Auflösung des Vereins Zukunftswerkstatt

Der Verein Zukunftswerkstatt Kultur- Wissensvermittlung e.V. in Bremen hat heute seine Auflösung bekannt gegeben:

Unser Auftritt auf dem Bibliothekartag in Bremen war einer der Höhepunkte für die Zukunftswerkstatt. Für uns bedeutete die große Resonanz und das positive Feedback Ermunterung und Verpflichtung zugleich. Wir wissen aber auch, dass dieser super organisierte Auftritt mit einer professionellen Fläche, attraktiven Inhalten, ausländischen Gästen und spannenden, interaktiven Vorträgen nur dank des Engagements eines Kernteams um unsere Vorsitzende Julia Bergmann möglich war. Es wurde dann auch klar, dass es gerade Julia nicht mehr möglich sein würde, sich weiterhin in gleicher Weise zu engagieren. Die Organisation des Auftritts der Zukunftswerkstatt für den Bibliothekartag 2015 in Nürnberg übernahmen deshalb Rudolf Mumenthaler und Uwe Nüstedt.

Leider mussten in den letzten Monaten weitere Mitglieder aus persönlichen Gründen ihr Engagement in der Zukunftswerkstatt stark begrenzen. Zudem sollten am Anfang dieses Jahres unsere Vorstandswahlen stattfinden. Einem Großteil des bisherigen Vorstandes war es aus persönlichen Gründen leider nicht möglich, erneut zu kandidieren. Die anderen Mitglieder sahen sich nicht in der Lage, diese Lücken zufriedenstellend auszufüllen.

(Blog der Zukunftswerkstatt: Zur Auflösung des Vereins Zukunftswerkstatt)

Mit der Auflösung des Vereins ist auch der Verzicht auf eine Teilnahme am kommenden Bibliothekartag verbunden. Dennoch möchten die Zukunftsentwickler weiterhin aktiv bleiben. Dazu soll die ursprüngliche Idee und Form der Zukunftswerkstatt als Netzwerk wiederbelebt werden:

Wir alle wünschen uns aber, dass die Vernetzung zwischen den ehemaligen Mitgliedern des Vereins und mit unseren Lesern bestehen bleibt. Dazu werden wir weiterhin auf unserem Blog, Twitter und Facebook aktiv sein. Auch unsere Kolumne im Bibliotheksdienst werden wir in gewohnter Form weiterführen. In den kommenden Wochen werden wir alles entsprechend auf den Titel “Netzwerk Zukunftswerkstatt” umstellen.

(Ebd.)


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[Zitat] Unkommentiert – 2010

I myself would seem to be a prime example of a person who no longer needs the library. With a high-speed Internet line at home and a huge personal library thanks to many years of work as a book reviewer, why would I bother going to the library? Well, here’s why. I go there to do research[ – ]the Internet doesn’t have all you need to know. And, of course, it doesn’t have librarians, who in my experience know everything and are remarkably generous in sharing it.

I also go to the library to find out what’s going on (thanks to the most comprehensive bulletin board of events in the neighborhood) and the chance to run into my neighbors.

Jay Walljasper, All that we share, p. 148.

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[Videozitat] Kommentiert – 2004

Eröffnung der Offenen Bibliothek auf dem Jüdischen Friedhof Krems am 12.12.2004:

Das Künstlerduo Clegg & Guttmann installierte hier drei Offene Bücherschränke mit besonderen Buchbeständen:

„The Jewish cemetery in Krems has been unused since World War II. The Open Public Library in Krems is a revival project which will give a reason and an opportunity for public access to one of the few reminders that there was once a lively Jewish community in this Lower Austrian city. […] The first bookcase contains original religious material in Hebrew. The second cabinet contains introductory material on Jewish law in German and English. The third part of the collection specializes in various topics related to the Jewish philosophy of death.“

Clegg & Guttmann: Monument for historical change and other social sculptures, community portraits and spontaneous operas ; 1990—2005, Wien: Schlebrügge.Editor 2005, S. 96.

JüdFriedKrems

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Kabinette der Offenen Bibliothek (Foto: Anton-kurt ; Quelle: Wikimedia commons). Weitere Informationen enthält folgender Zeitungsartikel:

Franz Niegelhell: Nachlese zwischen Gräbern, in: DER STANDARD, 23.12.2004.

 

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Volltextrecherche im Internet Archive mit Open Library

Open Library ist „ein Projekt zur kollaborativen Erstellung einer auf einer bibliographischen Datenbank basierenden Online-Bibliothek. Selbsterklärtes Ziel der Open Library ist es, eine eigene Webseite für jedes bislang veröffentlichte Buch zu schaffen. In vielen Fällen wird dabei über den bibliographischen Nachweis hinaus auch der Zugang zum Digitalisat des jeweiligen Buchtitels mit hinterlegtem Volltext ermöglicht.“ (Wikipedia: Open Library)

Als Teilprojekt des Internet Archive eignet sich Open Library dabei auch für die Suche in den dort enthaltenen Beständen. Unter der Rubrik „Digitale Medien“ kann nun auch über den Karlsruher Virtuellen Katalog (KVK) im Internet Archive gesucht werden (Klaus Graf in Archivalia).

In einem früheren Beitrag habe ich bereits vorgestellt, wie mit dem Site:-Operator per Google-Suche auf die Volltexte im Internet Archive zugegriffen werden kann. Wikisource liefert hier eine gut durchdachte Variante:

site:archive.org/stream/ filetype:txt *
(Das Sternchen * im Eingabefeld muss dann nur 
durch den gewünschten Suchbegriff ersetzt 
und die Suche gestartet werden.)

