Ein Imagevideo des Wissensturms Linz (Österreich)

Der Wissensturm Linz wurde 2007 eröffnet und die Angebote und Dienstleistungen sind sehr vielfältig:

“Volkshochschule und Stadtbibliothek Linz, die Medienwerkstatt und das Lernzentrum LeWis begrüßen Sie im neuen Wissensturm: Mit dem Veranstaltungsprogramm der Volkshochschule mit ihren rund 1.100 Kursen bzw. Vorträgen im Wissensturm! Der Wissensturm verfügt über 100.000 Büchern, Filmen und CDs, die in der Stadtbibliothek auf neugierige BesucherInnen warten. 16.000 davon sind ganz neu! Darin enthalten sind ein Lernzentrum  (LeWis), in dem Computerarbeitsplätze mit Internet-Zugang, Hörstationen sowie DVD- und Fernsehplätze zum Lernen und Verweilen einladen! Er verfügt über eine eigene Medienwerkstatt , in der Radio- und Fernsehsendungen produziert und auf dem Kabel TV Infokanal von LIWEST TV, WAG TV, OKTO und über IPTV gesendet werden (mwl-tv mit der Sendung EinBlick).  Ein Service-Center bietet auch Bürgerservice-Leistungen an. Im ganzen Haus gibt es eine umfassenden Hotspotzone  mit Kinderbetreuung.”

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Auskunftsvideos mit Jing

Von Ursula Helmkamp

Häufig erhält man als Auskunftsbibliothekar/in oder Fachreferent/in Anfragen per Email, die schlecht in einem Satz zu beantworten sind. Für Standardfragen gibt es an den meisten Bibliotheken FAQ oder Textbausteine, aus denen man sich bedienen kann. An der Universitätsbibliothek Dortmund gibt es darüber hinaus Videotutorials zu einigen häufig gefragten Themen. Doch wenn nach der Benutzung einzelner elektronischer Medien gefragt wird oder es Probleme bei der Recherche gibt, tippt man sich schon mal die Finger wund – und kann nur hoffen, dass der Empfänger mit der Erklärung etwas anfangen kann.

Durch einen Aufsatz in der Reference Service Review1 wurde ich vor einiger Zeit auf die kostenlose Screencasting-Software Jing aufmerksam, die an der California State University für diese Art von Anfragen verwendet wird. Im Gegensatz zu mächtigeren Screencasting-Programmen bietet Jing keine Bearbeitungsfunktionen für die vom Bildschirm abgefilmten Sequenzen. Für aufwendige Videotutorials, die nachgenutzt werden sollen, eignet es sich daher nicht. Es eignet sich aber umso besser für kurze Auskunftsvideos, die vor allem schnell erstellt werden sollen und nicht nachbearbeitet werden müssen.

Jing wird von der Firma Techsmith in einer kostenlosen Basisversion angeboten. Mit der Registrierung erhält man 2 GB Speicherplatz auf der Plattform www.screencast.com, auf die man seine Videos hochladen kann, um sie Nutzer/innen zu verlinken. Die Filmlänge ist auf 5 min beschränkt, was bei der Anwendung für Auskunftsvideos aber meist kein Problem ist. Einen möglicher Nachteil könnte das Dateiformat .swf (shock wave flash) darstellen, da es auf mobilen Apple-Geräten offiziell nicht abspielbar ist.2 Ein Upgrade auf die kostenpflichtige Vollversion Jing Pro ist für $ 15 im Jahr möglich und bietet neben dem Vorteil, Filme ohne Jing-Logo aufnehmen zu können, auch die Möglichkeit, diese im mpeg-4-Format aufzuzeichnen, Webcamaufnahmen des Aufnehmenden einzubinden und die Filme direkt auf Youtube hochzuladen (Ob diese Funktionen wirklich nötig sind, mag jeder für sich entscheiden).

Wie schnell so ein Auskunftsfilmchen mit Jing gedreht ist, möchte ich Euch und Ihnen kurz zeigen – natürlich mit einem kleinen Screencast.

Unable to display content. Adobe Flash is required.

