Informationskompetenz und Kommunikationselektronik

Aktuelle Studienergebnisse zeigen, dass Kinder verdummen, wenn sie mit zu viel Kommunikationselektronik zugestopft werden.

Claudia Wallner hat mit ihrer Diplomarbeit Jugend und Kommunikationselektronik eine qualitativ orientierte empirische Arbeit vorgelegt, die zum ersten Mal intensiver das Thema “Jugend und Kommunikationselektronik” bearbeitet und sich dabei auf die Motive der Eltern, ihre Kinder mit Kommunikationstechnik auszustatten, konzentriert: Die empirischen Ergebnisse sind aufs Erste überraschend. Aber sie passen doch ins Bild unserer ver-rückten Gesellschaft.

Das Vermitteln von Medienkompetenz spielt keine Rolle im elterlichen Haushalt. Anschaffung und Besitz der Kinder zählen, was die damit tun, ist sekundär. “Haben” ist entscheidend, was Kinder mit ihren Sachen tun, bleibt weitgehend ihnen selbst überlassen.

Quelle:
Kollmann, Karl: Kinder und Kommunikationselektronik via telepolis


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Berufe 2007 – the most important

Marty Nemko nennt in seinem Artikel 7 Great Careers for 2007 die sieben, seiner Meinung nach wichtigsten Berufe für unser Jahr. Dazu zählen eine ganze Reihe medizinischer Berufe, der Ausbildungssektor, der Landschaftsarchitekt und last but not least der Bibliothekar.

Er schreibt:

Forget about the image of librarian as mousy bookworm. Today’s librarian is a high-tech information sleuth, a master of mining cool databases (well beyond Google) to unearth the desired nuggets.

Nicht zu verachten seien auch die geregelten Arbeitszeiten und die Jobsicherheit.

Für wen da nicht der richtige Beruf dabei ist, kann sich in Nemkos Buch Cool Careers for Dummies weiter informieren, welches gerade in der 3. Auflage erschienen ist.

Quelle:
Elke: 7 Berufe für 2007 via IB Weblog
Nemko, Marty: 7 Great Careers for 2007:engl: auf Kiplinger.com


[Korrektur zur Verbesserung des Datenschutzes. Entfernung des Links zum Amazon-Affiliate-Programm: 03.06.2018]


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Umfrage: Weblogs – Einordnung

Die “Umfrage über den Mediengebrauch von Weblogs” diente einer Studie im Rahmen einer Diplomarbeit im Fachgebiet Medienwissenschaft am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft (IfmK) der TU Ilmenau.
Begleitet wird die Umfrage passend in einem dazugehörigen Blog, wo nach der Auswertung auch die Ergebnisse veröffentlicht werden sollen.
Der Zeitaufwand liegt bei etwa 10-15 Minuten.

Umfrage über den Mediengebrauch von Weblogs

Verantwortlicher:
Tino Seeber
Diplomand am FG Medienwissenschaft

Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft
Technische Universität Ilmenau
eMail: tino.seeber(at)gmx.de


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Französische Regulierungsbehörde für Online-Content

Ziel der Regulierungsbehörde ist es, einen fairen Umgang mit Online-Inhalten zu überwachen. Die ARMT (“l’Autorité de régulation des mesures techniques”) ist eine Kommission aus sechs Personen, welche die Kompatibilität von Angeboten und das Recht auf Privatkopien kontrollieren soll. Damit soll eine ausgewogene Rechteballance im Urheberrecht gesichert werden.

Dazu gehörten im Informationszeitalter die Interoperabilität technischer Maßnahmen und die Durchsetzung gesetzlicher Ausnahmen beispielsweise für die Privatkopie und für Archivierungszwecke in Bibliotheken.

Die Mitglieder sollen per Dekret von der Regierung ernannt werden. Sie dürfen nicht in Verwertungsgesellschaften oder der Medienindustrie arbeiten.
Ziel der Kommission soll sein, die Bildung monopolistischer Strukturen etwa im Online-Musikmarkt, wie sie durch den Einsatz von DRM möglich werden können, zu verhindern. Zur Durchsetzung ihrer Anordnungen kann die ARMT bei Verstößen hohe Geldstrafen gegen Unternehmen verhängen.

