[Infografik] Entwicklung einer Social Media Strategie

Social Media Strategy Development

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Wie die Suche die Welt verändert

Search does not only allow us to find things. It allows us to find things that are of direct meaning and use to us, tailored to what we are searching for. As such it shapes our perception of the world, it shapes the way we form our minds and ideas and, by association, it impacts on how we shape our world.

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[Infografik] Die Geschichte des Hashtags

HashtagWer auf Twitter unterwegs ist, dem sind Hashtags bereits geläufig. Erkennbar sind sie an der Raute und dem sich daran anschließenden Wort: #hashtag.
Inzwischen haben auch andere Netzwerke wie Google+ und Facebook Hashtags als eine Suchmöglichkeit erkannt und bieten sie in ihren Netzwerken an. Die Infografik zeigt, wie aus einem einfachen Zeichen # ein global verwendetes Symbol wurde.

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[Infografik] Ein Tag im Leben eines Social Media Managers

Die Grafik ist schon etwas älter, von Februar 2011, aber irgendwie hat sie ihre Aussage noch nicht verloren.

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Der neue “Imagefilm” für Bibliotheken des dbv – ein Kommentar

Anfang der Woche erschien das neue Video des dbv mit dem Werbung für Bibliotheken gemacht werden soll.
Bevor hier weiter gelesen wird, bitte den Clip anschauen

Bei Youtube findet sich auch gleich der Text zum Video bzw. wurde dieser wohl auch im Anhang der Mail verschickt, mit dem auf das Video aufmerksam gemacht wurde.

An sich finde ich Videos von Bibliotheken in denen gesungen wird recht amüsant. Und rein optisch ist dieses Video auch sehr ansehnlich. Aber, und natürlich gibt es ein “aber”, der Text! Der Text ist schlimm, richtig schlimm. Tut mir Leid für den oder die TexterIn, aber das geht so nicht.

Ein Kommentar unter dem Video lautet daher auch recht passend

Auralibby
Mehr Klischee hat mensch im Text wohl nicht unterbringen können. Davon fühle ich mich als Bibliothekarin nicht vertreten, sorry.

Der Kommentar hat bereits 10 Likes.

Nicht unerwähnt bleiben sollen die auch wohlmeinende Kommentare, die aber bisher keine weiter Zustimmung im Sinne von “Daumen hoch” bekommen haben.

Aber zurück zum Text.

Strophe 1
Wenn du als Mensch am Fenster stehst
Und dich wieder mal um dich selber drehst
Geh hinaus, geh deinen Weg
Geh doch mal in die Bibliothek

Fängt sehr tiefsinnig an. Der Mensch der hier beschrieben wird, weiß scheinbar nicht wie es weitergehen soll. Man rät daher zu frischer Luft und einen anschließenden Besuch in der Bibliothek. Okay… es ist auch ein bißchen “reim dich oder ich fress dich”, aber zur Not noch akzeptabel. Auch wenn ich nicht glaube, dass alles besser wird, wenn man in die Bibliothek geht. Ich empfehle alternativ: Freunde/Familie, Sport, Essen, Kino, Musik/Konzerte oder wenn es wirklich ernsthaft ist auch den Arzt. (Mir ist bewusst dass man in einem Video _für_ Bibliotheken nicht auf Alternativen hinweist, aber ich sehe das hier als weiterführenden Service meinerseits.)

Strophe 2
Ob wir verlieren oder gewinnen
Ob wir allein oder gemeinsam sinnen,
Für Bildung und Zukunft
Bibliothek, Ort der Zusammenkunft

Die ersten zwei Zeilen verstehe ich nicht wirklich. Wer ist “wir”? Wir = Bibliotheken, Wir = MitarbeiterInnen der Bibliothek, Wir = BenutzerInnen, Wir = Benutzer und Mitarbeiter.

Liest man weiter scheint mit “Wir” tatsächlich die Bibliothek gemeint sein. Aber wenn Bibliotheken verlieren heißt dass doch meist weniger Geld oder gleich Schließung und in dem Moment ist man als Ort auch nicht mehr existent.

Immerhin wird hier der Bildungsauftrag der Bibliotheken erwähnt. Finde ich nicht verkehrt. “Ort der Zusammenkunft”… nja, bei Veranstaltungen schon. Ob es ein richtiger Treffpunkt ist zu dem man “einfach so” hingeht oder doch “nur” wenn man irgendetwas für Schule, Studium, Weiterbildung machen muss, ist fraglich.

