Was können Bibliotheken zur Debattenkultur und zum Umgangston beitragen? #bibtag19 #debattenkultur

Bibliothekskongress Leipzig 2019

Podiumsdiskussion „Extrem gut diskutieren“ – Diskussionsrunde zur Debattenkultur im Öffentlichen Raum, initiiert durch BIB und Frankfurter Buchmesse

Rekonstruktion aus Twitterbeiträgen inklusive eigener Gedanken

Auf dem Podium saßen:

  • Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins
  • Philip Husemann, Initiative Offene Gesellschaft, Berlin
  • Nina George, PEN Zentrum, Berlin

Moderation: Katja Böhne, Frankfurter Buchmesse

Einstiegsfrage in die Diskussion war:

Wie konnte es passieren, dass wir uns so weit von einer konstruktiven Diskussion entfernen konnten? Dabei ging es nicht nur um die Kommentare in Social Media-Angeboten, die von Trolls1 bevölkert werden.

Philip Husemann: Twitter ist für ihn eine Welt:  Man kann Twitter wie einen großen Raum sehen. Wenn man die Tür aufmacht, sieht man viele die sich anschreien und möchte die Tür wieder zuschlagen. Kurz: Tür auf – alle schreien sich an – Twitter-Tür zu. (Dankbar jeder, dessen Filterblase an dieser Stelle anderes zeigt. Hier ein Dank an die vielen Kolleg*innen in meiner Timeline, in der daher kein Mord- und Totschlag herrscht.)

Sind wir durch Twitter stark geprägt in unserer Diskussionskultur? Es wird viel zu sehr aus dem Affekt gehandelt und nicht mehr nachgedacht. Herr Skipis wirft der Politik und der „Elite“ vor, dass sie es der Öffentlichkeit so vormachen: Statements statt Dialog. Verhandeln fällt aus. Bestes Beispiel dafür wäre da der 45. Präsident der USA Donald Trump (@realdonaldtrump).

Zudem hätte die Politik heute keine Stellung, keine Position mehr. Zu der jetzigen chaotischen politischen Debattenkultur in Deutschland kommen “die Vereinfacher,” sagt Alexander Skipis. Die Erklärungen verflachen und die eigentliche Komplexität verschwindet. Die „Vereinfacher“, z.B. Influencer, benutzen diese Situation, um den öffentlichen Dialog auf “Daumen hoch” oder “Daumen runter” zu reduzieren, so Nina George.  “Wir finden Meininungsmacher toller als Diskursmacher” und geben ihnen auch eine Plattform, z.B. auf Twitter. Die Menge folgt diesen Influencern unkritisch, da sie der „Nichtdiskussion“ (Statements) müde sind. Der Komplexität von Themen wird kein Raum gegeben. Macht Diskursmacher*innen wieder sexier, liebe Medien, ist daher die Forderung von Frau George. Sie findet, dass auf Twitter oft kein Diskurs stattfindet, sondern nur Diskurssimulationen, ganz nach dem Motto: „Wenn Du nicht meiner Meinung bist, bist Du nicht (mehr) meine Freundin.“

Alexander Skipis fügt hinzu:  Das System verlangt immer neue Sensationen, das ist schlecht, aber nur schwer zu ändern. Philip Husemann warnt: Bezüglich Medien herrscht zur Zeit in Deutschland eine Katerstimmung. Kritischer Konsum wie etwa beim Fairtrade-Kaffee ist ein Trend, aber beim kritischen Medienkonsum macht sich keiner die Mühe. Die derzeitige Debattenkultur im öffentlichen Raum ist toxisch.

In der Diskussion bezog man sich auch auf die Talkshow „Maischberger“ der ARD vom 20.03. zum Thema „Populisten gegen Europa: Ist der Brexit erst der Anfang?“, deren einziges Ziel war, ihren Gast Martin Schulz (SPD) zum Ausrasten zu bringen. Was auch gelungen ist und am nächsten Tag die Schlagzeilen beherrschte (z. B. Spiegel online) und das eigentliche Thema in den Hintergrund gespielt wurde.

