Ein Werbevideo der Bibliothek des Greenfield Community College in Massachusetts (USA)

Dieses Video ist meiner Meinung wirklich sehr originell und verwendet die Titelmusik aus “Drei Engel für Charlie” (Charlies Angel’s), einer überaus erfolgreichen Fernsehserie, die in den 1970er Jahren in den USA, aber auch in vielen anderen Ländern unter anderem auch in Deutschland ab 1979 lief. Die BibliotheksmitarbeiterInnen des Greenfield Community College werben in diesem Video auf kreative, witzige, ansprechende Art und Weise für ihren Service. Der Bibliotheksverband von Massachusetts überreichte den MitarbeiterInnen für dieses Video deshalb 2009 den  Public Relations Award in der Kategorie Medienpräsentation.

Teilen

Ähnliche Beiträge

Bibliothekare im Film: Eine Szene aus der Serie Twilight Zone (1961)

In a future totalitarian society, a librarian is declared obsolete and sentenced to death.”

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag erst in einigen Wochen veröffentlichen, doch ein Tweet von gestern (“In a totalitarian society, Romney Wordsworth is condemned to death for the crime of being a librarian”) durch Monika Bargmann machte das Thema noch aktueller und so entschied ich diesen Blogpost vorzuziehen. Der Filmclip am Ende meines heutigen Beitrags ist nur ein kleiner Ausschnitt aus der Folge “The Obsolete Man” der Serie Twilight Zone. Romney Wordsworth muss sich wegen seines Berufes rechtfertigen und wird für obsolet erklärt, da er im totalitären Staat, in dem es keine Bücher mehr gibt, keine Rolle mehr spielt. Er wird zum Tode verurteilt, weil er Bibliothekar (ein Beruf, der zur Todesstrafe führt) ist und an Gott glaubt.  Sein letzter Wunsch ist es die Hinrichtungsmethode selbst wählen zu dürfen. Die 48 Stunden später stattfindende Exekution wird für die Gesellschaft “live” im Fernsehen übertragen. » Weiterlesen

Teilen

Ähnliche Beiträge

[Zitat] Unkommentiert – 24.10.2007

Nur etwa 15 Prozent der Schulen verfügen über eine eigene Bibliothek, und selbst diese Bibliotheken erfüllen nur selten bibliothekarische Mindeststandards. In den Universitätsbibliotheken fehlen oft die notwendigen Mittel für ausreichende Neuanschaffungen. So müssen Zeitschriftenabonnements abbestellt werden oder Forschungsreihen können nicht weiter bezogen werden. Das entwertet oft den Bestand. Trotz des wichtigen Beitrags der Bibliotheken für die Bildung und das selbstständige Lernen, fehlt in Deutschland – im Gegensatz zu den erfolgreichen PISA-Ländern – die strategische Verankerung der Bibliotheken als Teil unserer Bildungsinfrastruktur. Durchgängige bildungspolitische Zielsetzungen gemeinsam mit dem Bibliothekswesen sind heute weder auf Länderebene noch in der Politik des Bundes in ausreichendem Maße anzutreffen. Meine Meinung ist: Bibliotheken gehören deshalb in Deutschland auf die politische Tagesordnung. […] In den vergangenen Jahren mussten auch die Bibliotheken, Archive und Museen Sparbeiträge leisten. Die Finanzausstattung vieler Institute liegt heute unter dem Notwendigen, die Personaldecke ist dünn geworden. Viele können ihre Aufgaben der Bewahrung und Erschließung nicht mehr in erforderlichem Umfang erfüllen. Hier hoffe ich auf eine Kurskorrektur.

Auszug aus “Ein Freudentag für die Kulturnation” von Altbundespräsident Horst Köhler anläßlich der Wiedereröffnung der Anna Amalia Bibliothek in Weimar


Teilen

Ähnliche Beiträge

11 Filme, in denen uns BibliothekarInnen den Tag retten und in Hauptrollen brillieren

Vor wenigen Tagen veröffentlichte das bekannte Weblog Huffington Post eine Lobeshymne an BibliothekarInnen in amerikanischen Filmen (in Form einer Slideshow), die auch hierzulande größtenteils bekannt sein dürften.

Warum wurden diesmal BibliothekarInnen ausgewählt? Im Eingangstext heißt es über “uns”:

“While writers might seem more glamorous, librarians are the quiet heroes of the literary world. They stand up against censorship, they uncover ancient mysteries, they laugh in the face of computerization and stop the corporate world dead in its tracks.”

Spätestens seit der Masterarbeit von Ute Engelkenmeier wissen wir, wie das Bild der BibliothekarInnen in Film und Fernsehen ist. Auch Monika Bargmann hatte zuletzt am 30.04.2010 zum 20. Gebrtstag der Genderbibliothek einen interessanten und heiteren  Multimediavortrag in Berlin (“Die Liebe nur aus Büchern kennen : das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer BibliothekarInnen zur Paarungszeit”) gehalten, in dem auch zahlreiche Ausschnitte aus bekannten Filmen vorkamen. Huffington Post dagegen listet fast nur Filme auf, in denen BibliothekarInnen nicht den klassischen Klischees entsprechen und zählt meiner Meinung nach zu den wenigen Medien weltweit, die in regelmäßigen Abständen Lobbyarbeit für Bibliotheken und BibliothekarInnen leisten. Bisher ist mir kaum ein anderes Medium bekannt, das derart positive Botschaften verbreitet, um den Einfluß und den Wert von Bibliotheken und BibliothekarInnen hervorzuheben. Aus diesem Grunde will ich an dieser Stelle die 11 Filme auflisten:

  1. “The Music Man” (1962): Barbara Cook als “Marian the Librarian”
  2. “The Mummy” (1999): mit Rachel Weisz als Bibliothekarin
  3. “Party Girl” (1995): mit Parker Posey als Bibliothekarin
  4. “National Treasure” (2004): mit Diane Kruger als Bibliothekarin
  5. “Desk Set” (1957): mit Katherine Hepburn als Bibliothekarin Bunny Watson (Spencer Tracy in der Rolle des Vorgesetzten Richard Sumner, der Bunny Watson und ihre Kolleginnen durch einen Computer ersetzen will)
  6. “Foul Play” (1978): Goldie Hawn als Bibliothekarin
  7. “Storm Center” (1956): Bette Davis als Bibliothekarin, die sich weigert das Buch “The Communist Dream” aus dem Bestand zu nehmen. Am Ende wird sie als Kommunistin gebrandmarkt.
  8. “Miranda” (2002): John Simon als Bibliothekar, der eine Liebesaffäre mit Christina Ricci beginnt
  9. “Peeping Tom” (1960): Helen Stephens als Bibliothekarin
  10. “The Station Agent” (2003): Michelle Williams als geschiedene Bibliothekarin
  11. “The Librarian: Quest for the Spear” (2004): Flynn Carson als Bibliothekar

Wem noch weitere Filme einfallen, in denen BibliothekarInnen die Hauptrolle spielen, kann dies gerne an Huffington Post und/oder an mich weitergeben. Gibt es denn auch europäische Filme in denen BibliothekarInnen eine Hauptrolle spielen, die frei von allen gängigen Klischees ist? Wenn ja, welche? Est-ce qu’il existe des films européens, où les bibliothécaires sont montrés  sans des clichés typiques  avec un premier rôle? Lesquels? Do films in Europe exist, where librarians are shown apart from common stereotypes in a star role? Which kind of films do you know?

Teilen

Ähnliche Beiträge
1 6 7 8