[Leseempfehlung] Perspektive Bibliothek, Bd. 3, Nr. 1 (2014)

Perspektive Bibliothek
Die neue Ausgabe von Perspektive Bibliothek, Bd. 3, Nr. 1 (2014) [ISSN: 2194-8992] ist da.

 

 

Editorial

Jochen Apel, Martin Hermann – Editorial: Auch im WM-Jahr gut aufgestellt, S. 1-2. –  PDF

 Artikel

Creative-Commons-Lizenz Die Beiträge der Zeitschrift stehen unter einer Creative Commons Attribution 3.0 License.

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Gelesen in Biblioblogs (14. KW ’14) – Vertretung Lesewolke

Die letzte Woche unserer Vertretung von Liane ist vorbei. Hier sind unsere Leseempfehlungen. Nächste Woche finden Sie “Gelesen in Biblioblogs” wieder an alter Stelle bei Lesewolke.

ddbDie Deutsche Digitale Bibliothek (ddb) als deutsche Beitrag zur Europeana wurde 2009 groß angekündigt. Sie ging 2011 in einer Beta-Version online und wurde nun am Montag in einem großen Festakt offiziell eröffnet. Gregor Dotzauer hat sich für die Zeit die ddb angesehen Daniel Fiene für RP Online. Beide kommen zu einem unbequemen und vernichtenden Fazit. Wurde an dieser Stelle mal wieder zu viel versprochen im Vorfeld, was nun nicht eingehalten werden kann? Auch Andreas Kilb im Feuilleton der FAZ sieht, dass es mit einem “Bildungsmärchen” nicht so einfach ist. Tiefergehende Kritik gibt es erwartungsgemäß, aber auch berechtigt, bei Archivalia. [DB.]

Digital Humanities sind in aller Munde – aber was ist das überhaupt? Und was können Bibliotheken dazu beitragen? Eric Lease Morgan hat unter “Digital humanities and libraries”ein paar Punkte zusammengetragen. Auch beim Kultur-Hackathon “Coding Da Vinci” geht es passend dazu ebenfalls um die digitalen Nutzungsmöglichkeiten des kulturellen Erbes. [LR]

Guillotinen in Bibliotheken? Ja, auch das gibt es: in der Münchner Stadtteilbibliothek Großhadern. [LR]

“Social Reading – die Zukunft des Lesens”: In ihrer Zukunftswerkstatt-Kolumne (in: Bibliotheksdienst, Heft 3/4 2014) stellen Melanie Kleist und Cordula Nötzelmann den Begriff sowie die Social Reading-Plattformen LovelyBooks und Sobooks vor. [CK] Zum Thema Social Reading lohnt sich auch ein Blick in die letzte Lektion der 18Dinge, wo es viel zu diesem Thema zu entdecken gibt. Glauben Sie, dass sich das durchsetzen wird? Mit Readmill hat einer der bekanntesten Anbieter des Social Readings bereits aufgegeben. [DB]

In der amerikanischen Bibliothekswelt gibt es momentan eine Diskussion zu Bibliotheksuntersützern ohne Leserausweis. Eine gute Zusammenfassung findet man bei den “Nachrichten für öffentliche Bibliotheken in NRW”: Sollten wir Kunden ohne Bibliotheksausweis im Blick haben? Eine Persönliche Anmerkung: Das Wort Kunden ist hier wirklich fehl am Platz! [SH.]

“Cycling for libraries” heißt 2014 Cyclo-Biblio Am 6. August werden anläßlich der diesjährigen IFLA-Konferenz in Lyon sich mehrere hunderte Bibliothekare und Bibliothekarinnen von Montpellier aus losradeln.
Die Route steht bereits fest .Ziel ist es am 14. August – noch vor Beginn der Konferenz – in Lyon anzukommen. Alle Personen auf der ganzen Welt Qui peut participer?, die im Bibliotheks und Informationsbereich tätig sind, können daran teilnehmen. Weitere Informationen gibt es auf der Facebookseite und unter dem Hashtag #cyc4lib auf Twitter. [WK.]

