The Lord of the Libraries

Ich lach mich schlapp. Die wahre Geschichte des Herrn der Bibliotheken 😀 Die knapp 20 Minuten sind wirklich sehenswert.

Before winning an Emmy for his work on „Heroes,“ then-student Chris Martin wrote and directed 2004’s „The Lord of the Libraries“ – a tale of action, adventure, and overdue books, parodying „The Lord of the Rings.“

Aufmerksam geworden über:
Abram, Stephen: Friday Fun : Friday Fun: The Lord of the Libraries, Stephen’s Lighthouse


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Ausprobieren des Open Journal Systems – #newLIS

Im Rahmen der Diskussion um ein neue deutschprachige LIS-Open-Access-Zeitschrift hat Christian Hauschke die Möglichkeit eingeräumt, ein wenig mit einer Open Journal Systems-Installation herumzuprobieren.

Bei seiner Testinstallation gibt drei Gruppen, in welche man, wenn man sich angemeldet hat, eingeteilt werden kann und für die spezifische Rechte vorgesehen sind.

Der Leser (Subscriber)

Angemeldet wird er über die neuste Ausgabe der Zeitschrift zeitnah informiert.

Der Autor

Nach der Anmeldung kann der Autor sein Dokument hochladen. Als erstes sind die Autoren-Daten zu nennen. Pflichtfelder sind durch ein Sternchen gekennzeichnet. Es gibt einen Button, mit dem sich weitere Autoren hinzufügen lassen. Zudem kann festgelegt werden, welcher davon als Hauptkontakt für die redaktionelle Korrespondenz dienen soll.

Außerdem muss die entsprechende Rubrik festgelegt werden, in welche der Beitrag eingeordnet werden soll. Ich habe meinen Beispielbeitrag als „Forums-Beitrag“ gekennzeichnet, um das Peer-Review-Verfahren für diesen Beispielsfall zu umgehen. Als Format funktionieren: Word-Format, RTF oder WordPerfect. Sofern der Beitrag anderweitig schon veröffentlicht wurde, muss die Redaktion darüber informiert werden. Der Beitrag wurde in Form von zwei Beiträgen bereits in diesem Blog veröffentlicht. Dies lies sich als URL im Text belegen, d.h. Literaturangaben mit URL sind möglich. Der Text selbst sollte mit möglichst geringen stilistischen Auszeichnungen eingereicht werden.

Bei den Metadaten, wird neben den Autoren zudem der Titel des Beitrags und der angezeigte Abstract festgelegt. Für die Titelseite lässt sich ein Bild hochladen. Außerdem wird festgelegt, welche Sprachen der Beitrag enthält, d.h. ob er deutsch und/oder englisch indiziert werden soll. Es lässt sich nicht kennzeichnen, in welcher Sprache bestimmte Abschnitte des Textes sind. Der Beispieltext ist zu 1/3 englischsprachig. Deshalb habe ich zwei Sprachen für die Indexierung verwendet. Zudem lässt sich die Organisation nennen, welche den Beitrag unterstützt.

In seinem „Dashboard“ sieht man dann den Stand seiner eingereichten Beiträge, z.B. „Zur redaktionellen Bearbeitung anstehend“.

Der Redakteur

Redakteure können Beiträge für die Bearbeitung in ihrem „Dashboard“ auswählen, bzw. haben diese zur Bearbeitung zugewiesen bekommen. Er kennzeichnet dann den Beitrag bei „Anfragen“ als „in Bearbeitung“. Nun kann er nach festgelegten Regeln diesen bearbeiten. Es gibt entsprechende Vorgaben für die redaktionelle Arbeit. Die bearbeitete Datei wird dann wieder hochgeladen. Zudem kann ein Kommentar zu dieser bearbeiteten Datei hinterlassen werden. Nachdem das Lektorat beendet wurde, wird die veränderte Datei nun für die Kontrolle durch den Autor erneut hochgeladen (Schritt 1).