Chorus
Büchernahrung, neues Land,
Bibliothek und Sachverstand.

Aua! Einzig das Wort “Büchernahrung” finde ich schön. Neues Land hier wohl im Sinne von durch Bücher/Medien seinen Horizont erweitern.
“Bibliothek und Sachverstand” da muss ich immer grinsen.

Break

Davon gibt es drei Stück. Sie zählen Wörter auf die irgendjemand mit Bibliotheken in Verbindung bringt bzw. bringen könnte. Der Ursprung der Worte ist unklar, ich schiebe es aber mal auf BiblitoheksmitarbeiterInnen. Meine Highlightwörter habe ich fett hervorgehoben.

Denken, Counter, Datenbanken, Lernraum, Leihschein, E-books
Ruhe, Sachbuch, Systematik, Wahrheit, Neugier, Stühle

Displays, Chancen, Bücherbusse, Tische,
Selbstverbuchung, Bücher, Opac´s, Unterhaltung, Langzeitarchivierung

Digitalisat, Digitalisat, Digitalisat, Digitalisate
Online-Katalog, Online-Katalog, Online-Katalog, Online-Kataloge

Besonders schön finde ich immer noch “Stühle”. Mein Kommentar auf Facebook dazu war:

Ich finde es ja faszinierend dass sie “Stühle” erwähnen. “Kommen sie in die Bibliothek” Hier können sie sitzen. Auf STÜHLEN!”

Und eine Freundin meinte zum Thema “Digitalisate”

Und diese Überbetonung von “Digitalisaten” – oh ja, Bibliotheken können SCHON mit Computern punkten! So ganz modern und so!

Ich würde gerne Leute in Bibliotheken fragen was ihnen (außer “Bücher”” noch so für Worte zu Bibliotheken einfallen. Ich befürchte fast keins von oben genannten.

Einige Wortmeldungen bei Twitter

 

 

Ich möchte den Menschen die für den Text verantwortlich sind eins sagen: Respekt! Ich habe es nie für möglich gehalten das Wort “Langzeitarchivierung” mal in einem Liedtext wieder zu finden.

Der dbv kann es auch durchaus besser. Vielleicht nicht ideal, aber die Story im Clip ist doch ganz schön 🙂

Also lieber Imagefilmmacher, beim nächsten mal besser Musik, besserer Text oder auf den Text verzichten und Bilder sprechen lassen. Wenn man Bibliotheken bewerben will sollte man nicht seine Sicht einnehmen, sondern derjenigen die man damit ansprechen will. So als Hinweis 😉

Dieser Artikel erschien zuerst bei Bibliotheksratte

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German 23 Mobile Things – Woche 4 : Maps und Checking In #ger23mthings

Wochenaufgabe 4 bei German 23 Mobile Things. Dieses Mal geht es um Maps und das Checking In. Maps sind Segen und Checking Ins Fluch zugleich. Es kommt darauf an, wie man es nutzt.

Ich nutze, weil vorinstalliert Google-Maps. Es hat eine Weile gedauert, bis ich gelernt habe, dass die Nutzung des GPS bei meinem Vertrag keine Zusatzkosten verursacht. Seit dem greife ich immer wieder ganz gerne darauf zurück. Eine Navigationsapp gibt es auch von Google, die ich erst ein oder zweimal genutzt habe. Doch so ganz zufrieden war ich nicht damit. Die dritte Map-App ist in eine App, die es mir eigentlich ermöglicht, die richtigen Busse und Bahnen zu erreichen. Öffi hat jedoch für die Fußwege eine sehr schnelle, sehr angenehme Navigationsapp, die sehr gut für Fußgänger geeignet ist.

Zu Foursquare habe ich mir April 2012 schon Gedanken gemacht und dies betrifft vor allem die AGBs, die Bibliotheken nicht aus den Augen verlieren sollten, wenn sie Services wie diesen promoten wollen. Vermutlich bin ich da etwas skeptisch eingestellt, aber ich muss sagen, ich will nicht immer wissen, wo meine Freunde sich gerade aufhalten und wenn ich sie treffen will, dann verlasse ich mich wohl nicht auf Foursquare, sondern schreibe sie möglichst selbst an. Natürlich ist es manchmal verführerisch zu sagen, hier bin ich. Aber aktive Anfragen sind dann doch etwas angenehmer.

