Vorstellung der Minibliothek im Kölner Stadtgarten

MiniBib im Kölner Stadtgarten from LOS-TV on Vimeo.

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Ein Dokumentarfilm zum 10. Jahrestag der Wiedereröffnung der Bibliotheca Alexandrina

Im folgenden Film von Bernhard Hain wird die damals noch “junge” Bibliothek, die am 16. Oktober 2002 neu eröffnet wurde, vorgestellt. Trotz verschiedener Widrigkeiten im Zuge des “arabischen Frühlings”, konnte die Bibliothek dank kräftiger Unterstützung der Zivilbevökerung nahezu unbeschadet die bürgerkriegsähnlichen Zustände des Jahres 2011 überstehen. Auf der Webseite wurden keine Feierlichkeiten zum Jubiläum vermerkt. Die Zahl an Veranstaltungen, Festivals, Konferenzen und Symposien im Vergleich mit so manch westlichen Bibliotheken ist sehr beachtlich hoch.

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iRights.lab und iRights.law

Die Macher von iRights.info haben zwei neue Angebote gelauncht, wie man heute so schön auf “Neudeutsch” sagt. (Ich werde mal etwas machen, was ich sonst ungern mache und große Teile der Pressemitteilung zu diesem Angebot übernehmen, die dem Blog zugesandt worden ist.)

Mit dem Think Tank iRights.lab geht es um das Finden von Strategien für die digitale Welt.

iRights.lab

iRights.lab hilft Unternehmen, der öffentlichen Hand, Wissenschaft, Politik und Kreativen, die Herausforderungen des digitalen Wandels zu meistern und dessen großes Potenzial bestmöglich zu nutzen. […]
Als unabhängiger Think Tank, der Strategien für die digitale Welt entwickelt, ist das iRights.lab weder parteipolitisch, noch an Unternehmen gebunden. Vielmehr werden Fragestellungen entwickelt und die möglichen Antworten erforscht – interdisziplinär, unabhängig, verständlich, ergebnisoffen. Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gibt es, wie sehen die technischen Möglichkeiten aus, wie werden sich politische Prozesse entwickeln, wie verhält man sich auf neuen Märkten, wie kommuniziert man über soziale Netzwerke? In so genannten Labs werden Themen zu den Schwerpunkten kreative Arbeit/Kreativwirtschaft, Innovation, Journalismus, Kultur oder Open Content inhaltlich und strategisch
bearbeitet. iRights.lab ergänzt und erweitert iRights.info, das mehrfach preisgekrönte Informationsportal zum Urheberrecht in der digitalen Welt. „Rights.info wird weiterhin aufklären und informieren. Was iRights.info als gemeinnütziger Verein nicht leisten kann, ist zu forschen, zu beraten, zu entwickeln. Diese Lücke füllt das iRights.lab, ergänzt durch iRights.law“, so Matthias Spielkamp, Partner bei iRights.lab.

iRights.lab erreichen Sie unter www.iRights-lab.de

iRights.law

iRights.law berät vor allem Unternehmen und öffentliche Einrichtungen zu Rechtsfragen in der digitalen Welt, unter anderem zu Problemstellungen bei Open Source Software und Open Content, digitalen Strategien von Gedächtnis- und Wissensinstitutionen oder der rechtlichen Begleitung neuer Geschäftsmodelle. Darüber hinaus arbeitet das Team von Dr. Till Kreutzer zu klassischen IT- und IP-Rechtsfragen, entwickelt und verhandelt Verträge, erstellt Gutachten und vertritt Mandanten auch vor Gericht, wenn es nötig werden sollte.

iRights.law erreichen Sie unter www.iRights-law.de

Man kann gespannt sein, welche Impulse gerade von iRight.lab ausgehen, wenn es um die Gestaltung des Rechtsrahmens für die digitale Welt geht. Ich hoffe, dass es dort genauso erfolgreich und schwungvoll weitergeht wie bei iRights.info.

