Ein Imagevideo der Yonsei University Library (Südkorea)

Teilen

Ähnliche Beiträge

Bibliotheken auf dem Lande: Zwei Best Practice Beispiele aus der Ukraine

In Ukraine, libraries are seen as cultural institutions. They are seen as warehouses where culture is kept but little is known about the other services a library can provide to improve the quality of life, like finding jobs or answering healthcare questions.” Colin Guard

Mithilfe der Bibliothek vor Ort und dem kostenlosen Internet, konnte das Dorf Synkiv in der Ukraine die Tomatenernte verdoppeln. Die unterstützte Bibliothek erhielt die Computer und die nötigen Fertigkeiten diese auch zu bedienen vom “Library Electronic Access Project” der US-amerikanischen Botschaft in der Ukraine. Das Video wurde von vom “Bibliomist Global Libraries program” gedreht und finanziell unterstützt durch die Bill & Melinda Gates Stiftung. Mittlerweile verfügt Biblimist auch über einen eigenen Twitteraccount. Hinter diesen Bibliotheksprogrammen steht die Non-Profitorganisation IREX, die wiederum auch Biblionet in Rumänien fördert. Letztlich hat diese Initiative den Wohlstand, die Bildung und den Ertrag der meisten EinwohnerInnen des Dorfes erhöht. Das Video ist allerdings schon zweimal in der deutschsprachigen Blogosphäre 2009 durch Christian Hauschke auf Infobib und durch Edlef Stabenau auf Netbib gepostet worden. Nichtsdestotrotz war ich von den Marktfrauen und den DorfbewohnerInnen so beeindruckt und an alte Zeiten erinnert, dass ich es nochmal einstellen musste. Das folgende Video macht auf eindrucksvolle Weise deutlich, welchen Beitrag Bibliotheken in Regionen leisten können, die vom “Digital Divide” betroffen sind. Doch trotz aller Lobeshymnen wird nicht deutlich dabei, ob es sich nicht doch um gentechnisch manipulierte Tomatensorten handelt, welche die BewohnerInnen online bestellen. Aktuell betrachtet, gibt es zunehmend Menschen in Großstädten, die z.B. “Guerrila Gardening betreiben. Das Buch “Urban Gardening” beschreibt eine Bewegung, die eine Renaissance des Selbermachens auslöst und die Wiederentdeckung des Miteinanders in den Städten beschreibt, denn Gurken wachsen ja bekanntlich nicht nur in Spanien, sondern auch hierzulande. Dazu beizutragen, damit auch die Ernten in den Städten hohe Erträge bringen, kann auch das gesammelte Wissen in Bibliotheken. Die Initiatoren des Prinzessinengartens in Berlin-Kreuzberg wussten anfangs kaum etwas über den Gartenbau.  Öffentliche Bibliotheken verfügen über Fachliteratur zu diesen Themen und könn(t)en auf diese Trends entsprechend reagieren.

» Weiterlesen

Teilen

Ähnliche Beiträge

Aus der Reihe Biblioclip: das Werbevideo “Dis papa…” für die Öffentlichen Bibliotheken Montréal

Der folgende Video  stammt von Vincent Deveux und Pasquale Tropea. Anlässlich des nun regelmäßig stattfindenden Concours Biblioclip, den ich 2009 bereits mal erwähnte, kam dieses Video zustande.

Teilen

Ähnliche Beiträge

Ein Imagevideo zur interkulturellen Bibliotheksarbeit der spanischen autonomen Gemeinschaft Baskenland

“All citizens live in an increasingly heterogeneous society. There are more than 6,000 different communities and languages in the world. The international migration rate is growing every year resulting in an increasing number of people with transnational identities. Globalization, increased migration, faster communication, ease of transportation and other 21st century forces have created cultural diversity in many nations, where it might not have previously existed or has augmented the existing multicultural makeup.”

Auszug aus dem “The IFLA Multicultural Library Manifesto

Im folgenden etwa zehnminütigen Video kommen EinwohnerInnen der spanischen autonomen Gemeinschaft Euskadi in ihrer eigenen Muttersprache zu Wort. Ob auf portugiesisch, englisch, arabisch, berberisch oder in unterschiedlichen afrikanischen Sprachen, es äußern sich unterschiedliche Menschen darüber, welche Dientleistungen sie an den öffentlichen Bibliotheken in “Euskadi” nutzen. Zudem kommen BibliothekarInnen zu Wort, welche ausdrücklich betonen wie sehr ihnen die Einhaltung des IFLA-Manifestos zur (multi-)kulturellen Vielfalt am Herzen liegt.  Die spanische autonome Gemeinschaft Baskenland scheint die UNESCO-Erklärung sehr ernst zu nehmen. Selbst wenn für die ZuseherInnen das Video nicht zu 100% verständlich ist, wird die Wertschätzung der unterschiedlichen Kulturen durch die öffentlichen Bibliotheken aber durchaus deutlich werden. Eines der Ziele der  öffentlichen Bibliotheken Euskadi ist es, sich um die Integration der verschiedenen Kulturen durch  zu bemühen.