In den Debatten auf Social Media muss man auch auf die Menschen achten. Es sind dort Menschen und mit denen spricht man. Aber die Mehrheit der Menschen ist männlich, daher ist die Debattenkultur sehr männlich geprägt und dort sachlich einfach gegenan zu argumentieren fällt schwer. Nina George plädiert dafür, auch bei Beschimpfungen u. ä. sachlich zu bleiben und sich auch nur mit den sachlichen Argumenten auseinanderzusetzen (statt zurück zu schreien). Richtig, erfordert aber Resilienz bei der beschimpften Person

Festgefahrene Meinungsträger erreicht man nicht, aber die stille Mitte muss aufgeweckt und aktiviert werden, damit diese leisen Stimmen wieder Gehör finden und eine Wichtung bekommen. Moderatorin Katja Böhne meint: Wenn wir mehr auf den Ton aufpassen, ist die Debattenkultur besser. Ganz so einfach ist es dann wohl nicht: Was passiert, was ist, wenn Tone Policing2 verwendet wird, um marginalisierten Menschen in Diskussionen zu entmündigen?

Wie kommen nun Bibliotheken hier zum Zuge? Was können Bibliotheken beitragen?

“Bibliotheken sind der Ort wo Wissen aufbereitet und zugänglich gemacht wird. Sie sind ein Ort der Komplexität. Das Internet ist der Ort der schnellen Statements und der Affektivität. Bibliotheken als dritte Orte sind freie Räume für eine gute Debattenkultur. Sie haben einen guten, neutralen Ruf. Arne Upmeier der UB TU Ilmenau meinte, Bibliotheken gehören zu den wenigen Orten/Einrichtungen, die noch Vertrauen genießen. Entsprechende Veranstaltungsformate in den Bibliotheken helfen, zu einer Verbesserung der Diskussionskultur beizutragen, von Leseförderung, über Lesungen bis hin zur Schaffung geschützter Diskussionsräume.

Für eine bessere Debattenkultur braucht es Lesefähige, die sich auch mit längeren Diskussionen auseinandersetzen können.

Alexander Skipis: „Wir sollten Buchhandlungen und Bibliotheken als dritte Orte noch stärker dafür nutzen, um Räume für Debatten in der Gesellschaft zu schaffen.“

Siehe auch Twitter:
#bibtag19 #debattenkultur
#bibtag19 (weiter unten)

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  1. Trolls sind Personen, die in einer Diskussion im Internet nur emotional provozieren wollen und auf emotionale Ausbrüche anderer dabei hoffen. []
  2. Tone Policing ist eine Ablenktaktik. Dabei geht es nicht mehr um eine sachliche Diskussion, sondern es wird der Ton, die Wortwahl und die Emotionen des Gegenübers angegriffen. Der Inhalt der Diskussion wird so aus dem Fokus der Unterhaltung genommen. []

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Entdecktes zum 1. April 2019

Auch dieses Jahr sind die KollegInnen und der Mediendschungel mit Aprilscherzen nicht sparsam gewesen. Hier eine Auswahl dessen, was ich über den Tag so entdecken werde und entdeckt habe. Gerne können eigene Entdeckungen auch über die Kommentarfunktion hier im Blog ergänzt werden.

