Zunehmende Internetnutzung

Die Internetnutzung in Deutschland nimmt zu. Einer Studie des Marktforschungsinstituts EITO:engl: (European Information Technology Observatory) zufolge waren im vergangenen Jahr 60 Prozent der Deutschen online.

Nach der vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) zusammen mit anderen europäischen Verbänden in Auftrag gegebenen Untersuchung liegen die Deutschen damit zwar deutlich über dem westeuropäischen Durchschnitt (53 Prozent), aber immer noch deutlich hinter den USA (76 Prozent), Großbritannien und skandinavischen Ländern wie Dänemark (77 Prozent).

Grafik: Internet-Nutzung wird zum Standard

Erwartet wird, dass in den nächsten 2 1/2 Jahren weitere 10% der Deutschen sich für eine Internetnutzung entschließen.

Als problematisch erachten Marktforscher die unterschiedliche Internetnutzung.

„Es gibt weiterhin Bevölkerungsgruppen, die die Vorteile neuer Medien kaum nutzen, dazu zählen beispielsweise ältere Menschen, sozial Schwache und Arbeitslose“, warnt Berchtold. Um eine digitale Spaltung der Gesellschaft zu verhindern, müsse speziell diesen Gruppen die Internet-Nutzung erleichtert werden, etwa durch die Vermittlung von Computerkenntnissen oder barrierefreien Webseiten.

Zu beobachten ist auch ein „digital divide“ zwischen reicheren und ärmeren Ländern in Europa, besonders Osteuropa, wo nur etwa 14% das Internet nutzen.

Quelle:
Internet-Nutzung in Deutschland wächst weiter kräftig auf heise online
Internet wächst weiter kräftig auf BITKOMZunehmende Internetnutzung


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Die globale Enteignungsmaschinerie – stellt das Urheberrecht in Frage

Millionenfach werden im Netz Urheberrechtsverletzungen begangen. Fragt danach noch überhaupt jemand oder ist es noch unter Kontrolle zu bekommen?

Wer hinein will, muss zahlen – Honorare und Lizenzen. Das ist die Grundidee, und sie hat zweihundert Jahre lang leidlich gut funktioniert. Aber dann kam das Internet; es funktioniert wie eine globale Enteignungsmaschinerie. Es enteignet den geistigen Arbeiter oder den, der ihm diese Arbeit zur wirtschaftlichen Nutzung abgekauft hat.

Berichten tut Heribert Prantl über die Klage der Firma Viacom gegen Googles YouTube.

Die Klage folgt amerikanischem Recht. Betrachtet man die Angelegenheit nach deutschem Recht, fällt einem der Artikel 14 Grundgesetz ein. Der Schutz des Eigentums gilt auch für das geistige Eigentum. Allerdings steht im Artikel 14 auch der Satz: Eigentum verpflichtet. Dieser Satz verpflichtet aber nicht dazu, sich das Eigentum wegnehmen zu lassen.

Der ausführliche Artikel:
Prantl, Heribert: Zwei Klicks vom Abgrund entfernt in der Süddeutschen Zeitung


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CeBIT – Web 2.0

Auf der gorßen Computermesse ist das Web 2.0 ebenfalls Thema und wird von vielen Seiten beleuchtet.

Das Web 2.0 birgt für die Verleger von Printpublikationen Risiken, aber vor allem Chancen – so in etwa lautet das Fazit des gestrigen ersten Tages des Kongresses „Magazine Media“, den der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, VDZ, gemeinsam mit seinem internationalen Pendant, International Federation of the Periodical Press (FIPP), anlässlich der CeBIT austrägt. Rund 250 Teilnehmer aus 27 Ländern nehmen daran teil.

Derzeitige Umsatzzahlen sollten Verleger nicht davon abhalten lassen, sich Web 2.0 unter ihren eigenen Gesichtspunkten zu betrachten und das Potential auszuschöpfen, was diese Medien bieten.

Quelle: Digitalisierungskongress: Web-2.0-Nachhilfe für Verleger auf heise online


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Verbraucher stärken!

Wie bereits unter Neuer Ärger wegen DRM angedeutet, soll es eine Verbraucherschutzcharta geben, die jetzt vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vorgestellt wurde.

Digitale Daten sollen auf

  • Basis offener Standards angeboten werden,
  • sicher und zuverlässig sein,
  • einen offenenZugang gewähren,
  • interoperabel, barrierefrei, nutzerfreundlich gestaltet werden und
  • gleichberechtigt nutzbar sein.

