„The Future of Learning, Networked Society“

Kann die Informations- und Kommunikationstechnologie neu definieren, wie wir in der Netzwerkgesellschaft lernen? Diese Technologien haben uns ermöglicht zu interagieren, innovativ zu sein und auf neue Art und Weise zu teilen. Im Moment findet ein Transformationsprozess in Form einer Neudefinition dessen statt was lernen und weiterbilden ausmacht. Im Film sprechen Experten aus dem Bereich Bildung über das Lernen der Zukunft.


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4 thoughts on “„The Future of Learning, Networked Society“

  1. Warum überzeugt mich das nicht?
    Als Lehrerin, Bibliothekarin und IW-Studentin sollten mich doch solche Ideen faszinieren, doch obwohl ich ähnliche Beiträge insbesondere von amerikanischen Hochschulen schon mehrfach gesehen habe, überzeugen sie mich nicht wirklich.

    Dass früher in der Schule vor allem Drill, Zucht und Ordung herrschten, um zukünftige Soldaten heranzuziehen, und später Gleichmacherei, um Arbeiter und Konsumenten für die Industriegesellschaft zu produzieren, ist wohl unbestritten. Nun schreit man nach Connectivity, um für die aufkommende Informationsgesellschaft Wissensarbeiter auszubilden, die später rund um die Uhr online zur Verfügung stehen sollen. Was ist daran revolutionär? Das ist doch nur die logische Weiterführung der Entwicklung.

    Wie im Film eindrücklich dargestellt wird, produziert unser Schulsystem je länger je mehr „Ausschuss“. Stichworte wie „ADHS“, „Ritalin-Gesellschaft“, „Verhaltensauffälligkeit“, „hochbegabte Schulversager“ etc. sind in aller Munde. Insbesondere die Heilpädagogik, die sich schlussendlich mit diesem „Ausschuss“ beschäftigen muss, sucht seit Jahren nach Lösungen unter Schlagworten wie „Pädagogik der Vielfalt“, „Differenzierung“, „Inklusion“ etc. „Kids just need connectivity“ gehört bis jetzt noch nicht dazu. Denn, wenn es so einfach wäre, wären ja zumindest hier im Norden, wo Connectivity seit Jahren zur Verfügung steht, die Probleme längst lösbar, oder?

    Die hier vorgestellten Konzepte sind trotzdem eine interessante Diskussionsgrundlage auf dem Weg zu einer Schule von morgen. Ich bin gespannt, wohin der Weg führen wird!

    1. Hallo Frau Isler,

      danke für Ihr Feedback.

      Zu was hätten Sie durch diese Beiträge überzeugt werden sollen?

      Nach wie vor kommt politische Bildung in der Schule zu wenig vor. Ich war auf einem Gymnasium und hatte nur 1-2 Jahre Sozialkunde und ein Jahr Chemie, was meiner Meinung nach zu wenig war. Nach wie vor scheint es so zu sein, dass Konsumenten erwünschter sind als kritische Verbraucher oder Nicht-Mitläufer. Statusdenken und Konsumkultur sind eher die Regel (http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1092451/). Wer als Hauptschüler hat Freunde auf dem Gymnasium? Bei mir war es umgekehrt der Fall, aber viele Hauptschulfreunde fühlten sich stigmatisiert, ja minderwertig uns gegenüber. Warum nur? Ich fand viele der anderen Gymnasiasten arrogant und hochnäßig. Deshalb sehe ich darin keine Gleichmacherei, sondern eine Spaltung in wir Hauptschüler und ihr Gymnasiasten, was ich überhaupt nicht gut finde. Wenn man diese Trennung schon beibehält, dann sollten sich die jungen Menschen aneinander mehr respektieren und wertschätzen. Dabei sind Handwerksberufe und soziale Berufe gesellschaftlich weniger geachtet, als akademische Berufe wie Arzt oder Anwalt. Doch weiß eine OP-Schwester nicht mit der Zeit mindestens genausoviel bzw. mehr als ein Assistenzarzt?

