Annotierte Linkliste #keepZBMED – Zweiter Teil

Die erste annotierte Linkliste #keepZBMED ist inzwischen so lang, dass ich hiermit eine neue anfange.


Wichtig bleibt der Hinweis auf die Online-Petition. Ich habe bereits unterschrieben. Sie auch?

Petition richtet sich an Gemeinsame Wissenschaftskonferenz : Keep ZB MED – gegen die Schliessung von ZB MED, Change.org

In der Petition heißt es:

Wir sind nicht damit einverstanden, dass man Forschungsinfrastruktureinrichtungen mit den gleichen Maßstäben evaluiert wie Forschungsinstitute. Hier verkennt der Senat der Leibniz-Gemeinschaft die Aufgaben und Anforderungen an Wissenschaftliche Bibliotheken. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Aufbereitung und dem Verfügbarmachen wissenschaftlicher Information als Grundlage für wissenschaftliche Forschung.


Mumenthaler, Rudolf: #keepZBMED: es geht weiter, Rudolf Mumenthaler

Unser Ziel besteht darin, anfangs Mai zuhanden der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (für die Sitzung am 24.5.) mindestens 5000 Unterschriften einreichen zu können. Wer noch nicht unterschrieben hat, kann dies also noch bis zum 30.4. tun – und man kann auch Kolleginnen ermuntern, sich an der Petition zu beteiligen. Wichtig ist zum einen die Zahl der Unterschriften (je mehr desto besser). Besonders wertvoll sind zum andern Kommentare von Nutzerinnen und Nutzern von ZB MED, vor allem von Studierenden, Forschenden, Praktikerinnen und Praktikern aus den Bereichen Medizin und Life Sciences, die belegen, wie wichtig ZB MED für ihre Arbeit ist.




Ostrzinski, Ulrike: [InetBib] #keepzbmed, InetBib

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

herzlichen Dank für die zahlreiche Unterstützung aus unserer Community, die wir
bei ZB MED in den letzten Tagen von Ihnen erfahren haben. Das tut uns sehr gut
und macht Mut.


Tiedt, Juliane: Vielen Dank für die Unterstützung, ZB MED-Blog

Etwas Zeit liegt zwischen heute und der Nachricht, dass die Leibniz-Gemeinschaft das Ende der Förderung von ZB MED empfiehlt. Wir möchten diese Stelle nutzen, um uns für die zahlreichen Reaktionen aus der Community zu bedanken, die in den letzten Tagen über Twitter, Facebook, verschiedene Blogs, per E-Mail etc. bei uns eingetroffen sind. Besonders freuen wir uns darüber, dass sich so viele Menschen für den Erhalt von ZB MED aussprechen. Es tut gut zu wissen, dass wir nicht alleine sind.

Wir planen nun auch unsere nächsten Schritte. Sobald wir mehr wissen, werden wir Sie an dieser Stelle darüber informieren. In diesem Sinne: #keepzbmed


Tiedt, Juliane: Petition zum Erhalt von ZB MED, ZB MED-Blog

Wir können jede Unterschrift gebrauchen und freuen uns sehr über die Unterstützung. Und natürlich ein ganz herzliches Dankeschön an die Initiatoren!


ZB-MED: Was nun – was tun Herr Mumenthaler? : #keepzbmed – Talk, Infobroker.de

Der Professor für Bibliothekswissenschaft an der Fachhochschule HTW Chur in der Schweiz ist damit ein wichtiger Ansprechpartner und auch Insider rund um die Entwicklungen der ZB-MED. Aber Rudolf Mumenthaler ist auch Hauptakteur was den Widerstand gegen eine mögliche Schließung angeht. So hat er eine Online-Petition aufgesetzt, die bereits nach wenigen Stunden mehr als 1.000 Unterschriften gegen eine Schließung einsammelte.



Tiedt, Juliane: Wie geht es weiter, ZB MED-Blog

Wir begrüßen es sehr, dass sich so viele Menschen und Organisationen bereits für uns eingesetzt haben und werden nicht aufhören, zu hoffen und dafür zu kämpfen, dass es mit ZB MED weitergehen wird.