Und Facebook muss nun schon gar nicht wissen, wo ich bin. Facebook nutze ich auf dem Smartphone gar nicht. Wozu sollte ich meine Location angeben? Ich bin über mein Smartphone auch per Twitter erreichbar, per Mail, per SMS oder sogar telefonisch und umgekehrt gilt das natürlich für die meisten meiner Freunde und Bekannten auch. Wer wissen will, wo ich bin, kann mich fragen. Neben der telefonischen Erreichbarkeit zu jeder Zeit, muss man da auch noch jeder Zeit wissen, wo ich bin? Einbrecher freuen sich. Also bliebe nur die anonyme Variante (was ich so halb bei Foursquare tue), aber dann muss ich schon sehr genau meinen Freunden mitteilen, wer ich bin und bei gleichen Freunden, kann sehr schnell herausgefunden werden, wer hinter dem Pseudonym steckt. Bewegungsprofile lassen sich durch die Dienste sehr schnell auswerten… Will ich das persönlich? Sollen das meine Nutzer? Kann ich das wirklich besten Wissens promoten?

Die Spielekomponente von Foursquare verleitet natürlich rasch dazu, trotz eventueller Bedenken, sich häufiger einzuloggen, da man ja nicht nur Mayor werden kann und man lustige Badges (Sticker) erhalten kann, sondern auch schnell die Bestenliste der Freunde erreichen kann. Als Bibliothek könnte man natürlich kleine Preise ausloten, die man bei einer bestimmten Zahl von “Check Ins” ausloben kann. Doch entsteht da tatsächlich ein Mehrwert für Bibliotheken? Wenn ja, welche? Ein weiterer Kanal, um die eigenen Dienste zu promoten? Eine höhere Sichtbarkeit als Treffpunkt? Ist das Betreiben einer Location z.B. bei Foursquare ein Selbstläufer? Braucht es keine aktuellen Informationen, keine aktuellen Bilder, keine akutellen Aktionen? Erreicht man als Institution dort eine Nutzergruppe, die man mit Twitter und Facebook nicht erreicht?

Bitte, nie automatisch Foursquare, Twitter und Facebook verknüpfen, sondern gezielt und bewusst auswählen, wenn man Crossposting machen will. Die eigenen Follower interessiert es beim Punktesammeln nicht, ob man den Weg zum Klo gefunden hat oder nicht. Lieber seltener posten, dafür dann Highlights hervorheben, z.B. den Besuch einer anderen Bibliothek 😉 Privat kann man einige Goodies gewinnen, Prozente beim Kaffee oder einen USB-Stick in der Bibliothek, und ab und zu kann man interessante Locations in der Nähe oder auch Warnungen vor bestimmten Restaurants erhalten. Ansonsten ist Foursquare eher ein Marketing-Instrument, das die eigene Sichtbarkeit und die Kundenbindung durch Gewinne, Preisnachlässe etc. erhöhen kann.

Ich bin immer noch skeptisch, obwohl ich Foursquare inzwischen privat installiert habe. Ich nutze es jedoch nur in sehr wenigen Fällen. Dienstlich haben wir uns in der Bibliothek damals dagegen entschieden, aktiv diesen Dienst zu unterstützen, obwohl die Bib zweimal verzeichnet ist.

In der Bibliothek können Wegweiserapps hilfreich sein, wenn sie mit den Standorten der Bücher verknüpft sind. Erste Ansätze gibt es. Im gestrigen Twitterchat zu #ger23mt fiel der Hinweis auf Mapongo. Dies in Kombination mit der/dem nächsten hilfreichen Bibliothekar/in wäre natürlich ein Traum. Doch welche Biblitoehk kann/muss sich das leisten? Ideen zu solchen Apps für Bibliotheken im Rahmen der Augmented Reality gibt es natürlich auch im Bibliotheksbereich und war z.B. Thema auf der Inetbib-Tagung (BinAPP, Bibliotheksnavigation mit QR-Codes und App). Zum Prototyp der BinApp gibt es bereits einen Prototypen.

InHouse-Wegweiser und Wegweiser zum Buch vom aktuellen Standort aus als mobile App wären wünschenswert an vielen großen Bibliotheken. Richtig funktionierende kostenlose mobile Angebote und Karten ohne relativ hohen Implementierungs- und regelmäßigen Pflegeaufwand, weil es noch keine selbstorganisierenden Angebote z.B. mittels RFID-Tags gibt, sind es meines Wissens noch nicht auf dem Markt.

Die UB Augsburg hatte 2009 einen inoffiziell eingerichtetes Geocaching-Angebot. Seit die Kollegin, die ein Auge darauf hatte, nicht mehr dort arbeitet, ist auch dieser Cache verschwunden, d.h. ich habe keinen Hinweis mehr darauf gefunden.. Inoffiziell heißt natürlich, die Bibliothek hat dies nicht für Werbung etc. genutzt.

