Was wünschen sich die Nutzerinnen und Nutzer von einem Neubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin?

Am Tempelhofer Feld ist ein Neubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin geplant. Doch ist das wirklich der richtige Standort? Wie lange wird es noch dauern, bis endlich mit den Bauarbeiten begonnen wird. Mehr hierzu findet sich auf der folgenden Webseite: www.zlb.de/ueber_uns/neubauprojekt

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Vorstellung der Bibliotheksarbeit in Olds (Kanada): “Welcoming and Inclusive Communities”

Die Stadt Olds ist sehr proaktiv in ihrer Vorgehensweise ZuwandererInnen zu gewinnen. Deren Stadtbibliothek ist ein Ort der Zusammenkunft geworden, an dem verschiedene Serviceleistungen für Neuankömmlinge angeboten werden. Diese beinhalten eine Software zum Spracherwerb, eine mehrsprachige Sammlung von Büchern und Videos, einen mehrsprachigen Willkommensführer , ein Skype-Wohnzimmer, in dem Migranten die Möglichkeiten haben Videochats mit ihren Familien in deren Herkunftsländern zu führen. Wer sich für den Willkommensservice der Olds Library interessiert, dem sei die folgende Webseite empfohlen: http://oml.prl.ab.ca


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“Wir feiern das E-Book”

Springer Science + Business Media hat via einer Umfrage in fünf Universitätsbibliotheken Aussagen zum Nutzungsverhalten von digitalen Büchern in Forschung und Wissenschaft gesammelt.

E-Books spielen sicherlich in einigen wissenschaftlichen Bereichen eine zunehmende Rolle. Schneller Zugriff, Copy&Paste, bessere Durchsuchbarkeit… Das wissenschaftliche E-Book ist in der Zwischenzeit beim Nutzer angekommen, so teil der Verlag mit. Fast als Bestätigung kann man sehen, dass eine Nutzung vor allem im Forschungs- und Studienumfeld zu finden ist. Es gibt nur wenige Leute in meinem privaten Umfeld, die überhaupt darüber nachdenken, sich ein E-Book-Roman zu besorgen, da hier eine wichtige Rolle das Lesevergnügen spielt, dass nun so gar nicht am PC ihrer Meinung nach zu finden ist. Dem schließe ich mich in der momentanen Situation an.

Die Vorteile, die bei der Umfrage genannt worden sind, kommen einem auch nur altbekannt vor:

  • Online-Bücher stehen einem rund um die Uhr zur Verfügung
  • Praktisch ist eine Volltextsuche
  • Vorteilhaft ist auch der leichte Zugriff auf Informationen. Man hat sie immer mit dem Laptop dabei.

Bestätigt werden auch gerne noch die alten Nachteile:

  • Es fällt schwer, Bücher am Bildschirm zu lesen.
  • Bevorzugt werden noch immer herkömmliche gedruckte Bücher.

Dies ließ sich stichprobenartig international nachweisen, denn befragt wurden die University of Illinois in Urbana-Champaign, die University of Turku in Finnland, das Centre for Mathematics and Computer Science (CWI) Amsterdam der Niederlande, die Universität Münster, Deutschland und die JRD Tata Memorial Library, Indian Institute of Science, Bangalore, Indien.

Schade, dass hier nicht noch eine genauere Unterscheidung gemacht wird zwischen sowieso stark Technik-Informatik-lastigen Studienfächern und geisteswissenschaftlichen, buchabhängigen Wissenschaften.

Und bei all der Feierei, wie toll das E-Book ist, wird verschwiegen, welche Probleme bestehen. Einerseits sind E-Books in Bibliotheken keineswegs gut erschlossen und keineswegs problemfrei zu nutzen. Da sind u.a. auch die starken Nutzungseinschränkungen durch das Digital Rights Enforcement zu nennen. Wenn elektronische Bücher letztendlich nur wie gedruckte Bücher zu nutzen sind oder noch eingeschränkter, weil man sie nicht entleihen oder wichtige Bereiche in Auszügen kopieren kann, ist es verständlich, dass Nutzer darin keinen Vorteil für sich entdecken. Wie erklären sich sonst Reaktionen, dass nach der Fernleihe eines gedruckten Buches verlangt wird, wenn das elektronische, welches sicherlich einige Vorteile bietet, vorhanden ist. Klar, der Nutzer sagte, es ist für ihn nicht verfügbar, wenn er seine Diplomarbeit Zuhause schreibt und er nicht in die besitzende Bibliothek fahren kann.

Quellen:
eBooks punkten mit Volltextsuche:x: via Börsenblatt online
eBooks – The End User Perspective:x: :engl: :pdf:


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