Frankreichs Kulturminister Donnedieu de Vabres hob in einer Rede die Bedeutung einer solchen Institution hervor. Im Informationszeitalter gehörten die ” Interoperabilität technischer Maßnahmen und die Durchsetzung gesetzlicher Ausnahmen – etwa für die Privatkopie und für Bibliotheken – in die Hände einer Aufsicht. Industrielle seien schließlich auch nur Kinder der Gesellschaft – und die müsse wiederum aufpassen, dass die kleinen und großen Racker nichts Böses anstellen.

Quelle:
Frankreich startet Regulierungsbehörde für Online-Content via PC Direkt
Französische DRM-Behörde nimmt Arbeit auf auf golem.de


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LIBREAS – aktuelle Ausgabe ist Online

LIBREAS kommt diesmal aus Doppelausgabe, um wieder in den üblichen Erscheinungsrhythmus zu kommen.
Schwerpunktthema ist diesmal Stadt in der Bibliothek in der Stadt.
Der zweite, recht inoffizielle Schwerpunkt ist nochmal die “Soziale Bibliotheksarbeit”. Aufgefüllt wird das Programm mit dem üblichen Potpourri, wie wir es lieben und von dem wir hoffen, dass es auch unseren Lesern gefällt.

LIBREAS. Ausgabe 8/9 | Frühling 2007

    Editorial zur Ausgabe 8/9: Stadt in der Bibliothek in der Stadt
    “Schwerpunkt: Bibliothek und Stadt

  • Theorie: Stadt, Raum, Bibliothek – Olaf Eigenbrodt
  • Die Jubelhochstiege. Die Hauptbibliothek Wien – Ben Kaden und Manuela Schulz
  • Stadtbibliothek – Mediathek in Reims – Elisabeth Simon
  • A nice place to be… – Rainer Strzolka
  • The Bridge Library in Glasgow – Wendy Axford
  • The Millennium Library, Norwich, UK – Michael Wells
    “Beiträge”

  • Wann ist Bibliotheksarbeit sozial? Versuch einer Neubestimmung. Bericht zur Podiumsdiskussion auf dem BID-Kongress 2007 – Doreen Lutze
  • Soziale Bibliotheksarbeit: soziale Inklusion und soziale Anerkennung – Hans
    Elbeshausen
  • Library Services to disadvantaged peoples – Jonna Holmgard Larsen
  • „Hinter Gittern“. Fachstelle Gefangenenbüchereiwesen bei der JVA Münster – Ulrike Schönherr
  • Library Student Journal and Open Access Student Publishing: Our Experience So Far – Eli Guinee
  • Das Beste aus beiden Welten – Boris Jacob und Jin Tan
  • Fragen wird immer schöner – Boris Jacob und Bastian Zeinert
  • Träumt ihr von virtuellen Schafen? ein Interview von Beta Lubitsch mit Ina und Stella.
  • Biblioblogosphärenklänge. Ergebnisse einer Kurzumfrage – Ben Kaden, Maxi Kindling, Manuela Schulz
    “Rezensionen”

  • Rezension zu: AW Architektur & Wettbewerbe 209/ März 2007: Bibliotheken und Archive – Ben Kaden
  • Review of: Petra Hauke und Konrad Umlauf. Hrsg. (2006): Vom Wandel der Wissensorganisation im Informationszeitalter. Festschrift für Walther Umstätter – Michael Seadle
  • Rezension zu: Neil Jacobs. Ed. (2006) Open Access. Key Strategic, Technical and Economic Aspects – Uwe Müller
  • Rezension zu: Peter Janich (2006) Was ist Information – Walther Umstätter
  • Rezension zu: Peter Just (2006) E-Books für Bibliotheken. Eine Bestandsanalyse – Michael Katzmayr
  • Rezension zu: Madeleine Lefebvre. Ed. (2006): The Romance of Libraries – Maxi Kindling
  • Review of: Paul S. Ulrich. Ed. (2006) Die Bibliothek als Öffentlicher Ort und Öffentlicher Raum – The Library as a Public Place and Public Space. – Wendy Axford
  • Review of: Paul S.Ulrich. Ed. (2006) Die Bibliothek als Öffentlicher Ort und Öffentlicher Raum – The Library as a Public Place and Public Space. – Michael Wells
    “Text + Bild (+Ton)”

  • Zum Hören: Integration als Ziele multikultureller Bibliotheksarbeit: Das Beispiel Berlin – Tarik Seden
  • LIBREAS – jetzt mit fremden Federn!