      < Nun schreit man nach Connectivity, um für die aufkommende Informationsgesellschaft Wissensarbeiter auszubilden, die später rund um die Uhr online zur Verfügung stehen sollen. Was ist daran revolutionär? Das ist doch nur die logische Weiterführung der Entwicklung.>

      Das mag sicherlich richtig sein, nicht jeder, der dieses Video zum ersten Mal sieht, erkennt darin eine logische Weiterführung der Entwicklung. Es ist auch eine Werbung für die Firma Ericsson, die in Entwicklungsländern mobile Geräte, Internetverbindungen und Laptops spendet. Darüber hinaus kommt im Film Daphne Koller vor, die Professorin in Stanford und Gründerin von Coursera ist. Die sogenannten MOOCS (massive open online courses) sind in der Tat etwas Revolutionäres, wie ich persönlich finde. Zuerst war da die Khan Academy, dann UDACity von Sebastian Thrun und nun Coursera. Von jedem Punkt der Welt aus können Menschen (teilweise) kostenfrei an massive open online courses teilnehmen. Insgesamt 33 Universitäten in den USA, Kanada, China und Israel bieten über Coursera nahezu kostenfreie Online-Seminare an. Ich sehe das schon als revolutionär an, da die Studenten oftmals bei bestandenen Kursmodulen eine Art Teilnahme- bzw. Bestandzertifikat z.B. von einer renomierten Universiät erhalten und damit ihre beruflichen Chancen, ihre Möglichkeiten eine Green Card zu erhalten erhöhen und ihr Wissen mit anderen teilen können, da bei vielen Online-Kursen auch Alleinerziehende, Menschen mit Behinderung, Menschen ohne akademischen Hintergrund (z.B. Computernerds) oder Menschen ohne einen dicken Geldbeutel an Onlineseminaren teilnehmen können, sich mit anderen auf der ganzen Welt über das letzte Seminar austauschen, bei Übungsaufgaben den Dozenten und die anderen Onlineteilnehmer fragen können. Warum gehört es inzwischen zum guten Ton einer Uni in den USA nahezu kostenfreie massive open online course anzubieten? Ich möchte da auch an den Dozenten Martin Ebner von der TU Graz verweisen, der im Bereich Open Educationals Ressources, neuen Lernumgebungen und zur Zukunft von Lehr- und Lernmaterialien forscht (http://www.martinebner.at/)

      Ich habe gestern auch jemanden kennen gelernt, die von den Ärzten als Legasthenikerin abgestempelt wurde und am Ende nicht nur studierte, sondern auch in Literaturwissenschaften promovierte. Ihrer Schwester wurde dasselbe attestiert, durch dieses Stigma lernte diese dagegen nicht richtig schreiben. Es ist eine Art Industrie bzw. eine Steuerung durch die Eltern oder/und die Ärzte. Auch in der Stadt, in der ich lebe hörte ich dieses Jahr, dass angeblich jedes 3-4-te Kind in der Grundschule AD(H)S haben soll. Im Gespräch mit Leuten aus diesem Berufsfeld (z.B. Kinderpsycholgen) usw. erfährt man dann auch wie diese Zahlen zustande kommen.

      < Denn, wenn es so einfach wäre, wären ja zumindest hier im Norden, wo Connectivity seit Jahren zur Verfügung steht, die Probleme längst lösbar, oder?>

      Welchen Norden meinen Sie? Den von Deutschland? Connectivity ist mehr als nur einen Internetzugang zu haben. Die Netzwerkgesellschaft nach M. Castells et al. ist sicherlich in Teilen verwirklicht worden. Cornel Dora plädierte auf dem diesjährigen Deutschen und Schweizer Bibliothekartag für mehr Vernetzung und machte deutlich, wie das Bibliotheken tun könn(t)en (http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2012/1298/pdf/120521_Eine_Bibliotheksstrategie_fuer_die_Schweiz_Hamburg_kurz_cd.pdf). Dabei ist sicherlich in Deutschland einiges getan worden, vielleicht sogar mehr als in der Schweiz, aber in bestimmten Regionen an den Grenzen zu Bundesländern und Nachbarländern habe ich als Beobachter das Gefühl, dass es noch sehr nach Kleinstaaterei und Provinzialität aussieht. Einmal auf einer Weiterbildung des Berufsverbands in München, kam tatsächlich eine Bibliothekarin aus Südtirol angereist, was keinesfalls selbstverständlich ist. Als ich dagegen mal im österr. Salzkammergut an einer bibliothekar. Weiterbildung teilnehmen wollte, verweigerte man mir diese.