Presseerklärung:
17.10.12 iRights.lab – Strategien für die digitale Welt, iRights.lab

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Linked (Open) Data for Libraries

A short introduction to the concepts and technology behind linked data, how it works, and some benefits it brings to libraries.

Bei YouTube selbst können Sie noch ein interaktives Transkript nutzen.

Europeana erklärt hingegen, was Linked Open Data sind.

Simple animation to explain what Linked Open Data is and why it’s a good thing, both for users and for data providers.


Das Video ist unter CC BY lizensiert.

Für die englische Version gibt es ein Transkript auf YouTube.

Weitere Informationen:
Linked data at OCLC, OCLC
Europeana Linked Open Data (LOD), Europeana
Support for Open Data, Europeana

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Independent review into e-book lending in libraries

Derzeit wird in Großbritannien die E-Book-Leihe genauer beobachtet. Die Authorin Joanna Trollope sitzt in der unabhängigen Gutachtergruppe, die einen Blick auf die E-Book-Ausleihe von Bibliotheken wirft. Im folgenden Video erklärt sie ihre Arbeit und bittet um Rückmeldungen und Informationen für den abschließenden Report.

Die Gruppe beobachtet folgende Bereiche und freut sich über Einsendungen von allen interessierten Seiten:

  1. The benefits of e-lending.
  2. The current level and nature of demand for e-lending in English libraries, along with a projection of future demand. For example, will e-lending be in addition to traditional borrowing of print books, or is it likely to transform the way in which library users access services? What is the demand for downloading e-books remotely, that is, away from library premises? To what extent do owners of e-readers value public e-lending above what is freely or commercially available elsewhere?
  3. Current supply models, barriers to the supply of e-books to libraries, and likely future trends.
  4. Systems for remunerating authors / publishers for e-lending.
  5. The impact of e-lending on publishers and their business models.
  6. Any unforeseen consequences of e-lending. For example, the impact on those who cannot keep up with technology, the likely long-term impact on the model of highly localised physical library premises, skills requirements for librarians, etc.

Wäre dies nicht auch eine gute Alternative für Deutschland, bevor sich Verlage und Bibliotheken zerfleischen? Oder gibt es soetwas hier schon (woran ich gerade zweifle), warum hört man dann nichts davon?

Quelle:
e-Lending in libraries: what do you think?, culture.gov.uk

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Wintersemester 2012/13 – neues BBK-Programm

BBK 2012/2014

BBK 2012/2013

Besser spät als gar nicht: Es ist Semesterbeginn und das Institut für Informations- und Bibliothekswissenschaft (IBI) kündigt wieder das hochinteressante Berliner Bibliothekskolloquim (BBK) an, bei dem jeder Beitrag neugierig macht und zum Kommen einlädt. Nächste Woche geht es los:

 