Quelle:
Kaden, Ben: LIBREAS 8/9 : Stadt in der Bibliothek in der Stadt via LIBREAS Alert Blog


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EFF kritisiert EU-Direktive IPRED2

Die europäische Sektion der Electronic Frontier Foundation (EFF) kritisiert den Entwurf für eine EU-Direktive zum effektiven Schutz geistigen Eigentums (IPRED2). Es gäbe zu viele unklare Bestimmungen und unzureichende Definitionen, besonders bei Passagen zum “kommerziellen Charakter” von Copyright-Vergehen oder beim Begriff der “Anstiftung”. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass es bereit ausreichend Gesetze gegen kommerzielle Copyright-Vergehen gibt, die den Vorschlag an sich überflüssig machen. Eine weitere Gefahr sie die europäische Sektion darin, dass durch unscharfe Formulierungen die Polizei mehr Befugnisse erhalte und legitime Nutzer wie Unternehmen leichter in Verdacht kämen. Damit würden digitale Rechte und die Innovationskraft zu stark beschnitten.
Falls IPRED2 in der jetzigen Form verabschiedet würde, sieht die EFF viele mögliche Betroffene bei den Open-Source-Entwicklern, Web 2.0-Medienplattformen wie YouTube und Internet-Service-Providern, die sich weigerten, P2P-Dienste zu blockieren. Dies würde zu einer erneuten Stärkung von Musik-Labels und Filmstudios führen, die durch die neue Direktive viel mehr Handhabe gegen solche innovativen Gruppen, Dienste und Unternehmen hätten. Ein Vorgehen wegen “Anstiftung von Piraterie” zudem auf Kosten der europäischen Steuerzahler wäre viel einfacher. Eine weiteres Problem käme auf die Nutzer solcher Angebote zu. Die Rechtslage würde für sie viel unübersichtlicher, da sie sich nicht immer klar darüber sein könnten, ab wann sie Gesetze übertreten. Auch für Bibliotheken könnte dies eine noch höhere Risikokalkulation bei digitalen Angeboten und vielleicht auch eine Serviceeinschränkung bedeuten.

Anlässlich der zum 24. April anstehenden Debatte im EU-Parlament zu dem Thema hat die EFF nun eine Online-Petition:engl: gestartet, die jeder Internet-Nutzer unterzeichnen kann. Darin wird das Parlament gebeten, die neuen Tatbestände Beihilfe, Begünstigung und Anstiftung zu streichen und die Direktive auf die Bekämpfung von Markenfälschung und tatsächlicher kommerzieller Copyright-Vergehen zu beschränken.

Quelle:
Europäische EFF wünscht Änderungen der Direktive zum Schutz geistigen Eigentums via heise online


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Passiver DRM-Schutz wird marktfähig

Forensische DRM-Schutzmaßnahmen werden weniger kritisch hinterfragt als die aktiven technischen Schutzmaßnahmen, weil sie im Verborgenen arbeiten und den Nutzer nicht über Gebühr einschränken.
VTrack :engl: ist ein Angebot von Philips:engl: und ist ein forensisches Wasserzeichen-Schutzverfahren. Pay-TV- und Video-on-Demand-Anbieter können mit VTrack ihre Inhalte zwar nicht vor dem Anfertigen illegaler Kopien schützen, aber es hilft ihnen nachträglich den Ersteller solcher Schwarzkopien zurückzuverfolgen.

VTrack (offenbar ein Synonym für “Video Track”) soll das Videomaterial automatisch mit einem eindeutigen und zudem robusten Waserzeichen versehen.

Digital/Analog-Wandlung, Rekodierung und Formatänderungen sollen dem Wasserzeichen nichts anhaben können.

Das Programm soll in Signalprozessoren von Settop-Boxen integriert werden.

Philips sieht in VTrack eine perfekte Lösung, um auch das so genannte analoge Loch zu schließen, sprich abgefilmte oder über Analogausgänge abgegriffene Schwarzkopien zurückzuverfolgen.

Lassen wir uns überraschen, wie lang die perfekte Lösung eine solche bleibt. Wer so viel verspricht, muss damit rechnen, dass rasch wieder Hacker das Programm auf ihrem Programm haben.

Quelle:
Illegale Videokopien verfolgen per Wasserzeichen via heise online


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Randnotiz: Noch ein Argument gegen DRM

Vistas DRM ist das perfekte Versteck für schädliche Software. Der Programmierer Alex Ionescu will eine Software entwickelt haben, mit der man angeblich Schad-Software im DRM-System verstecken kann. dieses Programm soll in der Lage sein, DRM-geschützte Prozesse bei “Bedarf” ein- und auszuschalten.