Der Autor lädt nun die kontrollierte Datei hoch und die Redaktion übernimmt die Schlusskontrolle (nur noch Rechtschreibkontrolle). Nun erfolgt noch die Zuweisung zu einer entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift, um eine zeitliche Planung zu ermöglichen. Danach wird der Beitrag zum Layouter, der nun die entgültige Formatierung anfertigt. Danach gibt es ein Korrekturlektorat von Autor, Lektor und Layouter als Schlusskontrolle.

Fazit

Im Ganzen fand ich die Führung und den Workflow sehr selbsterklärend und fehlerminimierend. Ein paar Dinge sind mir bei der Bearbeitung unklar geblieben.

  • Legt der Administrator fest, wann die Ausgabe erscheint?
  • Müssen Auszeichnungen, wie Überschriften festgelegt werden und passiert das durch den Layouter?
  • Muss das Artikelbild bereits in das Textdokument eingebunden werden?

>> Wer im Rahmen der Diskussion ebenfalls diese Möglichkeit testen möchte, findet die Zugangsdaten und weiterführende Informationen im newLIS-Wiki unter Projekte (Best Practice)

[Ergänzung] LIS steht für Library Information Science

Creative Commons Attribution 3.0 Germany This work is licensed under a Creative Commons Attribution 3.0 Germany.


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Neue Open-Access-LIS-Zeitschrift in der Entstehung?

Kritisch wurde in der Blogosphäre die Ankündigung von De Gruyter betrachtet, dass der BIBLIOTHEKSDIENST ab 2013 beim Verlag erscheint. Zurecht bemängelt wird die Verlängerung der Embargo-Zeit, für die Klaus Graf drastische Worte fand. Dem folgte bei der Inetbib Liste unter anderem ein Aufruf zur Gründung eines echten, eigenen Open Access-Journals für das Bibliothekswesen, der hier weiter verfolgt werden kann. (Quelle)

Die Ausprägung der Diskussion über das fehlende Open Access bei LIS-Zeitschriften ist die Schaffung einer „längst überfälligen“ echten Open Access-Zeitschrift. Dafür braucht man jedoch auch Leute, die sich aktiv daran beteiligen. Die Diskussion lässt sich an drei Stellen derzeit aktiv verfolgen und unterstützen:

Die Diskussion hat auch bereits Einzug in die Blogs gefunden:

Ergänzungen (von Links) zu Diskussionen rund zu diesem Thema in den Blogs usw. jederzeit hier als Kommentar willkommen oder im Wiki auf der Startseite.

[Ergänzung] LIS steht für Library Information Science

Creative Commons Attribution 3.0 Germany This work is licensed under a Creative Commons Attribution 3.0 Germany.


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Vorstellung einer Bücherzelle in Horsley (Großbritannien)

„With the recent threat of library closures in the UK, what better way to restore these icons of England’s past with a rejuvenating revamp? With nothing planned on a Saturday, the idea came at about 10am. Past experience told me that projects like these can be forgotten in a flash if action isn’t immediately taken so, with lessons learned I set to work. […] Back at the Phonebox – kids watching closely – I got on with its installation and finished off by writing a message to encourage good use; and put a poster up on the local notice board.“

James Econs

James Econs, der das Video auf Vimeo einstellte, machte in einem längeren Statement deutlich, dass er kein sogenannter Bücherwurm ist. Es bedarf keines großen Aufwands eine ausgesonderte/ungenutzte Telefonzelle so umzugestalten, dass sie als Bücherzelle genutzt werden kann. Er nennt diese Art der Nutzbarmachung „Socially Beneficial Creative Vandalism“. Ähnlich wie Econs den Begriff des kreativen Vandalismus für die Bücherzelle in Horsley (Grafschaft Surrey)verwendet, betrachten Michael Clegg & Martin Guttmann offene Bücherschränke als Einrichtungen, welche einen soziale Wert für die Gemeinschaft haben:

Eine solche Bibliothek könnte als Institution zu einer Selbstdefinition der Gemeinschaft beitragen; sie würde ihre Lesegewohnheiten und intellektuellen Vorlieben widerspiegeln und wäre damit eine Art Porträt einer Gemeinschaft.“

The PhoneBoox book exchange from James Econs on Vimeo.

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