Biblio-Jack Teil 7: Die Onlinereservierung und -verlängerung ihrer Bücher

Valentine, die Bibliothekarin, stellt fest, dass die Online-Reservierung nicht funktioniert. Thibaut findet durch Bugs einen Weg den Server auszutricksen.

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Auskunft ist Jazz

„Auskunft ist Jazz — Das bibliothekarische Auskunftsinterview” wurde im Rahmen eines Studienprojekts des Studiengangs Bibliothekswesen der FH Köln im Wintersemester 2013/14 und im Sommersemester 2014 durch eine studentische Arbeitsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Hermann Rösch konzipiert und hergestellt.

Im folgenden Video handelt es sich um den Lehrfilm „Auskunft ist Jazz — Das bibliothekarische Auskunftsinterview“. Er zeigt anhand beispielhafter Szenarios all die Vorgehensweisen beim Auskunftsinterview, bei der die Schülerin Clarissa auf der Suche nach Informationen für ihre Facharbeit an der Auskunftstheke der Bibliothekarin Nadine begegnet. Der Film soll in der universitärer Lehre, sowie in der bibliothekarischen Aus- und Fortbildung Anwendung finden. Hierzu gibt es auch eine Kurzversion, sowie eine filmische Checkliste.

In jeweils negativen und positiven Varianten werden anhand des folgenden Auskunftsgesprächs die Erzeugung der Grundstimmung zu Anfang, die Ermittlung des Informationsbedarfs mit Hilfe geeigneter Fragetechniken, die gemeinsame Recherche und die Qualitätskontrolle durch das Follow-up zum Abschluss gezeigt. Zwischen den Szenen sorgt ein Moderator erklärend für Orientierung und es werden weitere unterhaltsame und lehrreiche Szenen aus dem bibliothekarischen Alltag gezeigt. Darüber hinaus geht der Film auch auf schwierige Phänomene wie großer Andrang und ungeduldige Nutzer an der Auskunftstheke ein.

Musik: “Sandu” von Hugo ‘Droopy’ Contini ist unter einer Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 International License veröffentlicht

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Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste

In der Serie “Ich mach’s” von BR Alpha werden verschiedene Berufsbilder vorgestellt. Auf der Fanseite von bibliothekarisch.de wurde am 25.08. auf die Arbeit von Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste in Bildagenturen verlinkt. Leider kommen in dem folgenden Video keine männlichen Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste vor, die ich schon mal in Berlin beispielsweise kennen lernte. In Bayern lernte ich ebenso mal einen kennen, aber sie sind extrem unterrepräsentiert.

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[To Read] #1 ’13

Bild: Antje Schröter, Pixelio.de

Alcock, Jo: A Dose of (Augmented) Reality: Exploring possible uses within a library setting, Mobile Technologies in Libraries

Dieser Text bricht die Möglichkeiten der “Augumented Reality” auf die Verwendbarkeit für Bibliotheken herunter. Er zeigt Möglichkeiten auf und spricht auch bestehende Problematiken an. Der etwa vierseitige englischsprachige Text lässt sich leicht und rasch lesen.

Magi, Trina J.; Mardeusz, Patricia E.: What students need from reference librarians: Exploring the complexity of the individual consultation, College & Research Library News. – 74 (2013) 6, S. 288-291.

Was muss eine gute/r AuskunftsbibliothekarIn heute alles können? Dies ist die Frage, der dieser Text nachgeht. Dafür wurden 53 Studierende, die eine individuelle Beratung erhalten haben, befragt. Zusätzlich zu den Aussagen der Studierenden werden in den Text auch die eigenen Erfahrungen der BibliothekarInnen eingebracht, so dass sich ein systematisches, strukturiertes und auch selbstreflektierendes Bild ergibt.