  1. Kreativ wird es in der Stadtbibliothek Köln. Gehen Sie zum nächsten Makerspace und lassen sie sich automatisch Tattoos zum Selberstechen machen.
  2. MONDRIAAN IN DER BIBLIOTHEK IM HAUS DER NIEDERLANDE – Die Bibliothek des Hauses der Niederlande macht Schluss mit alten Zöpfen und stellt ausgewählte Literatur in einen besonderen Fokus.
  3. Präsentationskompetenz! Wenn Mathe auf Humor trifft – Eine neue Präsentationstechnik, die glatt an Wahnsinn grenzt, gibt es bei Fortbildung in Bibliotheken zu bewundern
  4. Michael Knoche erkennt: EINE GROSSE BIBLIOTHEK IST BESSER ALS ZEHN KLEINE – DIE UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK MARBURG/​L – also neuer Standort, neue Linkadresse – Sehweisen
  5. Die Zweigbibliothek Medizin der Uni Münster dankt für eine großzügige Spende und sagt: Nur noch iPads: Bibliothek stellt Ausleihe von gedruckten Büchern ein. » Weiterlesen
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Ein paar Tricks zu OpenBiblioJobs für Jobsuchende

OpenBiblioJobs

Ab 01.04. bietet InetBib nicht mehr die Möglichkeit an, dort Stellenausschreibungen zu veröffentlichen. ForumÖB wird nachziehen. BiblioJobs des BIB fusioniert ebenfalls zum 01.04. mit OpenBiblioJobs (kurz: OBJ). Die Stellen sollen zukünftig nur noch bei OBJ eingestellt werden.

Zudem unterstützen neben den beiden deutschen Berufsverbänden vdb und BIB auch die Verbände bvs (Südtirol), vöb (Österreich), bibliosuisse (Schweiz) und ALBAD (Luxemburg)sowie das VOEBBlog das Angebot von OBJ.

Warum nun nur noch ein Portal:

  • offener und freier Zugang zu Stellenausschreibungen für Jobsuchende an einer Stelle
  • nicht-kommerzielles Angebot
  • Bündelung ehrenamtlicher Arbeit
  • eine Stelle zum Melden von Stellen- und Praktikaauschreibungen
  • Potentiale konzentriert weiterentwickeln
  • Kooperationsbasis für Berufsverbände deutschsprachiger Länder
  • Schaffung einer Datenbasis für wissenschaftliche Auswertungen (Big Data; Kompetenzmonitor OpenBiblioJobs)
  • … (gerne in den Kommentaren ergänzen, warum es toll ist, dass man jetzt nur noch zu OBJ gehen muss 😉 )

Mehr Meldende bedeutet mehr sichtbare Stellen (nun dies wird sich in den nächsten Wochen zeigen). Damit man findet, was man sucht, hier ein paar Tricks und Tipps.

Auf dem Laufenden bleiben

Wenn Sie zu denen gehören, die nun nicht täglich auf OBJ vorbeischauen wollen oder den Stellenticker bei Twitter oder Mastodon abonniert haben, können Sie in ausgewählterer Form die aktuellen Stellen abonnieren.

In beiden Formen spielen die RSS-Feeds von OBJ eine zentrale Rolle.

Standard-RSS Feeds

Standardmäßig bietet OBJ folgende RSS-Feeds an:

Maßgeschneiderte RSS Feeds

Sie können Ihren Feed auch maßgeschneidert zusammenbauen.
Die Suchfunktion ist hinter der Lupe ganz oben rechts auf der OBJ-Website versteckt. Suchen Sie dort z.B. nach Hamburg E9 und . Für die Weitergabe der Parameter wird die URL angepasst. Nachdem Sie eine Suchanfrage abgesetzt haben, können Sie durch Anhängen des Zusatzes “&feed=rss2” an die URL die Feedadresse zusammenstellen.