      Was ich damit sagen will, dass es zu diesem Thema mittlerweile von Sir Ken Robinsoon bis Gerald Hüther, G. Dueck und vielen anderen (z.B. Martin Ebner http://www.youtube.com/watch?v=Lv8HCKEq26M&feature=plcp) Vorträge und Theorien zu diesem Thema gibt. Die Schulabbrecherquoten von Schülern, ohne Abschluss von der Anzahl an Hauptschülern ist nach wie vor recht groß hierzulande. Anstatt von kleinen Ländern zu lernen wie beispielsweise Estland (http://futurezone.at/digitallife/11152-estland-programmieren-ab-der-volksschule.php), wo Programmieren frühzeitig Schulfach wird, um u.a. den Fachkräftemangel zu beseitigen, wird es hier noch etwas zu lange hinausgezögert. Alles Gute Ihnen und es ist gut, dass es noch Lehrer gibt, die Informationswissenschaften studieren. Freundliche Grüße, W. Kaiser

      Die hier vorgestellten Konzepte sind trotzdem eine interessante Diskussionsgrundlage auf dem Weg zu einer Schule von morgen. Ich bin gespannt, wohin der Weg führen wird!> Nicht nur die Schule auch die Universiäten von morgen – abhängig von der weiteren Entwicklung von Massive Open Online Courses – wird sich zeigen, in welche Richtung eine Weiter-Entwicklung stattfindet. Das Hasso Plattner Institut ist mit OpenHPI im deutschsprachigen Raum Vorreiter (http://www.zeit.de/studium/hochschule/2012-07/hpi-internet-kurse). (Doch warum sind viele hierzulande noch zu zaghaft?)

  2. Guten Abend Herr Kaiser
    Vielen Dank für Ihr ausführliches Feedback, auch wenn ich es nicht in allen Punkten nachvollziehen kann, da ich in der Schweiz wohne und deshalb die deutschen Verhältnisse nicht im Detail kenne.

    Meiner Meinung nach geht es bei solchen Programmen eben gerade nicht darum, Nicht-Mitläufer auszubilden, auch wenn es von den Protagonisten vielleicht so dargestellt wird. Sondern im Gegenteil darum, die Jugend für die künftigen Herausforderungen der Informationsgesellschaft fit zu machen. Dagegen ist nicht einzuwenden. Es war wohl zu allen Zeiten so, dass die Gesellschaft versuchte, ihren Nachwuchs dahingehend zu erziehen, dass er im aktuellen Wirtschaftsumfeld bestehen kann, sei es in der Schule, on the job oder zuhause. Alles andere wäre auch komplett widersinnig und nicht umsetzbar.

    Was ich als störend empfinde ist nicht, dass es so ist, sondern den missionarischen Eifer, mit welchem solche Projekte jeweils über den Atlantik schwappen. Wenn es in den USA durch Coursera gelingt, unterprivilegierte Bevölkerungsschichten in den Arbeitsmarkt einzubinden, so freut mich das. Aber muss man dann gleich „mit der weltweiten Kelle anrichten“? Wer Bildung exportiert, wird wohl versuchen, auch sein Weltbild mitzuexportieren. Dass sich gerade Länder wie die USA, Israel oder China in diesem Feld engagieren ist vielleicht auch nicht nur Zufall. All diesen Staaten sind ja Grossmachtsfantasien nicht ganz unbekannt…