Teilen

Ähnliche Beiträge

Zum einjährigen Bestehen der interkulturellen Kinderbibliothek "Il était une fois…" in Luxemburg-Gasperich

“Wenn in einer mehrsprachigen Umgebung eine mehrsprachige Erziehung nicht gelingt, dann sind dafür verschiedene Faktoren verantwortlich, die wir kennen müssen, um ihnen in der Erziehung zu begegnen. Auf jeden Fall ist sicher, dass eine gute Sprachkompetenz in einer Sprache ein besseres Lernen einer oder mehrerer anderer Sprachen ermöglicht. Kindergärtner(innen) bestätigen: Kinder mit guten Erstsprachkenntnissen lernen schnell und zuverlässig die zweite! […] Denn wenn die Ausbildung in der Erstsprache stagniert, ist auch die Entwicklung in der Zweitsprache in Gefahr. […] Medien können aber auch eine positive Rolle beim Spracherwerb und überhaupt beim Lernen spielen, wenn man sie denn richtig einsetzt.” Dr. Sabine Schiffer

Vor dem Hintergrund der Aktualität des Themas der Sprachförderung und  prioritär der Förderung der Muttersprache im Besonderen, welche durch den Besuch des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan vor wenigen Wochen in Düsseldorf ausgelöst wurde, habe ich ein Best Practice Beispiel aus Luxemburg gefunden, das ich an dieser Stelle vorstellen will. Vor etwa einem Jahr wurde die multikulturelle Bibliothek für Kinder „Il était une fois“ in Luxemburg-Gasperich eröffnet.  Die Vorsitzende des Vereins, der sich ebenso „Il était une fois“ nennt, war über dieses Jubiläum sehr glücklich. Ob es wohl mehr solche Bibliotheken in Luxemburg gibt oder war dies erst der Anfang? Die Bibliothek an sich will nicht als traditionell gelten. In Luxemburg ist der Anteil der Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit am höchsten in Europa und in Luxemburg ist Mehrsprachigkeit kein Novum, als was  es hierzulande gerne gesehen wird, sondern gelebter Alltag.  Dort beträgt die Quote der Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit  43, 5 % und liegt weit vor Ländern wie Deutschland  mit ewa 8 %. Die Bibliothek verfügt über eine Leseecke, in der sich Eltern mit ihren Kindern treffen können und gemeinsam in Bücher schmökern können.  Die Bibliothek richtet sich an Kinder im Alter von 0 bis 12 Jahren. Sie bietet auch Ateliers (Musikworkshops und Leseworkshops) an. Inhalt dieser Ateliers sind Rollenspiele, Diskussionen und Malaktivitäten. Dies bietet den Kinden die Möglichkeit ihre Muttersprache zu verbessern. Samstags zwischen 15 und 18 Uhr finden diese Ateliers statt. Als die Bibliothek vor einem Jahr ihren Betrieb aufnahm, gab es Bücher in elf verschiedenen Sprachen. Mittlerweile hat sich der Bestand vergrößert und auch die Anzahl der Sprachen. Es gibt Bücher in luxemburgischer, deutscher, französischer, englischer, holländischer, spanischer, albanischer, schwedischer, dänischer, griechischer, serbokroatischer, polnischer, italienischer und portugiesischer Sprache. Die Vereinigung “Il était une fois” kooperiert auch mit Schulen und Kinderbetreuungsstätten. Das ermöglicht dann LehrerInnen, ErzieherInnen und BetreuerInnen ihren Wortschatz zusammen mit Kindern zu erweitern.  Besonders beeindruckt hat mich der Webauftritt der Bibliothek: www.iletaitunefois.lu Insgesamt ist die Webseite in acht verschiedene Sprachen verfügbar. Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass die Bibliothek leider nur ehrenamtlich von etwa 17 freiwilligen Helferinnen betrieben wird. » Weiterlesen

Teilen

Ähnliche Beiträge

Aus aktuellem Anlass: Der “International hug a librarian day!”

“Because librarians are cool and they help and love everyone!”