Für das Suchbeispiel würde der Feed dann wie folgt aussehen:

https://jobs.openbiblio.eu/?s=hamburg+e9&feed=rss2

Allerdings können Suchen nicht kombiniert werden, um z.B. verschiedene Schreibweisen abzudecken. Daher müssen Sie, um auch Hamburg E 9 zu finden, einen weiteren Feed bauen.

https://jobs.openbiblio.eu/?s=hamburg+e+9&feed=rss2

Die Eingaben werden durch Freiwillige getätigt und sind nicht standardisiert. Redaktionell ist eine standardisierende Eingabe durch die Ehrenamtlichen derzeit nicht herzustellen.1

Abonnement im RSS-Feed-Reader

RSS-Feeds können über Ihren Freed-Reader abonniert werden. Dies ist eine gute Option, wenn Sie jederzeit, von jeder Stelle aus online an einer Stelle auf Informationen zugreifen wollen, d.h. Sie noch RSS-Feeds anderer Informationsangebote abonniert haben/abonnieren wollen

Hier eine aktuelle Liste: Top 6 Free Online RSS Readers

Im E-Mail-Programm

Sie können RSS-Feeds i.d.R. mit ihrem jeweiligen E-Mail-Programm abonnieren, z.B. Thunderbird oder Outlook.

Per E-Mail

Möchten Sie per E-Mail über neue Jobangebote informiert werden, so können Sie mit Blogtrottr2 den ausgewählten Feed auch in E-Mail-Benachrichtigungen umwandeln, um nicht auf Ihren gewohnten Komfort zu verzichten.

Geben Sie die RSS Feed-Adresse an, ihre E-Mail-Adresse und bestimmen Sie, ob Sie sofort und einzeln über jedes Angebot informiert werden möchten oder ob sie es als Digest (Zusammenfassung) erhalten wollen.

Im eigenen Blog

WordPress bietet die Option, RSS-Feeds fremder Angebote über ein Widget einzubinden. Es gibt auch diverse PlugIns, die eine entsprechende Integration in Seiten des Blogs erlauben.

Da alle originären Inhalte (Metadaten) auf OBJ unter der aktuell gültigen CC-BY-Lizenz stehen, braucht man hierfür keine extra Erlaubnis einholen.

Spezialisierte Zugänge auf der OBJ-Website

In OBJ selbst gibt es auch verschiedene Weisen, mit denen Sie sehr schnell zu maßgeschneiderten Jobangeboten für Sie gelangen.

Standardfilter

OBJ bietet zurzeit zwei grundlegende Filtermöglichkeiten an. Erstens nach dem Typ der Einrichtung (Bibliothek, Archiv, Informationseinrichtung, Sonstige Einrichtung oder) und zweitens nach dem
Typ der Stelle (Arbeitsstelle, Ausbildungsplatz, Referendariat, Praktikum, Studentische Hilfskraft, Sonstiges).

In der Liste und der gefilterten Liste erhalten Sie mit Klick auf den Angebotstitel die Detailanzeige mit weiteren Informationen.

Tipp: Für jeden dieser Filter gibt es einen RSS-Feed. Die URL des Feeds finden Sie auf der OBJ-Website auf der rechten Seite jeweils bei dem RSS-Symbol hinterlegt (oder oben in der Auflistung).

Geographisch

Für die geografische Suche bietet OBJ die Kartenansicht an.

Im Hintergrund arbeitet ein Plugin, das die Eingaben im Formularfeld “Einrichtung” automatisch auswertet und georeferenziert. Das funktioniert einigermaßen gut, so dass wir nur in einigen Fällen händisch nachfassen müssen. Die Markierungen geben in vielen Fällen jedoch nur den ungefähren Arbeitsort wieder (in Abhängigkeit der Eingabe). Die Ortsinformationen sind momentan nicht über einen Filter verfügbar.3

Sie können in die Karte hineinscrollen (Mauszeiger auf den Punkt legen, der Mittelpunkt der Karte bleiben sollen und mit dem Rad die Anzeige vergrößern). Um erste Angaben zur dort verorteten Stelle (Pin) zu bekommen, mit der Maus drübergehen. Es wird nach kurzem Verharren ein MouseOver angezeigt. Benötigen Sie detailliertere Informationen, klicken Sie auf den entsprechenden Pin. Enhält der Pin ein Plus, so werden an diesem Ort mehrere Stellen angeboten.