Denkbar wäre Geocaching vielleicht auch im Rahmen des Sommerleseclubs, wenn man da vielleicht nicht nur Piratenbücher liest, sondern auchen einen Piratenschatz finden könnte. Dies würde voraussetzen, dass der/die Bibliothekar/in, die diesen Cache herrichtet, sich sehr gut sowohl mit einem der Bücher auskennt, um ggf. passende Hilfestellungen daraus zu entwickeln als auch das Prinzip hinter dem Spiel Geocache kennt. Kostenlose Apps fürs Geocaching gibt es wie Sand am Meer.

Mein Fazit:
Maps und Navigation – ohne Handy würde ich manchmal wirklich elend lange bis zum Ziel brauchen.
Foursquare und Checking Ins – ein tatsächlicher Mehrwert hat sich mir noch nicht erschlossen, sowohl für mich persönlich ( es sei denn man jagdt gerne kleinen Prozenten hinterher, was ich definitiv nicht tue) als auch für Bibliotheken, die bessere Gründe schaffen zur Bindung ihrer Nutzer haben, als kleine Goodies. Aber als Bibliothek sollte man zumindest ein Auge drauf behalten, was dort geschrieben wird, aber noch ist die Nutzergruppe dieser Dienste relativ klein.
Interne Apps im Rahmen einer erweiterten Realität wären für große, unübersichtliche Gebäude und Bibliotheken sicherlich sehr hilfreich, aber momentan ist der Aufwand sehr hoch und keine (wenige?) effiziente Apps sind bisher im Angebot.
Geocaching könnte eine nette Spielart sein, aber es bedarf einer guten Vorbereitung und einer regelmäßigen Pflege des Caches.

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[Infografik] Studierende – Verschlechtert Twitter eure Noten?

College Students – Is Twitter Hurting Your Grades?
College Students - Is Twitter Hurting Your Grades?
Macht Twitter unaufmerksam? Kann man dadurch irgendwann keine großen Textmengen mehr erfassen? Behindert einen Twitter im Studium? Oder kann man Twitter sinnvoll fürs Studium einsetzen? Nicht jede Frage lässt sich mit der Infografik beantworten, aber einen gewissen Eindruck, wo es hingehen kann, lässt sich erkennen.

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German 23 Mobile Things – Woche 3 : eMail in Bewegung #ger23mthings

Dann bringen wir mal Schwung in die dritte Wochenaufgabe.

Bei Android-Geräten richtet man irgendwie fast automatisch mit der Einrichtung des Smartphone auch seinen Googlemail-Account auf dem Gerät ein. Es funktioniert so einfach, dass man nicht weiter drüber nachdenken muss, sondern einfach seine E-Mail-Adresse benötigt und sein Passwort. Den Rest erledigt dann die Menüführung. Wenn man da aufmerksam mitliest und an den richtigen Stellen Ja und Nein drückt, dann ist eigentlich alles erledigt und man hat immer Zugriff auf sein E-Mail-Konto.

Screenshot: eine E-Mail schreiben

Screenshot: eine E-Mail schreiben

Screenshot: eine E-Mail schreiben (Menü)

Screenshot: eine E-Mail schreiben (Menü)

Google-Mail-App öffnen, auf den Briefumschlag klicken, um eine neue Mail zu schreiben, gewünschte E-Mail-Adresse bei “An” eintragen (über das Menü kann man auch CC- oder BBC-Kopien versenden), einen Betreff eingeben und dann kann man loslegen. Mit einem weiteren Tippen ins An-Feld lässt sich die nächste Adressen eingeben.
Den Text zu schreiben geht auf dem Phone genauso wie auf dem PC, allerdings mir fehlt immer wieder die normale Tastatur. Dank Wischtechnik (sofern man es denn mag) und einem lernenden Wortvorschlagetool (das wird immer besser und ich gewöhnte mich zunehmend dran) ist man häufig genauso schnell wie auf dem normalen Rechner.

Nur Zehn-Finger-blind-Schreiben funktioniert auf dem Smartphone leider nicht, weil man auf der kleinen Bildschirmtastatur sonst mehr Rechtschreibfehler verursachen würde als Wörter, die man schreibt. – Au, Kalauer-Alarm. Der Tag war lang, aber Wochenaufgaben sollen gelöst werden.

