Bibliothek 2.0

Patrick Danowski und Lambert Heller haben für Bibliothek- Forschung & Praxis ein Heft zum Thema “Bibliothek 2.0” zusammengstellt.

Der Inhalt des von uns zusammengestellten Schwerpunkts in BIBLIOTHEK. Forschung und Praxis, Jg. 31 (2007) Nr. 2:

Patrick Danowski, Lambert Heller:
Bibliothek 2.0 – wird alles anders? Eine Einleitung in das Themenheft “Bibliothek 2.0″

Jochen Dudeck:
Bibliotheken in der Netzwerkgesellschaft

Oliver Obst:
Weblog-Anwendungen in Bibliotheken

Edlef Stabenau:
Wie alles anfing, oder „Hinter den Kulissen von netbib”

Christian Spließ:
Blick durchs Podoscope: Webseiten, die man kennen sollte

Lambert Heller:
Bibliographie und Sacherschließung in der Hand vernetzter Informationsbenutzer

Katharina Regulski:
Aufwand und Nutzen beim Einsatz von Social-Bookmarking-Services als Nachweisinstrument für wissenschaftliche Forschungsartikel am Beispiel
von BibSonomy

Oliver Flimm:
Die Open-Source-Software OpenBib an der USB Köln – Überblick und Entwicklungen in Richtung OPAC 2.0

Patrick Danowski, Barbara Pfeifer:
Wikipedia und Normdateien: Wege der Vernetzung am Beispiel der Kooperation mit der Personennamendatei

Anne Christensen:
Auskunft 2.0: Vom Wie und Wo der bibliothekarischen Antwort im Web 2.0

Thomas Hapke:
Informationskompetenz 2.0 und das Verschwinden des “Nutzers”

Jin Tan:
Bibliotheken in Second Life

Anne Christensen:
Rezension:
Laurel Anne Clyde: Weblogs and libraries, Oxford u.a.: Chandos, 2004.

Markus Trapp:
Rezension:
Die Google-Gesellschaft. Vom digitalen Wandel des Wissens . Kai Lehmann, Michael Schetsche (Hrsg.). Bielefeld

Daniel Zimmel:
Rezension:
John Willinsky: The access principle. Cambridge, Mass. [u.a.] : MIT Press , 2006.

Heinz-Jürgen Bove:
Rezension:
Michael Stephens: Web 2.0 & libraries: Best practices for social software. Chicago, IL

Preprints abzurufen unter: http://www.bibliothek-saur.de/preprint/inhalt.htm

Quelle:
Danowski, Patrick: BFP: Heft zum Thema “Bibliothek 2.0″ via Bibliothek 2.0 und mehr …


Anmerkung: Ich weiß, Bibliothek 2.0 gehört nicht zu Web 2.0/x.0, denn dies enthält nur Techniken dieser Bewegung, aber da ich dem Ganzen kritisch gegenüber stehe und die Meinung vertrete, hier handelt es sich um eine ungünstige, wenn nicht sogar falsche Begriffswahl, werde ich dafür nicht ein neues Topic aufmachen. Die Idee und Bewegung hinter dieser Beschreibung “Bibliothek 2.0” ist jedoch m.E. wichtig genug, um sie im Auge zu behalten. Daher wird auch weiterhin alles zum Thema “Web 2.0 – Bibliothek 2.0” unter dem Topic Web x.0 auftauchen.
Sicherlich hätte man dies auch unter Bibliothekarisches einordnen können, aber dafür ist die Schwerpunktlegung von Bibliothek 2.0 zu technisch und derzeitig Web 2.0-lastig

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Was benötigen Führungskräfte einer Library 2.0?

Diese Frage wurde gerade von Jennifer Greb angestoßen.
Skills for Library 2.0 Leaders:engl:

I think that the ability to present trainings,
build teams, make plans, etc, are essential, but I’m especially
interested in knowing about the technical skills needed.

Die Diskussion hat bereits innerhalb kürzester Zeit 20 Antworten erhalten und ein Ende wird es wohl so schnell auch nicht geben.


Greb, Jennifer: Skills for Library 2.0 Leaders:engl: auf gmane.education.web4lib. (An electronic discussion for library-based World-Wide Web managers.)

