[Leseempfehlung] Für mehr Sichtbarkeit

Eric Steinhauer hat in seiner kleinen Schrift die Relevanz des Grundrechts der Wissenschaftsfreiheit für das wissenschaftliche Publizieren und die Forderung nach Open Access näher untersucht. Dabei stellt er zwei Hauptfragen:

  1. Open Access – ein Thema für den Gesetzgeber?
  2. Die Publikationsfreiheit des Wissenschaftlers – Grundrecht oder Befindlichkeit?

Das Zweitveröffentlichungsrecht für wissenschaftliche Autoren, Grundlage für den grünen Weg des Open Access, ist derzeit Gegenstand in den aktuellen Diskussionen zum Dritten Korb der Urheberrechtsnovelle. Eine Durchsetzung dieses Rechts hieße eine starke Förderung des Open Access. Daher ist es auch von besonderer Bedeutung in Zusammenhang mit dem Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit, welches aus Art. 5 Abs. 3 GG abgeleitet werden kann.

Auch die Frage, wie der Gesetzgeber sich in dieser Situation verhalten soll, beantwortet Steinhauer sehr deutlich:

So wenig, wie der Gesetzgeber einen Wissenschaftler zu Open Access zwingen darf, so wenig darf er Open Access verbieten. Er hat sich hier schlicht herauszuhalten.

Ganz in diesem Sinne kann man das Werk von Dr. Eric Steinhauer auch im Open Access bei INFODATA-eDepot der FH Potsdam abrufen.

Steinhauer, Eric: Das Recht auf Sichtbarkeit : Überlegungen zu Open Access und Wissenschaftsfreiheit. – Monsenstein und Vannerdat, Münster 2010 (ISBN: 978-3-86991-140-3) – Preis: 11,50 €

Quelle:
Steinhauer, Eric: Open Access und Wissenschaftsfreiheit, Mailingliste Inetbib

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[Leseempfehlung] Medien für den Leser 3.0 – Gegenwart und Zukunft der E-Books

Zukunft ist etwas, das meistens schon da ist, bevor wir damit rechnen. Unsere klassischen Medien haben sich lange schwer damit getan, das Internet als wirklich neues Medium zu begreifen, das ganz eigenen Regeln folgt.

Bernd Sommerfeld, (Online-) Buchhändler in Berlin und Betreuer Informatik-Abteilung der Buchhandlung Lehmanns hat unter dem “Medien für den Leser 3.0 – Gegenwart und Zukunft der E-Books” eine lesenswerte und auch recht umfangreiche Bestandsaufnahme rund ums digitale Buch geschrieben. Den 36-seitigen Text gibt es nun im Rahmen des UPLOAD-Themenschwerpunkts “Das Buch der Zukunft” erstmals als kostenlosen Download.

Inhaltsverzeichnis:

  • Einleitung
  • Evolution der Technologie
  • Digitale Ästhetik, erweitert
  • Vorteile der E-Versionen
  • Lifestyle-Objekt oder Endgerät mit echtem Mehrwert?
  • Wie werden E-Books konsumiert?
  • Neuer Player: Apples iPad
  • Plattformen und Anbieter
  • Der Kampf um die Leser der Zukunft
  • Entstehung von digitalen Supermächten
  • Der gläserne Kunde
  • Formate und hilfreiche Tools
  • Formate: Verwirrende Vielfalt
  • Formatewelt: Neue Probleme für den Nutzer
  • Tool 1: E-Book-Converter Calibre
  • Tool 2: EPUB-Dateien bearbeiten mit Sigil
  • Tool 3: EPUB online lesen mit Bookworm
  • Tipp: Selbst erstellte E-Books auf dem iPad lesen
  • Texte selbst veröffentlichen
  • Die richtige Preisgestaltung
  • Digitaler Vertrieb
  • Fazit

Download:
Sommerfeld, Bernd: “Neue Medien für den Leser 3.0” : Gegenwart und Zukunft der E-Books (Format: PDF. Größe: 848 KB) unter einer BY-SA CC-Lizenz

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[Leseempfehlung] Wir müssen uns mal wieder vom Buch verabschieden…

…, diesesmal aber eher vom E-Book. Dies prophezeien Umberto Eco und Jean-Claude Carrière in ihrem neuen Buch “Die große Zukunft des Buches”, erschienen im C. Hanser Verlag, München 2010 für 19,90 Euro. Der Philosoph und der Drehbuchautor glauben, dass das E-Book die gedruckten Bücher nicht ersetzen können als dauerhafter Wissens- und Erkenntnisspeicher? Sind die so gespeicherten Daten zu flüchtig?