Dezeit noch wartend, da per Fernleihe bestellt:
Georgas, Helen: Google vs. the Library: Student Preferences and Perceptions When Doing Research Using Google and a Federated Search Tool, portal: Libraries and the Academy. – 13 (2013) 2, S. 165-185. – DOI: 10.1353/pla.2013.0011 .

Federated searching was once touted as the library world’s answer to Google, but ten years since federated searching technology’s inception, how does it actually compare? This study focuses on undergraduate student preferences and perceptions when doing research using both Google and a federated search tool. Students were asked about their preferences using each search tool and the perceived relevance of the sources they found using each search tool. Students were also asked to self-assess their online searching skills. The findings show that students believe they possess strong searching skills, are able to find relevant sources using both search tools, but actually prefer the federated search tool to Google for doing research.


(Kleiner Disclaimer zur Serie [To Read])

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Aus aktuellem Anlass: Ein Bibliothekssketch zum Weltlachtag aus der Serie Harald & Eddi

Die Idee zum Weltlachtag kommt aus der Yoga-Lachbewegung. Um Punkt 14 Uhr darf für 3 Minuten gelacht werden. Im folgenden Sketch aus dem Jahr 1988 geht es um Aufmerksamkeit und Ordnung in der Bücherei.

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McIver – “Trail to the Library “

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Die Zukunft der Bibliothek der Harvard Universität

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Ein Fernsehbeitrag über die Stadtbibliothek Hannover

Statistisch gesehen, besuchte jeder Hannoveraner im letzen Jahr ganze drei Mal die Stadtbibliothek Hannover! Was die Stadtbibliothek Hannover zu bieten hat, berichtete das hannoveranische Lokalfernsehen Anfang diesen Jahres.

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Die DOs und DON’Ts des Auskunftsbibliothekars

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[To Read] #1 ‘2012

Bild: Antje Schröter, Pixelio.de

Alte “Bekannte” haben mal wieder eine Studie zur Piraterie bei Büchern verfasst und verwenden dabei wieder unreflektiert althergebrachte branchentypische Formulierungen wie Piraterie und Endverbraucher, um so Stimmung zu machen. Ich persönlich verstehe nicht, warum man nicht neutralere Begriffe wie “Urheberrechtsverletzung in geschäftlichen Ausmaß” und “Endnutzer” verwenden kann. Schließlich geht es genau um diese Themen dabei, denn Information kann nicht verbraucht, sondern nur genutzt werden und da ist selbst der “Endnutzer” schon ein wenig absurd, schließlich verwendet er Informationen gerade im wissenschaftlichen Bereich, um daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen und diese als neue Information anzubieten.

Manuel Bonik und Dr. Andreas Schaale : Piraterie im Bereich der Fachbuchverlage: Ein Blick auf die „schlimmste“ Seite des Internets, PDF (455 KB), 3 S. (26.04.2012)

Die kurze Studie beschäftigt sich mit Fragen der Buch-Piraterie bei STM-Verlagen (Science Technology Medicine). Sie gibt, gegliedert nach Verlagen, einen Überblick, wie viele Bücher (unterschiedliche Titel) mindestens als illegale Kopien im Internet verfügbar sind.

(Gutenberg 3.0, abuse-search.com)

Studie gefunden über:
Aktuelle Studie zu Fachbuchpiraterie, Buecher.at (Hauptverband des Östereicherischen Buchhandels)

Im Zusammenhang mit der auf dem Plan3t.info laufenden Diskussion “Discovery Systeme und was kann in ihnen gefunden werden” (zur Diskussion siehe die Kommentare), finde ich diese seit dem 19.04.2012 vorliegende Bachelor-Arbeit sehr interessant.

