FAMI-Ausbildungsstelle im Rhein-Main-Gebiet gesucht

Über Twitter bin ich auf @menschwerdung und ihr Blog “Menschwerdung” aufmerksam geworden. In ihrem Blog beschreibt sie sich wie folgt:

Autistin. Synästhetikerin. Künstlerlein. Nicht allwissend. Weder intellektuell noch professionell. Mag altmodische deutsche Wörter. Und Katzen. Und Dich vielleicht. Hat rosa Socken unterm Sofa. Ab und zu nebenberuflich Mensch. Und so.

In ihrem aktuellen Blogbeitrag beschreibt sie, was Bücher, was Bibliotheken ihr bedeuten und warum sie besonders geeignet für eine Arbeit in der Bibliothek ist. Es wäre schön, wenn sich eine Bibliothek finden könnte, die ihr eine Chance geben würde. Welche Auszubildene würde schon von sich sagen:

Die Arbeit in der Bibliothek ist nicht einfach nur Arbeit für mich. Nicht einfach nur etwas, was ich tun müsste, um meine Brötchen zu verdienen. Die Arbeit ist etwas, was ich gerne tue und tun muss, damit ich mich gut und ausgeglichen fühle.

Ich finde es oft sogar richtig doof, wenn dann schon bald wieder Feierabend ist. Ich bin viel zu gerne dort.

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[Leseempfehlung] Arbeiten in Bibliotheken

Edlef Stabenau beschreibt auf Netbib, welche Aufgaben im bibliothekarischen Arbeitsbereich wegfallen und in welche Zukunft sich die Bibliothek an dieser Stelle bewegt. Dass dies von Bibliothek zu Bibliothek unterschiedlich ist, zeigen auch die zahlreichen Kommentare.

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Ein Videoclip der Bibliothek der Universität von Kastilien-La Mancha am Standort Albacete (Spanien)

“La función y el fin de esta iniciativa es dejar atrás los trípticos y hacer propaganda de la biblioteca poniendo un videoclip en nuestra página web que muestre los recursos que tenemos que en mi opinión creo que están infrautilizados […] esta “divertida” experiencia ha servido para mejorar el clima laboral de este servicio ofreciendo, a la vez, una renovada y actual imagen de sus instalaciones y recursos.”

Ángel Aguilar

Für das folgende Video probten mehr als drei Monate lang insgesamt 45 BibliothekarInnen, Studenten, MitarbeiterInnen verschiedener Fakultäten und der Verwaltung. Es entstand an der Campusbibliothek in Albacete. Der Hintergrundssong ist eine Adpation des Songs “Video Killed The Radio Star” von den Buggles. Meine Spanischkenntnisse reichen leider nicht aus den neuen Titel “La biblioteca mató a los apuntes de antaño” richtig ins Deutsche zu übersetzen. Mithilfe der “Sección de Tecnología Electrónica de la Imagen”, dem “Instituto de Desarrollo Regional de la propia Universidad de Castilla-La Mancha”, dem Regisseur Ángel Aguilar und der Choreografin Ana Cebrian  entstand dieses professionelle Video, das erst seit Mitte April diesen Jahres 0nline verfügbar ist.

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Aus aktuellem Anlass: Der offene Umgang mit sexueller Identität am Beispiel der Stadtbibliothek in Salt Lake City

“The greatest disservice you can do a people, is to pretend they don’t exist.”

