Bitte: Klassischen ZDB-OPAC erhalten!

Der klassische ZDB-OPAC soll zu Ende Juni abgeschaltet werden. An seine Stelle tritt auf Basis eines Discovery-Systems (?) der neue „Katalog der Zeitschriftendatenbank (ZDB)„.

Hinweis (hinzugefügt am 10.06.2018):
Bitte auch die Kommentare lesen, die die Aussage des Beitrages relativieren.

Liebe Kolleginnen,
liebe Kollegen der Zeitschriftendatenbank,

ich kann verstehen, dass man sich entbehrlicher und veralteter Technik entledigen möchte, um keinen Ballast mit sich herumzuschleppen. Die neue Suchmaschine der Zeitschriftendatenbank ist sicherlich eine tolle Unterstützung der Nutzer, die Ihren Weg in die Zeitschriftendatenbank finden. Viele der neuen Innovationen sind toll.

Dennoch möchte ich an dieser Stelle den Aufruf von Herrn Tilmann Fischer des Staatlichen Museums für Naturkunde aus Stuttgar unterstützen, der für das Team der SMNS-Bibliothek spricht:
[InetBib] Klassischen ZDB-Opac erhalten !

Professionals, die täglich mit der ZDB arbeiten, bevorzugen den klassischen, übersichtlichen, sachlichen, „spartanischen“ ZDB-Opac.

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Aus der großen Auswahl freier Bildungsmedien können sich Lehrende ihr eigenes Material zusammenstellen. Mit ein paar Tricks und Kniffen ist die Suche nach OER im Netz ganz einfach. Das Video verrät, welche Portale für welche Fächer geeignet sind und wie man gezielt nach freiem Material sucht.

In der Transferstelle für OER gibt es eine Liste für Plattformen zu OER.


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Quellenbeurteilung nach dem CRAP-Test

Bei der ersten Hausarbeit tauchen Herausforderungen auf, mit denen man vorher nicht gerechnet hat. Die ZBW hat zusammen mit Projekts YES! – Young Economic Summit einen „Guided Walk“ erstellt, wie man seine erste Hausarbeit schreibt. Schritt für Schritt wird der Nutzer anhand eigener Erfahrungen oder zu vermutender Erfahrungen in die Recherche und Bewertung der Literatur eingeführt, in die Literaturbeschaffung und in das richtige Zitieren.

Das Ganze wird angereichert durch YouTube-Filme, die anschaulich klarmachen, wie das dann in der Realität aussieht, z.B. bei der Quellenbewertung.


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Viel zitiert, nie geschrieben – ein Phantom

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser und auch Pflicht, wenn es um wissenschaftliches Schreiben geht.

Pieter Kroonenberg von der Universität Leiden fand per Web of Science heraus, dass der folgende Artikel in 400 Fachartikeln zitiert wurde:

Van der Geer, J., Hanraads, J.A.J., Lupton, R.A., 2000. The art of writing a scientific article. J Sci. Commun. 163 (2) 51–59. [The journal name can also be found with its full title Journal of Science Communications]

Er wurde allerdings stutzig, da der erste Autor ein bekannter Kollege von ihm war, der unwahrscheinlicherweise diesen Artikel veröffentlicht haben soll. Neben der falschen Schreibweise des Autors, des ungewöhntlichen Zeitpunktes der Veröffentlichung und der ebenfalls nicht richtige Journalname ließen ihn der Sache auf den Grund gehen. Er fand diesen vielzitierten Aufsatz in fast 400 Artikeln, denen er aber häufig eine schlechte Qualität bescheinigte. Aber das zitierte Fake-Paper kam immerhin auch in 40 Arbeiten wieder, die in großen Fachpublikationen erschienen sind.

Seine Kolleging Anne-Wil Harzing berichtete in ihrem Blog darüber und machte deutlich, dass es sich bei diesem Zitat um eine Beispielreferenz handelt, die Elsevier verwendet, um den Autoren ein Zitatbeispiel an die Hand zu geben. Frau Harzing ging in ihrem Blogartikel der Frage nach, wie es soweit kommen konnte, dass dieser Fake-Artikel so oft zitiert wurde.

Frau Harzing kommt zum Schluss:

Hence, the key conclusion I would draw is: be careful before taking unusual citation levels at face value. Do some due diligence, or let someone with bibliometric knowledge do so. If something looks fishy, it probably IS fishy!

Quelle:
Harzing, Anne-Wil: The mystery of the phantom reference, Harzing.com
Nie geschriebenes Paper wurde in 400 Fachartikeln zitiert, Der Standard.at

Siehe auch:
Hauschke, Christian: Phantomzitat in den Medien, Infobib


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Quelle: The ABCs of Information Literacy Infographic, E-Learning Infographics


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Informationsbroker Michael Klems erklärt die Suche mit dem Karlsruher Virtuellen Katalog. Ein wenig lustig fand ich die Bemerkung: „Tja, jetzt sind da teilweise auch ältere Literaturquellen dabei, die elektronisch gar nicht mehr verfügbar sind.“ Sicherlich meint Herr Klems hier, dass diese noch gar nicht elektronisch verfügbar sind. Ansonsten kurz und knackig einmal die Suche im KVK:

Wer sich in die Welt des Inforbrokers ein wenig weiter vertiefen will, kann dies auf der Website von Michael Klems tun: Infobroker.de


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„Vielen von euch mag es wie eine Strafaufgabe vorkommen: welche Fußnoten muss ich wo und wie setzen? Ab wann „zitiere“ ich und ab wann sind Formulierungen meine eigenen Gedanken? Die richtigen Zitierregeln zu kennen, ist aber die Grundlage für wissenschaftliches Arbeiten! Campus Magazin zeigt sie euch.“

Friedericke Kühn

Bayerischer Rundfunk: http://br.de/s/2hT51TM
Autorin: Friedericke Kühn


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