Krebs, Matthias: Die known-item search in Bibliothekskatalogen – Nutzerverhalten, Probleme, Lösungsmöglichkeiten, Hochschule der Medien, Stuttgart

Bei dieser Bachelor-Arbeit wird im Gegensatz zur besser untersuchten thematischen Suche erstmals recht umfangreich das Nutzerverhalten bei einer known-item search, der Suche nach einem bekannten Objekt, im Bibliothekskatalog betrachtet. Dazu wurden Logfiles aus dem Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz und Logfiles aus der UB Heidelberg ausgewertet. Parallel dazu wurde ein Fragebogen verwendet, um die Daten der Logfiles mit praxisbezogenen Aussagen vergleichen zu können.

Untersucht werden Eingaben, Durchführung und Ergebnisse bei Recherchen mittels Titel, Verfasser, ISBN, Signatur und Kombinationen von Suchfeldern in der erweiterten Suche. Zudem wird der Einsatz von Booleschen Operatoren und Trunkierungen näher beleuchtet.

Ziel der Arbeit ist es, Verbesserungsvorschläge für die “know item search” in Bibliothekskatalogen zu machen.

Dass hier noch sehr viel Arbeit notwendig ist, zeigen auch die fünf Thesen von Frau Prof. Heidrun Wiesenmüller in “Zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Bibliotheksdaten und Bibliothekskataloge” in den aktuellen VDB-Mitteilungen.

Grundlage für erfolgreich Katalogsuchen sind Metadaten. In diesem Zusammenhang sei auch auf den Beitrag von Oliver Flimm hingewiesen: Mehr aus den Daten in Katalogen herausholen, OpenBibBlog, 17.04.2012

Provokativ ist der Titel der Titel des 61. Kölner Arbeitspapier zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft:

Dietrich, Barabara; Großardt, Ulrike; Rütjes, Kristin; Wittmann, Kersti: Evaluation und Qualitätskontrolle bibliothekarischer Auskunft oder: „Bitte recherchieren Sie selbst im Google“.

Der vorliegende Bericht ist das Ergebnis einer Projektarbeit von Studierenden am Institut für Informationswissenschaft der Fachhochschule Köln im Studiengang Bibliothekswesen.
Im Rahmen der von Herrn Prof. Dr. Hermann Rösch angebotenen Projektlehrveranstaltung „Evaluation und Qualitätskontrolle bibliothekarischer Auskunft“ untersuchten sieben Studierende während des Sommersemesters 2011 die bibliothekarische Auskunft anhand eines zu diesem Zwecke erstellten Kriterienkatalogs.

Beim Überfliegen der Arbeit fiel mir allerdings auf, dass bei der Bewertung zwar sehr detailliert wichtige Punkte der Auskunft beachtet wurden, dass aber natürlich ein Blick hinter die Kulissen nicht gewagt wurde. Wie werden Auskunfts- und Informationsdienste organisiert, als eine Aufgabe im offenen oder im geschlossenen Bereich? Welche technischen Einschränkungen bietet die Chatsoftware oder die andere technische Ausstattung? Wer ist mit der Auskunft beauftragt, jemand der studiert hat oder jemand, der “nur” eine Ausbildung genossen hat und eher reine Informationsfragen beantworten kann. Auch gewisse, dem Auskunftsmedium immanente Einschränkungen wurden aus meiner Sicht nicht umfassend genug beachtet. So werden per Chat eintreffende Fragen manchmal als “ad hoc”-Anfragen gesehen, die keine langfristigen, schwierig zu tippenden Antworten erwarten lassen kann, die man in einer mündlichen Beratung vor Ort besser lösen könnte. Auch E-Mail-Anfragen zielen auf eine Antwort hin, die möglichst ohne große Rückfragen schnell beantwortet werden sollte. Natürlich ist hier ein Verweis auf ein Beratungsgespräch mit der entsprechenden “Fachfrau” und einem Hinweis darauf, dass dort eine umfassendere Antwort möglich ist, immer sinnvoll.

Dennoch bietet die Studie viele Ansatzpunkte, die Bibliotheken zur Verbesserung ihrer Servicequalität bei der Auskunft aufgreifen müssen. Schon daher ist die Studie für Praktiker ein Lesemuss.

 

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