„Die wachsende Bedeutung digitaler Medien erfordert eine umfassende verbraucherpolitische Konzeption und die Formulierung klarer Verbraucherrechte für die Nutzung digitaler Dienste“, heißt es in der Einleitung der Charta, die Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer vorstellte.

In punkto DRM heißt es:

DRM-Systeme dürfen Verbraucherinteressen nicht verletzen Im Zugang zu digitalen Medien und Informationen sieht die Verbraucherschutzcharta einen weiteren wesentlichen Aspekt. Digital-Rights-Management-Systeme (DRM) würden die Nutzungsmöglichkeiten digitaler Inhalte oft begrenzen und stellen somit ein Hindernis dabei dar, die Interessen der Nutzer zu wahren.

Quellen:
BMELV: Digitaler Verbraucherschutz

Seehofer präsentiert Verbraucherschutzcharta im PC-Magazin

Mehr Informationen:
„Herausforderungen und Chancen in einer digitalisierten Welt: Beiträge der Verbraucherpolitik“


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Der Direktor einer Library 2.0

Nun, jede Bibliothek benötigt einen Direktor, so wohl auch die Bibliothek 2.0.
Tasha Saecker vom Blog Sites and Soundbytes:engl: entwirft die Vision eines Library Director 2.0:engl: .

Unverzichtbar sind dabei:

  • Less hierarchy more flexibility
  • Trust staff – no micromanagement
  • Transparency
  • Involve all levels of staff in conversation
  • Explain decisions fully and honestly
  • Create a structure that supports quick decision making and implementation
  • Train staff and encourage them to learn and share knowledge
  • Allow play time with technology
  • LISTEN LISTEN LISTEN
  • Offer structures for feedback; staff blogs, department forums, etc.


It all comes around to the same place – equality, openness, honesty, trust and communication. That is what I think Library Director 2.0 is all about. We must do it with our staff before we can even think of doing it with our patrons. But once our staff is being treated this way, it will be so natural for them to approach patrons with a 2.0 spirit.

Dies sollte in vielen Punkten jedoch bereits auf „Bibliotheksdirektoren 1.0“ zutreffen, oder?

Quelle: Saecker, Tasha: Library Director 2.0:engl: auf Sites and Soundbytes


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Aktionsplan für Library 2.0

In dieser Handlungsanleitung für die Bibliothek 2.0:engl: stellt von Laura Cohen die Library 2.0 allgemein und deren Einsatz in 5 Phasen mit den dazugehörigen Umsetzungsanforderungen vor. Interessante Lektüre und auf jeden Fall diskussionswürdig.

Cohen, Laura: Action Plan for a 2.0 Library:engl: via Library 2.0


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Adieu Buchpreisbindung!

In der Schweiz teilen sich derzeit die Lager. Große Buchhändler wie die wissenschaftliche Buchhandlung Klio in Zürich und die Fachbuchhandlung Karger Libri, Basel, wollen ab der nächsten Woche ihre Buchpreise an das Euro-Niveau anpassen.

Quelle: Klio und Karger Libri scheren aus via Börsenblatt Online


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Anna Amalia auf dem Weg der Besserung

Das Börsenblatt online berichtet, dass die Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek ab dem 1.Dezember 2007 wieder für Publikumsverkehr geöffnet sein soll. Drei Jahre nach dem Großbrand sollen bis zu max. 300 Besucher die Bibliothek besichtigen dürfen.


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Nur legal ist …

Die Buchmesse nächste Woche wird Kampfplatz für die „Arbeitsgruppe Piraterie“ des Börsenvereins, die unter dem Motto „Nur Original ist legal“ viel Aufklärungsarbeit leisten will. Hoffen wir mal, dass dies nicht solche Auswüchse annimmt wie die Kampagne der Musikindustrie „Raubkopierer sind Verbrecher“. „Hart aber Gerecht“ macht Schüler zu Kriminellen.


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Library 2.0 vor Bibliothek 1.0?

Nun, nach Web 2.0 ist auch die Bibliothek versioniert worden. Wieder ein Begriff, der eher Augenwischerei als der Sache zuträglich ist. Library 2.0 hat seit Ende Februar ein eigenes Social Network:engl: (This network is for Library 2.0 Stuff).


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