    Die Programme in Afrika würde ich – ein hartes Wort – als Kulturimperialismus bezeichnen. Ich habe in meiner Jugend an einem Austauschprogramm mit Afrkia teilgenommen und hatte nicht den Eindruch, auch wenn mir das hier niemand glaubt, dass die Menschen dort mit ihrem Alltag besonders schlecht zurechtkommen. Obwohl sie zugegebenermassen noch immer mit Problemen aus der Zeit des Imperialismus zu kämpfen haben. Die Denkweisen und die Weltbilder dort sind so anders, dass wir das fast nicht nachvollziehen können. So sind beispielsweise Gedankenaustausch (ohne Connectivity!) über weite Distanzen nicht nur mit Lebenden sondern auch mit Toten dort keine Absurdität. Ich nehme an, die Afrikaner werden Tiefseekabel, Handys und all die andern offerierten Gatgets dankbar entgegennehmen und im Untergrund ihre eigenen Denkweisen weiterverfolgen, wie sie das seit Jahrhunterten tun, trotzt oberflächlicher Christianisierung. Von dem her kein Grund zur Besorgnis.

    Man kann sich zu solchen Programmen stellen, wie man will, man muss sich einfach bewusst sein, dass es nichts wirklich gratis gibt im Leben: Wer etwas gibt, will früher oder später auch etwas zurückbekommen. Denn Altruismus ist kein Lebensprinzip.

    1. Guten Morgen Frau Isler,

      vielen Dank auch für Ihre Rückmeldung. Ich denke, ich kann nun mehr nachvollziehen, was Sie in einem Punkt meinten.

      Jetzt weiß ich, was Sie in Ihrem ersten Kommentar schrieben. (
      Es hat ebenso, wie das „alte Schulsystem“ eine ideologischen Charakter, da dieses Mantra mittlerweile schon Mainstream geworden ist und viel nachgeplappert wird. Trotzdem denke ich, dass aufgrund dieser neuen Möglichkeiten Schüler eher kollaborativ und eigenständiger lernen werden und auch von sogenannten Autoritäten wie Lehrer sich nicht mehr so viel bieten lassen. Ob das nun immer zum Vorteil des Schülers und zum Nachteil des Lehrers ist, das sei mal dahingestellt. Zum Mitläufer wird man ja nicht nur durch die Schule, sondern auch all sein soziales und sein familiäres Umfeld. Also dann hat sich, wie Sie schon sagten nicht viel geändert, denn auf der einen Seite wird mehr auf Heterogenität und Inklusion an Schulen gesetzt, aber der Konsument ist wohl immer noch im Vordergrund zumindest, was die Medien im Fernsehen weiterhin zu beeinflußen versuchen. Inwiefern jemand zum Mitläufer wird, kann die Schule und können Informations- und Kommunikationstechnolgien durchaus subtil steuern, aber wahrscheinlich haben Sie Recht. Trotzdem habe ich nie behauptet, dass nun plötzlich Nicht-Mitläufer ausbildet werden. Es ging mir in ihrem Statement um die Gleichmacherei, wie Sie sie nannten, denn die gibt es nicht im einem dreiteiligen Schulsystem, da wird eher soziale Distinktion frühzeitig gegenüber anderen Schüler gelehrt. Insofern, dass Konsumenten allesamt gleichgeschaltet sind und sie nichts unterscheidet außer ihre Kaufkraft, gebe ich Ihnen Recht.

      Das ist ja nicht Sinn und Zweck, auch wenn es sich in meiner Erklärung so anhörte, denn wer den Zugang zu diesen Modulen erhält, ist sicherlich schon informationskompetent genug und nicht zwangsläufig von schwerer Armut betroffen. Dennoch erreicht Coursera weltweit Menschen, die Interesse an Online-Kursen haben und nicht nur in den USA. Es lohnt ein Blick in das Video von Daphne Koller „What we’re learning from online education“ (http://youtu.be/U6FvJ6jMGHU). Frau Koller und andere machen auch deutlich, dass es keine altruistische Idee ist. Deshalb ist das Positive daran immer noch etwas, was ich nicht verachtenswert finde. Was den missionarischen Eifer angeht, sehe ich den vielleicht nur übers Internet bei TEDx, aber bislang keine informationstechnologischen „Missionare“ in Fußgängerzonen, keine (informationstechnologische) „Bundeswehrpräsenz“, wie an vielen Schulen Deutschlands (teilweise lange Zeit auch auf Buchmessen), wenig Gäste aus den USA in Talkshows und Mainstreammedien. Von daher mache ich mir da noch keine Sorgen. Ich sehe darin außer bei manchen TEDx-Vorträgen und anderen auf YouTube keinen missionarischen Eifer.