Geografische Anzeige von Stellen bei OBJ

Geografische Anzeige von Stellen bei OBJ

Mit der Kurzanzeige der Informationen erhalten Sie einen Link zur Detailanzeige (Stellentitel) und auch den Direktlink auf das Jobangebot.

Um geografisch für eine bestimmte Stadt automatisch über Neuerungen informiert zu werden, müssen Sie sich einen maßgeschneiderten Feed bauen. (siehe oben)

Schnellsuche

In der Tabellenansicht finden Sie direkt über der Tabelle einen Freitext-Filter. Dort können Sie nach dem eingegebenen String filtern, z.B. facha be. Die Eingaben werden dabei jeweils links- und rechtstrunkiert und die Suche geht sehr schnell.

Mit Klick auf das Plus vor dem Jobangebot erhalten Sie zusätzliche Informationen zu Stellen- und Einrichtungstyp. Mit Klick auf den Stellentitel gelangen Sie direkt zum Jobangebot.

Seite Tabelle mit Freitext-Filter

Seite Tabelle mit Freitext-Filter

Sie erhalten für diese Suche keinen Suchlink, aus dem Sie einen maßgeschneiderten RSS-Feed bauen könnten. Allerdings merkt sich Ihr Browser die Eingaben im Freitext-Filter, sodass Sie beim nächsten Aufruf der Seite bereits die gefilterten Angaben angezeigt bekommen.

In der Planung

Archivierte Stellenanzeigen

Mit Hilfe des Kompetenzmonitor OpenBiblioJobs wird ein Blick auf die Weiterentwicklung von OBJ geworfen. In diesem Zusammenhang experimentiert OBJ seit Januar 2019 mit dem Plugin Amber, um gemeldete Stellen im Volltext zu archivieren. Gemeldete URLs zu Stellen werden an das Internet Archive gemeldet, wo dann ein Snapshot zugänglich gemacht wird (sofern die Seite mit der Stellenanzeige eine Archivierung erlaubt).

Damit auch Sie Zugang zu diesen archivierten Informationen bekommen, prüfen wir derzeit einen Zugang ins Archiv der Stellen und die offene Bereitstellung der Metadaten.

Bessere Suchzugänge

Um rascher und genauer auf Stellen zugreifen oder diese auch auswerten zu können, erarbeiten wir derzeit Ideen für eine bessere Erschließung der Stellenanzeigen, z.B. nach Eingruppierung oder Qualifikationsstufe, standardisierte Einrichtungsbezeichnung.

Bei Fragen, Anregungen, Kritik können Sie gerne die Kommentarfunktion hier unter dem Beitrag nutzen oder Kontakt über die OBJ-Seite aufnehmen.

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  1. Das ist ein Punkt, der auf der ToDo-Liste für Weiterentwicklungen steht und den wir auf eine einfache Lösung hin prüfen. []
  2. Vielen Dank an Viola für diesen Hinweis. []
  3. Das ist ein Punkt, der auf der ToDo-Liste für Weiterentwicklungen steht und den wir auf eine einfache Lösung hin prüfen. []

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Neue Perspektiven für die Ernst-Abbe-Bücherei

Katja Müller, Leiterin der Ernst-Abbe-Bücherei in Jena, spricht über Neubau und die Zukunft des Lesens.

Quelle:
Neue Perspektiven für die Ernst-Abbe-Bücherei?!, JenaKultur-Blog

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Sachsen.digital – Digitalisierte Sammlungen für Kultur und Wissenschaft

Zielgruppe sind ähnlich dem thüringischen Portal kulthura Schulen, Citizien Science, Wissenschaftler und Forschende.

