Ist Digitalisierung der Tod der Bibliothek?

Vortrag von Florian Seiffert auf der inetbib-odok-Tagung in Wien, 22.02.2018

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Vortrag: Das Autograph der Chronik Frutolfs von Michelsberg, ThULB, 29.05.2018, 18.00 Uhr c.t.

Prof. Thomas McCarthy (New College of Florida, Sarasota/USA) träg vor. Er gehört zum Team der Monumenta Germaniae Historica (MGH), welches die Frutolf-Edition endlich zu einem Abschluss bringt.

 

Das Autograph der Chronik Frutolfs von Michelsberg: der Schlüssel zum Verständnis der Bamberger Geschichtsschreibung des frühen 12. Jahrhunderts

Wann: Dienstag, 29.05.2018
Zeit: 18.00 Uhr c.t.
Ort: ThULB / Bibliothekshauptgebäude, Vortragssaal, Bibliotheksplatz 2, 07743 Jena

 

 

 

 

 

Die ThULB besitzt in ihrer Handschriftensammlung das berühmte Autograph der Weltchronik Frutolfs von Michelsberg (um 1100).

Der Vortrag informiert über die neuen Forschungsergebnisse der Monumenta Germaniae Historica (MGH). So wurde vor Kurzem auf Bitte der MGH die Handschrift in der ThULB per Multispektralanalyse durchleuchtet, wobei Entdeckungen gemacht wurden, die eine Neuinterpretation der Fortsetzung bzw. der Handschrift insgesamt erfordern. Während des Vortrags wird ein Blick in die Forschungswerkstatt der MGH im Spannungsfeld zwischen traditionellem Editionshandwerk und modernster Technik geworfen.

Im Anschluss können die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung die wertvolle Handschrift im Original betrachten.


Wer sich vorab über das Autograph informieren möchte, kann dies gerne digital in “Collections @ UrMEL” tun.

Frutolfus ( † Samstag, 17. Jan. 1103); Eccardus : Frutolfus Bambergensis et Eccardus de Uraugia, Bamberg, 1099/1100 und 1105/1106, Ms. Bos. q. 19, urn:nbn:de:urmel-79101d8e-fdb3-450a-8dbd-7e54a23cff7b7

Wer sich noch ein wenig mehr zu den Chroniken Futolfs informieren möchte, findet in dem wie immer sehr kritikreichen Beitrag einige Anregungen:
Graf, Klaus: Frutolfs und Ekkehards Chroniken – zur Überlieferung, Archivalia, 29.06.2016

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Von Müllmännern gerettet: Die weggeworfene Bibliothek

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Bürgerbibliothek Salbker Lesezeichen 2018

Seit Jahren haben wir schon nicht mehr zum Salbker Lesezeichen in Magdeburg geschaut. Unser letzter Bericht ist vom 11.01.2012. Also ist es höchste Zeit, mal in Gedanken wieder in Richtung Freiluftbibliothek der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt zu schwenken.

Erstmal die gute Nachricht, auch nach knapp neun Jahren können die Leseratten in die Offene Bibliothek gehen und sich mit Lesestoff versorgen. Die Bibliothek gibt es wohlbehalten immer noch.

Durchschnittlich 500 Besucher finden pro Monat ihren Weg zu diesem Ort. Die inzwischen 60.000 Medien werden durch engagierte Bürger/innen in Ordnung gehalten, die somit dazu beitragen, dass Bücher und Zeitschriften aller Art der Öffentlichkeit kostenfrei zur Verfügung stehen. Ganz im Sinne der “Offenen Bücherschränke” können dort die Bürger kostenfrei Bücher, Zeitschriften und andere Lernmaterialien alle Altersgruppen mitnehmen oder tauschen.

Am 23. April feierte man dort passend den Welttag des Buches mit kleinen Buchgeschenken.

Es ist schön zu lesen, dass die vor 2015 problematischen Randalierereien nun scheinbar kein Problem mehr sind (entgegen eines wohl veralteten WikiPedia-Eintrags) und dass das Lesezeichen in die verschiedensten Feierlichkeiten des Veranstaltungskalenders von Salbke eingebunden wird.

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Von Kolleg/inn/en für Kolleg/inn/en: Tutorial Makerspace in der Bibliothek

Ganz frisch …

Annabell Huwig von der Stadtbibliothek Ludwigshafen erklärt, wie man ganz einfach einen Makerspace in der Bibliothek einrichten kann und worauf Bibliotheksmitarbeitende dabei achten sollten.

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