Zur Autorin

Ursula Helmkamp betreut die Fachreferate Musik und Wirtschaftswissenschaften an der Universitätsbibliothek Dortmund und schreibt derzeit ihre Masterarbeit über Profildienste mit Bestellkomponente an der Fachhochschule Köln. Das Tutorial wurde ursprünglich für Kolleginnen erstellt, die sich für Jing interessierten.

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  1. Carr, Allison und‘Pearl Ly. “‘More than words‘: screencasting as a reference tool.” Reference services review 37.4 (2009), S. 408–421. []
  2. Offenbar gibt es aber auch hierfür bereits Möglichkeiten, vgl. http://www.livemac.info/flash-auf-ios-geraten-ja-es-geht-doch/, Abruf am 18.5.2011. Sachdienliche Hinweise von Nutzern dieser Geräte sind willkommen ;-). []

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Ein Videoclip der Bibliothek der Universität von Kastilien-La Mancha am Standort Albacete (Spanien)

“La función y el fin de esta iniciativa es dejar atrás los trípticos y hacer propaganda de la biblioteca poniendo un videoclip en nuestra página web que muestre los recursos que tenemos que en mi opinión creo que están infrautilizados […] esta “divertida” experiencia ha servido para mejorar el clima laboral de este servicio ofreciendo, a la vez, una renovada y actual imagen de sus instalaciones y recursos.”

Ángel Aguilar

Für das folgende Video probten mehr als drei Monate lang insgesamt 45 BibliothekarInnen, Studenten, MitarbeiterInnen verschiedener Fakultäten und der Verwaltung. Es entstand an der Campusbibliothek in Albacete. Der Hintergrundssong ist eine Adpation des Songs “Video Killed The Radio Star” von den Buggles. Meine Spanischkenntnisse reichen leider nicht aus den neuen Titel “La biblioteca mató a los apuntes de antaño” richtig ins Deutsche zu übersetzen. Mithilfe der “Sección de Tecnología Electrónica de la Imagen”, dem “Instituto de Desarrollo Regional de la propia Universidad de Castilla-La Mancha”, dem Regisseur Ángel Aguilar und der Choreografin Ana Cebrian  entstand dieses professionelle Video, das erst seit Mitte April diesen Jahres 0nline verfügbar ist.

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Vorstellung der "Biblioteca Pública de Barañáin"

Am 15. März diesen Jahres wurde die öffentliche Bibliothek in Barañáin eingeweiht.  Barañáin ist eine Stadt mit etwa 23.000 EinwohnerInnen und Teil der Provinz Navarra im Norden Spaniens. Mehrsprachigkeit ist dort keine Seltenheit, denn ähnlich wie in der schweizerischen Stadt Biel/Bienne gibt es dort auch zweisprachige Namen, Verwaltungen und Straßenschilder. Ein Teil der EinwohnerInnen zählt zur baskischen Minderheit. Das folgende Video ist leider nur auf Spanisch verfügbar. Dennoch ist es sehr liebevoll und menschlich gemacht. Insbesondere die Aussagen der Kinder und wie diese in Szene gesetzt werden,  erinnern an die mittlerweile eingestellte Fernsehsendung “Dingsda“.

http://vimeo.com/21945233?ab

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Zwei Videos zur Hauptbücherei Wien am Urban-Loritz-Platz

“Ob lernen für die nächste Schularbeit, weiterbilden für den Beruf oder aus Lust und Laune schmökern, die neuesten Filme und Konsolenspiele ausleihen oder eine der vielen Veranstaltungen besuchen – in der Hauptbücherei kommt jeder auf seine Kosten.”

W24

Auf der Suche nach Videos zur Hauptbücherei Wien auf der Webseite des privaten Wiener Fernsehsenders W24 erhalte ich mehr als 30 Treffer seit 2004. Wieviel Treffer erhalten Bibliotheken hierzulande, wenn Sie auf München TV, RBB, oder anderen Lokalsendern in Deutschland nach der Berichterstattung über ihre Bibliothek recherchieren? Im folgenden Kurzbeitrag führt Christian Jahl, der Direktor durch die Hauptbücherei am Urban-Loritz-Platz. Am Ende des Blogeintrags habe ich das Video von W24 angefügt.