In seinem Weblog:engl: zeigt er entsprechende Screenshots, die die einwandfreie Funktion der Software belegen sollen.

Erschreckend ist, dass Sicherheitsexperten dies für möglich halten.

Ionescu will den Quellcode nicht veröffentlichen, damit Programmierer von Schad-Software keine Möglichkeit bekommen, ihn für ihre Zwecke zu missbrauchen. Seine Kritik an Vistas Rechtemanagement ist, dass dies es ermöglicht, Prozesse zu beschränken, darunter auch wichtige Sicherheitsfunktionen. Microsoft schweigt bislang zu den Äusserungen von Ionescu.

Quelle:
Vista: DRM das perfekte Versteck für Schad-Software? auf WinFuture.de


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Wales: Ausleihrückgang bei Büchern

Zwei seperate Studien zeigen, das die Ausleihzahlen bei Büchern in dem Maße fallen, wie Studenten und Personal sich dem Computer zuwenden. Bibliotheken reagieren auf die neuen Bedürfnisse der Nutzer, die flexiblere Lernmethoden fordern.

Die Zahl der ausgeliehenen Bücher an der Swansea University hat sich in den letzten fünf Jahren von einer Million Bücher auf 400.000 reduziert. Hingegen wurden zwischen August 2005 und Julie 2006 600.000 Volltexte elektronischer Zeitschriften heruntergeladen, was mit dem Rückgang bei den Büchern korrespondiert.

Von 980 Studenten

  • besuchten 8% die Bibliothek mehrmals am Tag;
  • 25% nutzten das Universitätsnetzwerk mehrmals am Tag;
  • 13% gingen zumindest einmal am Tag in die Bibliothek;
  • 17% nutzten einmal am Tag die Bibliothek nur, um Zugang zum Netzwerk zu erhalten.

Quellen:
Carver, Blake: Borrowing University books falls as students turn to internet:engl: via LISNews.org
Wightwick, Abbie: Borrowing uni books falls as students turn to internet:engl: auf icWales.co.uk


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Open Access-Publishing im Kommen

Der Trend für Open Access-Publishing-Angebote geht nach oben.
Der Verlag BioMed Central Ltd. (author-pays-Modell) hält sich an die in den sogenannten BBB-Deklarationen von Bethesda:engl:, Budapest:engl: und Berlin:engl: artikulierten Forderungen zum uneingeschränkten und unentgeltlichen Zugang zu den Ergebnissen der öffentlich finanzierten Forschung.
Für dieses Jahr sind vom Verlag sieben weitere Journale in den Fachdisziplinen Physik, Mathematik und Informatik angekündigt worden. Im Web-Portal PhysMath Central:engl: können ab diesem Monat in drei neuen Zeitschriftenreihen “PMC Physics A” (für die Fachgebiete Elementarteilchen-, Hochenergie- und Kernphysik, Kosmologie, Gravitation), “PMC Physics B” (Atom- und Molekularphysik, Optik, Quantenphysik, Halbleiter und Supraleitung) und “PMC Physics C” (Biophysik, Plasmen und Fluide, Komplexe Systeme und Statistische Mechanik) erste Beiträge eingereicht werden. Andere Zeitschriften sollen später folgen.
Die Kosten (authors fee) für Workflow, Archivierung und Peer Review hat der Verlag bis jetzt nicht bekannt gegeben.

Authors publishing with PhysMath Central retain the copyright to their work, licensing it under the Creative Commons Attribution License:engl: . This license allows articles to be freely downloaded from the PhysMath Central website, and also allows articles to be re-used and re-distributed without restriction, as long as the original work is correctly cited.

Gegen eine Gebühr schalten auch etablierte Wissenschaftsverlage den Link zum elektronischen Volltext des betreffenden Artikels frei.

Die Marktführer Elsevier, Springer und Wiley verlangen dafür von den Autoren eine Einmalzahlung von 3.000 US-Dollar (2.320 Euro).

Zahlreiche Forschungsorganisationen wie DFG, Max-Planck-Gesellschaft, National Science Foundation (USA) haben in ihren Förderrichtlinien bereits verankert, dass die Finanzierung der Veröffentlichungskosten aus den Projektmitteln getätigt werden können.

Quelle:
Open-Access-Publishing expandiert via heise online (mit Linkliste zu älteren Artikeln zum Thema OA)


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