Warum in Helsinkis Bibliothek Roboter nicht wichtig sind

Ach ja, und dem heir gezeichneten Berufsbild gegenübergestellt der Beitrag von Karsten Schuldt Vocational Awe: Vom Glauben der Bibliotheken an die eigene Bedeutung auf “Bibliotheken als Bildungseinrichtungen”

Teilen

Ähnliche Beiträge

5. Forum Bibliothekspädagogik – Pluspunkt Kultur erleben

Ein Gastartikel von Carolin Dahl, Franziska Simon und der Projektgruppe “5. Forum Bibliothekspädagogik” der HTWK Leipzig

Am 29. Januar 2020 fand in der Leipziger Stadtbibliothek das 5. Forum Bibliothekspädagogik unter dem Motto „Pluspunkt Kultur erleben“ statt. Das Forum lud zur Auseinandersetzung mit der Förderung kultureller Bildung in und durch Bibliotheken ein und stellte Kooperationsprojekte von Bibliothekspädagog*innen mit weiteren Kulturvermittler*innen vor. Es wurde Wert gelegt auf eine praxisorientierte Veranstaltung, die Anstöße für die pädagogische Arbeit mit unterschiedlichen lokalen Kulturakteur*innen gibt. Kulturelle Bildung ist für die Persönlichkeitsentwicklung und aktive Teilhabe an der Gesellschaft von großer Bedeutung. In Bibliotheken wird Kultur in ihrer ganzen Vielfalt gelebt und vermittelt. Dabei gestalten insbesondere Öffentliche Bibliotheken niedrigschwellige kulturelle Bildungsangebote für alle Altersgruppen. In kleineren Städten und Gemeinden ist die Bibliothek nicht selten der wichtigste außerschulische Kultur- und Bildungsort. Es fanden parallel viele Vorträge und Workshops statt, sowie eine Podiumsdiskussion zwischen Expert*innen zum Thema „Bindestrichpädagogiken“, an der sich auch das Publikum aktiv beteiligen und Fragen stellen konnte.

Das Thema kulturelle Bildung wurde in den folgenden Themenkreisen behandelt:

  • Wege zur Kultur entdecken: kulturelle Teilhabe, niedrigschwellige Angebote, Chancengleichheit
  • Partnerschaftlich kulturell bilden: Kulturnetzwerke, Kooperationspartner
  • Kultur erlebbar machen: neue Vermittlungsformate, Literatur und Sprache intermedial und interaktiv
  • Digitale Chancen nutzen: digitale Angebote der kulturellen Bildung
Foto: 200 Gäste bei der Begrüßung in der Stadtbibliothek Leipzig

200 Gäste bei der Begrüßung in der Stadtbibliothek Leipzig (Foto: HTWK Leipzig)

Organisiert werden die Bibliothekspädagogischen Foren von Student*innen und Dozent*innen verschiedener Medienhochschulen Deutschlands: der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, der Technischen Hochschule Köln, der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, und der Hochschule der Medien Stuttgart. Die Hochschulen kooperieren mit Bibliotheken und dem Berufsverband Information Bibliothek e.V. Im Jahr 2020 wurde die Tagung von der HTWK Leipzig und den Leipziger Städtischen Bibliotheken veranstaltet. Unterstützt wurde die Tagung dankenswerterweise von der ekz.bibliotheksservice GmbH, der b.i.t. verlag GmbH und dem Förderverein der HTWK Leipzig. Impressionen und Präsentationen der Tagung sind hier zu finden:
https://forumbibliothekspaedagogik.wordpress.com/

Teilen

Ähnliche Beiträge

Bibliotheken in Corona-Zeiten: Home Office – Was sind Ihre/Eure Aufgaben? (aktualisiert: 21.04., 14:16 Uhr)

Homeoffice – Was sind Ihre/Eure Aufgaben?
Frage in meine Twitter-Timeline – welche Aufgaben haben Mitarbeiter*innen von WBs übertragen bekommen, wenn sie zwangsweise ins Homeoffice geschickt wurden? (Nicht gemeint ist damit jetzt IT)
Vielleicht können wir uns auch darüber mal austauschen.
Um mich mal über unser bibliothekarisches Denken aufzuregen: Es gibt keine Kategorie “Zeit für Design!”. Jetzt hätten wir doch mal Zeit unsere Oberflächen, Flyer, Wordings anzupassen und richtig
gutes Design für unsere Services zu entwickeln! :)) › gute Idee! Vielleicht sollten wir dann einfach eine Kategorie dazu ergänzen? 🙂 Es braucht dann nur ein paar Kolleg:innen, die sich mit sowas auskennen … 🙂

Allgemeines

  • generell Papierkram und Schriftverkehr
  • Aufgaben abarbeiten, die im Alltag gerne mal liegen geblieben sind