Vor wenigen Wochen berichtete der britische Guardian über eine sogenannte Werkzeugbibliothek in der Fehrbelliner Strasse in Berlin-Prenzlauer Berg. Derartige “borrowing shops” bzw. tool libraries gibt es in Nordamerika schon länger. Dörte Böhner wurde durch Gabriele Fahrenkrog auf ein aktuelles Video der Halifax (in Kanada) Tool Library aufmerksam, das sie gestern auf bibliothekarisch.de postete. Sie regte an, dass auch deutsche Bibliotheken diesen Service anbieten könnten. Auf alle Fälle sollten meiner Meinung nach öffentliche Bibliotheken in der Diskussion um die sogenannte Share Economy mehr Aufmerksamkeit erhalten und sich in diesen Debatten stärker positionieren. [WK.]

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Gelesen in Biblioblogs (13. KW ’14) – Vertretung Lesewolke [Update, 14.30 Uhr]

Himmelblau präsentiert sich das Portal der Bibliotheks–, Buch– und Informationswissenschaften b2i nach dem erfolgreichen Relaunch, meldet Jürgen Plieninger auf Netbib Weblog. Nicht nur das Layout wurde aufgehübscht, sondern es wurden auch Struktur und Inhalte den Nutzeranforderungen angepasst und neue Funktionen integriert, z.B. die Integration von RSS-Feeds des bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Blog-Aggregators Plan3t.info und des Fachkalenders Calender.org. Zudem können akutelle Rubriken wie Wissenschaftliche Veranstaltungen, b2i-News und Linktipp als RSS-Feed in andere Umgebungen integriert werden. Über Ihre Rückmeldungen würden sich die Gestalter und Betreiber von b2i freuen. [DB.]

Elsevier

Log von Elsevier

Elsevier hat gerade erst wieder Rekordgewinne für das Jahr 2013 verbuchen können. Diese Gewinne sind nicht zuletzt durch eine erhebliche Verteuerung der Leistungen des Wissenschaftsverlages Elsevier zustande gekommen. Deshalb beschließt die Universität Konstanz, ihren Lizenzvertrag mit dem großen Wissenschaftsverlag für wissenschaftliche Fachzeitschriften nicht länger fortzuführen. Dies teilte die Universität in einer Presseerklärung am 26.03. mit.

Der Durchschnittspreis einer bei Elsevier lizenzierten Zeitschrift lag an der Universität Konstanz zuletzt bei 3.400 Euro pro Jahr und damit fast dreimal höher als beim zweitteuersten großen Verlag.

Die Universität setzt jetzt auf alternative Beschaffungswege, z.B. per Fernleihe oder Pay per View wären hier vorstellbar. Ein paar interessante Fakten dazu finden sich in den Kommentaren zum Beitrag hier im Blog. Bereits 2012 riefen Wissenschaftler mit “The Cost of Knowledge” zu einem Boykott dieses Verlages auf. Einen kleinen Überblick und eine interessante Diskussion gibt es auch hier im Blog. [DB.]

Das Internet macht nicht dumm, dick oder aggressiv: Meldung aufHeise. Wissenschaftler aus Koblenz haben gängige negative Betrachtungen zur Internetnutzung überprüft und können diese in großen Teilen wiederlegen bzw. wesentlich abmildern. Wer sich die Studie druchlesen möchte (31 Seiten) folge bitte dem Link: Klick mich [SH.]

Rudolf Mumenthaler berichtet in seinem Blog von einem Kickoff-Meeting für ein neues Projekt, eine “Horizon Report Library Edition” für wissenschaftliche Bibliotheken.

We will use the same methods and tools as for the well known Horizon Report Higher Education (and all the other HR projects) in order to find out the trends, challenges and technologies playing an important role in the field of academic libraries in the next years.

Partner sind New Media Consortium, die ETH-Bibliothek Zürich, die Technische Informationsbibliothek (TIB) Hannover und die HTW Chur. August 2014 wird als erstes Veröffentlichungsdatum für den “Horizon Report Library Edition” genannt. Jetzt sucht man allerdings nach 50 Experten, die Trends aufspüren und bewerten w/sollen. [DB.]