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Ein Märchen über Medien in der Bibliothek

Originally presented at the 2007 ALA Conference in Washington DC. A simple tale about library circulation. Presented by Salt Lake County Library.

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Altes Wissen modern verwaltet

Computer haben Bibliotheken nachhaltig verändert – findet die Autorin, aus eigener Anschauung als Bibiltheksnutzerin [sic!].

Ja, das haben sie, wird Ihnen jede(r) BibliothekarIn bestätigen, die nicht mehr mühsam Karteikärtchen per Hand beschriften muss. Natürlich ist es ein AHA-Erlebnis für Bibliotheksbenutzer, wenn sie in eine sehr kleine Institutsbibliothek kommen und wieder an den Zettelkatalog müssen. Viele Studentengenerationen mussten sich mit dem Alphabetischen Autoren-, Titel- und Schlagwortzettelkaltalog nicht mehr auseinander setzen, sondern konnten gleich im elektronischen Katalog recherchieren, ohne großartige Vorkenntnisse dafür zu haben.

Und dann bringt die Autorin Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia natürlich auch ein paar Vorurteile, die man so Bibliotheken gegenüber hat:

Ich mochte Bibliotheken schon immer, den etwas muffigen Geruch nach Büchern, die Ruhe, die netten kleinen Überraschungen, die einen manchmal zwischen Buchdeckeln erwarten: Unterstreichungen, Besserwisser, die Tippfehler korrigieren, gelegentlich fällt auch eine Konzertkarte aus den Seiten heraus – kleine Memorabilia eines völlig anderen Lebens, das meines für einen Moment lang streift.

Und schön, dass ihr bewusst geworden ist, was für eine enorme Leistung der Erhalt und die Ordnung von Bücherbeständen bedeutet. Diese Glaube, dass dies früher schwerer gewesen ist als heute, hätte sie vielleicht sich sparen sollen. Heute sind die Anforderungen andere. Gerne möchte man die Suchmöglichkeitend er verschiedenen Zettelkatalog in den Online-Katalogen von heute ermöglichen und darüber hinaus Rechercheeinstiege schaffen, die damals nicht mögich waren. Der Aufwand für den Erhalt von Büchern heute ist durch die steigende “Sichtbarkeit” und somit Verfügbarkeit aber auch stärkere Umwelteinflüsse (Putzmittel, etc.) sicherlich nicht geringer einzuschätzen. Wir haben auch hier nur andere Möglichkeiten zur Restaurierung und Prävention.

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Zum 66. Geburtstag von Nancy Pearl: “Happy Birthday”

An dieser Stelle wünschen wir Nancy Pearl, die als Vorbild der “Superheldenbibliothekarin” dient, alles Gute zum Geburtstag. Happy birthday Nany Pearl!

Es wäre doch durchaus wünschenswert, wenn sich auch weitere Actionfiguren in jedem Land auf der Welt finden, um BibliothekarInnen im Mainstream der Spiel- und Berufswelt auftauchen zu lassen. Trotzdem sollte eine mögliche heutige Figur zeitgemäßer, weniger klischeehaft und dem Beruf entsprechend adäquater aussehen als die “Nancy Pearl Librarian Action Figure” z.B. mit E-bookreadern in der Hand. Die Firma Playmobil stellt(e) viele Figuren unterschiedlicher Berufsgruppen her, aber BibliothekarInnen gibt es bis heute nicht im Sortiment.  Vor wenigen Jahren verschenkten die Berliner Verkehrsbetriebe anlässlich der Baumaßnahmen auf der Linie U1/U3 Playmobilfiguren, die in Form von Bauarbeitern, für Verständnis und um Aufmerksamkeit bei Kindern und Erwachsenen warben. Wenn schon die BVG es sich leisten konnte, eigene Playmobilfiguren herzustellen, dann doch sicherlich auch die Bibliotheksverbände hierzulande und anderswo. Auf Jobmessen und bei Veranstaltungen, an denen NichtbibliothekarInnen teilnehmen, wären solche Giveaways ideale Instrumente zur Kundengewinnung und Kundenbindung oder als Aufmerksamkeitsteaser, dass es uns (noch) gibt.

