Eine Kamel-Bibliothek in Äthiopien in Zeiten von Corona

Der Stern berichtete vor wenigen Tagen über die Kamel-Bibliothek in Form eines Videos. Das Video konnte ich bei “Save The Children” wiederfinden. Save the Children begann dieses Projekt im Jahr 2010. Es gibt insgesamt 21 Kamelbibliotheken. Diese befinden sich in der Region Äthiopiens, in der es viele Wüsten gibt und in der Somalier leben. Vermutlich handelt es sich um die Grenzregion zum Nachbarland, in der wohl schon länger Geflüchtete aus Somalia aufgrund des damaligen Bürgerkriegs leben. Ein Kamel wie das im Video dargestellte, ist in der Lage 200 Bücher in Holzkisten auf seinem Rücken zu transportieren. Momentan werden mit diesem Projekt 22.000 Kinder in 33 Dörfern erreicht.

 

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Eine Zweigbibliothek für Wohnungslose während der COVID-19 Pandemie

Christian Schmidt machte im vergangenen Jahr mit seiner deutschsprachigen Veröffentlichung “Obdachlose Menschen als Bibliotheksbesucher: Aktuelle Herausforderungen im Spiegel der Agenda 2030 der Vereinten Nationen” deutlich, weshalb Bibliotheken für Wohnungslose bzw. “Obdachlose” essenziell sind.

Während der Ausgangsbeschränkungen bzw. -sperren aufgrund COVID-19 Pandemie waren alle Bibliotheken geschlossen. Alle Bibliotheken?

Nein, Ryan Dowd (Buchauter von “The Librarian’s Guide to Homelessness“), hat dank der Initiative von Bibliothekar*innen der Aurora Public Library erreicht, dass in seiner Notunterkunft eine Zweigstelle eröffnet wurde. Um den Menschen während des Tages eine Beschäftigung zu geben, werden in der Notunterkunft Filme gezeigt. Im folgenden Video sind Mitarbeiterinnen der Aurora Public Library zu sehen, die Medienspenden vorbeibringen und den Bewohner*innen Freude bereiten. Danke Aurora Public Library! 🙂

Es ist wie eine Zweigbibliothek geworden, auch wenn es in Zeiten von Corona keinen Lesesaal oder Ähnliches in der Notunterkunft gibt.

Gibt es hierzulande ebenso Bibliotheken oder ehrenamtliche Initiativen, die während der Ausgangsbeschränkungen obdachlose Menschen mit Literatur und anderen Medien versorgten?

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Sachsen.digital – Digitalisierte Sammlungen für Kultur und Wissenschaft

Zielgruppe sind ähnlich dem thüringischen Portal kulthura Schulen, Citizien Science, Wissenschaftler und Forschende.

Im folgenden Video können Sie die Funktionsweise und Ziele von Sachsen.digital kennenlernen.

https://youtu.be/f6Nz-Tu2s1Y
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Gaming in der Bibliothek

Wie anfangen? Warum? Wer spielt? Was wird gespielt? Mehrwerte für die Bibliothek?

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Startschuss für kulthura – das Digitale Kultur- und Wissensportal Thüringens

Thüringen hat viel zu bieten, was Kultur angeht. Daher hieß es im April 2018 in der Ostthüringer Zeitung: Unibibliothek in Jena baut Thüringer Kulturportal im Netz mit auf.

Gestern ist das Portal offiziell durch den Thüringer Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei, Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff in Erfurt freigeschaltet worden.

Bekannte Schätze und unbekannte Raritäten sind mehr oder weniger im Bewusstsein der Öffentlichkeit.

All diese Ex­ponate sollen sowohl der Fach- als auch der breiten Öffentlichkeit auf unkomplizierte Art und Weise an einem “Ort” präsentiert werden: im neuen Thüringer „Kultur- und Wissensportal“ (www.kuwi-thueringen.de), das heute offiziell in Erfurt präsentiert wurde.”

Das Portal kulthura will die Thüringer Kunst-, Kultur- und Wissenschaftslandschaft virtuell erlebbar gestalten und wo möglich auch greifbar machen. Das kulturelle Erbe des Freistaats Thüringen soll zentral in seiner Vielfalt und Vielschichtigkeit mit seinen digitalen Objekten und Dokumenten von nationaler und internationaler Bedeutung online präsentiert und zur Verfügung gestellt werden.

