[Bilditat] Kommentriert – Entstehungsjahr unbekannt

Die folgende Infografik zeichnet die Genese des heutigen „Information Professional“  nach. Sie gibt es auch als Aufdruck auf T-Shirts und Tassen zu bestellen. Auf der brasilianischen Webseite lautete die Überschrift zum Bild „A evolução biblioteconomica„. Im Gegensatz zur Infografik “Evolution of the noble librarian” bildet diese nun stärker die Realität ab.


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5 comments

  • Ist schon etwas älter die Grafik, mindestens von 2007.
    http://log.netbib.de/archives/2007/08/06/the-evolving-librarian/
    Heutzutage wäre wohl ein Smartphone und ein Tablet-Computer aktuell.

    • Wolfgang Kaiser

      Danke für den Hinweis. Ein solch fleißiger Netbib-Leser bin ich dann doch nicht, dass ich mich erinnere es 2007 schon mal gesehen zu haben. In Brasilien wurde diese Grafik erst Ende März diesen Jahres auf BiblioComics gepostet. Ich denke, dass es immer noch Menschen (nicht nur in Brasilien) gibt, die dieses Bild noch nicht kannten. Für wie viele Bibliotheken weltweit trifft denn ein Smartphone oder ein Tablet-Computer tatsächlich schon zu? Ich denke, dass dieses Stadium noch in der Entwicklungsphase steckt und es bisweilen, wenn die USA und bestimmte andere Länder ausgeblendet würden, noch keine Mehrheit von öffentlichen Bibliotheken gäbe, die diese nutzt. Manchmal habe ich den Eindruck, dass nach wie vor eine Minderheit nicht vom „Digital Divide“ betroffen ist. Und überspitzt formuliert könnte auch der Begriff des „Library Divide“ zumindest in manchen Ländern zutreffen. Denn wieviel Prozent der Bevölkerung nutzen öffentliche Bibliotheken? Meinhard Motzko meinte 2008 30% etwa nutzen öff. Bibliotheken in Deutschland. Wer bietet mehr? Konnte bzw. kann diese Zahl durch Smartphones bzw. Tablet-Computer gesteigert werden?

  • Dierk Eichel

    War auch mehr ironisch gemeint. Ich denke nur mit dem selbstverständlichen Einsatz modernster mobiler Technologien können Bibliotheken überhaupt und gerade junge Kunden anlocken.

  • Wolfgang Kaiser

    Ach so ironisch. Na gut, dann bin ja beruhigt. 🙂 Ich gebe dir 100% recht und ich denke, dass es durchaus schon Erfolge zu verzeichnen gibt. Wenn Smartphones und Tablet-Computer noch mehr Eingang in unsere Alltagskultur finden, werden sicherlich auch die Preise purzeln und über kurz oder lang wird dann mehr Offenheit gegenüber dieser Kommunikationselektronik entstehen.

    • Dörte Böhner

      Hallo,
      ich glaube, das Problem ist nicht nur, dass man skeptisch wegen der Technik ist. Immer wieder wird auch die schnelle Technikabfolge als ein Problem angesehen. Wenn wir heute dafür etwas entwickeln, dann ist das morgen schon nicht mehr zu gebrauchen. Man will erst sehen, dass sich Dinge dauerhaft etabliert haben. Damit verschläft man dann häufig günstige Gelegenheiten, „Marktanteile“ für die Recherche und die Bibliothek zurück zu erobern. Hat jemand ähnliches beobachtet?