Unter dem Motto “Buch spenden kann Lesen retten” startet die Mediothek Krefeld eine Kampagne, bei der Firmen gewonnen werden sollen, zu spenden oder als Multiplikatoren aufzutreten. Es werden Sponsoren gebraucht, um einem sinkenden Medienbestand entgegen zu wirken.Die Mediathek möchte so sukzessive eine höhere Präsenz in der öffentlichen Wahrnehmung erreichen. Um auf die Aktion aufmerksam wurden vier rote Figuren der “Red Man Reading” in die Stadt entlassen, um Aufmerksamkeit zu provozieren. Ein Hingucker waren sie auf jeden Fall. [DB.]

Nicht ganz bibliothekarisch zu sehen, aber dennoch ein Aufregerthema, ist der Beitrag von Maxi Maria Platz auf MinusEinsEbene. “Wissenschaftliches Bloggen kein Thema bei Archäologiekongress zu #OpenAccess” heißt es und sie schreibt über die Ablehnung ihres Vortrages, weil “Blogs seien streng genommen keine wissenschaftlichen Publikationen” seien. Dies ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die eben nicht nur “Öffentlichkeitsarbeit” mit ihrem Blog betreiben, findet Klaus Graf auf Archivalia. Das sollte in Bibliotheken die Frage aufwerfen, wie man dort mit Bloginhalten als wissenschaftliche Publikationen umgeht. Die DNB hat im Herbst 2013 Blogs als laufende Publikationen anerkannt und vergibt für sie ISSNs. [DB.]
[Für die Löschung dieses Teils lesen Sie bitte die Diskussion und Begründung bei Archivalia durch. Von Frau Platz kam dazu folgender Tweet:


und folgender Kommentar bei Archivalia:

Ich bin völlig über das Ziel hinaus geschossen, in dem ich so viel Staub aufgewirbelt habe. Die Tatsache dass Webblogs auf der DGUF Tagung keine Rolle spielen werden hat mich sehr geärgert, und deswegen habe ich einen Artikel geschrieben, aus dem Sie völlig richtig zitiert haben.Sie haben sich für die Sache und auch für mich eingesetzt und dafür bin ich Ihnen dankbar. Ich habe heute morgen mit Frau Scherzler telefoniert und wir haben uns geeinigt. Das hätte ich vorher tun müssen. Es tut mir leid, dass ich Sie in eine solche Lage gebracht habe.

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Gelesen in Biblioblogs (12. KW ’14) – Vertretung Lesewolke

Informationsethik ist der Schwerpunkt der VÖB-Mitteilungen 2014/1 aus Österreich (via Archivalia). Hauptsächlich behandeln die Artikel den IFLA-Ethikkodex. Besonders interessant ist die Diskussion der Frage, inwiefern Suchmaschinen und Discovery-Systeme die informationelle Autonomie gefährden (Niedermair, S. 109-125). [CK.]

Ebenfalls erschienen ist diese Woche die LIBREAS Ausgabe #24. Den Schwerpunkt bildet das Thema Zukünfte bzw. die Zukunft der Bibliotheken (via Bibliothekarisch.de). [WK.] Und auch das Bibliotheksforum Bayern hat die erste Ausgabe 2014 veröffentlicht, wobei die Bibliotheksverbünde und Digitale Bibliotheken in Bayern die Schwerpunktthemen bilden. Für Lesestoff ist also gesorgt. [DB.]

Barth Marien 4 2013 32 Als einziger deutscher Preisträger erhält der Förderverein der Kirchenbibliothek St. Marien Barth e.V. einen der renommierten Europa Nostra Awards 2014 für sein ehrenamtliches Engagement im Projekt “BIBLIOTECA BARDENSIS (1398): Rettung – Konservierung – Nutzung”:

The jury saw this as something of a model conservation project. The library was in the position of having to compete for funds, time and attention with the equally important requirements of the church in which it was housed. But the longevity of its 600-year survival brought about the establishment of a Friends’ organisation, who set about raising the necessary funds to employ expert restorers for both the relevant part of the building fabric and the books themselves, with state of the art climate controls for future conservation.” (Aus der Begründung der Jury).