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Mutige vor! – Wikipedia sucht

Stellenausschreibung

😉

Wer ist so mutig und wagt wichtige Entscheidungen zu treffen? Community-Kenntnisse sind nicht unerwünscht. Es bedarf Nerven wie Drahtseile und ein ordentliches Potential an Stressresitenz.

Also ganz im Ernst, es warten wichtige Aufgaben auf denjenigen, der sich zur Wahl stellt. Er muss 15 Stimmen von anderen Wikipedianern erhalten, um kandidieren zu können. Ziel ist es Streitigkeiten, Auseinandersetzungen zu klären.

Gründe:

Die bisher eingerichteten Vermittlungsausschüsse:x: zeigten sich in der Praxis als wenig erfolgreich – die meisten angestrengten Vermittlungen enden ergebnislos. Das neue Schiedsgericht:x: soll effektiver arbeiten.

Aber:

Oberste Entscheidungsgewalt hat die Wikimedia Foundation mit Sitz in Florida, die den Betrieb der Wikipedia und ihrer Schwesterprojekte finanziert und die Server des Internetprojekts betreibt.

Alle Hintergründe:
Kleinz, Torsten: Wikipedia sucht Schiedsrichter:x: via heise online

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Diskussion: Weblog und ISSN oder BlogSSN?

Ben vom IB Weblog hat eine interessante Diskussion aufgeschnappt:

Mein aktueller Lieblingsblog:engl: versucht eine kleine Diskussion loszutreten: Is Blogging Serializing?:engl:

Warum nicht, wenn die Wissenschaftskommunikation durch Fachblogs sowieso aufgebrochen und verändert wird?

Noch sind die Reaktionen jedenfalls nicht abwertend, aber auch diese Frage finde ich berechtig:

# Justin Thorp:engl: Says:
April 26th, 2007 at 2:01 pm:
For us non-librarians, what’s the value of having an ISSN and being classified as “serial publications”?

Quellen:
Ben: Blogs und ISSN – geht bzw. soll das zusammen?, fragt der LoC-Blog via IB Weblog

Raymond, Matt: Is Blogging Serializing? :engl:

Heller, Lambert: Weblogs: Wissenschaftskommunikation mit Massenartikeln” via netbib

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Nach Web 2.0 kommt TV 2.0

Der erste deutsche Fernsehsender mit dem Motto TV 2.0 UProm.TV:x: startet heute auf Astra.

“DU bist TV” werden vom TV-Nutzer produzierte Videos gezeigt, die auf der Webseite des Senders gesammelt und durch Online-Abstimmung auf Sendung gebracht werden. Die Sortierung erfolgt laut Sender nach Web-Rubriken wie Fun & Comedy, Musik, Doku, Reporter oder You.

Erster deutscher “TV-2.0-Sender” geht an den Start:x: via heise online

Hier wird mit Erfolg gezeigt, wie luftleer die Blase 2.0 eigentlich ist. Jetzt wird alles unter dieses Motto gestellt. Sprach man vor einigen Monaten noch von interaktiv – oh my god, what’s that? – ist heute alles Version 2.0. Marketing und Werbung ist alles. Inhalte, die man erwarten könnte, werden leergeräumt, damit immer mehr narzistische Selbstdarstellung Platz hat in diesem Luftballon. Bitte warten, wir sind überfüllt. Wie viel Narzismus braucht eigentlich diese Un-Bewegung um zu platzen?

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Der Hype um Web 2.0

War das Jahr 2006 bereits dem Hype um dieses Phänomen gewidmet, scheint das Jahr 2007 nun völlig verschlungen zu werden davon.
Sicherlich ist nicht abzustreiten, dass sich Web 2.0 aus den Niederungen der Fachleute zunehmend in das “normale Internet” verirren. Die Wirtschaft hat diese finanziellen Möglichkeiten als große Werbplattform für sich entdeckt.

Das erste Mal gab es eine eigene “Expo“:engl: in San Francisco. Diese viertägige Konferenz hatte etwa 10.000 Besucher, die 1500 Dollar pro Ticket zahlten. Oft waren es Programmierer und Unternehmer, die zum deutlich teureren und mit Internet-Promis durchsetzten “Web 2.0 Summit” vergangenen Oktober keine Karten mehr bekommen hatten.

