librARi – Die interaktive Augmented Reality-App in der Bibliothek

librARi ist eine bildbasierte Augmented Reality-App, welche den Usern ermöglicht nach Büchern zu suchen. Auf den Ort, an dem sich die Bücher befinden wird durch Pointer angezeigt. Mithilfe der App können auch verwandte/ähnliche Bücher angezeigt werden. librARi verortet verschiedene Themengebiete von Büchern und alle Neuanschaffungen in unterschiedlichen Bereichen. Die Augmented-Erfahrung kann noch mit einem sogenannten Smart Glass ausgeweitet werden, das den Nutzer ein authentische Erfahrung verleiht während sie lesen.

Quelle: http://www.pradeepsiddappa.com/librari.html


Ähnliche Beiträge

Apps für Bibliotheken?!

Gastbeitrag von Sabine Wolf, Projektkoordinatorin Weiterbildung – Bibliotheksmanagement an der Fachhochschule Potsdam

Wie passt das denn zusammen? Wir finden gut! Darum erforschen wir auch seit Anfang Juni im Rahmen des „MylibrARy“-Projektes welche Anwendungsszenarien in Bibliotheken Sinn machen. Ziel ist es, eine App zu entwickeln, die bundesweit eingesetzt werden kann.

Im Rahmen des BMWE-Förderprogramms ZIM-Koop kooperiert der Fachbereich Informationswissenschaften der FH Potsdam mit einer der führenden Augmented Reality-Firmen, der metaio GmbH aus München. Weitere Partner sind die Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek Berlin-Lichtenberg und der VÖBB Berlin.

Zurzeit findet gerade eine von uns initiierte eine Umfrage unter Bibliotheken und Bibliotheksnutzern statt, die das Ziel verfolgt, herauszufinden, welche Funktionalitäten die App haben sollte. Als Antworten kamen neben den Klassikern wie „Kontoabfrage“ und „Standort-Funktion“ auch Vorschläge wie „Bibliotheksquiz“ oder „Wer liest was ähnliches wie ich“. Insgesamt wird die Umfrage sehr gut angenommen und die bisherigen Ideen zeigen, wie offen das Thema aufgenommen wird.

Einige der gemachten Vorschläge werden bereits für die erste Testversion umgesetzt werden können. So z.B. die Social Media- und die Rating-Funktion. Im Rahmen eines Projekttreffens mit metaio Mitte November wird die Umsetzung weiterer Vorschläge ein zentrales Thema sein.

Die Umfrage läuft noch bis zum 9. November und wir freuen uns über weitere Vorschläge! Zur Umfrage geht es hier.

Mehr Infos zum Projekt findet Ihr unter http://mylibrary.fh-potsdam.de/


Ähnliche Beiträge

[Infografik] Acht Möglichkeiten wie Bibliothekare und Bibliothekarinnen für die Zukunft relevant bleiben

Quelle: Stephen’s Lighthouse


Ähnliche Beiträge

Vorstellung einer neuen zeitsparenden Augmented Reality App für BibliothekarInnen

Shelf reading“ von Medien, welche sich beispielsweise in Regalen befinden und in einem  bestimmten Ordnungsystem angeordnet sind meint,  dass es mithilfe einer neuen Applikation möglich ist Medien nach einer Klassifikation in die richtige Reihenfolge zu bringen. Wer je Praktikant, studentische Hilfskraft in einer Bibliothek war oder auch Bibliothekar ist, weiß wie mühevoll diese Arbeit ist. Häufig kommt es vor, dass NutzerInnen oder „unsichtbare Kräfte“ Medien durcheinander bringen oder gar verschwinden lassen. Dabei ist nichts schlimmer, als dass beispielsweise Bücher plötzlich nicht mehr am richtigen Ort sind. Oftmals gelten diese dann für lange Zeit als verschollen und es müssen Vermerke im Ausleihsystem vorgenommen werden. Diese vermeintliche Ordnung durcheinander zu bringen ist recht einfach. Eine Forschungsgruppe der Universität Miami (MU ARRG), die von Professor Bo Brinkman geleitet wird, hat vor kurzem eine „Android Application“ entwickelt, die Hilfskräften und der Bibliothek als Institution Zeit und  Ärger sparen. Bei der Verwendung dieser Applikation, „liest“ das Buchregal mit einer bestimmten Funktion und zeigt an, welche Bücher nicht klassifikationsgemäß angeordnet sind. Diese Kamera, wie sie im folgenden Video gezeigt wird, zeigt an, an welcher Stelle falsch eingestellte Bücher eigentlich hingehören. Des Weiteren ermöglicht die Applikation eine Berichtserstellung dessen, was sich in den Regalen der Bibliothek befindet. Bei dünnen Kinderbüchern ist die Applikation noch nicht soweit diese zu einzulesen. Bisher nutzt dieser Protyp nur 16 Bit pro „Tag“. Im Moment arbeitet die Forschungsgruppe an einem neuen Prototypen, der 72 Bit pro Medium Auflösung hat und den Vorteil hat, dass jede Art von Bestand in der Lage wäre, mitaufgenommen zu werden. Die Applikation wurde von  Matt Hodges entwickelt. Er wird sie ab dem 2. April  auf der Konferenz der „Association of College and Research Libraries 2011″ vorstellen.


