Auskunft ist Jazz

„Auskunft ist Jazz — Das bibliothekarische Auskunftsinterview“ wurde im Rahmen eines Studienprojekts des Studiengangs Bibliothekswesen der FH Köln im Wintersemester 2013/14 und im Sommersemester 2014 durch eine studentische Arbeitsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Hermann Rösch konzipiert und hergestellt.

Im folgenden Video handelt es sich um den Lehrfilm „Auskunft ist Jazz — Das bibliothekarische Auskunftsinterview„. Er zeigt anhand beispielhafter Szenarios all die Vorgehensweisen beim Auskunftsinterview, bei der die Schülerin Clarissa auf der Suche nach Informationen für ihre Facharbeit an der Auskunftstheke der Bibliothekarin Nadine begegnet. Der Film soll in der universitärer Lehre, sowie in der bibliothekarischen Aus- und Fortbildung Anwendung finden. Hierzu gibt es auch eine Kurzversion, sowie eine filmische Checkliste.

In jeweils negativen und positiven Varianten werden anhand des folgenden Auskunftsgesprächs die Erzeugung der Grundstimmung zu Anfang, die Ermittlung des Informationsbedarfs mit Hilfe geeigneter Fragetechniken, die gemeinsame Recherche und die Qualitätskontrolle durch das Follow-up zum Abschluss gezeigt. Zwischen den Szenen sorgt ein Moderator erklärend für Orientierung und es werden weitere unterhaltsame und lehrreiche Szenen aus dem bibliothekarischen Alltag gezeigt. Darüber hinaus geht der Film auch auf schwierige Phänomene wie großer Andrang und ungeduldige Nutzer an der Auskunftstheke ein.

Musik: „Sandu“ von Hugo ‚Droopy‘ Contini ist unter einer Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 International License veröffentlicht


Ähnliche Beiträge

4 thoughts on “Auskunft ist Jazz

  1. Lieber Herr Kaiser,

    vielen Dank für die Erwähnung unseres Films auf Bibliothekarisch.de. Das freut uns sehr!

    Viele Grüße,
    Olaf Guercke im Namen des Projektteams

    1. Hallo Herr Guercke, danke, dass sie einen Film erstellt haben. Er könnte auch für die zahlreichen ehrenamtlichen Kräfte, die in konfessionellen (v.a. katholischen/evangelischen) Pfarrbüchereien und in Stadtteilbibliotheken, sowie in Bibliotheken von Kulturvereinen tätig sind, von Interesse sein. Auch auf Youtube sind im Gegensatz zu den iSchools in den USA und den Ausbildungseinrichtungen (Fachhochschulen) in Kanada studentische Projekte bzw. die Präsenz der Lehre zu den Bibliothekswissenschaften/zum Bibliothekswesen aus dem deutschsprachigen Raum noch ausbaufähig. Um das sich wandelnde Berufsbild, dessen Aufgaben und Herausforderungen zu erklären, wäre gerade YouTube ein guter Kanal dies zu vermitteln. Vor allem Studenten, welche diesen Beruf anstreben, gehen noch unverkrampfter und mehr mit dem Blick von außen an solche Projekte, als Bibliothekare/-innen, die schon einen bestimmten „Stallgeruch“ haben, so dass eine Reflexionskompetenz von außen nach innen kaum mehr stattfindet. Edutainment im Bibliotheksbereich z.B. über YouTube-Videos wäre ein interessantes Feld, um mehr junge Menschen für diesen Beruf zu begeistern. Viele Grüße, Wolfgang Kaiser

      1. Hallo Herr Kaiser,
        danke für die ausführliche Antwort, die ich erst jetzt gesehen habe. Ich glaube auch, dass unser Film für Ehrenamtler interessant sein könnte. Haben Sie eventuell Tipps, über welche Plattformen man diese am besten erreichen könnte?
        Und ja, Youtube-Videos sind auf jeden Fall ein gutes Mittel, um Aufmerksamkeit fürs Bibliothekswesen zu wecken. Unseres hat immerhin schon jetzt über 1000 Hits, was wir unter anderem auch Ihrem Feature zu verdanken haben.
        Vielleicht auch noch interessant: Mittlerweile ist unser umfangreicher Projektbericht in PubLis Cologne, dem Repositorium des Institus für Informationswissenschaften der FH Köln veröffentlicht worden und kann bei Interesse hier heruntergeladen werden: http://publiscologne.fh-koeln.de/frontdoor/index/index/docId/457
        Viele Grüße,
        Olaf Guercke

        1. Hallo Herr Guercke,

          vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

          Plattformen würde ich nicht sagen, aber es gibt den Sankt Michaelsbund, sicherlich auch eine Organisation der evangelischen Bibliotheken, sowie den Borromäusverein, die über ihre Seiten ihre Mitglieder (Gemeindebüchereien) über dieses Video informieren könnten. Sicherlich gibt es auch zu anderen Glaubensrichtungen Gemeindebüchereien.

          Das freut mich sehr. Es wäre sicherlich auch eine Idee, das Video auf Französisch und anderen Sprachen (polnisch und flämisch/niederländisch) zu untertiteln, um auch aus den Nachbarländern Klicks zu bekommen.

          Ansonsten wünsche ich Ihnen alles Gute.

          Viele Grüße,

          Wolfgang Kaiser

Comments are closed.