Im folgenden Video können Sie die Funktionsweise und Ziele von Sachsen.digital kennenlernen.

https://youtu.be/f6Nz-Tu2s1Y
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OpenBiblioJobs und bibliojobs – zwei ehrenamtliche Projekte fusionieren

Zwölf Uhr wurde verkündet, woran alle Beteiligten seit November arbeiten. Aus bibliojobs des BIB-Verbandes und OpenBiblioJobs, einem ehrenamtlichen Projekt der Bibliothekscommunity wird ein Projekt.

OpenBiblioJobs

Ich kann seit November, wann immer ich in diesem Bezug mit der Fusion zu tun hatte nur grinsen und innerlich tanzen. Es freut mich, dass ehrenamtliche Arbeit nun nicht mehr doppelt, sondern gebündelt an einer Stelle stattfinden wird. Zukünftig werden alle Stellen frei zugänglich unter einer Adresse zu finden sein, nämlich unter OpenBiblioJobs

Die Initiative ging von der BIB-Vorsitzenden Ute Engelkenmeier aus. Recht schnell war auch Michael Scharwächter dabei. Nachdem klar war, dass alle bereit waren, nicht nur darüber zu reden, sondern aktiv an einer Umsetzung zu arbeiten, ging es los. In diversen fernmündlichen Einzelgesprächen, Telefonkonferenzen, einem Skypecall, einem gemeinsamen Etherpad und unzähligen E-Mails haben wir an der Umsetzung gearbeitet. Kristina Lippold, eine der sehr aktiven Ehrenamtlichen bei bibliojobs hat sich ebenfalls mit ihren Erfahrungen in den Austausch eingeklingt und wird auch aktiv bei OpenBiblioJobs mitwirken. Es ist toll, dass aus den ehrenamtlichen Redaktionen von beiden Stellenbörsen nun eine wird. Ich persönlich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.

Das Foto zeigt, dass hinter allem nun eine viel größere Gemeinschaft steht, die das Projekt trägt.

Die Liste der Unterstützer ist lang:

Auch die Entscheidung von InetBib, ab dem 01.04.2019 bringt Vorteile mit sich:

Sicherlich findet sich eine Lösung für diejenigen, die gerne weiterhin die Stellen bequem in ihrem Briefkasten vorfinden möchten (siehe Diskussion auf InetBib). Die meisten E-Mailprogramme erlauben es, RSS-Feeds direkt zu abonnieren. Phu wird noch eine Archivseite schaffen, auf der die abgelaufenen Stellen zurückverfolgt werden können.

Um die Volltexte verfügbar zu halten, wird über Amber der Link zur Archivierung an das Internet Archive gemeldet.

Es wird sicherlich in den nächsten Tagen und Wochen noch einiges passieren. Es werden Lösungen für die Meldung von Stellen mit den Verbänden aus Österreich, Schweiz und Luxenburg abgesprochen werden. Die Redaktion wird sich finden müssen und das Team sich einspielen, aber wir alle sind uns sicher, Qualität und Service von OpenBiblioJobs halten und verbessern zu können. Und regelmäßig wird es einen Datendump geben, der dann für Forschungszwecke verwendet werden kann.

Morgen werde ich auf der Mitgliederversammlung des vdb, der seit 2017 das Hosting für OBJ übernimmt, über OpenBiblioJobs sprechen. Wir hoffen, das Redaktionsteam mit einem Vereinsmitglied des vdb verstärken zu können.

Auch der vdb hat heute sehr schnell und aktiv diese Nachricht veröffentlicht.

Rasches Veröffentlichen der Nachricht gleich vor Ort

Vielen Dank auch an Infobib, NetBib, Archivalia und die vielen Twitterer, die diese Nachricht verbreitet haben.

Es war eine aufregende Zeit mit OpenBiblioJobs und nachgewiesenen 12820 Stellen seit Juli 2012. Gespannt schauen wir in die Zukunft und werden die Entwicklung von OpenBiblioJobs gerne wahrnehmen. Es ist ein Risiko, das wir eingehen, das es aber wert ist. Wird die Zusammenarbeit weiterhin so rasch, unkonventionell und unproblematisch weiterlaufen? Wie werden die Zahlen der neuen Stellen pro Tag/Woche steigen? Welche Services können vielleicht auch durch ein erweitertes Redaktionsteam realisiert werden?

