Mehr als 90% der Manuskripte der Bibliothek des Ahmed-Baba-Instituts in Timbuktu gerettet

Die Aussage bzw. Vermutung vom 29.01., dass ein Großteil des Bestands der Bibliothek des Ahmed-Baba-Instituts in Timbuktu vernichtet ist, trifft nicht zu. Dem Direktor des „Timbuktu Manuscripts Project“ von der Universität Kapstadt Shamil Jeppie zufolge, konnten 90 % der Bestände gerettet werden:

Archivists and librarians associated with the Ahmed Baba library, in fact, over the months of the occupation, worked to take the manuscripts out, to conserve them and hide them. […] there were a few items in the Ahmed Baba library, but the rest were kept away.“

In einem weiteren Video aus der PBS-News-hour erklärt die zuständige Bibliothekarin der Library of Congress für die Abteilung Mittlerer Osten und Afrika, Mary Jane Deeb unter anderem,  dass bei vielen Kriegen und Konflikten, BibliothekarInnen und die Zivilbevölkerung meist rechtzeitig in der Lage ist wertvolle Bestände zu retten. Deeb macht in diesem Interview auch die historische Bedeutung der Stadt Timbuktu als Weltkulturerbe deutlich.


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