Dieser Aufruf, der von Dinoslav Maganjicky auf Facebook ins Leben gerufen wurde, fand eine weltweite Verbreitung, wie ich auf den unterschiedlichsten Blogs und Internetseiten feststellen konnte. Warum? Ist es lächerlich seinen Bibliothekar bzw. seine Bibliothekarin zu umarmen? Oder nur symbolisch als Anerkennungstag gemeint? Werden heute bzw. wurden jemals schon BibliothekarInnen von ihren NutzerInnen umarmt? Wissen denn die anderen (die Nicht-BibliothekarInnen), dass sie UNS heute umarmen dürfen?  🙂 Oder wieviele Nicht-BiblothekarInnen wissen von der Umarmungsaktion? Sind wir denn wirklich so cool?

Erst vor 3 Monaten hörte ich eine rauchende Studentin vor einer Universitätsbibliothek  “die Bibliothekshexe” sagen. Wen sie meinte, konnte ich mir schon denken. Oder war “Bibliothekshexe” cool gemeint? Warum merkt sich das Unterbewußtsein im Kunden- und Nutzerkontakt eher die negativen Erfahrungen im Kontakt mit BibliothekarInnen und anderen Dienstleistern? Die Benennung der “Probleme”, warum wir als nicht so “cool” wahrgenommen werden, sind hinlänglich bekannt, doch welche weitreichenden Maßnahmen wurden bisher getroffen um dem mehr entgegenzuwirken?

Gab es außer Jin Tan schon andere BibliothekarInnen, die bei TEDx, bei anderen nichtbibliothekarischen Veranstaltungen und über unterschiedlichen Medienkanäle den Menschen die Aspekte des Berufes, dessen Bedeutung und dessen Potentiale für die Zukunft einer Wissensgesellschaft  näherbrachten? Die Zukunftswerkstatt war 2009 Gast bei Create Berlin und die Reaktionen der Kreativbranche waren ehrlich und eindeutig, was sie über Bibliotheken denken und ob sie diese überhaupt nutzen. Dem Anlass entsprechend sollen an dieser Stelle zwei coole BibliothekarInnen (Heidi Gustad & David Votta) aus Lansing (Michigan) zu Wort kommen, die dafür “kämpfen” dem Mainstreampublikum eine zeitgemäßeres Image zu vermitteln.  Beide sind für die  “Capital Area District Library” tätig und erklären den ZuhörerInnen, warum Bibliotheken für die Menschen und die “Communities” im Allgemeinen so wichtig sind. Der Titel ihres Vortrags lautet: “The Library: Not What You Think

“Bibliotheken und Archive leiden in der heutigen Zeit zunehmend unter einem Rechtfertigungsdruck, ihre Arbeit gilt nicht mehr als selbstverständlich und Kürzungen von Ressourcen und Personal stehen auf der Tagesordnung. Daher sind die Themen Image, Status und Selbstverständnis dieser Berufsgruppen mehr denn je aktuell und haben eine neue Präsenz erlangt.”

Ina Kießling

Teilen

Ähnliche Beiträge

Ein Imagevideo der Zentralbibliothek in Vigo (Spanien)

Raquel Galavis, eine Schauspielerin und Moderatorin  führt durch ihre professionelle und lebendige Stimme und Mimik durch die öffentliche Zentralbibliothek in Vigo. Leider gibt es keine Untertitel, aber auch ohne Spanischkenntnisse ist es möglich sich die Inhalte und die Bedeutung des Gesagten zu erschließen. Sie spricht über die Geschichte der Bibliothek, deren Abteilungen und Dienstleistungen. Die Bibliothek dient der Bildung und Unterhaltung.

Teilen

Ähnliche Beiträge

Ein Aufruf: BibliothekarInnen gesucht, die bereit wären an einem imagefördernden Zeitungsartikel mitzuschreiben

Ein Aufruf zu “What it takes to be a 21st century librarian in Germany”:

“Ich beabsichtige für eine überregionale deutsche Tageszeitung oder Wochenzeitung einen ähnlichen Artikel wie den vor zwei Wochen in der englischsprachigen Zeitung Guardian erschienen Artikel “Beyond books: what it takes to be a 21st century librarian” zu verfassen. In sogenannten “Case-studies” werden 4 verschiedene BibliothekarInnen und deren Arbeit vorgestellt. Zu einer überregionalen deutschen Zeitung ist der Kontakt hergestellt. Die positive Resonanz auf der Fanseite von Bibliothekarisch.de hat gezeigt, dass dieser Artikel, der von zwei englischen Bibliothekarinnen verfasst wurde ein wichtiger Schritt wäre aus dem “Bibliotheksschneckenhaus” hervorzutreten und selbst mehr in nichtbibliothekarischen Zeitschriften und Zeitungen zu publizieren und “uns weniger von anderen darstellen zu lassen, da dadurch das Bild über den Beruf verzerrt sein kann. Hierfür suche ich Mitstreiter, 3-4 BibliothekarInnen  aus dem ÖB-Bereich, dem WB-Bereich und einer Spezialbibliothek, die bereit wären an dem Artikel mitzuschreiben. “