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OpenBiblioJobs und bibliojobs: Alle Stellenangebote im Bibliothekswesen in einem Portal

Open BiblioJobs

Crossposting: Der Text ist die offizielle Mitteilung zur Zusammenlegung von OpenBiblioJobs und bibliojobs

Nun kommt zusammen, was zusammen gehört. Das ehrenamtlich geführte OpenBiblioJobs und das ebenso ehrenamtlich vom BIB für seine Mitglieder betriebene bibliojobs kooperieren. Ab dem 01. April – und nein, dies ist kein Aprilscherz – werden beide Plattformen zu einer und Stellensuchende finden zukünftig alle Stellen aus dem Bibliotheksbereich offen und frei zugänglich unter dem Dach von OpenBiblioJobs (https://jobs.openbiblio.eu).

Die Plattform wird durch beide Berufsverbände, BIB und VDB, und weitere Partner unterstützt. Der VDB trägt seit Oktober 2017 die Betriebskosten von OpenBibliojobs und ab April 2019 beteiligt sich auch der BIB.

OpenBiblioJobs soll künftig die zentrale und offene Plattform für alle Stellenanzeigen im Bibliothekswesen sein.

An der gewohnt einfachen Form, neue Jobangebote zu melden, ändert sich nichts. Man teilt über das einfache Eingabeformular bei OpenBiblioJobs die betreffende freie Stelle mit. Diese wird zunächst redaktionell geprüft, ergänzt und dann freigeschaltet. Das Redaktionsteam besteht aus ehrenamtlich tätigen Kolleg*innen aus dem OpenBibliojobs-Team und dem BIB. Der BIB bringt seine tarifrechtliche Kompetenz ein und trägt zu einer Qualitätsverbesserung des Angebotes aktiv bei.

Auch die bibliothekarische Mailingliste InetBib unterstützt das kooperative Portal für bibliothekarische Stellennachweise. Mit der zunehmenden Anzahl von Stellenanzeigen wurden dort (Fach-)Diskussionen in den Hintergrund gedrängt. Diese sollen wieder im Mittelpunkt stehen, um sich auf den ursprünglichen Zweck der Liste zu konzentrieren. Daher wird ab dem 01.04.2019 die Einreichung von Stellenangeboten über die Mailingliste InetBib nicht mehr akzeptiert und stattdessen auf das zentrale Angebot OpenBiblioJobs verwiesen.

Für Sie heißt das:

  • Melden Sie vakante Stellen mit wenigen Angaben (Name der Einrichtung, Jobkurzbeschreibung, ggf. Bewerbungsfrist und Link zur Ausschreibung) über das Eingabeformular bei OpenBiblioJobs.
  • Die Stellen werden geprüft, mit formalen Angaben zu Einrichtungs- und Stellentyp durch die Redaktion von OpenBiblioJobs ergänzt, innerhalb eines Werktages freigeschaltet und sind somit schnell für alle Jobsuchenden zugänglich.
  • Ihr Vorteil: Sie brauchen keine weiteren Portale oder Mailinglisten zu bedienen. Es genügt, wenn die Stellenanzeige in diesem Portal veröffentlicht wird.

Das Team von OpenBiblioJobs und BIB (BiblioJobs) freut sich darauf, nun gemeinsam in bewährter Qualität Stellenangebote von Bibliotheken, Archiven und Informationseinrichtungen auf einer zentralen Plattform zugänglich machen zu können.

Das Redaktionsteam wird unterstützt durch VDB, BIB, VÖBBlog, TIB, InetBib, ForumÖB, Bibliotheksverband Südtirol. Weitere Unterstützer sind herzlich willkommen.

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