(via Archivalia), Bild: Kirchenbibliothek St. Marien Barth, von Concord (Fotograf) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons [CK]

Als Schnittstelle zwischen der digitalen und der realen Welt wurde für Öffentliche Bibliotheken das Projekt “Quellentaucher” konzipiert. Bei der Kick-Off-Veranstaltung am Mittwoch in der Q-thek der Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Köln wurden die beiden Recherchemodule als Teil des Lernortes Bibliothek der Öffentlichkeit vorgestellt. Wer mag, kann sich neben der Beschreibung im Flyer zum “Quellentaucher” auch einen realen Eindruck auf den Bildern zur Veranstaltung verschaffen. [DB.]

In dieser Woche gab es die Veröffentichung der Ergebnisse der Umfrage “Science 2.0-Survey” des Leibniz-Forschungsverbundes Science 2.0 zur Social Media-Nutzung von WissenschaftlerInnen. Danach ist Social Media in der Wissenschaft angekommen, bzw. es wird deutlich, dass sich Wissenschaftler sich langsam den Möglichkeiten von Social Media annähern, wie Marc Scheloske in der WissensWerkstatt findet. Auch Karolina Jawad fragt auf Netzpolitik, welche Rolle die Nutzung von Social Media für die Forschung und Lehre spielen. Mareike König notiert kurz dazu: Wissenschaftsbloggen in Deutschland auf dem Vormarsch.
In dieser Woche findet vom 26.-27. März die Conference Science 2.0 (Hashtag: #sci20conf) statt. Wer nicht vor Ort teilnehmen kann, kann im Livestream die Vorträge verfolgen. [DB.]

Timo Glaser hat in LIB{cache “Darüber twittern Bibliotheken” einen weiteren interessanten Teil zu seinen Twitteruntersuchungen in Bezug auf Bibliotheken veröffentlicht. Danach sind die häufigsten Themen nach Auswertung der Hashtags “openaccess, Facebook, ebook, onleihe und diverse(…) Mittwochs-/Donnerstags-/Wochenendpuzzle”. Auffällig findet er, dass die Bibliotheken dabei sehr selbstreferentiell vorgehen. Auch die aktivsten Bibliothekare werden genannt.

Ein lustiges Konzentrat aus den Ereignissen in den Wiener Büchereien schafft die “Macherin” hinter dem Facebookauftritt dieser Einrichtungen. In einem Interview in “thegap.at” verrät sie in ihrer humorvollen Art die Geheimnisse des Erfolgs, der ihr 20.000 und mehr Fans bei Facebook verschaffte. [DB.]

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LIBREAS Ausgabe #24 erschienen

In der vierundzwanzigsten Ausgabe der Zeitschrift geht es um die Zukunft oder besser die Zukünfte von Bibliotheken. Im Editorial heißt es dazu:

Die Relevanz der Behauptung, Bibliotheken müssten zukunftsfähig sein, wird mit der Behauptung gestützt, Bibliotheken seien so, wie sie jetzt sind, eher nicht zukunftsfähig – das aber in Abwandlungen. Denn die Welt da draußen, die ihnen gesellschaftlicher, politischer, technologischer Rahmen sind, erzwingt eine passende Reaktion der Bibliotheken auf ihren eigenen Wandel. Wo die Bibliothek den Zwängen des Außen, ihrer Nutzer und Nutzerinnen, der Zeit nicht folgt, wird ihr Gelände schnell sumpfig.

Und was erwartet uns nun in dieser Ausgabe:

Die aktuelle Ausgabe der LIBREAS bietet einen kurzen, zeitgenössischen Einblick in die aktuelle Ausprägung dieser Debattentradition. Die einzelnen Texte repräsentieren, unserer Meinung nach, sehr schön die einzelnen Facetten der Diskussion. Begonnen mit einem positiven Aufruf, die Zukunft gemeinsam mit anderen anzugehen (Corinna Haas und Beate Rusch); von der Diskussion strukturierter Versuche, zumindest die nächste Zukunft vorherzusehen (Rudolf Mumenthaler); über einen Rückblick auf vor teilweise langer Zeit gebaute Zukunftsbibliotheken (Eliane Blumer & Karsten Schuldt); bis hin zum nachdrücklichen Hinweis darauf, dass die Zukunft gestaltet werden muss (Wolfgang Kaiser), stecken die Texte einen Rahmen ab, in dem sich die meisten Debatten um die erwünschten, erhofften oder befürchteten Zukünfte der Bibliotheken bewegen.

