Open Peer Review Models

Wie funktioniert Open Peer Review? Welche Modelle gibt es bereits?

Bonnie Wen:

This is a brief overview of several Open Peer Review Models, including ETAI, Nature, ACP, PLoS One and EJCBS.


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Der 3D-BSB-Explorer – Handschriften lesen in 3D

Der 3D-BSB-Explorer ist ein innovatives, gestengesteuertes Präsentationssystem, das gemeinsam vom Münchener DigitalisierungsZentrum der Bayerischen Staatsbibliothek und dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut entwickelt worden ist. Das Gerät dient der dreidimensionalen Präsentation einzigartiger Handschriften und seltener Drucke.


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Werbespot der Sommerlesekampagne: „Dream Big, READ!“


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Die Diversity Standards für wissenschaftliche Bibliotheken der ACRL


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Lesen verkürzt die Haftzeit in Brasiliens Gefängnissen

Nicht nur in Brasilien platzen viele Justizvollzugsanstalten aus allen Nähten, sondern auch in Frankreich, den USA, der Schweiz und in Norwegen.

„Erlösung durch Lesen“

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/gefangene-in-brasilien-koennen-haftzeit-durch-lesen-verkuerzen-a-840971.html

http://www.readers-edition.de/2013/05/30/brasilien-haftlinge-bekommen-pro-gelesenem-buch-vier-tage-haftzeit-erlassen/

 

http://www.sueddeutsche.de/politik/programm-fuer-brasiliens-haeftlinge-wer-liest-kommt-frueher-raus-1.1394291


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Read it Maybe – Weitere Parodien

Bereits letzte Woche hatten wir hier eine Parody mit dem Titel „Read it Maybe“. Der Song bietet sich unter diesem Titel offensichtlich an, umgeschrieben zu werden. Daher gibt es heute einige weiteren Varianten davon. Welche ist Ihr / Euer Favorit?

Und hier der Songtext zum Mitsingen:
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Hier ist ein Buch

Von Sara Ada hat Wolfgang bereits im Juli 2012 auf die Interpretation „If you love to read“ hingewiesen.

Read it Maybe (NYSRA 2012) – Call Me Maybe Parody

Der Song war 2012 Werbung für eine Konferenz.

Und hier ist der tolle Text für eine gelungene Parodie:

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Batman in der staatlichen Universitätsbibliothek Singapur


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NYPL Library Lions

Library Lions ist das wichtigste jährliche Ereignis der New York Public Library und eines der am meisten nachegefragten Dinner in New York City. Jedes Jahr werden ausgewählte Gäste geehrt, die kulturelle und bildungspolitische Verdienste erworben haben, und dazu beitrugen ein Verständnis über die Welt um uns herum zu erhöhen. Zu den bisherigen Preisträgern zählen beispielsweise Renée Fleming, John Hope Franklin, Orhan Pamuk, David Remnick, Martin Scorsese, Tom Stoppard, Elie Wiesel oder Oprah Winfrey. Die Preisträger aus dem Jahr 2012 waren beispielsweise: Martin Amis, Mikhail Baryshnikov, Jennifer Egan, Annette Gordon-Reed, and Nelson Mandela.

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Musterverfahren zum § 52a geht weiter

Über zweieinhalb Jahre ist es her, dass ich hier im Blog zu diesem Fall geschrieben haben. „Wiedermal Krach ums Urheberrecht – Alfred Kröner Verlag vs. Fernuniversität Hagen„. Heute endlich verhandelt der Bundesgerichtshof in Karlsruhe in einem Musterverfahren die Problematik des Paragrafen 52a UrhG öffentliche Zugänglichmachung von Inhalten zu Bildungszwecken) (BGH I ZR 76/12 [Werkteilnutzung durch Fernuniversität])

