, damit es den richtigen Weg weist.

(Joseph Pulitzer, 1847 – 1911)

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Die Geheimnisse der heimatwissenschaftlichen Bibliothek von Kirn

Die kleine Bibliothek in Kirn freut sich über Bibliotheksbesucher. Dr. Ulrich Hauth, Vorsitzender der AG für Heimatgeschichte und Genealogie, Hans-Werner Ziemer und VG-Ratsmitglied Henny Schmitt halten den Betrieb ehrenamtlich am Laufen. Die Regale der Biblothek enthalten etwa 1250 Gemeindechroniken und Biografien, 160 Lexika, 200 alte Landkarten und 22 verschiedene Schriftenreihen. Genealogische Werke füllen zwei zimmerhohe Regale. Neben regionalen Biografien sind auch Kochbücher aus der Region zu finden, sowie wuchtige evangelische Kirchenbücher aus Hachenbach, Becherbach, Limbach und Naumburger Mühle für die Zeit von 1616 bis 1720.

Damit gehören Ahnenforscher zu den häufigsten Besuchern der Bibliothek, auch wenn die genealogisch interessanten Werke nicht mehr verliehen werden. Zu viele sind weggekommen oder die Nutzer haben sie erst Jahre später zurück gebracht. Doch wer sich für die Bücher interessiert, kann jederzeit in die Bibliothek kommen und auch Kopien von ihren Funden anfertigen. Die übrigen Bücher dürfen gegen eine Gebühr von einem Euro für vier Wochen entliehen werden.

Hobbyheimatforscher, denen der Weg nach Kirn zu weit ist, können sich auch per Post und Telefon an die Bibliothek wenden. Es gab schon Anfragen aus Israel und Brasilien. Für die Betreuer der Bibliothek ist das eine tolle Anerkennung. Und in der Bibliothek hat man auch immer einen guten Tipp parat, wenn die Suche keinen Erfolg zeigt. So werden die glücklosen Sucher nach Birkenfeld, an die Heimatwissenschaftliche Zentralbibliothek des Kreises Kreuznach oder die Landesbibliothekszentrale in Koblen verwiesen. Mit den beiden letzteren Institutionen und anderen zahlreichen Universitätseinrichtungen ist die kleine Bibliothek vernetzt. Selbst die Fernleihe ist möglich.

Die Heimatwissenschaftliche Bücherei finden Sie in der Bahnhofstr. 31 von Kirn. Sie ist jeden Dienstag und Donnerstag von 7.30 – 12.30 und von 13 bis 14 Uhr geöffnet. Telefonisch erreicht man sie unter der 06752/138-46.

Quelle:
Heimatwissenschaftliche Bücherei in Kirn birgt zahlreiche Geheimnisse, Rhein-Zeitung

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[Kurz] In eigener Sache – Layout

Bei einem Test hat es leider das Layout zerschossen. Dies funktionierte zwar noch problemlos mit Firefox, aber leider nicht mit mit dem Internet Explorer und dem Safari. Daher war die einfachste Lösung, das alte Layout zu reaktivieren. Dieses hat beim kurzen Test mit allen drei Browsern problemlos funktioniert. Sollte es Probleme geben, würde ich mich über eine kurze Rückmeldung freuen.

Neu ist, dass wir nun auch unsere Beiträge (nach Wunsch) unter eine Creative Commons Lizenz stellen können, um so den Austausch zu vereinfachen.

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