Lebensmittelspende statt Mahngebühr

Was für eine tolle Idee, die die Rapid City Public Library verfolgt:

Fines Forgiveness Week Nov 13th – 19th for the Rapid City Public Library!

Die Rapid City Public Library erlässt für jedes Pfund nicht-verderblicher Lebensmittel fünf Dollar ihrer Mahngebühren. Diese werden der Black Hills Food Bank gespendet. Es gibt keine Grenze für die Höhe der zu erlassenden Mahngebühren, aber zukünftige Strafzahlungen können damit nicht schon im Voraus abgegolten werden.

Um jedem in Not zu helfen ist es Ziel eine Tonne Lebensmittel für die Festtage zu sammeln.

Ähnliches habe ich teilweise im Einzelhandel in Schmalkalden letztes Jahr erlebt. So konnte man bei einem bekannten Lebensmittelhändler für fünf Euro 5kg Lebensmittel für die Tafel erwerben oder bei einem anderen kann man jederzeit mit einem einfachen Knopfdruck den Flaschenpfand an die Tafel spenden.

Sind ähnliche Aktionen von deutschen Bibliotheken bekannt?

Quelle:
Fines Forgiveness Week Nov 13th – 19th for the Rapid City Public Library! Rapid City Public Library auf Google+

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[Zitat] Unkommentiert – Entstehungsjahr unbekannt

“[…] If it was a choice between going to class and going to the library, I went to the library, because I found that I learned more from one hour in the library than from one hour in class […].”

Howard Zinn

 

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Forschungsbibliothek Gotha erwirbt unbekannte Briefe Paul Ebers

Passend kurz vorm 500. Geburtstages von Paul Eber (1511-1569), einem bedeutenden Luther-Mitstreiter, hat die Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt zwei bislang unbekannte Briefe Ebers antiqurisch erwerben können. Dieser war einer der Vertrauten Luthers und einer der führenden Theologen und Predige der Wittenberger Reformatoren in zweiter Generation. Dass sein Erbe heute noch in aller Munde ist, liegt an seinen bekannten Kirchenliedern wie “Herr Jesu Christ, wahr Mensch und Gott1.

Beide Briefe Ebers waren/sind an seinen Schulfreund Friedrich Bernbeck gerichtet, der eine entscheidende Rolle für die Reformation im mainfränkischen Kitzingen spielte. Im Brief von 02. Januar 15482 äußert sich Eber besorgt über die Zukunft der Universität Wittenberg, denn nach dem Schmalkaldischen Krieg sind die finanziellen Mittel knapp und die Professoren der Universität warten auf ein klares Signal vom Hof der sächsischen Kurfürsten für eine weitere Finanzierung der Universität. Der Brief enthält nicht nur Ebers persönliche Ansichten zu diesem Thema sondern auch Persönliches, wie den Namen und Geburtstag seiner Tochter Magdalene3

Die Forschungsbibliothek Gotha bewahrt mehr als 1.000 Briefe Ebers auf. Diese wurden vor kurzem im Rahmen der Katalogisierung der Reformationshandschriften der Forschungsbibliothek, ein DFG-gefördertes Projekt, online erschlossen. Die Ergebnisse der Erschließung sind in der Datenbank für Handschriften und Autografen HANS recherchierbar. Vom 10. – 12. November wird der zu wenig beachtete Reformator mit einer Fachtagung gewürdigt. Diese findet unter dem Titel „Paul Eber. Humanist und Theologe der zweiten Generation der Wittenberger Reformation“. Bei der Tagung sollen u.a. Forschungsergebnisse zur Konfessionalisierung, zur Gelehrtenkultur und zur mitteldeutschen Universitätsgeschichte im 16. Jahrhundert vorgestellt werden.

Quellen:
Forschungsbibliothek Gotha erwirbt bislang unbekannte Briefe Paul Ebers, Jenapolis
Luthers Mitstreiter im Blickpunkt der Wissenschaft, Pressemitteilung der Universität Erfurt
Foschungsbibliothek Gotha würdigt Luther-Mitstreiter Paul Eber, Luther 2017 : 500 Jahre Reformation

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  1. Die erste und fünfte Strophe sind zu einem Teil von Johann Sebastian Bachs Kanatate BWV 127 geworden. []
  2. Dies ist der älteste derzeit bekannte Brief der Korrespondenz Eber-Bernbeck. []
  3. Bei Magdalenes Geburt kam es zu Komplikationen und sie starb noch 1548. []

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"Oh Metadata!"

Das folgende Video stammt von Phil Shapiro, der gleichzeitig auch darin vorkommt. Drehort des Videos ist die öffentliche Bibliothek in Takoma Park (Maryland). Die Melodie des nun folgenden Songs stammt von dem Spiritual “Oh, Happy Day”. Weitere Unterstützung erhielt Shapiro beim Singen von der Benson Family of Bethesda (Maryland). Shapiro schreibt u.a. für die Zeitschrift PC World, wo er sich mit (öffentlichen) Bibliotheken, deren Zukunft und deren MitarbeiterInnen auseinandersetzt.

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