23.10. Podiumsdiskussion der Open-Access-Week im Auditorium des Grimm-Zentrums
30.10.
  • Metadatenmanagement: Mable+ als Werkzeug zur Datenanalyse und -modifikation
Julia Goltz
Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin Brandenburg (KOBV)
06.11.
  • HIGHLIGHT: “Halloween Lecture 2012”
    Der Tod liest mit… Seuchengeschichtliche Aspekte im Buch- und Bibliothekswesen
Dr. Eric Steinhauer
UB Hagen
13.11.
  • Sprachtechnologie für die Wissensextraktion
Prof. Dr. Hans Uszkoreit
Leiter des DFKI Sprachtechnologie, Saarbrücken
20.11.
  • “Als wäre es ein Unternehmen” – über die Konzeption von IT-Prozessen in Bibliotheken
Jens Wonke-Stehle
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
27.11.
  • Zwischen Bibliothekaren und Bücherwürmern: Gesellschaftliches und politisches Engagement von Information Professionals
Shaked Spier
IBI, HU Berlin
04.12.
  • Streamlining Collection Development: the Case for Selectors and Limits of Patron Driven Acquisitions
Dr. Sebastian Hierl
American Academy, Rom
11.12.
  • Diversity in French libraries: concepts, contexts and issues
Raphaëlle Bats
ENSSIB, Lyon
18.12.
  • Früh übt sich: Wie aus Nichtnutzern Bibliothekskunden werden
Barbara Schleihagen
Geschäftsführerin des Deutschen Bibliotheksverbandes
15.01.
  • Gibt es Unterschiede im Publikationsverhalten von weiblichen und männlichen Wissenschaftlern?
Paul Donner
IBI, HU Berlin
22.01.
  • New and established professionals – getrennte Gremien und gemeinsame Arbeit in internationalen Verbänden?
Podiumsdiskussion – Moderatorin: Barbara Lison
IFLA-Nationalkomitee
29.01.
  • EDM+ und DM2E: Anmerkungen zum heuristischen Potential des Europeana Data Model
Prof. Dr. S. Gradmann, S. Hennicke, J. Iwanowa, E. Dröge
IBI, HU Berlin
05.02.
  • Wege zum Personalbedarf Virtueller Fachbibliotheken
Stefan Rauhut
UB Leipzig
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Neues Angebot: Teure E-Book-Vermietung von Libreka

Auf der Frankfurter Buchemesse habe ich mir dieses Jahr unter anderem Informationen zu Leihmodellen von E-Books geholt.1 Dabei hatte ich unter anderem ein Gespräch mit Libreka, die pünktlich zur Messe ihren E-Book-Verleih mit derzeit 760 Titeln2 gestartet hat. Die entleihbaren Bücher können für 4 Wochen genutzt werden.

Libreka auf der Frankfurter Buchmesse 2012

Libreka auf der Frankfurter Buchmesse 2012

Die E-Books stammen vom Ulmer-Verlag, vom Hanser-Verlag, vom Engelsdorfer Verlag und vom Verlag Droschl.3

Vergleicht man die Unterschiede mit den Preisen zum gedruckten Buch, fallen bei allen Beteiligten die Rabatte zum Miet-E-Book in etwa gleich gut aus. Je teurer das Buch, desto günstiger ist es vergleichsweise, dieses zu mieten. Beim Ulmer-Verlag sind die Preise von Print-Buch zu E-Book nicht so deutlich auseinander wie z.B. bei Engelsdorfer. Dennoch drängt sich bei den Preisen für mietbare Bücher der Verdacht auf, dass man möchte, dass dieses Modell keinen Erfolg hat und man dennoch gerne weiterhin unbefriste Lizenzen verscherbeln möchte. Da die mehrfache,und zeitlich befristete Überlassung einer “digitalen Kopie” derzeit mehr Aufwand macht als die das Verscherbeln einer lebenslang gültigen Lizenz, die dann irgendwann vergessen wird, reguliert man das eben über den Preis.

Schon die Sprachwahl lässt einiges erwarten und man wird dann bitter enttäuscht. Leihe bedeutet ja eigentlich kostenlose Nutzung. Zum Verleih, bzw. der Leihe heißt es im § 598 BGB: “Durch den Leihvertrag wird der Verleiher einer Sache verpflichtet, dem Entleiher den Gebrauch der Sache unentgeltlich zu gestatten. Im Fall von Librekas E-Book-Verleih kann überhaupt nicht von kostenloser Überlassung die Rede sein, wie die Zahlen oben eindrucksvoll belegen. Richtig müsste es daher wohl Vermietung von Zugangs- und Leserechten oder Einräumung einer kostenpflichtigen, zeitlich befristeten Lizenz heißen. Kompliziert! Und auch kompliziert durch das DRM.

