Gelesen in Biblioblogs (43.KW’13) – Vertretung Lesewolke

Wir bei Bibliothekarisch.de haben vertretungsweise für zwei Wochen die “Blogschau” von Liane Haenschs Lesewolke übernommen. Wir tun es auch dieses Mal wieder gemeinschaftlich.

Mussklprozz, Stuttgarter Staddtbibliothek, Mailänder Platz, Nachtaufnahme, 2012 – Wikipedia, CC BY-SA
Die Stadtbibliothek Stuttgart, welche die “Bibliothek des Jahres 2013” geworden ist, war auch ein Thema beim Deutschlandradio Kultur. Man ist nicht länger eine Bibliothek, in der es darum geht „Psst“ zu sagen, sondern versteht sich als Lernort. Gerne können Sie diesen Beitrag auch nachhören. Die Archtiktur selbst wird unterschiedlich gelungen wargenommen, wie auch die Diskussion hier im Blog Bibliothekarisch.de zeigt. [DB]

Im Vorfeld des „Tages der Bibliotheken“ am 24. November wurde der vierte „Bericht über die Lage der Bibliotheken“ veröffentlicht. Der dbv fordert darin unter anderem eine bessere rechtliche und finanzielle Absicherung von Bibliotheken über Bibliotheksgesetze. (via dbv) [LR]

Ein gemischtes Gefühl hat der neue Imagefilm des DBV hinterlassen. Ist dieser Song eine Hymne für Bibliotheken? Verschiedene Blogs haben die Hymne besprochen. Das Blog „Nachrichten für NRW“ verlinkt eine Downloadmöglichkeit für den Film, wenn Sie ihn für Ihre eigene Öffentlichkeit nutzen möchten. Auch der Text der Hymne kann als PDF heruntergeladen werden. Ausführlich und kritisch hat sich Steffi Hotze in ihrem Blog Bibliotheksratte damit auseinander gesetzt. Wie sieht Ihre Meinung dazu aus? [SH, LR, DB]

Während der „Tag der Bibliotheken“ von vielen Bibliotheken wahrgenommen wird und sich großflächig in Aktionen wiederfindet, stellt Klaus Graf fest, dass die Internationale Open Access Week von deutschen Institutionen nahezu ignoriert wird. [CK] Im Redaktionsblog von Hypotheses.org beschreibt Graf, „Wie Wissenschaftsblogger Open Access fördern können„. [LR] Elke Brehm berichtet im TIB-Blog über Open Access bei der TIB/UB Hannover [CK]:

„Die TIB/UB bietet WissenschaftlerInnen der LUH die Möglichkeit, von ihnen herausgegebene wissenschaftliche Schriftenreihen und Konferenzberichte über die Server der TIB/UB zu publizieren, und berät bei Bedarf zu Open-Access-Lizenzen.“

Michael Schmalenstroer hat einen Aggregator für geschichtswissenschaftliche Blogs erstellt: Planet History
Er schreibt dazu [LR]:

„Ziel dieser Seite ist es, etwas Übersicht in die doch recht zersplitterte Geschichtsblogosphäre zu bringen und gerade kleine Blogs hervorzuheben. Das Themenspektrum ist bewußt breit gefasst – neben rein geschichtswissenschaftlichen Blogs sind auch einige Blogs aus verwandten Themenfeldern wie der Archivwissenschaft, dem Bibliothekswesen oder der Archäologie versammelt.“

Auf den Bus warten und schnell ein paar historische Gebäude georeferenzieren: Das ist das Ziel der Website „Building Inspector“ der New York Public Library, die mit „Kill time, make history“ wirbt. Vor einiger Zeit gab es bei der British Library schon ein ähnliches Crowdsourcing-Projekt zur Georeferenzierung historischer Karten. [LR]

Blogger werden immer wieder damit konfrontiert, dass sie die neue Rechtschreibung nicht so beherrschen, wie es sein sollte, die Texte nicht unbedingt immer auf Interpunktionen kontrolliert werden usw. Klaus Graf ist daher bei der Lösung der Interpunktionsprobleme auf Archivalia behilflich. [DB]


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