      In diesem Falle sind es bislang „nur“ die Universität in Hong Kong und die in Jerusalem. Das sind „normale“ Universitätskurse, wie es sie auch bei uns in Computerwissenschaften und Wissenschaftsgeschichte und vielen anderen Fächern gibt. Ich kann darin beim besten Willen keinen Export eines Weltbildes erkennen. Bislang habe ich auch keine solchen Kurse „besucht“, aber darin eine Weltbildexportfunktion halte ich meiner Ansicht nach nicht für zutreffend.

      Ich kann Ihre Meinung hierzu verstehen, aber es kann natürlich auch darauf hinauslaufen den „Brain-Drain“ in bestimmten Ländern dort zu beschleunigen, anstatt die lokale Wirtschaft tatsächlich zu fördern. Einige Probleme sind trotz des früheren Kolonialismus dort meiner Meinung nach hausgemacht und vom freien Zugang zu Bildung können Kinder in Kenia und anderswo nur träumen. Wer sich durch solche Online-Learning-Angebote angesprochen fühlt, muss nicht zwangsläufig auf einer Privatschule sein. Ich kenne jemanden aus diesem Land, sie hatte exzellente Noten, aber ca. 3-4 Geschwister, kein Stipendium für ein Studium und kein finanziellen Möglichkeiten eines aufzunehmen. Andere haben nicht das Geld für Schulgebühren und könnten durch Bibliotheken, Initativen wie die von Ericsson und anderen Bildungsoffensiven durchaus einen „Mehrwert“ erleben. Inwiefern Frauen genausogut von solchen Bildungsprogrammen profitieren wie Männer steht auf einem anderen Blatt Papier.

      Ich denke, wenn es bei mir den Eindruck erweckte, dass ich das als altruistisch betrachtete, ist mir durchaus bewußt, dass immer bestimmte Interessen verfolgt werden. Trotz allem, was immer auch Negatives dahintersteckt, sehe ich das nicht alles ganz so pessimistisch. Der Einzelne kann meiner Meinung nach von solchen Lernprogrammen durchaus profitieren, auch wenn es nur für die eigene Weiterbildung ist. Ich sehe darin keinen Weltbildexport, kein altruistisches Denken und es auch ein wenig positiv. Wenn in diesen Ländern mehr Männern und Frauen Bildung ermöglicht wird, dann wird sich früher oder später auch etwas zum Positiven entwickeln. Trotz aller von Ihnen vorgebrachter Bedenken, kann nicht per se nicht alles so negativ sehen. Aufklärung und kritisches Denken finde ich sehr gut, aber leider wird, wie im letzten Kommentar bereits gesagt, das weiterhin im Lernplan ausgespart, wie mir scheint. Vielleicht sind Sie da eine andere Lehrerpersönlichkeit, die das Ihren Schülern beibringt. Auch Daphne Koller verweist auf das kritischen Denken, dass Studenten durch die Online-Kurse lernen können. Außerdem wird freimütig zugegeben, dass durch die Teilnahmen von Studenten an Online-Kursen erforscht wird, wie Studenten lernen, Lernumgebungen nutzen und sich Wissen aneignen. Eigentlich hätten auch Bibliothekare diese Aufgabe, wie ich finde. Inwiefern sie diese immer erfüllen oder nicht, maße ich mir nicht an zu beurteilen. Ob durch neue Informations- und Kommunikatonstechnologien die Welt aufgeklärter & toleranter wird, halte ich ebenso wie für einen Irrglauben, wie vermutlich Sie.

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