[IK] Informationskompetenz – Medienwandel und Selbstverantwortung

Warum müssen sich Menschen hinsetzen und Informationskompetenz aneignen? Reicht es nicht, die Bibliotheken das machen zu lassen?

Ich zitiere dazu meine Kollegin Olga Goihl aus ihrer IK-Veranstaltung, die mich auf dieses Video aufmerksam gemacht hat:

Den Unterschied (von Informationen in der „neuen“ und in der „alten“ Welt) bringt dieses Video auf den Punkt:
Früher war Information, vor allem Ihre Systematisierung, Aufbewahrung und das Zugänglichmachen Sache von Experten. Dafür gab es ganz klare Verhältnisse: Die Frage nach der Qualität stellte sich nicht, da sie nach der Quelle bestimmt werden konnte. Heute kann diese Aufgabe nicht mehr nur von Experten wahrgenommen werden, da die Information ständig produziert, weitergeleitet und verändert wird. Man hat ganz andere Zugänge durch das Internet und insbesondere durch das Web 2.0. Zum einen ist es gut, jeder kann selbst suchen, finden, produzieren. Zum anderen aber wird auch die Verantwortung für die gewählten Suchmethoden, den Inhalt, die Relevanz und die Qualität der Information dem Endnutzer überlassen. Die Bibliotheken sehen sich heute als Dienstleister, welche die Nutzer bei den erwähnten Handlungen unterstützen können.

Information R/evolution (5:29 min)

Bei YouTube wird ein interaktives Transkript mitgeliefert, welches angeklickt werden kann und bei dem man dann zur entsprechenden Stelle im Video springt.

Dieses Video eignet sich gut als Einstieg in die Schulung. Wir sind immer wieder in einem Begründungszwang, wozu denn Informationskompetenz notwendig ist. Schlüsselqualifikation und lebenslanges Lernen sind häufig Blasen für unsere Lernenden, die kaum mit Leben gefüllt werden können.

Besonders erfolgreich wird diese Sammlung [IK] dann, wenn auch Sie in den Kommentaren oder mit “Gastbeiträgen” Ihre Videos oder Infografiken hinzufügen.

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