Jacqueline Goldthorp

Nachdem ich im letzten Jahr in einer Stadtbibliothek Zeuge einer rassistischen Beleidigung gegenüber zwei kopftuchtragenden Schülerinnen wurde, bin ich der festen Überzeugung, dass öffentliche Bibliotheken, die ja ebenso Teil des öffentlichen Raumes sind wie ein Marktplatz oder ein Stadtpark, nicht per se diskriminierungsfreie Orte sind, nur weil es dort mehr belesenere Menschen gibt als beispielsweise in Fußballstadien. In Großbritannien gab es hierzu schon Mystery-Shopping-Aktionen durch NutzerInnen  mit schwarzer Hautfarbe. Die Ergebnisse bzw. Reaktionen von seitens der BibliothekarInnen und NutzerInnen waren besonders dort von Mißtrauen und gewissen Ängsten vor dem vermeintlich Fremden geprägt, wo die sogenannten “Mehrheitsgesellschaft” aus Ur-Briten bestand, die ja bekanntlich der Gruppe der WASP (White Anglo-Saxon Protestants) zuzurechnen sind. Wie sollen BibliothekarInnen reagieren, wenn sie Zeuge rassistischer Äußerungen von seitens der NutzerInnen gegenüber anderen NutzerInnen werden? Welche öffentlichen Bibliotheken haben bei Nutzerbefragungen darauf geachtet, ob sie Fragen verwendeten, die Aufschluss darüber geben, ob KundInnen oder NutzerInnen jemals in ihrer Einrichtung diskriminiert wurden oder Zeuge von diskriminierenden Handlungen und Aussagen wurden? Kundenorientierung ist das eine, aber was fühlt ein “Kunde”, der in ebendieser Einrichtung schon einmal rassistisch beleidigt wurde? Wird er diese Einrichtung wieder gerne aufsuchen oder sie in Zukunft eher meiden? Ist nicht davon auszugehen, dass er wieder auf ähnliche Menschentypen trifft? Gibt es hierfür bereits Erfahrungen und Hinweise, die anderen hilfreich sein können, wenn sie mit dieser Problematik konfrontiert werden? Der Code of Ethics und Benutzerordnungen diverser Bibliotheken geben darüber noch keine Auskunft. Es gibt noch zu wenig Schutz für Menschen, die beim Besuch einer Bibliothek derartig angegangen werden.  Wenn ich von Diskriminierung schreibe, dann meine ich auch Homophobie. Bis dato gibt es trotz zahlreicher Initiativen unterschiedlicher politischer Parteien und Interessenverbände keinen Antidiskriminierungsschutz aufgrund der sexuellen Identität. Seit einigen Jahren gibt es an vielen Türen öffentlicher Einrichtungen (auch auf Bibliothekstüren) Aufkleber, die auf das Aussteigerprogramm für Neonazis Exit hinweisen, aber es gibt noch kaum oder zu wenig Hinweise für Menschen, die diskriminiert und rassistisch beleidigt werden. Eigentlich wären öffentliche Bibliotheken ideale Orte, um dieses Thema stärker auf die Agenda zu bringen und nicht nur einfach Infomaterial auszulegen.  Anläßlich des Internationalen Tags gegen Homophobie ist das nun folgende Video meines Erachtens ein mutiges und aussergewöhnliches Beispiel dafür, wie MitarbeiterInnen einer Bibliothek offen zu ihrer sexuellen Identität stehen und darüber berichten, wie schwer es in der Kindheit war von anderen gedemütigt zu werden und wie sie es schafften heute zu ihrer sexuellen Identität zu stehen.  Für viele mag das sicher eine Mutmachervideo sein und Utah zählt mit Sicherheit nicht zu den liberalsten US-Bundesstaaten. Es kommen auch MitarbeiterInnen zu Wort, die nicht der LGBT-Community angehören. Bereits am 23. Mai 2010 hatte ich über den Blogeintrag “Représentations de l’homosexualité dans les bibliothèques municipales françaises” und Beispiele aus Großbritannien, als auch aus Schweden darüber berichtet und hätte mich damals auf eine Debatte zu diesem Thema gefreut. Neben dem Zentralrat der Muslime in Deutschland setzen sich unterschiedliche Parteien in Deutschland dafür ein, dass im Grundgesetzartikel 3 neben dem Verbot der Diskriminierung aufgrund der Merkmale Geschlecht, Abstammung, Rasse, Sprache, Heimat und Herkunft, Glauben, religiöse oder politische Anschauungen sowie Behinderung, das Merkmal “sexuelle Identität” hinzugefügt werden.

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Ein Imagevideo zur interkulturellen Bibliotheksarbeit der spanischen autonomen Gemeinschaft Baskenland

“All citizens live in an increasingly heterogeneous society. There are more than 6,000 different communities and languages in the world. The international migration rate is growing every year resulting in an increasing number of people with transnational identities. Globalization, increased migration, faster communication, ease of transportation and other 21st century forces have created cultural diversity in many nations, where it might not have previously existed or has augmented the existing multicultural makeup.”

Auszug aus dem “The IFLA Multicultural Library Manifesto

Im folgenden etwa zehnminütigen Video kommen EinwohnerInnen der spanischen autonomen Gemeinschaft Euskadi in ihrer eigenen Muttersprache zu Wort. Ob auf portugiesisch, englisch, arabisch, berberisch oder in unterschiedlichen afrikanischen Sprachen, es äußern sich unterschiedliche Menschen darüber, welche Dientleistungen sie an den öffentlichen Bibliotheken in “Euskadi” nutzen. Zudem kommen BibliothekarInnen zu Wort, welche ausdrücklich betonen wie sehr ihnen die Einhaltung des IFLA-Manifestos zur (multi-)kulturellen Vielfalt am Herzen liegt.  Die spanische autonome Gemeinschaft Baskenland scheint die UNESCO-Erklärung sehr ernst zu nehmen. Selbst wenn für die ZuseherInnen das Video nicht zu 100% verständlich ist, wird die Wertschätzung der unterschiedlichen Kulturen durch die öffentlichen Bibliotheken aber durchaus deutlich werden. Eines der Ziele der  öffentlichen Bibliotheken Euskadi ist es, sich um die Integration der verschiedenen Kulturen durch  zu bemühen.