Immer mehr Bücher stehen digital zur Verfügung. Ein dramatischer Preiskampf zeigt, dass so langsam der Zukunftsmarkt heiß umkämpft wird. Gerade Fachbücher aber auch zunehmend Belletristik wird auf entsprechenden Lesegeräten oder am PC gelesen. Ist das ein Zeichen dafür, dass das gebundene Buch durchs E-Book verdrängt werden? Carrière prophezeite sogar beim Weltwirtschaftsforum in Davos 2008 ein Verschwinden der Bücher, wie wir sie kennen, innerhalb der folgenden fünfzehn Jahre.

In ihrem gemeinsamen Buch haben sich der italienische Medienwissenschaftler, Schriftsteller und Philosoph und der französiche Drehbuchautor – beide fast achtzigjährige Buchliebhaber und -sammler (40.000 – 50.000 Bände in ihren Privatbibliotheken) – Gedanken über die Geschichte des Buches, seine Zukunft und ihre Bedeutung für den Zustand unserer Kultur gemacht. Sie sind sich einig, dass das Buch noch eine große Zukunft vor sich hat.

Der französische Journalist Jean-Philippe de Tonnac animierte sie mit seinen Fragen, sich voller Esprit über das Buch als eine Art “Rad des Wissens und des Imaginären” zu unterhalten, welches trotz technologischer Veränderungen in seiner Funktion nicht zu übertreffen sei. Teil des Gespräches war auch die persönliche Beziehung zu ihren Büchern, der damit verbundenen Sammelleidenschaft, ihren Lektürevorlieben und den Zukunftspläne für ihre Bibliotheken, wenn sie sterben.

Mit dem Buch verbunden ist auch der Akt des Lesens und des Vergessens, welches mit autobiografischen Erzählungen und Anekdoten durchsetzt ist und wobei sich beide nicht immer ernstnehmen. Auch sprechen sie interessant über die Veränderungen, welche das Gedächtnis durch die Verbreitung des Computers durchmache, wobei das Filtern zur Hauptaufgabe wird.

Auf den prognostizierten Siegeszug des E-Books reagieren die beiden älteren Herren gelassen – für sie ist es ein weiteres modernes Speichermedium, bald veraltet wie Floppy Disc, VHS-Kassette oder CD-ROM, also nichts von Dauer. Gedruckte Bücher sind ihnen immer noch die dauerhaftesten Wissens- und Erkenntnisspeicher, etwas Besseres ließe sich nicht erfinden.

Für Technikpessmisten gibt es ein beruhigend unaufgeregtes Zukunftsversprechen was die Kultur angeht, die durchs Buch geschaffen und transportiert wird. Für Technikjünger gibt es in dem Buch sicher genug Argumentationsstoff, der durchdacht werden sollte und mit Gegenargumenten versehen werden kann. Also, das ist eine Leseempfehlung der ich gern folgen werde.

Quelle:
Hueck, Carsten: Humorvoll, selbstironisch und erkenntnisreich, Buchbesprechung auf Deutschlandradio.de

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BRaIn 5 ist online

Die studentische Zeitschrift ist jetzt in der Fünften Ausgabe erschienen. Im Editorial gratuliert Prof. Stefan Büttner “BRaIn – die Fünfte: Happy Birthday!“:

Vor nunmehr zwei Jahren begannen engagierte Studierende eine Open-Access-Zeitschrift – nicht ohne Schwierigkeiten – zu gründen. Mittlerweile hat sich das zunächst als Experiment gedachte Projekt zu einer festen Größe innerhalb des Fachbereichs Informationswissenschaften an der FH Potsdam etabliert.

Schwerpunktthema in dieser Ausgabe ist das Studium und der Weg in den Beruf.

Susanne Tegchen, Lavinia Meister und Rebecca Behnk haben Prof. Stefan Büttner als Vorsitzenden des Prüfungsausschusses am Fachbereich Informationswissenschaften zum Thema Prüfungsmodalitäten für Bachelorarbeiten interviewt.

Ebenfalls befragten Susanne Tegchen, Lavinia Meister und Rebecca Behn Herrn Prof. Dr. Walberg, Frau Prof. Dr. Jank und Frau Prof. Dr. Poetzsch wie man passende Themen finden kann, welche Kriterien für die Bewertung angesetzt werden und worin der Unterschied zwischen einer Bachelor- und Diplomarbeit besteht.

