Ein Imagevideo der Bibliothek des Grand Rapids Community College

Webseite der Bibliothek des Grand Rapids Community College

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Lesen und lesen lassen

Auch so können Image-Videos aussehen: ein Video, das wirklich Spass am Lesen macht.

Stopp! Hier wird gelesen.
Lesen vom Rand ins Zentrum des Alltags holen: als etwas, was erfüllt, bewegt und worum es sich zu kämpfen lohnt.
„Lesen und lesen lassen” ist ein Image-Video fürs Lesen — entstanden im Rahmen des Projekts WIR LESEN vom Büchereiverband Österreichs.

Gelungen, oder?

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Selbstverleger als ein Problem für Bibliotheken

Immer mehr Autoren verzichten auf den Weg über einen Verlag und nutzen die Möglichkeiten, ihre Werke selbst zu verlegen. Hier ist das Wachstum ungebremst, wie eine Studie für die USA belegt. Allerdings stellt dies Bibliotheken zunehmend vor große Schwierigkeiten. Als erstes fällt mir da das Einholen des Pflichtexemplars durch die Nationalbibliothek ein. Auf der anderen Seite fällt aber so auch den Bibliotheken die Auswahl schwerer. Es gibt bei den selbstverlegten Werken keine “Gütekontrolle” mehr durch den Verleger, der hauptsächlich aus wirtschaftlichen, aber auch aus künstlerischen Gründen auf die Qualität der durch ihn verlegten Werke achtet.

Warum verlegen Autoren ihre Bücher auch ohne Verleger? Ist der “Mehrwert”, den Verlage bieten so gering? Sind die Hürden, durch einen Verlag verlegt zu werden so hoch? Geht es einfach nur darum, den eigenen Namen auf einem Buch als Autor zu lesen? Was passiert mit den Büchern, die keinem Mainstream entsprechen und daher nie einen Verleger finden würden? Für die ist doch der Selbstverlag ein gute Lösung, oder? Doch wie wertvoll ist ein so verlegtes Buch, wenn es nicht dauerhaft in Bibliotheken archiviert wird? Denn ohne den Nachweis und die Archivierung durch Bibliotheken wird es dem Zufall überlassen sein, ob dieses Buch jemals die Geschichte überdauert. The Annoyed Librarian schreibt dazu:

But with almost 400,000 self-published books a year, the amount bought or preserved by libraries is going to be negligible. In the future, it will be like the vast majority of these books never existed. (…) If an ebook is published in the wilderness and nobody reads it, does it still count as a book?

Und ein Buch, das die Geschichte nicht überlebt, ist unwiederbringlich verloren, so als ob es das Buch nie gegeben hätte. Wie steht es da mit dem Wunsch vieler Autoren nach Unvergänglichkeit?

Warum haben nun Bibliotheken so große Schwierigkeiten mit den selbstverlegten Werken?

1. Bibliotheken müssen auf Bücher/E-Books aufmerksam werden. Dazu nutzen sie oft “Verlagsmaterialien”, Rezensionsorgane, Bibliographien, Buchempfehlungslisten usw. Aber dorthin müssen es die Bücher der Selbstverleger erstmal schaffen und dabei reicht es nicht unbedingt, wenn man nur als E-Book bei Amazon auffindbar ist. Bücher müssen beworben werden, um gefunden zu werden. Nur weil sie existieren, sind sie noch lange nicht sichtbar für Bibliotheken.

2. Die Auswahl durch Bibliotheken hat sicherlich nicht immer mit Qualität zu tun. Selbstverlegte Werke können eine bessere Qualität haben als Bücher, die durch einen Verleger auf den Markt kommen, aber sie müssen eben in der Masse auftauchen. Bei ihrer Auswahl werden BibliothekarInnen oft von der reinen Masse an Werken überfordert und sind daher auf Hilfsmittel wie in Punkt 1 angewiesen. Auch Indizien zur Qualität, egal wie gering diese sind, sind notwendig, um aus der Masse an möglichen Büchern herauszustechen. Wer glaubt, dass BibliothekarInnen noch in der Lage sind, jedes Buch, das sie anschaffen zumindest kurz querzulesen, täuscht sich erheblich.