Schwerpunkt: Zukünfte

  • Corinna Haas, Beate Rusch, “Piraten und Kapitalisten denken eine globale digitale Bibliothek. Eindrücke von der „Complicity – Berliner Gazette Konferenz 2013“”.

    Abstract: Wie können „Piraten und „Kapitalisten“ zusammenarbeiten? Welche Komplizenschaften können Hacker und Journalisten, Profis und Amateure miteinander eingehen, wenn es darum geht, die Informationsfreiheit im Internet zu verteidigen? Diesen Fragen ging die „Complicity – Berliner Gazette Konferenz 2013“ im Berliner SUPERMARKT nach. Die Autorinnen kommentieren die Konferenz aus ihrer Perspektive als Teilnehmerinnen. Ihr Beitrag reflektiert die Konfrontation von Bibliotheksutopie und Bibliotheksrealität, den „piratischen„ Umgang mit Urheberrechtsproblemen und Open Access sowie die Interessenkonvergenzen von Bibliothekaren und Internetaktivisten

  • Rudolf Mumenthaler, “Mit Expertenwissen zu Aussagen über künftige Entwicklungen — der Horizon Report Higher Education“.

    Abstract: Der Horizon Report Higher Education dient auch für Hochschulbibliotheken als wichtige Referenz zur Bewertung aktueller Trends und künftiger Entwicklungen. Der Autor stellt die dem Report zugrunde liegende Methode vor, beleuchtet diese kritisch und reflektiert die Aussagekraft der Prognosen. Die Stärken des Horizon Report liegen in der breiten Abstützung, der Offenheit des Verfahrens und der Publikation sowie der Ausarbeitung der von Expertinnen und Experten ausgewählten Themen. Gewisse Schwächen sieht der Autor in der Abhängigkeit von anderen Trendstudien sowie beim Auswahlverfahren der Trendthemen.

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Gelesen in Biblioblogs (11. KW ’14) – Vertretung Lesewolke

Wir bei Bibliothekarisch.de haben vertretungsweise für diese und die nächsten drei Wochen die “Blogschau” von Liane Haenschs Lesewolke übernommen. Auch dieses Mal sammeln und werten wir bibliothekarisch Interessantes gemeinschaftlich aus.

 
Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg möchte demnächst 76 neue Schließfächer aufstellen [Korrektur]. Um es ihren NutzerInnen einfacher zu machen, sich zu merken, wo sie ihre Sachen eingeschlossen haben, sollen die einzelnen Fächer nach Wissenschaftlern benannt werden. Zu diesem Zweck werden wie 2012 die NutzerInnen im Blog um Namensvorschläge gebeten. Die Mitmachaktion war schon damals sehr erfolgreich und is auch heutet mit viel Spaß verbunden. Jeder kann mitmachen. Vielleicht findet sich am Ende auch Ihr Vorschlag an einer der Schließfachtüren wieder. Vorschläge können bis zum 30.04. in den Blogkommentaren oder per E-Mail eingereicht werden. [DB.]

 

Spritz, die App zum schnellen lesen, gibt es als OpenSpritz für den Browser. Diese Erweiterung soll helfen, Texte in sehr kurzer Zeit zu lesen. Wird die Anwendung aktiviert, werden im oberen Bereich des Browsers, auf den man schauen soll, einzelne Worte eingeblendet. Diese sind in der Mitte rot, um so ein Ausweichen des Blickes zu vermeiden. Die Geschwindigkeit kann selbst gesteuert werden und liegt zwischen 250 und 1000 Wörtern pro Minute. Menschen, die 150 bis 200 Wörter pro Minute lesen, gelten schon als Schnellleser (weitere Infos: Golem.de).
Ein erster “Nachahmer” ist auch schon aufgetaucht. Squirt, das Prinzip entspricht dem von Spritz. [SH.]