Klaus Graf macht in Archivalia auf die Volltextsuche der Open Library aufmerksam. Diese möchte ich anhand des Suchbegriffs „Allmende“ vorstellen und lasse nach diesem suchen. Es erscheint eine Trefferliste mit der Kurzfassung der bibliographischen Angaben jedes gefundenen Werkes:

AllmendeA

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im folgenden verwende ich „Beiträge zur kenntnis der allmendverfassung“ von „Ahron Eliasberg“ als Beispiel. Mit einem Mausklick auf den Namen des Werkes oder Autors gelangt man zu den jeweiligen Datensätzen der Open Library. Unter den bibliographischen Angaben der Suchtreffer werden ausgewählte Fundstellen mit dem hervorgehobenen Suchbegriff angezeigt. Zwar erscheint über der Liste die Anzahl aller ermittelten Treffer, aber leider keine Anzahl der Treffer innerhalb eines bestimmten Werkes. Die hier angezeigten Fundstellen sind nicht vollständig, erst die Funktion „snippets in situ“ zeigt die einzelnen Treffer im Originalkontext:

AllmendeB

 

 

 

 

 

 

 

 

„beitrgezurkennt00eliagoog“ ist der Identifier des Items im Internet Archive, mit dem die Links zu den Metadaten und in diesem Fall zum Volltext gebildet werden:

https://archive.org/details/beitrgezurkennt00eliagoog

Der „Read“-Button mit dem Buchsymbol führt direkt zum Online-Reader des Internet Archive. Auf der Leiste zum Blättern erscheinen nun Lesezeichen für die Fundstellen im geöffneten Volltext:

AllmendeC

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit den Lesezeichen lassen sich nicht nur die einzelnen Seiten mit den Fundstellen gezielt aufrufen, sondern sie ermöglichen eine Vorschau auf die jeweilige Seite, die aber nicht vollständig ist.

Blättert man durch die Seiten im Volltext, werden die gefundenen Wörter farbig unterlegt angezeigt. Durch die hier vorgestellten Funktionen ist diese Suche zur Orientierung überaus praktisch, doch nach wie vor gilt Klaus Grafs Kommentar:

Jedes beim Internet Archive hochgeladene Buch erhält eine OCR, die bei Frakturschriften nach wie vor unbrauchbar ist und bei Antiquaschriften in der Regel auch nicht besonders gut. Dieser E-Text wird häufig von der Google-Websuche erfasst.

Für dieses Problem gibt es in Wikisource ein paar Suchtipps. Nach einigen Probeläufen halte ich die Suche mit dem Site:-Operator von Google nach wie vor für ergiebiger.


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OpenBookCase.org – Wo ist der nächste öffentliche Bücherschrank?

OpenBookCase.org – Wo ist der nächste öffentliche Bücherschrank – Christian Nielebock from wmfra on Vimeo.

„OpenBookCase.org“ heißt das Projekt von Christian Nielebock zum Suchen, Finden und Bewerten von Öffentlichen Bücherschränken. Auf Basis einer OpenStreetMap-Karte hat jeder die Möglichkeit, mit dem PC, Smartphone oder Tabletcomputer die Datenbank zu nutzen oder zu erweitern. Im Blog gibt es weitere Informationen…

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[Zitat] Unkommentiert – 1989 [1978]

„Es war der Sommer 1974 – für mich war das ein ausgesprochen schöner Sommer. Ich pflegte im Restaurant auf der anderen Seite des Kirchplatzes zu essen, und abends ging ich oft unter den Bäumen längs des Kanals auf und ab, erhitzt von meinen neuen Entdeckungen. Denn jeden Tag bekam ich immer größeren Respekt vor der Volksbibliothek als der Forschungszentrale des Volkes.“ Sven Lindqvist: Grabe wo du stehst 


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[Bildzitat] Unkommentiert – 2013

Scan: Christian Kahle
Scan: Christian Kahle

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[Bildzitat] Unkommentiert – 2013

Fotograf: Christian Kahle
Fotograf: Christian Kahle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Rainbow Reading Gardens: Over 20,000 books across 11 islands

Taman Bacaan Pelangi (Rainbow Reading Gardens) ist ein soziales Projekt zum Aufbau von Bibliotheken für Kinder in Ostindonesien.

In diesem TEDx-Talk berichtet die Gründerin Nila Tanzil von ihren Aktivitäten:

Willy Wilson: Nila Tanzil: Reading for a better future, The Jakarta Post, 30.12.2011.

 

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Public Libraries, 3D Printing, FabLabs and Hackerspaces

We want to see 3D printing, FabLabs and Hackerspaces become a regular feature at every public library!

This video was made in support of Lauren Britton-Smedley’s proposal to create a pilot FabLab at the Fayetteville Free Library. This is Lauren’s final project for the „Innovation in Public Libraries“ class taught by Meg Backus and Thomas Gokey. In this class we look at avant-garde art from the past 60 years (social sculpture, relational aesthetics, institutional critique, interventionist practice, hacker/maker/DIY culture) and use it as a way to rethink what the library of the 21st century could be. We remain committed to the essence of a public library as a genuine commons, as a university of the people, as a place where the knowledge of past generations is preserved for present and future research, in short: as a democracy machine. Our class asks how to translate this essence of public libraries into our current situation. The class is, in some respects, run as a studio where each student proposes and then actually creates a project like this one.

by mybluheaven @ YouTube, Lizenz: CC-BY


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