E-Books konnten wir noch nie wirklich kaufen, sondern immer nur mit bestimmten Nutzungsrechten lizenzieren. Die derzeitigen Lizenzen lassen i.d.R. jedoch eine zeitlich unbeschränkte Nutzung zu. Um die zeitliche Einschränkung durch Digital Rights Enforcement (DRE) zu ermöglichen, bleibt nur der Einsatz technischer Schutzmaßnahmen. Dies verkompliziert die Nutzung, denn neben der Plattform, wo man das E-Book runterlädt, z.B. eben Libreka, muss man sich noch bei Adobe Digital Edition4 anmelden.

Rechtlich gesehen ist der “Verleih”, wie ihn Libreka und die beteiligten Verlage planen, eine Vermietung.5 Laut § 535 BGB wird dabei ein Vertrag zwischen Vermieter und Mieter geschlossen, bei dem der Vermieter “dem Mieter den Gebrauch der Mietsache während der Mietzeit zu gewähren” hat. Im Gegenzug ist der Mieter “verpflichtet, dem Vermieter die vereinbarte Miete zu entrichten”.

Für Öffentliche Bibliotheken (ÖB) ergibt sich aus diesen Angebot ein großes Problem. Die Verlage, die darüber relativ billig wiederkehrende Einnahmen generieren können, haben natürlich kein Interesse mehr daran, ÖBs gute Konditionen zum Verleih von E-Books zu ermöglichen. Sie sehen in den ÖBs Konkurrenz, die es kleinzuhalten geht. Dazu braucht man nur einen Blick zu den amerikanischen Bibliotheken werfen, wo sich große amerikanische Verlage weigern, mit Bibliotheken zu verhandeln und Verträge abzuschließen. ÖBs widerum, die jedem einen möglichst kostenfreien Zugang zu Informationen ermöglichen sollen, können diese Aufgabe nicht mehr im ausreichenden Maße erfüllen. Süffisant Bibliotheken darauf zu verweisen, dass sie die Bücher ja weiterhin als Printbuch zur Verfügung stellen könnten oder an hermetisch abgeschlossenen Leseplätzen6.

Die Preisgestaltung ist ebenfalls fragwürdig und meiner Meinung nach zu hoch angesetzt7. Die “verliehenen” E-Books werden nicht abgenutzt und sie können ohne Qualitätsverlust beliebig oft und zudem auch gleichzeitig durch die Verlage “verliehen” werden8. Hier würden Mehreinnahmen generiert, die dann hoffentlich auch genauso deutlich und hoch an die Autoren weitergegeben werden. Natürlich entstehen den Verlagen selbst bei diesem Verfahren Kosten für die Entwicklung und Nutzung eines passenden DRE-Repertoirs, das vermutlich genauso schnell ausgehebelt wird, wie dies bereits jetzt der Fall bei DRM ist. Dann muss das DRE angepasst, verschärft und verstärkt werden, was wieder Kosten verursacht, die Nutzung verschlechtert und das System hoffentlich irgendwann zum Scheitern bringt.

Wir haben sicherlich heutzutage mit einer starken Abgrenzungsfrage zu tun. Womit können Verlage noch so viel Geld verdienen, dass es für sie wirtschaftlich ist9 und ab wann ist es das nicht mehr, so dass an dieser Stelle dann die Bibliotheken zusehen können, was sie anbieten dürfen? Muss hier vom Gesetzgeber extra eine Schranke im Urheberrecht geschaffen werden, die es allen ermöglicht, ungehindert Zugang zu Informationen zu erhalten? Ganz kostenlos (Subskriptionskosten, Tantiemen etc.) ist dieser Zugang ja schließlich nicht, da der Zugang, den Bibliotheken derzeit gewähren, über Steuergelder refinanziert wird. Wie kann der Gesetzgeber also Bibliotheken bei ihrem Auftrag der Leseförderung, der kulturellen Arbeit und Bildungsaufgaben unterstützen? Kein Wunder, wenn Bibliotheken teuer für grottige E-Book-Angebote wie die Onleihe bezahlen müssen. Durch das E-Book wird deutlich, dass Verlage zunehmend eine Konkurrenz in Bibliotheken sehen oder sie andererseits nur noch als tolle Vertriebsplattformen wahrnehmen, um ihre Güter an den Konsumenten zu bringen.