CoScience – Hinter diesem kryptischen Kürzel versteckt sich ein Handbuch zum gemeinsamen Forschen und Publizieren in einer Netzwelt. «CoScience – Gemeinsam forschen und publizieren mit dem Netz» wurde im Rahmen des Open Science Lab der TIB Hannover ausprobiert, wie man mit wenigen Leuten innerhalb einer Woche ein Fachbuch schreiben kann. Die Methode dazu heißt Book Sprint und wurde auf der gerade ausgelaufenen CeBIT in Hannover vorgestellt. (Via: Text&Blog, TIB Blog) Mareike König und Lambert Heller haben in ihren Blogbeiträgen erste Impressionen und erste “Lessons learned” zusammengestellt. [DB.]

Wie zitiere ich richtig? Das ist eine schwere Frage und gerade in Bezug auf Quellen in den Social Media für manche noch schwerer. Hilfreich ist hier der Text von Heike Baller “Wie zitiere ich korrekt aus Social Media?” auf den Seiten von PR-Doktor.de. Ein Blick auf die Beiträge von Klaus Graf, “Wie zitiere ich … Online-Quellen?” vom 26.03.2011 und “Googles Zeitungsarchiv und Grafs Rasiermesser für Links” vom 23.02.2014 auf Archivalia, stellt eine gute Ergänzung zu diesem Thema dar. [DB.]

In Zeit-Online wird ein neues Projekt namens thesius vorgestellt. Ergeiziges Ziel ist die Verzeichnung alle Doktorabreiten seit 1960 in Deutschland. Man mag denken, dass diese alle bereits von der DNB erfasst sind (Pflichtexemplar!), dem scheint aber nicht so zu sein. Der Artikel zum nachlesen: Zeit-Online, 12. März 2014 Sinn und Zweck ist es, zukünftigen Doktoranden die Arbeit zu erleichtern. Vor allem sollen sie so einfach nachschauen können, ob zu ihrem Thema bereits geforscht wurde. [SH.]

Besser Bier verschenken als Bücher – das forderte ein Werbespot der größten kolumbianischen Brauerei (spanisch), der nach heftigen Protesten nun nicht mehr ausgestrahlt wird. [LR.]
POKER – LIBRO from periodismoCEPER on Vimeo.

“Lehre, die Wikipedia ignoriert oder gar verbietet, ist schlechte Lehre”, lautet Anton Tantners These in seinem Impulsreferat zum Thema “Wikipedia in der universitären Lehre” (via Archivalia). [CK.]

Für alle, die von “Selfies”, d.h. den mit den Smartphones geschossenen Selbstporträts, genug haben, können auf einen neuen Trend aufspringen und mal im Bücherregal (der Bibliothek oder ihrem eigenen) stöbern, ob sie da das passende Buch für ein “Corpus Libris” finden. Dabei wird ein Buch mit einem Körperteil (Kopf, Rumpf, Bein etc.) so gehalten, dass man es mit seinem eigenen Körper ergänzt. Inspirierend sind da die Bilder auf Corpus Libris, wo man sehen kann, mit welcher Meisterschaft man “BOOKS WITH BODIES” kombinieren kann. Alternativ kann man auch ein “Shelfie” posten, d.h. ein Bild vom eigenen Bücherregal, einen Trend, den das VÖBBLOG bereits Samstag vor einer Woche vorgestellt hat. [DB.]

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[Leseempfehlung] Die transparente Bibliothek

Casey, Michael; Stephens, Michael: The Transparent Library, 2014

Michel Stephens bietet über seine Homepage “Tame the Web” kostenfrei das E-Book “The Transparent Library” zum Download an. Er gibt zusammen mit Michael Casey 29 Kolummnen des “Library Journals” im einem E-Books unter dem Titel “Transparent Library” heraus. Erstmals veröffentlicht wurden diese zwischen 2007 und 2009. Eine Liste der zu diesem Thema veröffentlichten Kolummnen gibt es auf der Website von Michael Stephens.