Aus diesem Grund ist es aber umso wichtiger, jetzt nicht mit unseren angefangenen Projekten – an erster Stelle der Weiterentwicklung von LIVIVO und PUBLISSO –aufzuhören, sondern mit vollem Elan weiterzumachen und dafür zu sorgen, dass unsere Services und Dienstleistungen noch besser werden. Aus diesem Grund werden wir an dieser Stelle, auf unserer Website, auf unseren Social-Media-Kanälen langsam wieder dazu übergehen, den Ausnahmezustand zu beenden und auch etwas aus unserem täglichen Geschäft zu kommunizieren.


#keepzbmed: Dringende Bitte um Unterstützung, Medizinische Fakultät Mannheim > Bibliothek Newsblog Universität Heidelberg

ZB Med steht vor dem “Aus” (s.u.). Daher richten wir eine außergewöhnliche Bitte an die
LeserInnen unseres Blogs:

Bitte unterstützen Sie als betroffene FachnutzerInnen von ZB MED uns als FachkollegInnen von ZB MED in unseren Bestrebungen, die europäische Medizin-Bibliothek mit allen Services (s.u.) vollumfänglich zu erhalten.
Zeichnen Sie bitte die Petition

Keep ZB MED – gegen die Schliessung von ZB MED.



In Zusammenhang mit dieser Meldung


hat Rudolf Mumenthaler messerscharf erkannt:


Und Google muss es schließlich wissen! Es gibt also Hoffnung für die ZB MED.


Kuhrt, Nicola: Forscher warnen: Medizinische Literaturdatenbanken in Deutschland vor dem Aus, Kuhrtgesagt

Das DIMDI verkündete im Februar, Ende 2016 den Betrieb seiner umfangreichen Datenbanken einzustellen, mit denen systematische Recherchen zur medizinischen Evidenz möglich sind. Ein Teil der Angebote sollte eigentlich an die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin abgeben werden – doch für diese kam jetzt eine Hiobsbotschaft: Sie wird wohl komplett geschlossen, berichtet Hinnerk Feldwisch die ganze Entwicklung für DAZ.online.


Klems, Michael: ZB-MED Schließung: Unterstützung und Engagment für #keepzbmed Warum wir uns für Zentral-Bibliothek Medizin engagieren, Infobroker

Nach unserem Verständnis sind Informationen ein wichtiger Rohstoff für Entscheidungs- und Entwicklungsprozesse. Die Abschaltung eines Top-Informationsgebers im Segment Medizin und Life-Science wird mittelfristig Folgen für die Medizin- und Pharmabranche haben. Die Kosten und Unsicherheiten im Entwicklungsprozess werden ansteigen. Ebenfalls bedenklich ist die Notwendigkeit der Informationssuchenden auf Institutionen im Ausland (beispielsweise USA) ausweichen zu müssen. Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Forschung in den Life-Sciences erlebt durch den Wegfall der ZB-MED eine deutliche Schwächung.

Als einer der bekanntesten deutschen Information Professionals, mit hoher Reichweite und zahlreichen Kontakten können wir nicht die Augen und Ohren verschließen, wenn eine Informationseinrichtung mit wichtigen Datenbeständen ohne einen plausiblen Grund gegen die Wand gefahren wird.


Das Interview von Michael Klems von Infobroker mit Rudolf Mumenthaler zur ZB MED-Abwicklung: ZB MED was nun – was tun, Herr Mumenthaler?

ZB-MED: Was nun – was tun Herr Mumenthaler`? by infobroker on hearthis.at



Newsletter 3/16, ZB MED

In unserer Community regt sich nun Widerstand gegen diese Entscheidung des Senats der Leibniz-Gemeinschaft. Auf Change.org wurde eine Petition an die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz eingerichtet. Vielleicht sehen auch Sie ZB MED als unverzichtbar für die lebenswissenschaftliche Forschung in Deutschland an. Dann können Sie uns mit Ihrer Unterschrift unterstützen.
Zur Petition