Kommunikation intern

  • persönlichen und Abteilungs-/Team-Mail-Account “besetzt” halten
  • Online-Meetings abhalten (z.B. zur Einführung elektronischer Rechnungen)
  • Tools testen
    • Chat: Mattermost
    • Videoconferencing: Zoom, Jitsi, DFN u.ä.
    • Dateiablage: Cloud-Lösungen

Kommunikation extern

Benutzer-Services

Fortbildung / Selbststudium

Wissensmanagement intern

  • E-Mail-Postfach und Ordner aufräumen (persönliche und Abteilungskennungen)
  • Aktualisierung des Wissensmanagement / der Dokumentation: ergänzen, pflegen, korrigieren für Arbeitsgänge / Daten etc. (internes Wiki, Netzlaufwerke)
  • Twitter-Listen aufräumen/anlegen

Wissensmanagement extern

  • in Wikipedia arbeiten

Erwerbung

  • Ebooks bestellen
  • Semesterapparate prüfen: Können für Printausgaben E-Books erworben werden?

Formalerschließung

  • (Retro-)Katalogisierung @home, mit mitgenommenen Büchern oder notfalls via kopierten/gescannten Titelblättern und/oder Karteikarten
  • Datenbereinigung im Katalog (z.B. schon lang vorhandene Fehlerlisten abarbeiten)

Sacherschließung

  • Sacherschließung mit RSWK/GND @home, für ebooks
  • Systematisierung @home, mit mitgenommenen Büchern oder notfalls via kopierten/gescannten Titelblättern
  • Digitalisate mit Struktur- und Metadaten versehen (Goobi)

Open Access & Elektronisches Publizieren

  • Rechteprüfung für OA-Zweitveröffentlichungen
  • Metadaten für OA-Zweitveröffentlichungen vorbereiten
  • Publikationen in die Universitätsbibliographie eintragen // Repositorium pflegen (normalerweise Eintrag durch Meldung, nun durch Recherche in den Publikationslisten der Mitarbeiter*innen und Professor*innen, wobei Recherche auch durch Hilfskräfte)
  • OA-Anfragen von Wissenschaftlerinnen beantworten

Weiterentwicklung von Projekten / Servcies

Weitere Sammlungen

Empfehlungen für Kolleg*innen, die in der Benutzung arbeiten und keine Katalogisierungs- oder Erwerbungserfahrung haben

  • “Minimalanforderung” “Bitte schauen Sie 2x am Tag in Ihre dienstlichen Mails und regelmäßig auf die Corona-Info-Seite der Uni” — mehr können manche Kolleg:innen halt zu Hause nicht machen.
  • Nutzerkontakt halten und Anfragen beantworten (Email + Ticketsystem sind über Web-Oberflächen zugänglich, dienstliche Telefone werden teilweise auf private Nummern umgeleitet)
  • außerdem Weiterbildung, insbesondere Englisch lernen/üben und Online-Tutorials ansehen (z.B. zu neuer Software, die eh demnächst eingeführt werden sollte)

Schwierig ist es eher bei den Kolleg*innen, die keine eigenen Geräte zuhause haben, keinen PC, keinen Laptop, kein Tablet und v.a. keinen Internetanschluss. Bei fehlenden Geräten (z.B. nur ein privater Laptop, der jetzt von zwei Erwachsenen und zwei Kindern benötigt wird), kann man noch mit dienstlichen Leihgeräten helfen, aber ohne WLAN zuhause wird es echt knifflig. Gibt es da schon Ideen? eduroam@home quasi?

Cool – das sind viele Ideen … 🙂


Disclaimer: Dies sind natürlich nicht alles meine Ideen gewesen, sondern es ist die Archivierung des Etherpads mit den gemeinschaftlich zusammengetragenen Ideen und Anregungen https://yopad.eu/p/wbbibhomeoffice-365days, Stand: 21.04.2020, 10:20 Uhr

neue Stand: 21.04., 14:16 Uhr

Teilen

Ähnliche Beiträge

#wirbibliotheken – Vernetzungsaktion für Bibliotheken vom 27.04.-11.05.

Die Münchener Stadtbibliothek zusammen mit dem Deutschen Bibliotheksverband (dbv) hat unter dem Hashtag #wirbibliotheken eine Blogparade ins Leben gerufen. Öffentliche Bibliotheken sind aufgefordert, in ihrem Blog oder als Gastbeitrag im Blog der Stadtbibliotheken verschiedene Fragen rund um veränderte Situation von ÖBs zu reflektieren.

  • Welche neuen Möglichkeiten, für unsere Nutzer*innen da zu sein, sind entstanden?
  • Was hat sich hinsichtlich Bestand, Präsentation und Services getan?
  • Hat sich die Art der Kommunikation mit den Nutzer*innen verändert?
  • Was funktioniert gut und soll fortgeführt werden?
  • Welche Rolle spielen die Bibliotheken gerade in den jeweiligen (Stadt-)Gesellschaften und was davon wird bleiben?
  • Analog – virtuell: was hat sich verschoben, welche neuen Formate sind entstanden?
  • Arbeitsweise: was geht in Zukunft flexibler, anders, leichter,….?
  • Was wird sich geändert haben, wenn euer Haus wieder eröffnet?
  • Wo seht ihr zu gestaltende Möglichkeitsräume für die Stadtbibliothek von morgen?