Unbestritten ist, dass das E-Book und digitale Medien ansich Möglichkeiten bieten, für die es derzeit noch keine adäquate Lösung und es in vielen Bereichen einen immensen Regelungsbedarf gibt. Wohlwollen scheint jedoch momentan nicht mehr gegeben zu sein. Ganz deutlich wird dies in einer Mitteilung des Börsenblatts zum neuen Geschäftsfeld “E-Book-Leihe” vom 11.10.2012:

Matthias Ulmer nimmt an, dass künftig mehr E-Book-Leser dazu übergehen werden, Titel nicht dauerhaft zu speichern, sondern nach Bedarf auf sie zuzugreifen. In diesem Zusammenhang erwachse den Verlagen eine Konkurrenz aus den Onleihe-Angeboten der öffentlichen Bibliotheken, die auf Dauer das Geschäftsmodell der Verlage gefährden könnten. Längst sprächen die Bibliotheken nicht mehr ihre ursprüngliche, eher einkommensschwache Zielgruppe an, sondern einen wesentlich größeren Nutzerkreis. Hier steuere man auf einen Konflikt zu.

Dies hat zu einer heftigen Diskussion bei Inetbib geführt und kann gerne dort nachgelesen werden.

E-Books selbst waren auf der Buchmesse Teil der Gespräche. Eine Sache ist mir bei einer Diskussionsrunde hängen geblieben.

Zufällig bin ich am Freitag verspätet noch zu folgender Diskussion gekommen:

Veranstaltungen auf der Frankfurter Buchemesse

Veranstaltungen auf der Frankfurter Buchemesse, Freitag 12.10.2012

Dort habe ich eine ganze Weile den vier Diskutierenden zugehört.

Diskussion zum Thema: Read me if you can!

Diskussion zum Thema: Read me if you can! – Eric Merkel-Sobotta, Thibaut Kleiner, Christina Mussinelli, Ronald Schild

Christina Mussinelli sagte sinngemäß, dass die Probleme mit E-Books nicht unbedingt urheberrechtlicher oder lizenzrechtlicher Art seien. Man müsse verstehen, dass es sich bei E-Books um Services handle. Services – Dienstleistungen also, keine Information, kein geistiges Eigentum, sondern Services – eine Darbringungsart. Müssen wir uns also zukünftig darum streiten, wer welche Services erbringen darf? Und worin besteht der Service bei E-Books? In der Gestaltung, in der Darbringung, im Einrichten eines Zugangs? Wie soll dieser Service rechtlich dann verankert werden? Ich hoffe mal, ich hab da irgendwas falsch verstanden. Eine kurze Zusammenfassung dieser Diskussion gibt es beim BuchMarkt.

Willkommen im Kampf zwischen Verlegern und Buchhandelsriesen um Marktanteile. Hoffen wir, dass die Öffentlichen Bibliotheken als schwächstes Glied nicht dazwischen zermahlen werden. Die leidtragenden werden die LeserInnen sein, die keinen Zugang zu aktueller Literatur in einer modernen Form erhalten. Und vielleicht sollten die Verlage ab und zu mal einen Blick in die “The eBook User’s Bill of Rights” werfen, um zu sehen, was sich ihre Kunden tatsächlich wünschen.

Zu den Bildern:
Die Bilder sind von mir und stehen unter einer CC BY 2.0 – Lizenz.