 

Here’s the description:

The “Transparent Library” gathers 29 columns from Michael Casey and Michael Stephens. Originally published in Library Journal from 2007 – 2009, the column explored concepts related to transparency, management, engaging communities, social media, strategic planning and constant change. The e-book includes supplemental essays and columns, and includes a new conversation “The Transparent Library Revisited.”

We’ve wanted to assemble the “Transparent Library” columns for some time. Including a few extra pieces from my “Office Hours” columns – including a piece called “The Transparent Library School” – and Michael’s post from Tame the Web concerning participatory service, we believe this collected group of essays offers insights, conversation starters, and roadmaps for improving the openness of an information organization. Thank you for downloading. Please share far and wide.

By structuring the transparent library for constant and purposeful change we reduce the negative impact that change has on both the staff and user. Incorporating change into the organization through creative teams and open lines of communication allows the transparent library to add new tools, respond to changing community needs, and move ahead with new initiatives without shaking up the foundation.

Das Buch kann in Form einer PDF Version oder als Kindle-Version (über Dropbox) heruntergeladen werden. DAs Buch wird ohne DRM-Schutz und unter einer CC BY-NC-ND, Version 4.0 angeboten

Quelle:
Stephens, Michael: News: Download “The Transparent Library” e-book here!, Tame the Web

Aufmersam geworden über:
Abram, Stephen: Download Free eBook “The Transparent Library”, Stephen’s Lighthouse

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Ein Nachtrag: BRain 12 ist online

Auch diesmal ist uns leider entgangen, dass seit dem 11. Februar die aktuelle Ausgabe von BRaIn erschienen ist. Liebes BRain-Team, Ihr könnt uns, dem Bibliothekarisch-Team gerne nächstes Mal rechtzeitig Bescheid geben, damit uns das nicht wieder entgeht. In diesem Jahr war die Truppe um Prof. Stephan Büttner in Spanien. “BRain was in Spain”. In der Einleitung macht Prof. Stephan Büttner, dass es bis dato immer noch keine vergleichbaren Projekte auf internationaler/europäischer Ebene gibt und die Bobcatsss-Tagung deshalb eine Zukunft hat.

Eva May stellte in einem weiteren Artikel die Thematik Library (R)evolution: Promoting sustainable information practices. der diesjährigen Konferenz vor. Sie ging auf das Besondere an der ”Studierendenkonferenz” ein und die zahlreichen Herkunftsländer der TeilnehmerInnnen. Dabei hob sie folgende Fragen hervor: “Sind e-books wirklich weniger umweltbelastend als gedruckte Bücher? Wie können Bibliotheken sich nachhaltiger einrichten, als Gebäude, als Dienstleister? Und was ist die Rolle der Bibliothekare bei der Aufklärung von Fragen der Ökologie und Nachhaltigkeit?”

Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten in und rund um Barcelona, beschrieb der folgende Artikel die Besuche der katalanischen Nationalbibliothek, der katalanischen Filmothek oder auch der Bücherei und des Archivs des zeitgenössischen Kunstmuseums Barcelonas, dem Dokumentationszentrum des FC Barcelonas und der Bücherei des katalanischen Kunstmuseums oder der Bücherei der Sagrada Familia.. Melanie Klotz ging auf die Social Events ein, unter anderem dem Gala-Dinner im Restaurant „1881“.

Anna  Palme schrieb in “Barcelona: Von Zafón und den Bibliotheken der Stadt” über die Spezialbibliotheken, welche den autonomen Charakter Katalaniens deutlich werden ließen.

In einem letzten Artikel befasste sich Anna Smuda ausführlich mit dem Bibliothekswesen in Spanien. Zu diesem Thema interessiert mich vor allem noch die Schwierigkeiten und Widrigkeiten für eine Neuorientierung des Bibliothekswesens durch den bis 1975 andauernden Franco-Faschismus bis heute ergeben. Gab es hierzu Vorträge? Welche Nachwirkungen sind durch diese lange Zeit bis heute spürbar? Habt Ihr hierzu etwas bemerkt? Ein weiterer Aspekt: Welche Folgen hat(te) die Wirtschaftskrise in Spanien auf das dortige Bibliothekswesen und die Studienwahlentscheidung/Berufsaussichten bei Schülern für den Beruf des Bibliothekars/der Bibliothekarin? Leider war ich nicht vor Ort.