Prof. Hobohm stellte in einem Beitrag den geplanten Master of Arts der »Informationswissenschaften« an der Fachhochschule Potsdam vor.

ir sind aber noch weitgehend im Zeitplan und gehen davon aus, dass dieser innovative informationswissenschaftliche Master im nächsten Sommer (teilweise schon auf dem Campus) starten wird.

Katrin Böttger und Carolin Jäckel interviewten Kristina Lippold, die Vorsitzende der Kommission Eingruppierung und Besoldung (KEB) im BIB e.V., zu ihrer Aufgabe in dieser Kommission und welche Besoldung sie bei erfolgreich absolviertem Studium erwarten können.

In der studentischen Rubrik berichtet Frau Dr. Karin Schwarz über Studierende der Fachhochschule Potsdam aus dem Fachbereich Informationswissenschaften, die sich an den Arbeiten rund um das eingestürzte Kölner Stadtarchiv beteiligten.

Es wird genug zu tun sein – auch für die Studierenden im Fachbereich Informationswissenschaften. Gemeinsam mit den Kölner Stadtarchivaren werden wir Exkursionen, Lehrveranstaltungen, Workshops und Praktika durchführen und auf diesem Weg maßgeblich an der Rettung der Kölner Archivalien beteiligt sein.

Adriane Herms berichtet über drei Tage re:publica 2010, bei der sich Smartphone und Laptop in der Kalkscheune trafen.

Die digitale Gesellschaft ist im Hier und Jetzt angekommen, im virtuellen Raum, der nirgends physisch verzeichnet ist und doch so viele Möglichkeiten eröffnet. Die momentane Aufgabe besteht darin, dieses digitale Gebiet zu kultivieren, Zugänge zu schaffen und technische Errungenschaften zu pflegen.

Frau Herms stellt außerdem den BRaIn-Auftritt bei Facebook vor und versucht anhand dieses Beispiels vor, warum man sich in sozialen Netzwerken tummeln sollte.

Die BRaIn-Redaktion und ihr Leiter, Prof. Dr. Stephan Büttner, haben sich dazu entschlossen eine offizielle Seite für BRaIn zu erstellen, nicht um die redaktionelle Arbeit zu dokumentieren, sondern um der Allgemeinheit Einblicke in informationswissenschaftliche Themen und das vielgestaltige Berufsbild der Information Professionals zu gewähren.

Dierk Eichel stellt die die “LIS Corner” – Library and Information Science Corner vor und berichtet über ihre Aktionen der letzten Jahre. Die Aktivitäten werden ausführlich im gleichnamigen Blog “LIS Corner” protokolliert.

Nils Geisemeyer und Gregor Kneitschel beschäftigen sich intensiv mit Open Source Software im universitären Lehrbetrieb.

Wenn man das Arbeitsprinzip von Open Source-EntwicklerInnen betrachtet – eine transparente Arbeitsweise, bei der in Kooperation ein Ganzes entsteht – so stellt man unwillkürlich Parallelen zum wissenschaftlichen Arbeitsprinzip fest.

“Information hat viele Gesichter” ist das Motto der dritten Aktionswoche “Treffpunkt Bibliothek”, die von 24. bis 31. Oktober stattfindet und auf die Celia Solf hinweist.

Auch die Rubrik Blogwatch, diesesmal von Diana Gresens, gibt es in dieser fünften Ausgabe. Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass hier sehr oft auf Beiträge von Bibliothekarisch.de hingewiesen wurde.

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Information digital – ein Hinweis in der BuB

Fachblogs werden im bibliothekarischen Umfeld immer interessanter. Eine aktuelle Umfrage hat sich diesem Phänomen angenommen. Eine kurze Auswertung ist in der BuB 63 (2010) 05, S. 350-352 zu finden. Die zugrundeliegende Diplomarbeit von Petra Marker kann über den Opus-Server der FH Köln aufgerufen werden.

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[Leseempfehlung] Bibliotheksinnovation

Es gibt eine neue bibliotheksorientierte Zeitschrift: Gerade ist die erste Ausgabe des “Journal of Library Innovation” [JOLI] erschienen.

Journal of Library Innovation

Die elektronische Peer-Review-Zeitschrift wird vom Western New York Library Resources Council herausgegeben und hat als Schwerpunkt Forschund und Information über die innovative Praxis in Bibliotheken jeden Typs.