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  1. Libreka wird als erster E-Book-Verleiher auf den Markt gehen. Amazon folgt vermutlich Ende Oktober für Prime-Kunden mit einem Verleihangebot für ein Buch im Monat und eine Jahresgebühr von 29,00 Euro. []
  2. Die Zahl der Titel ist gering und auch die Verlage gehören nicht unbedingt zu den großen Publikumsverlagen. Hier setzt man wohl eher auf Flatratemodelle wie z.B. bei Skoobe.de. []
  3. Stichprobenartig habe ich für die Verlage mal Kosten für den Erwerb einer Volllizenz ohne starkes Digital Rights Management (DRM) und einer Leihlizenz mit DRM gegenüber gestellt.
    Droschl: 6,99 zu 5,49 €; 14,99 zu 10,99 €;
    Engelsdorfer: 4,99 zu 3,49 €; 5,99 zu 4,49 €; 6,99 zu 4,99 €; 7,99 zu 5,99 €; 8,99 zu 6,49 €; 9,99 zu 7,49 €; 14,99 zu 10,99 €;
    Hanser: 9,99 € zu 7,49 €;
    Ulmer: 5,99 zu 1,49 €; 7,99 – 9,99 zu 1,99 €; 11,99 zu 2,49 €; 12,99 – 14,99 zu 2,99 €; 18,99 zu 3,99; 22,99 zu 4,99 €; 29,99 zu 5,99 €; 33,99 zu 6,99 €; 37,49 zu 7,49 €; 44,99 zu 8,99 €; 54,99 zu 10,99 €; 74,99 zu 14,99 €; []
  4. Im Übrigen ein guter Tipp: Notieren Sie sich an einer Stelle, z.B. ihrem Papieradressbuch oder so, die E-Mail-Adresse, das Passwort und ihre Adobe-ID, weil man die sehr schnell vergessen kann. Theoretisch muss man sich nur einmal bei Adobe Digital Edition anmelden. Die ID benötigt man aber dann für die verschiedenen Geräte, auf denen man letztendlich die E-Books lesen möchte. Wenn man die nicht parat hat, kann es komplizierter werden. []
  5. Der E-Book-Verleih von Amazon ist bei der folgenden rechtlichen Betrachtung einmal außen vor. Eine Einordnung des dort gewählten Modells mit einer Jahresgebühr usw. fällt nicht so leicht. Hierbei handelt es sich eher um ein Flatrate-Modell wie z.B. Skoobe.de. []
  6. Die E-Books würden in diesem Fall tatsächlich nur an einem speziellen Rechner in der Bibliothek, natürlich ohne Speicher- und Druckmöglichkeiten, oder auf einem gesperrten E-Book-Reader lesbar sein. []
  7. Sinnvoll wäre es auf jeden Fall die Preisgestaltung am E-Book-Preis und nicht am Printbuch-Preis zu orientieren. Dass dies derzeit nicht der Fall ist, sieht man, wenn man sich bei der Libreka-Vermietung die Titel nach Preisen sortiert anzeigen lässt. []
  8. Die Verlage können beliebig viele und verlustfreie digitale Kopien anfertigen. Eine zeitliche und stückzahlenabhängige Einschränkung kann nur künstlich durch DRE erzeugt werden. []
  9. Diese Grenze sinkt, durch verbesserte und somit kostengünstigere Micropayment-Verfahren und gute bereits vorhandene personalisierte Dienste. []

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Reminder: Einladung zum 3. Bib-Stammtisch Hamburg 2012

Kurze Erinnerung zum Bib-Stammtisch im Café Oktober in Hamburg (Wiesendamm 10, unweit der S & U Barmbek), zu dem bibliothekarische und bibliotheksinteressierte Social-Media-affine Wesen aus Hamburg und Umgebung eingeladen sind, sich wiederzusehen oder kennenzulernen und Erfahrungen oder sich zu Themen jeglicher Art auszutauschen. Das Ganze findet am Donnerstag, 18.10.2012 um 19.00 Uhr statt.

Mehr Informationen findet ihr diesmal bei Markus im Blog. Hinterlasst doch bei Interesse einen Kommentar im Blog von Markus, damit wir abschätzen können, wie groß der Tisch sein muss, den wir reservieren wollen.

Ich bin jedenfalls dabei und bring zwei KollegInnen mit, die das erste Mal hinzukommen. Also keine Scheu, jeder ist willkommen.

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