Laut Pearl müssten angehende BibliothekarInnen trotz gewisser anderer Trends und Prioritäten in der Ausbildung und im Studium, weiterhin folgende Fähigkeiten beherrschen:

The largest problem facing librarianship today is, that we have yet to balance the three important functions a library has in a community: information access, providing people with books and material for their recreational learning and reading, and offering quality programs for our patrons. The pendulum swung way over on the information access side and has yet to right itself. We graduate people from library schools (information schools) knowing how to build a website, but not knowing how to recommend a book to someone who comes in asking for something good to read.”

Bestimmte Personen fühlen sich in einer Buchhandlung vermutlich besser beraten als in so mancher Bibliothek. Das spiegeln auch meine Erfahrungen wider. Seit einigen Jahren gibt es auf Deutschlandradio Kultur jeden Freitag die Sendung “Ihre Buchhändlerin empfiehlt“. Dabei fällt auf, dass es Buchhändlerin nicht BuchhändlerIn heißt, so dass der Öffentlichkeit wieder einmal mehr suggeriert wird, dass dieser Beruf per se als ein typischer Frauenberuf zu verstehen sei. So zumindest mein Eindruck. Zudem wundert es mich sehr, dass es hierzulande bisher noch keine vergleichbare Sendung gibt, die da lautet  “Ihr(e) BibliothekarIn empfiehlt”. Aus dem Studium ist mir noch bekannt, dass es  in Finnland  schon seit mehreren Jahren eine Radiosendung gibt, wo es nicht nur um Bücher geht, sondern um die Förderung der Neugierde und dem Hunger nach Wissen, indem jeder Fragen an BibliothekarInnen stellen kann. Warum wird hierzulande eigentlich nicht schon längst der Kontakt mit Radiostationen auf lokaler Ebene gesucht und so etwas Ähnliches ausprobiert? Oder bin ich nur unzureichend informiert?

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Ein Imagevideo der “Moravian Library” in Brno (Tschechien)

Die mährische Bibliothek in Brno (auch unter dem Namen Brünn bekannt ) ist die traditionsreiche Universitäts- und Landesbibliothek in Morava (alte Bezeichnung Mähren) und wurde 1808 gegründet. Mit 3,7 Millionen Bänden ist ist die zweitgrößte Bibliothek in in Tschechien. Die Bibliothek ist auf dem Gebiet der Sozialwissenschaften, der Medizin und der technischen Fachliteratur spezialisiert. Zudem verfügt sie über wertvolle historische Bestände, 384 Inkunabeln, ungefähr 384 Manuskripten und 60.000 alten Drucken. Der Bestand, der jährlich angeschafft wird liegt etwa bei 40.000 Medieneinheiten. Insgesamt sind 157 MitarbeiterInnen für etwa 29.0000 BenutzerInnen zuständig, wovon 60 % Studenten sind. Täglich besuchen die Bibliothek 1.5000 Personen. Die Bibliothek in Brno ist auch eine wichtige Regionalbibliothek, welche die aus der Region Südmähren stammende Buch- und Zeitschriftenproduktion sammelt. Ferner unterhält die Bibliothek Kooperationen und Kontakte mit Bezirks- und Stadtbibliothek aus der Region. Außerdem veröffentlicht die Unversitäts- und Regionalbibliothek von Brno in regelmäßigen Abständen spezielle Bibliographien und andere Publikationen.

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[Videozitat] Kommentiert – 2010

In dem folgenden Video spricht Nancy Pearl über den Wert von Bibliotheken und wie sie die Faszination für Bibliotheken mitentwickelte.

When you walk into (a library), you’re the equal of anybody else and your options are unlimited.”

Nancy Pearl

Sie findet es schade, dass an vielen Informationswissenschaftlichen Fakultäten in den USA (aber vermutlich auch in Deutschland), an denen auch BibliothekarInnen ausgebildet werden, das Zusammenbringen von Menschen und deren Büchern, die die sie gerne lesen, kaum mehr gelehrt wird und eine Rolle spielt. Nach Ansicht von Nancy Pearl ist das ein großer Verlust für die Bibliotheksprofession.

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