Innovation in libraries can include, but is not limited to the following:

  • The discovery of unmet user needs.
  • The introduction of new services or the retooling of traditional services resulting in a better user experience.
  • Creative collaboration between libraries, or between libraries and other types of institutions, resulting in demonstrable improvements in service to users.
  • Implementing new technologies to improve and extend library service to meet user needs.
  • Explorations of the future of libraries.
  • Pilot testing unconventional ideas and services.
  • Redefining the roles of library staff to better serve users.
  • Developing processes that encourage organizational innovation.
  • Reaching out to and engaging library users and non-users in new and creative ways.
  • Creative library instruction and patron programming.
  • Finding new ways to make library collections or library facilities more useful to users.

JOLI veröffentlicht dazu originale Forschungsberichte, Reports über innovative praktische Anwendungen, Literaturreviews, Fallstudien, und Rezensionen zu Bücher, Konferenzen und Produkten. Dabei darf es bei den Essays ruhig provokativ zugehen, um eine Diskussion über die derzeitige und zukünftige Rolle von Bibliotheken im Internetzeitalter anzuregen.

Neben wissenschaftlichen Artikeln zum Thema

  • Lisa Kurt, William Kurt, Ann Medaille: The Power of Play: Fostering Creativity and Innovation in Libraries (S. 8-23)
  • Eva Dodsworth: Indirect Outreach in a GIS Environment: Reflections on a Map Library’s Approach to Promoting GIS Services to Non-GIS Users (S. 24-34)

enhält die erste Ausgabe auch Berichte zu innovativen Praxis:

  • Helen Fallon: And So It Is Written: Supporting Librarians on the Path to Publication (S. 35-41)
  • John Edward Osinski: Promoting a Graphic Novel Collection: Sometimes Innovation Means Utilizing Someone Else’s Expertise (S. 42-51)
  • Steven Shapiro: Using Google Calendar as an Email Alert System for Electronic Resource Renewals (S. 52-56)

Abgerundet werden Beiträge durch Rezensionen.

Sehr mutig war man mit der CC-Lizenz für die Open-Access-Beiträge allerdings nicht. Die Beiträge der Zeitschrift stehen unter einer Attribution-Noncommercial-No Derivative Works 3.0 (United States) [BY-NC-ND].

Volltext-Ausgabe
Journal of Library Innovation, 01 (2010) 01, ISSN: 1947-525X.

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LIBREAS Ausgabe #16 ist da

Themenschwerpunkt der 16. Ausgabe ist “Die Zielgruppe Kind”.

Die Ausgabe beschäftigt sich mit der Zielgruppe Kind in Bibliotheken und versucht aufzuzeigen, dass dieses Thema in Bibliotheken kein Selbstläufer ist, sondern eine komplexe Materie. Im Editorial heißt es:

Immer dann, wenn Diskurse über das Lebenslange Lernen als zu betriebswirtschaftlich, biographiefeindlich, gar systemreproduzierend angegriffen und dagegen vorgeblich positive, humane Konzepte des Lernens im Lebenslauf entworfen werden, tauchen fast schon reflexartig Bilder von Kindern auf, die in Bibliotheken lesen und spielen. Und würde es jemand bestreiten: Kinder sind die Zukunft, Zukunft der Bibliotheken und Bibliotheken sind für sie ein wichtiger Ort.

Doch Libreas wäre nicht Libreas, wenn sich die Autoren diesem Thema nicht kritisch nähern würden.

Susanne Brandt: Mit PISA in die Schieflage. Ein Essay

Brauchen die Kinder nicht vielmehr Bibliotheken, die ihnen ehrliche und verlässliche Beziehungserfahrungen ermöglichen, in denen sie Räume, Mittel und Wege der Welterschließung finden – und Geheimnisse?

Jana Haase: Was ist und was kann Bibliothekspädagogik?

Anfragen auf Augenhöhe entgegenzunehmen, zu steuern und zu eigenverantwortlichem Arbeiten hinzulenken, erfordert ein hohes Einfühlungsvermögen, großes Fachwissen und gute Kommunikationsfähigkeit.

All das wäre pädagogisches Handeln, begonnen bei der Ausgestaltung von Bibliotheken bis hin zur bibliothekarischen Beratung. Lernen geschieht nur aktiv, wir lernen immer durch Handeln – durch handgreifliches und durch begriffliches Handeln – durch das Hantieren mit Dingen oder das Hantieren mit Gedanken.

Katharina Lachmann: Auswirkungen der Wende auf die Bibliotheksarbeit mit Kindern im Gebiet der DDR. Ein Essay

In der DDR wurde der Erziehung der Kinder – natürlich im Sinne des Staates – große Beachtung geschenkt. Die Bibliothek wurde, neben ihrer Funktion als Kultureinrichtung, auch als Bildungseinrichtung verstanden und hatte sich somit auch der Zielgruppe Kind im besonderen Maße zuzuwenden. Damit dies geschehen konnte, gab es nicht nur speziell ausgebildetes Personal, sondern bestanden gesonderte Einrichtungen, die von den Bibliotheken für Erwachsene strikt getrennt waren.