Heinrich, Wilhelm: Zum Abwicklungsbeschluss gegen die ZB MED: Eine erste Bilanz (1), Open Password: Nachrichten, Analysen, Kommentare – Donnerstag, den 31. März 2016

Über den Senatsbeschluss der Leibniz Gemeinschaft gibt es ausschließlich negative Stimmen

Wie brauchen eine Mobilisierung wie in Düsseldorf und müssen diese länger aufrechterhalten

Um von der GWK und dem Land Nordrhein-Westfalen mit unseren Argumenten gehört zu werden, reichen allerdings Tweets und Unterschriften unter Petitionen nicht aus. Besonders die Multiplikatoren der Informationswissenschaft und der Informationsbranche und die Kunden von ZB MED sollten sich mit Briefen an das Sekretariat der GWK und dem Wissenschaftsministerium NW wenden und erläutern, was ihnen mit der ZB MED verloren geht.


Baller, Heike: ZB MED vor dem Aus ….?!, Profi-Wissen.de

ZB MED ohne Leibniz-Gemeinschaft – denkbar?

Wissenschaft braucht Infrastruktur – Bibliotheken bieten genau das. Wettbewerb ist da für die Qualität sicher ein Anreiz, aber dann sollte auch die Zeit eingeräumt werden, um ein solch großes Unternehmen umzubauen und nicht innerhalb von kurzer Zeit (Vier statt sieben Jahre sind seit der letzten Evaluation (vor der Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft) erst vergangen!) eine Umstrukturierung als vollzogen erwartet werden.


Leibniz-Gemeinschaft: Senat empfiehlt Abwicklung des Servicezentrums ZB MED, Ernährungs-Umschau

Die Verantwortlichen erhoffen sich eine rege Petitions-Teilnahme auch von Wissenschaftlern, da die Kooperationen mit wissenschaftlichen Gesellschaften und Forschern ohne ZB MED nicht weiter verfolgt werden könnte.


AWMF: ZB MED erhalten!, Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, idw (Presseerklärung)

Bei der ZB MED handelt es sich aus Sicht der AWMF primär um eine überregionale Einrichtung der Forschungsinfrastruktur mit Dienstleistungscharakter für Wissenschaftler und Anwender aus Medizin und anderen Lebenswissenschaften und nur sekundär um ein Institut mit eigenständigen Forschungsaufgaben.

Aus Sicht der AWMF ist es auch nicht sinnvoll, Einrichtungen der Forschungsinfrastruktur anhand derselben Kriterien wie Forschungsinstitute zu evaluieren. Hier unterschätzt der Senat der Leibniz-Gemeinschaft die Funktion und Rolle von wissenschaftlichen Bibliotheken. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Aufbereitung, Suche und Bereitstellung von wissenschaftlicher Information als Grundlage für wissenschaftliche Forschung. Ohne Bibliotheken würden Forschende noch stärker von kommerziellen Verlagen abhängig und erhielten außerhalb von Universitäten nur beschränkt (oder mit hohen Kosten) Zugang zu aktueller Literatur. Diese Aufgaben werden mit einer Schließung von ZBMED nicht verschwinden – dies würde nur dazu führen, dass der nach wie vor bestehende Bedarf über eine andere Organisation abgedeckt werden müsste.








Zum Abwicklungsbeschluss gegen die ZB MED, Password Pushdienst
Ulrich Kämper an Willi Bredemeier

Die Integration der Fachinformationseinrichtungen in die Leibniz Gemeinschaft war ein Fehler

Dies ist eine volkswirtschaftlich fatale Entwicklung, die den Wissenschafts- und Industriestandort Deutschland nachhaltig gefährdet, zumal der ZB-Med nach Schließung der Literaturdatenbanken bei DIMDI am Ende dieses Jahres eine besondere Substitutionsaufgabe zukommt.

Offensichtlich war die Integration der Fachinformationszentren in die Leibniz-Gesellschaft ein Fehlallokation, denn Dienstleistungen sind nicht die Aufgabe von Forschungsorganisationen. Ein noch größerer Fehler wäre aber die Liquidierung statt der Suche nach einer geeigneteren Anbindung.


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