Fotos anhängen ist auch einfach. Das Menü öffenen und dann kann man dort Bild oder Video anhängen auswählen. Danach den Speicherort und das passende Bild raussuchen und schon ist es an die E-Mail angehängt. Danach auf die Pfeiltaste “Senden” gehen und die E-Mail ist versendet.

Screenshot: Teilen eines Bildes per Mail

Screenshot: Teilen eines Bildes per Mail

Ein Bild zu versenden geht auch schnell. Bildordner öffnen, Bild aussuchen und dann ist dort ein offenes Dreieck “Senden via” zu sehen. Wenn man dort draufgeht, kann man aus verschiedenen Diensten wählen, so auch die E-Mail. Im übrigen merkt sich das Smartphone, womit an zuletzt ein Bild geteilt hat. E-Mail-Felder ausfüllen und versenden.

Da ich gerne meine E-Mails regelmäßig lese, Arbeitsmails mal außen vor, weil da logge ich mich lieber im Browser über den Webmailer ein, habe ich noch eine andere E-Mail-App getestet. Ich habe über den Play-Store Aqua Mail heruntergeladen. Nach dem Lesen der Berechtigungen , dem Installieren und Scannen auf Schadware kam das einrichten eines Kontos. Dazu sollte man die Einstellungen für seinen E-Mail-Anbieter parat haben. Das kann unter Umständen tricky sein. Mir hat geholfen, dass ich die Einstellungen auf meinem normalen Rechner in Thunderbird sehen konnte, weil mein Anbieter keine automatische Erkennung ermöglicht. Die Einstellungen habe ich so optimiert, das möglichst wenig Traffic entsteht. Die Anzeige ist schlicht, eindeutig und klar gegliedert. Zum Lesen und beantworten von E-Mails reicht das Programm auf jeden Fall aus. Die Icons sind sehr klar gewählt, so dass man gut versteht, wozu sie dienen.

Sind entsprechende Programme installiert, lassen sich Inhalte via Smartphone/Tablet relativ einfach und mit wenigen “Klicks” per E-Mail versenden. Ich habe immer öfter an der Beratung Nutzer, die mit einem Screenshot vom Katalog kommen und nach einem Buch etc. fragen. Erst an den etwas irritierten Blicken der Umstehenden merkte ich, dass das nicht ganz so normal war, wie es auf mich wirkte. Die Sache ist aber unkompliziert für die Nutzer, sie schonen ihre Internetressourcen und müssen nicht erneut  und umständlich lange nach dem gewünschten Werk recherchieren.

Die UB der HSU informiert ihre Nutzer bei Vormerkungen auf ihre ausgeliehenen Bücher und beim Ankommen von Fernleihen. Auch die Mahnungen werden bevorzugt per Mail versandt. Das ist natürlich super, wenn man die Erinnerungen dann auch ans Smartphone per Mail gesandt bekommt. Da schaut mal wohl doch zeitnaher in die Mails. Wessen Bibliothek keine E-Mails ansendet, kann an dieser Stelle übrigens mal schauen, ob sich hier eine Zusammenarbeit mit dem Bücherwecker anbietet, über den dann Erinnerungsmails versandt werden.

Bei dem E-Mail-Aufkommen ist es manchmal sinnvoll, andere Wege zu finden. Newsletter und Maillinglisten vermeide ich, um überhaupt mit der E-Mail-Flut klarzukommen. Da schaue ich dann eher regelmäßig auf die Änderungsseiten des Wikis, der Foren oder verfolge das Ganze über RSS-Feeds. E-Mails sind für die notwendige Korrespondenz gedacht, wichtigere Benachrichtigungen, nicht für Sachen, die sich zu einer wahren Flut anwachsen können. Irgendwann können nämlich auch die Filter nicht mehr, weil die E-Mail-Programme da an ihre Grenzen kommen.

Durch die ständige Erreichbarkeit und den ständigen Zugang zu Informationen muss man sich selbst ein wenig unter Kontrolle halten. Manchmal ist es ganz gut, nicht für alles eine Benachrichtigung zu erhalten, um nicht bei jedem Brummen zu schauen, ob eine E-Mail angekommen ist oder ein Tweet, etc. Stichwort Prokrastination. Das kann man über die Einstellungen der einzelnen Apps regeln. Hilfreich, zumindest bei meinem Smartphone, ist, dass man dort einen Ruhemodus einstellen kann. Dort kann man alle Benachrichtigungen deaktivieren. Das ist hilfreicher als man anfangs glaubt 😉

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