Weit über 100 Kultureinrichtungen – Museen, Archive, Bibliotheken – haben ihre digitalen Sammlungen unter einem Dach vereint. Derzeit können über 1 Million Datensätze im Portal durchsucht werden und die Sammlung wächst weiter.

Die in der Datenbank enthaltenen Digitalisate sind vielfältig indexiert und werden immer weiter verbessert. Texte liegen oft im Original und in der Transkription vor. Bilder werden genau beschrieben. Personendaten sind mit den entsprechenden GND-Datensätzen angereichert und normiert worden. 22 unterschiedliche Objekttypen, z.B. Theaterkarten- und Programmhefte (Theater), 3D-Modelle, Karten, Handschriften etc. sind in diesem Portal zugänglich.

Die Erfassung und Speicherung der Daten erfolgt in den verschiedenen Systemen, u.a. dem MyCoRe-Framework basierenden UrMEL-Anwendun­gen der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena, der zentralen digiCULT-Anwendung für die Thüringer Museen und der Goobi-Anwendung [Link korrigiert, 06.02.2019] der Herzog Anna Amalia Bibliothek in Weimar. kulthura profitiert von der Digitalisierung der Thüringer Kultur- und Wissensbestände und deren virtueller Verfügbarmachung, aber auch von der standardkonformen Erfassung der Daten, die nun über Schnittstellen miteinander vernetzt werden und so einen allumfassenden Zugriff auf die vielfältigen digitalisierten Sammlungen der Kultureinrichtungen ermöglichen. Die beta-Version von kulthura befindet sich in einer ständigen Weiterentwicklung.

Zum Portal:
kulthura – Digitales Kultur- und Wissensportal Thüringens

Quelle:
Burchardt, Axel: Kultur 4.0: Thüringer Kultur- und Wissensportal geht online – Jenaer Uni-Bibliothek (ThULB) legt die Grundlagen für Thüringer Digitalisierungsgroßprojekt, Presseerklärung der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Schutt, Martin: Neues Thüringer Kultur- und Wissensportal geht an den Start, Thüringer Allgemeine

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Bitte: Klassischen ZDB-OPAC erhalten!

Der klassische ZDB-OPAC soll zu Ende Juni abgeschaltet werden. An seine Stelle tritt auf Basis eines Discovery-Systems (?) der neue “Katalog der Zeitschriftendatenbank (ZDB)“.

Hinweis (hinzugefügt am 10.06.2018):
Bitte auch die Kommentare lesen, die die Aussage des Beitrages relativieren.

Liebe Kolleginnen,
liebe Kollegen der Zeitschriftendatenbank,

ich kann verstehen, dass man sich entbehrlicher und veralteter Technik entledigen möchte, um keinen Ballast mit sich herumzuschleppen. Die neue Suchmaschine der Zeitschriftendatenbank ist sicherlich eine tolle Unterstützung der Nutzer, die Ihren Weg in die Zeitschriftendatenbank finden. Viele der neuen Innovationen sind toll.

Dennoch möchte ich an dieser Stelle den Aufruf von Herrn Tilmann Fischer des Staatlichen Museums für Naturkunde aus Stuttgar unterstützen, der für das Team der SMNS-Bibliothek spricht:
[InetBib] Klassischen ZDB-Opac erhalten !

Professionals, die täglich mit der ZDB arbeiten, bevorzugen den klassischen, übersichtlichen, sachlichen, „spartanischen“ ZDB-Opac.

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Hinter den Kulissen der Bibliothek der Katholischen Universität Eichstätt

“Seit 1994 gibt es den “Tag der Bibliotheken” am 24. Oktober, um deren Arbeit zu würdigen. Zu diesem Anlass gewährt die Universitätsbibliothek der KU einen Blick hinter die Kulissen und auf ungewöhnliche Bestände.” KU Eichstätt-Ingolstadt

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Bibliotheksorganisation im Jahr 1951

Dieses Video gibt ein detailliertes Verständnis darüber, wie eine gute Organisation der Bibliothek dazu beiträgt, besser lernen zu können und die Zeit in der Bibliothek effektiver zu nutzen. Die Benutzung des Zettelkatalogs wird unter anderem erklärt, sowie die Funktionsweise des Dewey-Dezimal-Systems.

Quelle: Mentalfloss

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Videospiele in der Bibliothèque nationale de France

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