Weltbewegende Neuigkeiten wurden nicht vorgestellt, sondern über den derzeitigen Status Quo berichtet. Neben Erfolgsgeschichten wurde da auch über Aktionen gesprochen, die sich als Blindgänger oder sogar als unternehmensschädlich erwiesen. Opels Versuch, einen Werbespott durch seine Internet-Besucher erstellen zu lassen, endete in vielen Parodien auf benzinfressende Vorstadt-Panzerwagen. Dies zeigt, wie viel bei solchen Aktionen geplant und beachtet werden muss.

Berlin kann sich vom 6. bis 8. November dieses Jahres auf diese organisierte Begeisterung freuen, wenn CMP Technology und O´Reilly Media die erste Web 2.0 Expo hier in Europa veranstalten wollen.

Quellen:
Konferenz-Hype um Web 2.0 via heise online
ausführlich:
Heuer, Steffan: Konferenz-Hype um Web 2.0 via heise online

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Umfrage: Weblogs – Einordnung

Die “Umfrage über den Mediengebrauch von Weblogs” diente einer Studie im Rahmen einer Diplomarbeit im Fachgebiet Medienwissenschaft am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft (IfmK) der TU Ilmenau.
Begleitet wird die Umfrage passend in einem dazugehörigen Blog, wo nach der Auswertung auch die Ergebnisse veröffentlicht werden sollen.
Der Zeitaufwand liegt bei etwa 10-15 Minuten.

Umfrage über den Mediengebrauch von Weblogs

Verantwortlicher:
Tino Seeber
Diplomand am FG Medienwissenschaft

Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft
Technische Universität Ilmenau
eMail: tino.seeber(at)gmx.de

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Weblogs und Publikation

Dieses Thema ist derzeit hoch gehandelt im wissenschaftlichen und bibliothekarischen Bereich, wo die Blogs weniger als Werbeplattform, eher denn als Mitteilungs- und Publikationsplattform genutzt werden. Herr Hobohm weist in seinem Block LIS in Potsdam auf die Diplomarbeit von Heidi Stieger: Fachblogs von und für Bibliothekarinnen: Nutzen und Tendenzen. Mit Fokus auf den deutschsprachigen Raum (Chur März 2007) hin, die in der Reihe Churer Schriften zur Informationswissenschaft erschienen ist.

Quelle:
Hobohm, Hans-Christoph: Publizieren mit Weblogs in LIS in Potsdam

Weitere Informationen:
Stabenau, Edlef: Fach-Weblogs : Bibliotheken und soziale Software Vortrag vom BID Kongress 2007
Hilger, Horst: FachBlogs für BibliothekarInnen Linkliste des BSZ

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Willkommen bei Web 10.0

Jeder, der den inflationären Gebrauch von Web 2.0:engl: , “irgendwas x.0” fleißig bemängelt hat, kann aufatmen.
Jetzt gibt es ein Zeitbarometer, wie lang uns dieses bei Web x.0 noch verfolgen wird und welche Entwicklungen zu erwarten sind . Der Hype um Web 2.0 :engl: endet spätestens 2010, weil uns dort dann Web 3.0 erwartet. Bis dahin haben wir offiziell das Semantic Web und erwarten unseren ‘personal search agent’.

Quellen:
Cade Metz: Web 3.0 :engl: PC Magazine
Nova Spivack: How the WebOS Evolves?:engl: via ‘Minding the Planet’
Nova Spivack: The Third-Generation Web is Coming:engl: via ‘KurzweilAI.net’

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CeBIT – Web 2.0

Auf der gorßen Computermesse ist das Web 2.0 ebenfalls Thema und wird von vielen Seiten beleuchtet.

Das Web 2.0 birgt für die Verleger von Printpublikationen Risiken, aber vor allem Chancen – so in etwa lautet das Fazit des gestrigen ersten Tages des Kongresses “Magazine Media”, den der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, VDZ, gemeinsam mit seinem internationalen Pendant, International Federation of the Periodical Press (FIPP), anlässlich der CeBIT austrägt. Rund 250 Teilnehmer aus 27 Ländern nehmen daran teil.

Derzeitige Umsatzzahlen sollten Verleger nicht davon abhalten lassen, sich Web 2.0 unter ihren eigenen Gesichtspunkten zu betrachten und das Potential auszuschöpfen, was diese Medien bieten.

Quelle: Digitalisierungskongress: Web-2.0-Nachhilfe für Verleger auf heise online

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