Leseempfehlung: „Bausteine Forschungsdatenmanagement – Empfehlungen und Erfahrungsberichte für die Praxis von Forschungsdatenmanagerinnen und -managern“

Bausteine Forschungsdatenmanagement – Empfehlungen und Erfahrungsberichte für die Praxis von Forschungsdatenmanagerinnen und -managern“ wird von der gemeinsamen Arbeitsgruppe “Forschungsdaten” der Deutschen Initiative für Netzwerkinformationen e.V. (DINI) und von nestor – Deutsches Kompetenznetzwerk zur digitalen Langzeitarchivierung herausgegeben.

Beiträge können alle einreichen, die professionell Forschungsdaten managen und die Forscherinnen und Forscher im Umgang mit diesen Daten beraten und unterstützen. Dabei stehen praktische Handlungsempfehlungen im Vordergrund. Mögliche Themen sind:

  • Wissen vermitteln über den Umgang mit Forschungsdaten
  • Rolle und Aufgabe von Forschungsdaten-Beauftragten
  • Aufbau und Umsetzung von Informations- und Beratungsangeboten über FDM für Forschende
  • Erarbeitung und Umsetzung einer institutionellen Forschungsdatenpolicy
  • Fortbildungs- und Informationsmöglichkeiten für Forschungsdatenmanagerinnen und -manager
  • Aufbau technischer Infrastruktur

Inhalte der ersten Ausgabe sind:

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[Infografik] Wie kann man seine eigenen Forschungsergebnisse öffentlich zugänglich machen?

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Abkürzungen in mittelalterlichen Handschriften

Erst die korrekte Auflösung der Abkürzungen ermöglicht die fehlerfreie Lektüre und Transkription einer Handschrift. Darüber hinaus birgt die Analyse von Abkürzungen wissenschaftliche Erkenntnismöglichkeiten, etwa bei der Datierung von Handschriften oder bei der Erschließung des Gebrauchs mittelalterlicher Handschriften.

https://youtu.be/YJ9P3gw_a5k
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Beste Lesetechnik für die Literaturrecherche – SQ3R

Bei der Literaturrecherche ist es wichtig das Gelesene zu verstehen, im Gedächtnis zu behalten und für dich nutzbar zu machen. Dazu gibt es Lesetechniken, wie z.B. SQ3R, die dir dabei helfen können.

https://youtu.be/IM_Vo8-jY3Y

Hier auch noch eine schriftliche Variante zum Nachlesen, was dieses SQ3R nun wirklich ist.
Die Lesemethode SQ3R, Lernen Heute

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Was sind Datenmanagementpläne?

Helbig, Kerstin; Krause, Katja; Kruse, Carolin; Rehak, Florian; Tari, Gianpiero (2017): Was sind Datenmanagementpläne? Video. Humboldt-Universität zu Berlin, Medien-Repositorium.
https://doi.org/10.18450/dataman/91, CC BY 4.0

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Was sind Forschungsdaten?

Symbolisierte Daten

Aust, Pamela; Helbig, Kerstin; Schenk, Ulrike; Zielke, Dennis; Rosenbaum, Anja; Schulze, Jörg (2016): Was sind Forschungsdaten? Video. Humboldt-Universität zu Berlin, Medien-Repositorium.
https://doi.org/10.18450/dataman/90, CC BY 4.0

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Viel zitiert, nie geschrieben – ein Phantom

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser und auch Pflicht, wenn es um wissenschaftliches Schreiben geht.

Pieter Kroonenberg von der Universität Leiden fand per Web of Science heraus, dass der folgende Artikel in 400 Fachartikeln zitiert wurde:

Van der Geer, J., Hanraads, J.A.J., Lupton, R.A., 2000. The art of writing a scientific article. J Sci. Commun. 163 (2) 51–59. [The journal name can also be found with its full title Journal of Science Communications]

Er wurde allerdings stutzig, da der erste Autor ein bekannter Kollege von ihm war, der unwahrscheinlicherweise diesen Artikel veröffentlicht haben soll. Neben der falschen Schreibweise des Autors, des ungewöhntlichen Zeitpunktes der Veröffentlichung und der ebenfalls nicht richtige Journalname ließen ihn der Sache auf den Grund gehen. Er fand diesen vielzitierten Aufsatz in fast 400 Artikeln, denen er aber häufig eine schlechte Qualität bescheinigte. Aber das zitierte Fake-Paper kam immerhin auch in 40 Arbeiten wieder, die in großen Fachpublikationen erschienen sind.

Seine Kolleging Anne-Wil Harzing berichtete in ihrem Blog darüber und machte deutlich, dass es sich bei diesem Zitat um eine Beispielreferenz handelt, die Elsevier verwendet, um den Autoren ein Zitatbeispiel an die Hand zu geben. Frau Harzing ging in ihrem Blogartikel der Frage nach, wie es soweit kommen konnte, dass dieser Fake-Artikel so oft zitiert wurde.

Frau Harzing kommt zum Schluss:

Hence, the key conclusion I would draw is: be careful before taking unusual citation levels at face value. Do some due diligence, or let someone with bibliometric knowledge do so. If something looks fishy, it probably IS fishy!

Quelle:
Harzing, Anne-Wil: The mystery of the phantom reference, Harzing.com
Nie geschriebenes Paper wurde in 400 Fachartikeln zitiert, Der Standard.at

Siehe auch:
Hauschke, Christian: Phantomzitat in den Medien, Infobib

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[Infografik] Orginal oder Plagiat?

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