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Sie lesen wohl viel?

Ich habe gestern ein Buch gekauft und gleich ein zweites bestellt. Der Verkäufer, bei dem ich schon vor 14 Tagen ein Buch gekauft habe, als ich das abgeholte bestellt hatte, fragte: “Sie lesen wohl viel?” Bevor ich antworten konnte, beantwortete er seine Frage selbst: “Na klar, sonst wären Sie nicht Bibliothekarin geworden.” – Ich hab mir meinen Teil dazu gedacht…

Hm… ich lese viel, aber ich bin deswegen nicht Bibliothekarin geworden. Da hätte ich den Buchhändler auch fragen können, ob er deswegen Buchhändler geworden ist.

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Altes Wissen modern verwaltet

Computer haben Bibliotheken nachhaltig verändert – findet die Autorin, aus eigener Anschauung als Bibiltheksnutzerin [sic!].

Ja, das haben sie, wird Ihnen jede(r) BibliothekarIn bestätigen, die nicht mehr mühsam Karteikärtchen per Hand beschriften muss. Natürlich ist es ein AHA-Erlebnis für Bibliotheksbenutzer, wenn sie in eine sehr kleine Institutsbibliothek kommen und wieder an den Zettelkatalog müssen. Viele Studentengenerationen mussten sich mit dem Alphabetischen Autoren-, Titel- und Schlagwortzettelkaltalog nicht mehr auseinander setzen, sondern konnten gleich im elektronischen Katalog recherchieren, ohne großartige Vorkenntnisse dafür zu haben.

Und dann bringt die Autorin Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia natürlich auch ein paar Vorurteile, die man so Bibliotheken gegenüber hat:

Ich mochte Bibliotheken schon immer, den etwas muffigen Geruch nach Büchern, die Ruhe, die netten kleinen Überraschungen, die einen manchmal zwischen Buchdeckeln erwarten: Unterstreichungen, Besserwisser, die Tippfehler korrigieren, gelegentlich fällt auch eine Konzertkarte aus den Seiten heraus – kleine Memorabilia eines völlig anderen Lebens, das meines für einen Moment lang streift.

Und schön, dass ihr bewusst geworden ist, was für eine enorme Leistung der Erhalt und die Ordnung von Bücherbeständen bedeutet. Diese Glaube, dass dies früher schwerer gewesen ist als heute, hätte sie vielleicht sich sparen sollen. Heute sind die Anforderungen andere. Gerne möchte man die Suchmöglichkeitend er verschiedenen Zettelkatalog in den Online-Katalogen von heute ermöglichen und darüber hinaus Rechercheeinstiege schaffen, die damals nicht mögich waren. Der Aufwand für den Erhalt von Büchern heute ist durch die steigende “Sichtbarkeit” und somit Verfügbarkeit aber auch stärkere Umwelteinflüsse (Putzmittel, etc.) sicherlich nicht geringer einzuschätzen. Wir haben auch hier nur andere Möglichkeiten zur Restaurierung und Prävention.

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“Kickass Librarian”: Eine Persiflage auf KleinstadtbibliothekarInnen

Das folgende überspitzte Bibliotheksvideo ist eine Persiflage auf die verrückten BibliothekarInnen in Kleinstädten. Besonders witzig finde ich dieses Video nicht, da es wieder einmal mehr in die Klischeekiste greift. Das Motto der Bibliothekarin, gespielt von Tara McDonough, im folgenden Video lautet:

“If knowledge is power, then I’m in charge of an arsenal!”

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Ach, Sie möchten eine (wissenschaftliche) Bibliothekarin sein? (in engl.)

Es ist zum Gröhlen komisch.

What follows is four minutes of riffing on the minutiae of library life: the divide between librarians and clerks; the e-mail lists that spew out 20 messages an hour; the exacting personalities of otherwise cool people who flip out when something is moved to the wrong shelf.

Gefunden in:
So You Think an English Professor’s Life Is a Cartoon, The Chronicle of Higher Education

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