[Zitat] Unkommentiert – 1971

Quelle: BoingBoing: “Isaac Asimov’s letter to the future patrons of a new library

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[Zitat] Unkommentiert – 2011

“[…] I heard some politician say recently that closing libraries is no big deal, since the kids now have the Internet to do their reading and school work. It’s not the same thing. As any teacher who recalls the time when students still went to libraries and read books could tell him, study and reflection come more naturally to someone bent over a book. Seeing others, too, absorbed in their reading, holding up or pressing down on different-looking books, some intimidating in their appearance, others inviting, makes one a participant in one of the oldest and most noble human activities. Yes, reading books is a slow, time-consuming, and often tedious process. In comparison, surfing the Internet is a quick, distracting activity in which one searches for a specific subject, finds it, and then reads about it—often by skipping a great deal of material and absorbing only pertinent fragments. Books require patience, sustained attention to what is on the page, and frequent rest periods for reverie, so that the meaning of what we are reading settles in and makes its full impact. How many book lovers among the young has the Internet produced? Far fewer, I suspect, than the millions libraries have turned out over the last hundred years. Their slow disappearance is a tragedy, not just for those impoverished towns and cities, but for everyone everywhere terrified at the thought of a country without libraries.”

Charles Simic (Auszug aus “A Country Without Libraries“, erschienen am 18.05.2011 in “The New York Review of Books”)

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[Zitat] Unkommentiert – 2010

Libraries are, for many of us, the public places where we bring our most private selves, our fears and our dreams, so long buried and so studiously unspoken. The librarian checking out a stack of books may be for many of us, the equivalent of the first person we’ve told a secret to. […] Even more than libraries, I love librarians. […] Books are such a private pleasure we who write them sometimes have trouble sharing that pleasure. Book clubs are wonderful and slightly awkward as well. Every one that I visit as a writer I want to join as a participant so we can all be on the same level and say what we honestly think. Then again, if we sit around and talk all day about books, we’ll never get any written or read. […] Librarians have their own jobs to do and seem to respect that even the craziest-seeming people have come to the library with some purpose in mind and deserve that respect and an environment free from cell phones. We must all get on with it, whatever we’ve come to the library to do.

Cammie McGovern über ihren Roman “Neighborhood Watch“, dessen Protagonist die Bibliothekarin Betsy Treading ist.

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[Zitat] Unkommentiert – zwischen 1989 und 1996

“Most people don’t realize how important librarians are. I ran across a book recently which suggested that the peace and prosperity of a culture was solely related to how many librarians it contained. Possibly a slight overstatement. But a culture that doesn’t value its librarians doesn’t value ideas and without ideas, well, where are we?”
Neil Gaiman (Aus “The Sandman“)

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Ein Nachtrag: Zum 90. Geburtstag von Ray Bradbury, dem Autor von Fahrenheit 451

“You don’t have to burn books to destroy a culture. Just get people to stop reading them.” Ray Bradbury

An dieser Stelle gratuliere ich nachträglich Mr. Ray Bradbury zum Geburtstag, der gestern 90 wurde. Die Stadt Los Angeles widmet Bradbury eine “Ray Bradbury Week“.  Bradbury feierte er seinen Geburtstag – wie sollte es anders sein – in einer Bibliothek.  Die “South Pasadena Library” lud ihn gestern zu sich sein. Mehrere Zeitungen würdigten gestern das Werk Ray Bradburys und seine Verdienste. Manche behaupten, dass er zu den ersten Medienökologen zählt, obwohl sich diese Wissenschaftsdisziplin erst viel später herausbildete. Durch die “Mars-Chroniken” (1950), wurde Bradbury endgültig zum Literaten. Weitere bekannte Titel aus seinem Werk sind “Der illustrierte Mann” (1951) , “Die goldenen Äpfel der Sonne”, “Das Böse kommt auf leisen Sohlen” (1962) und der  “Der Tod ist ein einsames Geschäft” (1985). Bradbury gilt als einer der bekanntesten Vertreter des literarischen Genres der Dystopie.

In letzter Zeit engagierte sich Bradbury verstärkt für Öffentliche Bibliotheken in Kalifornien, so zum Beispiel für die “Ventura County Public Libraries“. Er tritt vor allem als Fundraiser in Erscheinung.  Nach wie vor wehrt er sich gegen eine Digitalisierung seiner Werke. Auf die Frage, warum er Bibliotheken unterstützt, antwortet Bradbury meistens Folgendes:

“Libraries raised me. I don’t believe in colleges and universities. I believe in libraries, because most students don’t have any money. When I graduated from high school, it was during the Depression and we had no money. I couldn’t go to college, so I went to the library three days a week for 10 years.”

Mir sind leider hierzulande keine SchriftstellerInnen (außer Günter Grass), Intellektuelle oder andere Kulturschaffende bekannt, die sich noch so leidenschaftlich für den Erhalt von (Öffentlichen) Bibliotheken einsetzen. Für Anregungen oder Hinweise, welche Personen des öffentlichen Lebens (z.B. Prominente) sich im deutschsprachigen Raum für den Erhalt von Bibliotheken einsetzen, wäre ich sehr dankbar. » Weiterlesen

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Wolfgang Kaiser

Wer bin ich?

Mein Name ist Wolfgang Kaiser. Ich habe Bibliothekswesen und Erwachsenenbildung in Potsdam, Paris X (Métiers du Livre Option Bibliothèque) und Eichstätt studiert. Momentan arbeite ich als pädagogischer Mitarbeiter in einer Außenstelle des Deutschen Erwachsenenbildungswerks gGmbH.

Was will ich?