3. Natürlich entscheidet auch der Geschmack der Leser. Aber Bibliotheken können es sich nicht erlauben, einzelne Bücher auf Verdacht zu kaufen, nur um zu sehen, ob das etwas für ihre Leser ist. Anders ist das natürlich, wenn bereits Leser auf das Buch aufmerksam geworden sind und finden, dies könnte eine sinnvolle Ergänzung des Bibliotheksbestandes ihrer Bibliothek sein. Aber auch diese müssen erstmal auf ein selbstverlegtes Werk aufmerksam werden.
Hinzu kommt, dass die meisten Leser einer (Öffentlichen) Bibliothek keine Nischentitel erwarten, sondern die Werke, die dem Mainstream entsprechen. Daher werden Bibliotheken die üblichen Wege der Beschaffung von Büchern beschreiten – Bestseller- und Empfehlungslisten, etc. So gehen sie auf Nummer sicher, die meisten für ihre Leser relevanten Werke im Bestand zu haben.

4. Rezensionen helfen wirklich. Deshalb sollten Selbstverleger zusehen, dass sie Rezensenten für ihre Werke finden. Dabei sind jetzt nicht die vielen Blogs gemeint oder die Rezensionen bei Amazon, Goodreads, LibraryThing und Co, sondern bei einschlägigen Rezensionsorganen. Hier kann auch eine Nachfrage bei Bibliotheken weiterhelfen, wo diese beispielsweise ihre Anregungne herholen. BibliothekarInnen arbeiten anders mit den Büchern, als dies Leser tun. So helfen ihnen Empfehlungen wie “Leser, die dieses Buch gekauft haben, haben auch diese Bücher gekauft” wenig weiter. Ihre Intention Bücher zu erwerben ist weiter gefächert und weniger spezifisch als persönliche Lesewünsche.

5. Trotz aller Hilfsmittel müssen BibliothekarInnen noch immer mit zu vielen Büchern handtieren, aus denen sie eine Auswahl treffen sollen, die die Leser benötigen, die aktuell interessante Themen aufgreifen und einen Überblick über die am Markt befindlichen Werke geben. Allein für das Jahr 2012 sprechen wir hier über ca. 80.000 Erstveröffentlichungen von Werken durch Verlage in Deutschland. Darin sind die selbstveröffentlichten Werke, Neuauflagen, etc. gar nicht enthalten. Dazu kommen dann die stagnierenden niedrigen Erwerbungsetats, so dass auch weiterhin die Bibliotheken im Grunde über jedes angeschaffte Buch “Rechenschaft” ablegen müsse: Ausleihzahlen, Sammelaufträge etc.

6. Bibliotheken sind das “Establishment“, d.h. sie richten sich nach althergebrachten Erfahrungen, halten sich an bewährte Auswahlkriterien, um ihrer Aufgabe gerecht zu werden.

Welche Optionen bleiben nun Selbstverlegern letztlich, um in diese bewährten Mechanismen hinein zu kommen?
Organsieren Sie sich: Als Gruppe haben Sie mehr Möglichkeiten, Ihre Produkte zu bewerben.
Lassen Sie Ihre Bücher durch qualitativ gute Rezensionen bewerten (möglichst objektiv und nicht wohlgemeint).
Nutzen Sie möglichst viele Wege, um aufzufallen und in “tradierte” Auswahlmedien zu kommen.
Melden Sie ihre Literatur an die Nationalbibliothek und die regional für Sie zuständigen Pflichtexemplarbibliotheken und reichen Sie ihre Pflichtexemplare ein. Meist handelt es sich dabei um größere Stadt- und Landesbibliotheken.
Schaffen Sie bei E-Books Lizenzbedingungen, die es Bibliotheken erlauben, Ihre Werke zu archivieren und anzubieten.

Wie können Bibliotheken mit dem Problem umgehen?
Schaffen Sie sich einen Überblick über regional interessante Literatur und einen (kleinen) Etat, mit dem sie Autoren aus ihrer Region fördern können.
Vielleicht ist auch ein eigenes Repositority, auf dem regionale Autoren ohne große Hürden ihr Werk als E-Book hochladen können, eine positive Alternative. (Siehe dabei Idee 3 von Anna Zschokke zu ihrem Masterarbeitsthemen-Überlegungen).