Ähnliche Beiträge

“Le Labo BnF” in der Bibliothèque François Mitterrand: Ein zeitgemäßer Ort für neue Technologien und Nutzer

Vor fast genau einem Monat, am 2. Juni hat die Nationalbibliothek Frankreichs (BnF), die Bibliothèque François Mitterrand das sogenannte „Labo BnF“ eröffnet.  Die Zeitung „Le Figaro“ betonte, dass die zur Eröffnung 1996 vergebene Einschätzung über die Bibliothèque François Mitterrand nun Wirklichkeit wird, dass es sich bei der BnF mit dem „Labo“ um eine neue Art von Bibliothek handelt:  „N’avait-on pas dit, à l’époque de sa construction, qu’elle serait une bibliothèque «d’un genre nouveau»?“  Zu diesem Zeitpunkt war man sich vielleicht noch nicht der Außmaße und der zukünftigen (möglichen) Rolle der Bibliothek  bewußt. Spätestens jetzt wird klar, dass es sich bei der Funktion des damals (1996)  neuen Baus der Bibliothek, um eine neue und zusätzliche Aufgabe handelt, den Menschen die Befürchtungen und Ängste vor den neuen Technologien zu nehmen. Letzteres betont der Direktor Bruno Racine in vielen Stellungnahmen.  „Labo BnF“ erstreckt sich auf einer Fläche von 120 m² und ist jeden Montag von 14-19 Uhr, Dienstag bis Samstag von 10-19 Uhr und an den Sonntagen von 13-19 Uhr geöffnet. Im Gegensatz zur kostenpflichtigen und aktiven Nutzung der Nationalbibliothek, ist dieser Bereich für alle Besucher frei zugänglich, unabhängig davon, ob jemand über einen Ausweis verfügt oder nicht. Dieser neugeschaffene Raum ist das erste öffentliche „Experimentierlabor„, dass den NutzerInnen ermöglicht die neuen Technologien des Lesens (E-Books), des Schreibens (z.B. elektronische Tinte) und des Web 2.0 näher zu bringen. Den Besuchern wird auf die „userorientierte“ Weise ein anderer Zugang zum Bestand der Bibliothek gewährt. Gibt es denn vergleichbare deutschsprachige Bibliotheken, die ähnliche Dienstleistungen zum Ausprobieren anbieten und Räume hierfür zur Verfügung stellen?

Die BesucherInnen werden im Eingangsbereich des „Labo BnF“ auf einen riesengroßen Multitouch-Bildschirm stoßen, wo der Zugang auf tausende digitalisierte Bestandsdaten möglich ist. Diese „Auswahlmauer“ stammt aus den USA und ermöglicht eine Übertragung der Daten auf Terminals oder auf elektronische Lesegeräte und ist das erste Gerät seiner Art, das jemals in Europa installiert wurde.  Die „Mauer“ mag im Betrachter Assoziationen mit  dem Film Minority Report von Spielberg wecken. Es ist möglich mit einem Stift auf digitalem Papier zu schreiben. Der Bildschirm verfügt über ein Augmented-Reality-System, wo die Öffentlichkeit zum Beispiel 3D-Modelle eines Theaters sehen kann. Darüber hinaus gibt es noch einen digitalen Koran von der Größe einer Streichholzschachtel und viele andere Technologien. Das “Labo BnF” verfügt auch über einen Twitteraccount und über ein Blog. Weitere Hightlights sind das sogenannte „Storytelling“, das iPad und der Einbeziehung der Kognitionswissenschaften in Form von Robotern. Diese wurden vom Institut des Systèmes Intelligents et de Robotique (ISIR) entwickelt und  vor allem dafür verwendet nicht-frankophonen Besuchern und Menschen mit Behinderung beim Zugang zu den neuen Technologien behilflich zu sein. Zur Vermittlung der Technologien finden auch Konferenzen und themenbezogene Workshops statt. Continue reading »


Ähnliche Beiträge