Ein winziges Detail wäre in dieser Zeitschriftenausgabe noch anzufügen: In diesem Jahr, am 9. November 2014 stimmen 7,5 Millionen Katalanen über die Unabhängigkeit und ihre Selbstständig von Spanien ab. Ähnlich wie in Bayern werden auch dort Zahlungen an wirtschaftlich weniger starke Provinzen beklagt.Gab es auf der Bobcatsss-Tagung hierzu schon Vorträge über Szenarios, welche sich auf mögliche Veränderungen des Bibliothekswesens dort bezogen? Das hätte mich im Speziellen noch interessiert. Es sei noch auf den YOU-TUBE-Kanal verwiesen, in dem einige Vorträge der Tagung zu sehen sind.

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027.7 Zeitschrift für Bibliothekskultur ist online

Am Donnerstag, den 19.12.2013, erschien die dritte Ausgabe von “027.7 Zeitschrift für Bibliothekskultur” (ISSN: 2296-0597). Diesmal lautet der Titel “Vom Willen zu verstehen”/ The Will to Understand.

Hier geht’s zur Homepage http://www.0277.ch und Facebookfanseite https://www.facebook.com/027.7.Bibliothekskultur

Inhalte der 3. Ausgabe:

Die Zeitschrift ist eine reine Open Access-Zeitschrift und alle Beiträge stehen unter einer CC BY-Lizenz

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[To Read] #3 ’13

Bild: Antje Schröter, Pixelio.de

Hartmann, Thomas (2013): Mantra Rechtssicherheit. In: LIBREAS.Library Ideas, Jg. 9, H. 1 (22).

Thomas hat sich in diesem Beitrag eines Themas angenommen, das wir uns doch so sehr wünschen: Rechtssicherheit. Es gibt keine grauen Zonen mehr bei unserer Arbeit, wo wir das Risiko eingehen verklagt zu werden. Wir können uns auf Pragrafen berufen und sind uns sicher, uns passiert nix, wenn wir uns dran halten. Aber ist das wirklich so gut? Sollte alles in Stein gemeißelt sein, nur damit wir uns “trauen” zu arbeiten?

In seinem Beitrag macht Thomas deutlich, wie Recht(ssicherheit) entsteht und warum es manchmal vielleicht sogar ganz gut ist, wenn etwas Grauzonen behält.

Strategiekommission und AG Medienkultur & Bildung der GfM: “Medienkultur und Bildung” : Positionspapier der GfM, 2013

Medien sind Teil unserer Kultur, bestimmen sie sogar und müssen daher zunehmend auch Teil der Bildung sein. Die GfM fordert daher für die schulische und außerschulische Medienbildung eine Qualifizierung der Lehrenden inkl. der Berücksichtigung von Erkenntnissen der Medienwissenschaft und Medienpädagogik. Inhalte sollen formell und informell konzipiert vermittelt werden und in alle Prozesse schulischer und außerschulischer Bildung integriert werden. Dazu ist es notwendig, dass das Lehrpersonal über eine grundlegende medienwissenschaftliche Qualifizierung verfügen, z.B. als Teil der Lehramtsausbildung. Gefordert wird außerdem, dass entsprechende Weiterbildungsangebote geschaffen und wahrgenommen werden sollten und Medienkultur und -bildung Teil des lebenslangen Lernens wird.

Askey, Dale: Giving up on discovery, Taiga Forum, 17.09.2013

Discovery ist ein derzeit heftig diskutiertes Thema in Bibliotheken. Dale Askey beschreibt zwei Probleme, die sich dabei bezüglich Discovery ergeben. Ursache für die Überlegungen ist die immer geringer werdende Nutzung unserer bibliothekarischer Suchangebote und ihre


(Kleiner Disclaimer zur Serie [To Read])

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