Inspiriert durch:
Self-publishing and Libraries, The Annoyed Librarian
For the Self-Publishers, The Annoyed Librarian

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[Infografik] Ein Tag im Leben eines Social Media Managers

Die Grafik ist schon etwas älter, von Februar 2011, aber irgendwie hat sie ihre Aussage noch nicht verloren.

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Gelesen in Biblioblogs (43.KW’13) – Vertretung Lesewolke

Wir bei Bibliothekarisch.de haben vertretungsweise für zwei Wochen die “Blogschau” von Liane Haenschs Lesewolke übernommen. Wir tun es auch dieses Mal wieder gemeinschaftlich.

Mussklprozz, Stuttgarter Staddtbibliothek, Mailänder Platz, Nachtaufnahme, 2012 – Wikipedia, CC BY-SA

Die Stadtbibliothek Stuttgart, welche die “Bibliothek des Jahres 2013” geworden ist, war auch ein Thema beim Deutschlandradio Kultur. Man ist nicht länger eine Bibliothek, in der es darum geht “Psst” zu sagen, sondern versteht sich als Lernort. Gerne können Sie diesen Beitrag auch nachhören. Die Archtiktur selbst wird unterschiedlich gelungen wargenommen, wie auch die Diskussion hier im Blog Bibliothekarisch.de zeigt. [DB]

Im Vorfeld des „Tages der Bibliotheken“ am 24. November wurde der vierte “Bericht über die Lage der Bibliotheken” veröffentlicht. Der dbv fordert darin unter anderem eine bessere rechtliche und finanzielle Absicherung von Bibliotheken über Bibliotheksgesetze. (via dbv) [LR]

Ein gemischtes Gefühl hat der neue Imagefilm des DBV hinterlassen. Ist dieser Song eine Hymne für Bibliotheken? Verschiedene Blogs haben die Hymne besprochen. Das Blog “Nachrichten für NRW” verlinkt eine Downloadmöglichkeit für den Film, wenn Sie ihn für Ihre eigene Öffentlichkeit nutzen möchten. Auch der Text der Hymne kann als PDF heruntergeladen werden. Ausführlich und kritisch hat sich Steffi Hotze in ihrem Blog Bibliotheksratte damit auseinander gesetzt. Wie sieht Ihre Meinung dazu aus? [SH, LR, DB]

Während der “Tag der Bibliotheken” von vielen Bibliotheken wahrgenommen wird und sich großflächig in Aktionen wiederfindet, stellt Klaus Graf fest, dass die Internationale Open Access Week von deutschen Institutionen nahezu ignoriert wird. [CK] Im Redaktionsblog von Hypotheses.org beschreibt Graf, “Wie Wissenschaftsblogger Open Access fördern können“. [LR] Elke Brehm berichtet im TIB-Blog über Open Access bei der TIB/UB Hannover [CK]:

“Die TIB/UB bietet WissenschaftlerInnen der LUH die Möglichkeit, von ihnen herausgegebene wissenschaftliche Schriftenreihen und Konferenzberichte über die Server der TIB/UB zu publizieren, und berät bei Bedarf zu Open-Access-Lizenzen.”

Michael Schmalenstroer hat einen Aggregator für geschichtswissenschaftliche Blogs erstellt: Planet History
Er schreibt dazu [LR]:

“Ziel dieser Seite ist es, etwas Übersicht in die doch recht zersplitterte Geschichtsblogosphäre zu bringen und gerade kleine Blogs hervorzuheben. Das Themenspektrum ist bewußt breit gefasst – neben rein geschichtswissenschaftlichen Blogs sind auch einige Blogs aus verwandten Themenfeldern wie der Archivwissenschaft, dem Bibliothekswesen oder der Archäologie versammelt.”

Auf den Bus warten und schnell ein paar historische Gebäude georeferenzieren: Das ist das Ziel der Website “Building Inspector” der New York Public Library, die mit “Kill time, make history” wirbt. Vor einiger Zeit gab es bei der British Library schon ein ähnliches Crowdsourcing-Projekt zur Georeferenzierung historischer Karten. [LR]

Blogger werden immer wieder damit konfrontiert, dass sie die neue Rechtschreibung nicht so beherrschen, wie es sein sollte, die Texte nicht unbedingt immer auf Interpunktionen kontrolliert werden usw. Klaus Graf ist daher bei der Lösung der Interpunktionsprobleme auf Archivalia behilflich. [DB]

