Digital Natives oder digitale Naive? von Eszter Hargittai

In Ihrem Vortrag vom Dezember 2013, geht Hargittai auf die Bedeutung von Informations- und Medienkompetenz zur Nutzung des Internets ein. Die wachsende Verbreitung von Informationstechnologien beeinflußt die Lebenschancen von Menschen und wirft Fragen hinsichtlich deren Eignung für angemessene digitale Medien und deren Selbstermächtigung auf. Beeinträchtigt die Verbreitung von Informationstechnologien unterschiedliche Teil der Bevölkerung auf verschiedene Weise? Falls dem so ist, welche Schichten profitieren davon mehr und welche weniger? Der Vortrag basiert auf erhobene Daten, welche die Ungleichheiten bei den Internetfähigkeiten von Menschen beinhalten and wie Fähigkeiten die Art und Weise der Onlinenutzung von Menschen beeinflußen. Die, welche in der Lage sind in der weiten Landschaft des World Wide Web zu navigieren, können maßgeblich davon profitieren. Im Kontrast dazu, haben diejenigen, welche Schwierigkeiten haben online souverän zu agieren und zu navigieren mehr Probleme im alltäglichen Leben zurechtzukommen. Diese Gruppe wird auch falsche Informationen und unzuverlässige Quellen nicht richtig bewerten können oder unbegründeten Gerüchten eher Glauben schenken. Aus Analysen geht hervor, dass bestimmte Fähigkeiten nicht zufällig auf bestimmte User verteilt sind, sondern, dass diese sowohl von demographischen und sozioökonomischen Faktoren abhängig sind, als auch von von Zusammenhängen, die mit den unterschiedlichen Zugängen zu Wissen und Bildung verbunden sind.

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Benehmen in der Bibliothek

Das Video zeigt auf humorvolle Weise, wie man sich in seiner Bibliothek benehmen sollte, um dort als “die Besten” angesehen zu werden. Na, wenn das nicht motiviert, sich orgentlich zu verhalten.


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[Zitat] Unkommentiert – 2012

Well-run libraries are filled with people because what a good library offers cannot be easily found elsewhere: an indoor public space in which you do not have to buy anything in order to stay. In the modern state there are very few sites where this is possible. The only others that come readily to my mind require belief in an omnipotent creator as a condition for membership. It would seem the most obvious thing in the world to say that the reason why the market is not an efficient solution to libraries is because the market has no use for a library. But it seems we need, right now, to keep re-stating the obvious. There aren’t many institutions left that fit so precisely Keynes’ definition of things that no one else but the state is willing to take on. Nor can the experience of library life be recreated online. It’s not just a matter of free books. A library is a different kind of social reality (of the three dimensional kind), which by its very existence teaches a system of values beyond the fiscal.” Zadie Smith

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