Karsten Schuldt: Kinder in armen Erziehungsnetzwerken und Bibliotheken. Eine Annäherung

Wir sehen, dass sich die Wissenschaften und auch die Praxis, die sich mit Menschen in Armut beschäftigt, es mit gewiss guten Gründen für notwendig erachten, die Lage dieser Menschen sehr differenziert zu beschreiben. Warum? Weil sich Armut nicht als einfache Gesamtheit und auch nicht nur bezogen auf ein Kriterium beschreiben lässt. Kein Einkommen zur Verfügung zu haben, heißt nicht nur, wenig konsumieren zu können, sondern bedeutet auch eine massive Einschränkung in den Bereichen soziale Beziehungen, Lernen, Mobilität, Gesundheit, Partizipationsmöglichkeiten und weiterem – und zwar auf lange Sicht, teilweise für das gesamte Leben eines Menschen.

Anne Mostad-Jensen: Interview with Karin Nelson Hoyle, curator of the Kerlan Collection and the Children’s Literature Research Collections, University of Minnesota

The challenge of the job is to acquire materials that will be used now or in the future by researchers and/or exhibited. The position is a balancing act, because the Kerlan collection does not want to acquire material it cannot process or loan.

Ben Kaden / Karsten Schuldt: Was kommt nach den Kinderbibliotheken? Ein Photoessay aus Berlin

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“Ariadne” – Januarausgabe 2010

Die Januarausgabe 2010 :engl: von Ariadne ist jetzt online.

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BRaIn 4 ist online

Pünktlich vor Jahresende ist die 4. Ausgabe von BRaIn erschienen.

Unter anderem können Sie etwas über den
Masterstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt Universität Berlin geschrieben von Lydia Janotta,
die Informationswissenschaft in Potsdam von Prof. Hobohm
oder über studentische Projekte, wie dem LibraryCrossAge – ein Austausch zwischen den Generationen von Stefanie Rümpel und Anja Nachtweide lesen.

Britta Reussings Blogwatch bietet wieder interessante Links zu Blogs und ihren Themen. Leider ist keine Kommentarfunktion freigeschaltet und auch kein Kontaktformular vorhanden, so dass ich dort nicht darauf hinweisen konnte, dass mein Beitrag Kühlt sich der Hype ums E-Book ab? nicht Juni 2008 sondern Juni 2009 erschienen ist.

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LIBREAS Ausgabe #15 ist da

Mit neuem Gewand gibt es die neue Ausgabe von Libreas.

Themenschwerpunkte sind: a semiotic turn und Open Access und Geisteswissenschaften

„Nach der Semantik – Eine neue linguistische Kehrtwende“

Katrin Weller: Ontologien: Stand und Entwicklung der Semantik für das World Wide Web
Jakob Voß: Zur Neubestimmung des Dokumentenbegriffs im rein Digitalen
Cornelius Puschmann: Vom Object Web zum Discourse Web. Metaphern der digitalen Kommunikation im Wandel und ihre Auswirkungen auf die Wissenschaft
Dirk Wissen: Wikigraphie und Mediographie. Zukunft der Bibliographie
Kristen Radcliff Clark: Supporting Youth Boundary Crossing: Intertextuality as a Component of Design for Information and Visual Literacy

„Open Access und Geisteswissenschaften“

Der zweite Schwerpunkt lässt sich als direkte Fortführung der LIBREAS-Ausgabe 14 verstehen und ist selbst ein Beispiel für die veränderten Publikationsstrukturen bei webbasierten Diskursen. Er wurde offen auf Preprint-Ebene im LIBREAS-Weblog geführt (libreas.wordpress.com) und findet in dieser Ausgabe eine vermutlich nahezu willkürlich gesetzte Fixierung, die ebenfalls als Einladung zur Weiterführung des Diskurses gedacht ist. Uwe Jochum, Joachim Eberhardt und Joachim Losehand diskutieren durchaus mit Verve und nicht zuletzt auf dem Pflaster einer den Sommer 2009 bestimmenden harten Diskussion um das Wissenschaftsurheberrecht. [Editorial]

Uwe Jochum: Der Souverän
Joachim Eberhardt: Wiederholung erzeugt keine Wahrheit. Jochum schreibt immer noch gegen Open Access
Joachim Losehand: Moskenstraumen

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