Ich stieß eher durch Zufall hinzu, aber eigentlich wollte ich schon länger in einem Autorenteam mitbloggen. Es gibt viele bibliothekarische Themen, die mich interessieren. Besonders begeistert bin ich von der Internationalen Bibliotheksarbeit, dem (länder-)vergleichenden Bibliothekswesen, den Diversity-Aspekten in der Bibliothekarbeit, der Bibliothek als Ort der Begegnung unterschiedlicher Milieus, Generationen und Herkünfte. Außerdem finde ich es wichtig kreative Ideen und Initiativen hervorzuheben, wie Bibliotheken für Kinder und Jugendliche (aber auch für Erwachsene) so wertvoll wie „das tägliche Brot“ werden können. Hinzu kommt die Faszination für das Web 2.0 und dessen Möglichkeiten Bibliotheken userorienter zu gestalten. Die sozialen Aspekte im Umgang mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Milieus sind das spannende an der Bibliotheksarbeit und sollten mehr Aufmerksamkeit erfahren. Für Bibliothekare und Bibliothekarinnen sollte Bibliothekspädagogik verpflichtend im Studium werden und Begriffe wie Geragogik, Andragogik und Intergenerationalität sollten nicht nur theoretisch gelehrt werden, sondern auch mehr Anwendung in der Praxis erfahren.

Auf meinem Twitteraccount gibt es auch ein bißchen mehr von mir:

Twitter @WolfgangKaiser

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Doreen Thiede

So, nach mehrmaliger freundlicher Aufforderung nun auch zu mir ein paar Zeilen.

Wer bin ich?

Hm,  steht oben drüber. Meines Zeichens an der Humboldt-Universität 2007 magistrierte Bibliothekswissenschaftlerin und (leider momentan wenig praktizierende) Literaturwissenschaftlerin. Seit 2000 Berlinerin, geborene Thüringerin, derzeit Mitarbeiterin für Support und Entwicklung der Firma aStec angewandte Systemtechnik GmbH, speziell im Bereich elektronische Medien. In einem Paralleluniversum steht zudem ab und an redaktionelle Arbeit für die Open Access Zeitschrift LIBREAS. Library Ideas auf dem TODO-Zettel 🙂

Was will ich?

Mich interessieren hier im Blog vielfältige Themen. Mit einem halben Auge versuche ich auf mein Magister- und Herzensthema Patientenbibliotheken zu schielen (Auftrag, Zielsetzung, neue, kreative Ideen). Ein anderes spannendes Thema ist die Bibliothek als (sozialer, gesellschaftlicher, ???) Ort, also vor allem, wie die Bibliothek als Ort wahrgenommen wird und wie man an dieser Stelle mit neuen (oder manchmal auch alten) innovativen Ideen Konzepte für Bibliotheks(nicht)nutzer entwickeln/umsetzen kann. Arbeitsbedingt sind auch Themen wie der ominöse Katalog 2.0, Next Generation Catalouge, Discovery Systeme (oder wie immer man den Versuch der Bibliotheken, physische wie digitale Medien sinnvoll für die Nutzer nachzuweisen und zugänglich zu machen), nennen möchte, und Electronic Resource Management hinzugekommen.

Zum Catcontent der Blogchefin trage ich auch gern bei, so mir denn nette Beiträge über den Weg laufen 🙂

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Nützliche Software für Autoren – yWriter 5

Jeder kennt die Situation: Man hat eine Idee und schreibt sie auf. Vielleicht dachte man an eine Kurzgeschichte oder einen kurzen Zeitschriften- oder Blogartikel. Im weiteren Verlauf der Arbeit werden die Gedanken, Thesen oder Argumente ausgearbeitet und plötzlich hat man die erste Version eines dicken Manuskripts auf dem Schreibtisch liegen, das dringend einer Überarbeitung bedarf.

Das kreative Chaos muss geordnet und die zerpflückten Kapitel aus verschiedenen Dokumenten zusammengefügt oder verschoben werden. Man führt Dutzende Listen über Personen, Gegenstände und Orte oder malt ein Storyboard nach dem Anderen, weil sich andauernd etwas im Aufbau des Manuskripts verändert. Man verliert den Überblick über das Geschehen in den einzelnen Kapiteln und muss sie ständig wieder durchlesen, damit keine Ungereimtheiten im Ablauf entstehen. Die Liste der Probleme ließe sich endlos fortsetzen und jede Suche nach einem Lösungskonzept bedeutet einen Zeitverlust.

Seit einiger Zeit versuchen verschiedene Softwareentwickler eine Gesamtlösung für den Weg vom kreativen Chaos zur strukturierten Arbeit zu finden und es gibt inzwischen einige kostenpflichtige und kostenlose Programme, die sich dieser Problematik annehmen.

Eines dieser Programme ist der yWriter 5.

Der yWriter ist eine Entwicklung von Simon Haynes (Programmierer und Autor). Das Programm kann kostenlos heruntergeladen werden und hat eine Vielzahl von Funktionen, die die Arbeit eines Autors erleichtern.

Der yWriter 5 ist ursprünglich in Englisch entwickelt worden. Es gibt aber die Möglichkeit nach der Installation das Programm in viele verschiedene Sprachen umzustellen (z.B. Deutsch, Französisch, Spanisch, aber auch Estnisch oder Ungarisch). Die Übersetzung ist ganz gut gelungen, lediglich einige Funktionen und die Hilfe (Benutzerhandbuch etc.) sind weiterhin nur in Englisch verfügbar. Die ersten Schritte mit diesem Programm  können aber leicht selbst erschlossen werden.

Wie funktioniert der yWriter?
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[Zitat] Unkommentiert – Zw. 1741 u. 1790

Die meisten Leser stecken ihre Bücher in ihre Bibliothek, die meisten Schriftsteller stecken ihre Bibliothek in ihre Bücher.

Nicolas Chamfort (1741 – 1790)
(Quelle)

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