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Bericht über die Lage der Bibliotheken 2013

Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) präsentiert inzwischen zum vierten Mal den „Bericht zur Lage der Bibliotheken“. Der Report zeigt, dass die finanzielle Lage Öffentlicher Bibliotheken noch immer unbefriedigend ist, obwohl die gute Konjunktur sich in den kommunalen Haushalten durch bessere Steuereinnahmen sichtbar wird. Immer neue Sparauflaugen setzen Bibliotheken weiter unter Druck. Damit sind digitale Angebote, wie die E-Book-Ausleihe, nicht zu stemmen. Der DBV fordert daher eine Sicherstellung der finanziellen Mittel von Kommunen, damit Bibliotheken davon profitieren können.

Bibliotheken als Ort erhalten eine immer wichtige Rolle, seien es Hochschulbibliotheken als Lernort oder Öffentliche Bibliothekena als Treffpunkt. Daher ist es auch 2013 wichtig gewesen, die Bibliotheksgesetzgebung weiter zu verfolgen. Der DBV fordert entsprechende Bemühungen in allen Bundesländern, die bis jetzt noch kein entsprechendes Bibliotheksgesetz verabschiedet haben. Zudem ist es laut DBV notwendig, neben der Leseförderung durch Bibliotheken auch passende Räumlichkeiten zur Verfügung stellen zu können, die eine Bibliotheksnutzung anregen.

Als Partner des Lebenslangen Lernens müssen Bibliotheken sich zunehmend auch im Bereich des E-Learning beteiligen. Dafür benötigen Sie jedoch entsprechende Fachkräfte und zusätzliche Ressourcen, um ihr kompetente und helfende Ansprechpartner sein zu können. Eine weitere Forderung des DBV im Bericht über die Lage der Bibliotheken betrifft eine nationale Digitalisierungsstrategie, welche nicht nur die Organisation der Kultureinrichtungen untereinander betrifft, sondern auch eine verstärkte Förderung entsprechender Projekte durch die DFG.

Der Bericht macht deutlich, dass die Aufgaben von Bibliotheken vielschichtig sind, von bewahrend bis hin zu zukunftsorienterten Angeboten und in ihrem Aufgabenmittelpunkt immer wieder unsere Gesellschaft steht.

(Download Bericht als PDF)

Quelle:
Bericht zur Lage der Bibliotheken 2013, dbv blog

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[Zitat] Unkommentiert – 1944-2012

Gute Bücher sollte man, wie gute Freunde, mit anderen teilen.” Richard Ford

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Der neue “Imagefilm” für Bibliotheken des dbv – ein Kommentar

Anfang der Woche erschien das neue Video des dbv mit dem Werbung für Bibliotheken gemacht werden soll.
Bevor hier weiter gelesen wird, bitte den Clip anschauen

Bei Youtube findet sich auch gleich der Text zum Video bzw. wurde dieser wohl auch im Anhang der Mail verschickt, mit dem auf das Video aufmerksam gemacht wurde.

An sich finde ich Videos von Bibliotheken in denen gesungen wird recht amüsant. Und rein optisch ist dieses Video auch sehr ansehnlich. Aber, und natürlich gibt es ein “aber”, der Text! Der Text ist schlimm, richtig schlimm. Tut mir Leid für den oder die TexterIn, aber das geht so nicht.

Ein Kommentar unter dem Video lautet daher auch recht passend

Auralibby
Mehr Klischee hat mensch im Text wohl nicht unterbringen können. Davon fühle ich mich als Bibliothekarin nicht vertreten, sorry.

Der Kommentar hat bereits 10 Likes.

Nicht unerwähnt bleiben sollen die auch wohlmeinende Kommentare, die aber bisher keine weiter Zustimmung im Sinne von “Daumen hoch” bekommen haben.

Aber zurück zum Text.

