Entdecktes zum 1. April 2015 (20:52 Uhr)

Auch dieses Jahr sind die KollegInnen und der Mediendschungel mit Aprilscherzen nicht sparsam gewesen. Hier eine Auswahl dessen, was ich über den Tag so entdecken werde und entdeckt habe. Gerne können eigene Entdeckungen auch über die Kommentarfunktion hier im Blog ergänzt werden. Eine richtige Liste werde ich jedoch erst im Laufe des späten Nachmittages erstellen können, da ich vorher noch ein wenig „auf Arbeit“ bin.

Diesen Hinweis, dass die Liste heute noch kommt, veröffentliche auch mit der Hoffnung, dass viele KollegInnen den Tag nutzen und ihr ernstes Image ein wenig aufhübschen. :cheesy:

  1. Bei so viel „Digital“ in der Bibliothekswelt wird es doch wirklich Zeit für ein neues Qualitätssiegel wie „No Digital
  2. Die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen plant neue Arbeitsplätze mit umfangreichen Verbesserungen bei der Hotline (zum Wettergott) (Facebook)
  3. vrBibs Virtual Reality für Bibliotheken – Wirklich Freunde digitaler Bibliotheken des GBV, da habt ihr euch aber ordentlich reingekniet. Besonders die Bibliothekskunden als Avatare dargestellt – dieses Feature schlägt sogar die In-App-Käufe von Bilbiotheken unterschiedlicher Qualität. Man kann den Machern zu ihrem erfolgreichen DFG-Antrag auch auf Twitter unter @vrBibs gratulieren.
  4. Der KVK schockte mit dieser Meldung heute. KVK schließt Auf Arbeit war meine Antwort auf den Aprilscherz dann folgende:

    Das Problem ist erfasst worden. Dank meiner direkten Leitung zu einer Studienkollegin im KOBV in Berlin kann ich beruhigen: Der Kooperative Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg verfügt über genug Know How, um zumindest alle Bibliothekskataloge, die im KVK abgebildet sind, ab morgen mit zu durchsuchen. Auf diese Weise hofft man den Verlust, der die Einstellung dieses Meta-Katalogs bedeutet, ein wenig abmildern zu können. Derzeit arbeiten dort alle mit Hochdruck an einer raschen Lösung.

    KOBV Portal April-Scherz

  5. In der Kommentarliste zweimal tauchten heute die beliebtesten neuen Berufsmöglichkeiten für BibliothekarInnen auf, die Jürgen Plieninger bei netbib postete: Librarian in Train (LiB), Librarian at the station (LiSt) und Librarian in Bus (LiB). Ich frage, ob Jürgen mich heimlich beobachtet, aber mein virtuelles „i“ leuchtet besonders oft in diesem Zusammenhang über meinem Kopf.

    Die Bibliothekarin
    Die Bibliothekarin mit virtuellem Info-i
  6. Ein Höhepunkt für alle, die es nicht mehr in die Bibliothekk schaffen, ist der Lieferservice, den die Stadtbibliothek Köln mit LAT-EX (LAT-EX: Library Air Transportation-Express ) ab
  7. Die Staats- und Universitaetsbibliothek Bremen lockt mit Softeis und Literaturrecherche. Das StartUp wird bestimmt viel Erfolg haben. (Facebook)
  8. Die „Neue Stadtbücherei Augsburg“ hat in den letzten Jahren nach ihrem Neubau ein neues Konzept entwickelt, welches jetzt nach und nach umgesetzt werden soll. In das freigewordene Cafe soll ein Kindergarten Einzug halten. Die Kinderbetreuung erhält dabei Vorzug vor der Nahrungsversorgung. So zieht man sich rasch frische Leseratten heran. (Facebook)
  9. Herr Dr. Klaus Junkes-Kirchen der UB der Goethe-Universität Frankfurt am Main braucht Platz im E-Magazin und will daher 10.000 E-Books in liebevolle Hände abgeben. Die Reaktionen auf Inetbib glichen einem Schlussverkauf. Ich bitte um Unterstützug für Frau Diplombibliothekarin Waschik, die sehr Sinnvolles damit anzufangen weiß.
  10. Auch die TU Berlin stellt sich gegen zu viel neue Technik und bietet für Vintage-Fans einen besonder tollen Fax-Service. (Facebook)
  11. Das Goethe-Institut macht auf eine Sprachreform aufmerksam, die wesentlich einschneidender sein wird als die Rechtschreibreform vor einigen Jahren. Statt „Ich schreibe lauter Aprilscherze auf.“, heißt es dann korrekt „Ich aufschreibe lauter Aprilscherze.“ (Facebook)
  12. Genial ist auch das angebotene Seminar der Fachhochschule Köln mit dem Titel „Der Umgang mit der schwierigen Fachstelle“ für Öffentliche Bibliotheken in NRW. – Irgendwer macht da wohl was falsch. Wer Probleme hat, sollte sich den Termin am 31.04.2015 definitiv freihalten. Bis 24 Uhr kann man sich heute noch anmelden.
  13. Cycling for Libraries Schwierigkeiten, genügend Fahrräder für ihre Tour dieses Jahr zu mieten. Daher will man die Fahrräder kaufen. Dilemma ist nur, dass das Geld nur für die Hälfte der Fahrräder reicht. (Facebook)
  14. Schlimm für die Freunde der Mediothek Krefeld, denn da heißt es Abschied von den „Karo-Boys“ (Facebook)
    P.S. Ich hoffe auf eine große Abschiedssause beim Bibcamp8 in Leipzig
  15. Unglaublich: Sensationsfund: Tagebuch von Karl dem Großen / Charlemagne in der Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts Paris aufgetaucht! (Facebook) – Das Beste dabei ist, man wird den Sensationsfund als Open Access im Wissenschaftsblog auf de.hypotheses.org der Forschungsgemeinschaft zugänglich machen. Vorbildlich!

Außerhalb von Bibliotheken:

  1. Sehr gelungen ist auch die Auseinandersetzung mit Avataren im Sinne einer Tagesschau 3.0. Vielleicht wäre diese Technik eine gute Ausgangslage für Bibliotheken in Second Life.
  2. Unglaubliches konnten die Forscher des CERN bestätigen: CERN researchers confirm existence of the Force
  3. Die Briten schenken der deutschen Hauptstadt eine Lösung für das befürchtete Verkehrschaos. Sollte sich dies bewähren, wird wohl Hamburg im Falle einer Olympia-Ausrichtung diese Lösung ebenfalls in Betracht ziehen:


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8 thoughts on “Entdecktes zum 1. April 2015 (20:52 Uhr)

  1. Vielen Dank an Katrin, rdol und kluvma für die tollen Hinweise auf Aprilscherze. Ich habe sie in die Liste oben aufgenommen und noch ein wenig kommentiert.

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