Der Kröner-Verlag hat die Fernuniversität Hagen verklagt, das Lehrbuch „Meilensteine der Psychologie“ unzulässig vervielfältigt und über ihre Lernplattform verbreitet zu haben. Die Fernuni hatte auf eine Abmahnung des Verlages reagiert und von den zunächst 91 Seiten des 533 Seiten starken Buches das PDF auf 70 Seiten verringert und zusätzlich verhindert, dass das eingescannte PDF abgespeichert und weiterverarbeitet werden konnte. Allerdings wollte man die Ausdruckmöglichkeit beibehalten. Daraufhin kamm es zur Klage des Verlages, dem das Landgericht Stuttgart teilweise stattgegebenen hatte. Bei der Berufung sah das OLG Stuttgart das Angebot in dieser Form durch den „Intranet“-Paragrafen 52a UrhG nicht als gedeckt an. Es bestimmt, dass diese Schranke nur gelte, wenn der Umfang nicht mehr als drei Seiten des jeweiligen Werks umfasse. Außerdem bemängelt der Kröner-Verlag in seiner Klage:

Die Zugänglichmachung diene auch nicht zur Veranschaulichung im Unterricht, wenn die Wiedergabe des Werkteils eine Ergänzung und Vertiefung des Unterrichtsthemas darstellt. Jedenfalls sei sie in ihrem Umfang auch nicht geboten. Da sich der Prüfungsstoff auf die auf der Lernplattform eingestellten Kapitel beschränke, sei ein Erwerb des streitgegenständlichen Buches nicht mehr erforderlich, was die Klägerin in der normalen Verwertung beeinträchtige.

Bei der heutigen mündlichen Verhandlung geht es um die Frage, wann eingescannte Materialien der „Veranschaulichung des Unterrichts“ dient und was mit dem so angebotenen Material gemacht werden darf (nur Anzeige oder auch Download und Ausdruck).

Interessant in diesem RAhmen ist auch der Rechtsstreit zwischen der VG Wort und der Kultusministerkonferenz, bei dem es um die Festsetzung des Tarifs für Intranetnutzungen von urheberrechtsgeschützten Materialien im Rahmen des § 52a UrhG geht. Im März hatte der BGH hier einige unklare Bestimmungen präzisiert.

In einem anderen Verfahren – dem Rechtsstreit zwischen der VG Wort und der Kultusministerkonferenz um den Tarif für Intranetnutzungen durch Hochschulen unter Paragraf 52a Urheberrechtsgesetz – hatte der Bundesgerichtshof bereits im März einige unklare Bestimmungen der Vorschrift definiert. In der Pressemitteilung des BGH vom März ist dazu zu lesen:

danach sind unter „kleine Teile eines Werkes“ maximal 12% eines Werkes, „Teile eines Werkes“ maximal 25% eines Werkes (jedoch nicht mehr als 100 Seiten) und „Werke geringen Umfangs“ Druckwerke mit maximal 25 Seiten zu verstehen.

Bereits Ende Oktober entschied der BGH seine Begründung des am 20. März 2013 verkündeten Urteils vogelegt, wor in es heißt, dass Hochschulen nur dann ein Intranetangebot machen dürfen, sofern ein Verlag den betreffenden Inhalt nicht zu angemessenen Lizenzbedingungen anbietet. Im Gegenzug müssen die Hochschulen werkbezogen ihre Intranetangebote erfassen und den Verlagen melden. Dafür ist eine Vergütung in Anlehnung an die Kopiervergütung in Höhe von 0,8 Cent pro Seite und Teilnehmer zu entrichten. Allerdings wird auf den endgültigen Gesamtvertrag noch gewartet, der durch das OLG München ausgearbeitet werden soll.

Quellen:
Bundesgerichtshof verhandelt Musterverfahren zu Paragraf 52a Urheberrechtsgesetz, Börsenblatt.net
Verlagsangebot hat Vorrang, Börsenblatt.net
Kalendarische Terminvorschau des BGH, 28.11.2013, Der Bundesgerichtshof

Weitere Informationen:
LG Stuttgart – Urteil vom 27. September 2011 – 17 O 671/10, GRUR-RR 2011, 419 = ZUM 2011, 946
OLG Stuttgart – Urteil vom 4. April 2012 – 4 U 171/11, GRUR 2012, 718 = ZUM 2012, 495


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