Ziel ist es, dadurch Erkenntnisse, die aus den Lehren der Corona-Schließung gezogen werden können, festzuhalten und für die Bibliothek von Morgen als Handlungsempfehlung mitzugeben.

Genauere Informationen, um was es bei dieser Blogparade geht und wie man daran teilnehmen kann, finden Sie im Blog der Stadtbibliothek München:

#wirbibliotheken – Vernetzungsaktion für Bibliotheken vom 27. April bis 11. Mai

Bitte nehmen Sie zahlreich dran teil.

Daneben möchte ich auch nochmal besonders auf den aktuellen Call for Papers von Informationspraxis hinweisen –  COVID-19 – Herausforderungen und Lösungsansätze für Informationseinrichtungen – der die COVID-19 Auswirkungen ganz aktuell beleuchten möchte. Hier wurde heute als PrePrint der Bericht der Stabi Berlin veröffentlicht.

Auch die Zeitschrift 027.7 ruft dazu auf, ein paar Zeilen (max. Länge 1 A4-Seite) einzusenden, um ein kleines Panoptikum zu erstellen, wie Bibliotheken in der Krise reagiert haben.

Bei b.i.t.-online sind ebenfalls bereits einige Erfahrungsberichte eingegangen.

 

Teilen

Ähnliche Beiträge

Selbstlernkurs “netzwerkeln” gestartet

Der Kurs startet heute.

netzwerkeln – Selbstlernkurs für Social Media

Social Media – zur Zeit mehr ein Thema als jemals zuvor, um Kontakt zu halten, sich auszutauschen, zusammenzuarbeiten. Im Kurs wird es ähnlich wie bei seinen Vorgängern um Blogs, Microblogs, Social Networks und viele weitere Tools geben. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Kolleginnen und Kollegen wissenschaftlicher Bibliotheken und steht aber auch anderen Interessierten kostenfrei zur Verfügung.

Der Kursinhalt wird in unterschiedliche Lektionen (thematisch zusammengefasst in Module) untergliedert und kann von Ihnen orts- und zeitunabhängig bearbeitet werden.

Sie können den kompletten Kurs bearbeiten. Falls Sie sich jedoch nur für bestimmte Themen interessieren, geht dies natürlich jederzeit auch. Sie haben durch die Module die Möglichkeit, die Kursinhalte frei zu wählen und zu kombinieren. Themen, die Sie bereits gut kennen oder nicht bearbeiten möchten, können Sie jederzeit auslassen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder einsteigen. Natürlich sind Sie auch Willkommen, wenn Sie nur das ein oder andere Tool kennenlernen oder vertiefen möchten.

netzworkeln beruht auf dem 3. „NETzWorking-Kurs“ der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW, die es so ermöglichen, in der Kürze der Zeit ein entsprechendes Weiterbildungsangebot zu gestalten. Herzlichen Dank für die freundliche Genehmigung und Unterstützung an dieser Stelle.

Teilen

Ähnliche Beiträge

Entdecktes zum 1. April 2020

Ich bin gespannt, ob den Kolleg*innen in den Bibliotheken auch dieses Jahr zum Scherzen ist.1. April und hier ist das, was ich gefunden oder mir gemeldet wurde:

Bibliotheken

  1. UB Kassel (via Facebook) liest vorgeschlagene Werke vor, weil die Bereitstellung auf anderem Wege aus Urheberrechtsgründen derzeit schwierig ist. (Dank für den Hinweis an Gabriele Bahr)
  2. Die Stadtbibliothek Münster ist ganz uneigennützig. Menschen dürfen gerade nicht zu Besuch kommen und in den Allwetterzoo dürfen sie auch nicht. In der Bibliothek langweilen sich Bibliothekar*innen, im Zoo die Tiere. Warum also die Tiere nicht zu einem Bibliotheksbesuch einladen? (Facebook)
  3. Die Bibliothek im Haus der Niederlande hat einen Auszubildenden in der sehr wertvollen Position des FAMIEZ eingestellt. Insbesondere in Zeiten von Corona kann der junge Herr durch Übernahme der Ausleihe das angestellte Bibliothekspersonal tatkräftig unterstützen. (Facebook)
  4. Die Kolleg*innen der Mediothek Krefeld haben auf die Corona-Krise reagiert und ihr Sortiment umgestellt. (Facebook)

Die UB Mainz hat dieses Jahr keinen Aprilscherz, ruft aber auf, Scherze zu teilen. (Facebook)

Aprilscherze von anderen

  1. Der Wiley-VCH Verlag musste seine 1.April-Aktion leider wegen Papiermangels absagen. (Facebook)
Teilen

Ähnliche Beiträge