Strophe 1
Wenn du als Mensch am Fenster stehst
Und dich wieder mal um dich selber drehst
Geh hinaus, geh deinen Weg
Geh doch mal in die Bibliothek

Fängt sehr tiefsinnig an. Der Mensch der hier beschrieben wird, weiß scheinbar nicht wie es weitergehen soll. Man rät daher zu frischer Luft und einen anschließenden Besuch in der Bibliothek. Okay… es ist auch ein bißchen “reim dich oder ich fress dich”, aber zur Not noch akzeptabel. Auch wenn ich nicht glaube, dass alles besser wird, wenn man in die Bibliothek geht. Ich empfehle alternativ: Freunde/Familie, Sport, Essen, Kino, Musik/Konzerte oder wenn es wirklich ernsthaft ist auch den Arzt. (Mir ist bewusst dass man in einem Video _für_ Bibliotheken nicht auf Alternativen hinweist, aber ich sehe das hier als weiterführenden Service meinerseits.)

Strophe 2
Ob wir verlieren oder gewinnen
Ob wir allein oder gemeinsam sinnen,
Für Bildung und Zukunft
Bibliothek, Ort der Zusammenkunft

Die ersten zwei Zeilen verstehe ich nicht wirklich. Wer ist “wir”? Wir = Bibliotheken, Wir = MitarbeiterInnen der Bibliothek, Wir = BenutzerInnen, Wir = Benutzer und Mitarbeiter.

Liest man weiter scheint mit “Wir” tatsächlich die Bibliothek gemeint sein. Aber wenn Bibliotheken verlieren heißt dass doch meist weniger Geld oder gleich Schließung und in dem Moment ist man als Ort auch nicht mehr existent.

Immerhin wird hier der Bildungsauftrag der Bibliotheken erwähnt. Finde ich nicht verkehrt. “Ort der Zusammenkunft”… nja, bei Veranstaltungen schon. Ob es ein richtiger Treffpunkt ist zu dem man “einfach so” hingeht oder doch “nur” wenn man irgendetwas für Schule, Studium, Weiterbildung machen muss, ist fraglich.

Chorus
Büchernahrung, neues Land,
Bibliothek und Sachverstand.

Aua! Einzig das Wort “Büchernahrung” finde ich schön. Neues Land hier wohl im Sinne von durch Bücher/Medien seinen Horizont erweitern.
“Bibliothek und Sachverstand” da muss ich immer grinsen.

Break

Davon gibt es drei Stück. Sie zählen Wörter auf die irgendjemand mit Bibliotheken in Verbindung bringt bzw. bringen könnte. Der Ursprung der Worte ist unklar, ich schiebe es aber mal auf BiblitoheksmitarbeiterInnen. Meine Highlightwörter habe ich fett hervorgehoben.

Denken, Counter, Datenbanken, Lernraum, Leihschein, E-books
Ruhe, Sachbuch, Systematik, Wahrheit, Neugier, Stühle

Displays, Chancen, Bücherbusse, Tische,
Selbstverbuchung, Bücher, Opac´s, Unterhaltung, Langzeitarchivierung

Digitalisat, Digitalisat, Digitalisat, Digitalisate
Online-Katalog, Online-Katalog, Online-Katalog, Online-Kataloge

Besonders schön finde ich immer noch “Stühle”. Mein Kommentar auf Facebook dazu war:

Ich finde es ja faszinierend dass sie “Stühle” erwähnen. “Kommen sie in die Bibliothek” Hier können sie sitzen. Auf STÜHLEN!”

Und eine Freundin meinte zum Thema “Digitalisate”

Und diese Überbetonung von “Digitalisaten” – oh ja, Bibliotheken können SCHON mit Computern punkten! So ganz modern und so!

Ich würde gerne Leute in Bibliotheken fragen was ihnen (außer “Bücher”” noch so für Worte zu Bibliotheken einfallen. Ich befürchte fast keins von oben genannten.

Einige Wortmeldungen bei Twitter

 

 

Ich möchte den Menschen die für den Text verantwortlich sind eins sagen: Respekt! Ich habe es nie für möglich gehalten das Wort “Langzeitarchivierung” mal in einem Liedtext wieder zu finden.

Der dbv kann es auch durchaus besser. Vielleicht nicht ideal, aber die Story im Clip ist doch ganz schön 🙂

Also lieber Imagefilmmacher, beim nächsten mal besser Musik, besserer Text oder auf den Text verzichten und Bilder sprechen lassen. Wenn man Bibliotheken bewerben will sollte man nicht seine Sicht einnehmen, sondern derjenigen die man damit ansprechen will. So als Hinweis 😉

Dieser Artikel erschien zuerst bei Bibliotheksratte

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