Natürlich wäre es gut, wenn gerade jüngere BibliothekarInnen sich angesprochen fühlten und wenn zumindest ein männlicher Bibliothekar dabei wäre. Dennoch ist das keine Bedingung und ich freue mich über interessierte BibliothekarInnen, die mit dazu beitragen wollen, ihren Beruf und ihr Tätigkeitsfeld zu beschreiben, um LeserInnen auf den Beruf neugierig zu machen und ihnen erzählen, was wir den ganzen Tag so machen.

Es geht darum der Außenwelt – der nichtbibliothekarischen Öffentlichkeit  – ein zeitgemäßeres Bild (frei von Stereotypen) zu vermitteln, welches den Wert und die Arbeit von BibliothekarInnen ins Zentrum rückt. Warum sollen nicht mehr bibliothekarische Themen (z.B. Medien- und Informationskompetenz, die Förderung der frühkindlichen Buchkultur, das Lebenslange Lernen und der Umgang mit Plagiaten und dem Urheberrecht) in Massenmedien wie Zeitungen und Zeitschriften von BibliothekarInnen auf die Agenda gebracht werden, um den gesellschaftlichen Stellenwert stärker hervorzuheben?

Interessenten (egal ob FachreferentInnen, Fachangstellten für Medien und Information oder Diplom-BibliothekarInnen) können mich unter der folgenden Emailadresse bis zum 15. März 2011  anschreiben: wolfgang.kaiser@lycos.com

Teilen

Ähnliche Beiträge

Zum 66. Geburtstag von Nancy Pearl: “Happy Birthday”

An dieser Stelle wünschen wir Nancy Pearl, die als Vorbild der “Superheldenbibliothekarin” dient, alles Gute zum Geburtstag. Happy birthday Nany Pearl!

Es wäre doch durchaus wünschenswert, wenn sich auch weitere Actionfiguren in jedem Land auf der Welt finden, um BibliothekarInnen im Mainstream der Spiel- und Berufswelt auftauchen zu lassen. Trotzdem sollte eine mögliche heutige Figur zeitgemäßer, weniger klischeehaft und dem Beruf entsprechend adäquater aussehen als die “Nancy Pearl Librarian Action Figure” z.B. mit E-bookreadern in der Hand. Die Firma Playmobil stellt(e) viele Figuren unterschiedlicher Berufsgruppen her, aber BibliothekarInnen gibt es bis heute nicht im Sortiment.  Vor wenigen Jahren verschenkten die Berliner Verkehrsbetriebe anlässlich der Baumaßnahmen auf der Linie U1/U3 Playmobilfiguren, die in Form von Bauarbeitern, für Verständnis und um Aufmerksamkeit bei Kindern und Erwachsenen warben. Wenn schon die BVG es sich leisten konnte, eigene Playmobilfiguren herzustellen, dann doch sicherlich auch die Bibliotheksverbände hierzulande und anderswo. Auf Jobmessen und bei Veranstaltungen, an denen NichtbibliothekarInnen teilnehmen, wären solche Giveaways ideale Instrumente zur Kundengewinnung und Kundenbindung oder als Aufmerksamkeitsteaser, dass es uns (noch) gibt.

Laut Pearl müssten angehende BibliothekarInnen trotz gewisser anderer Trends und Prioritäten in der Ausbildung und im Studium, weiterhin folgende Fähigkeiten beherrschen:

The largest problem facing librarianship today is, that we have yet to balance the three important functions a library has in a community: information access, providing people with books and material for their recreational learning and reading, and offering quality programs for our patrons. The pendulum swung way over on the information access side and has yet to right itself. We graduate people from library schools (information schools) knowing how to build a website, but not knowing how to recommend a book to someone who comes in asking for something good to read.”

Bestimmte Personen fühlen sich in einer Buchhandlung vermutlich besser beraten als in so mancher Bibliothek. Das spiegeln auch meine Erfahrungen wider. Seit einigen Jahren gibt es auf Deutschlandradio Kultur jeden Freitag die Sendung “Ihre Buchhändlerin empfiehlt“. Dabei fällt auf, dass es Buchhändlerin nicht BuchhändlerIn heißt, so dass der Öffentlichkeit wieder einmal mehr suggeriert wird, dass dieser Beruf per se als ein typischer Frauenberuf zu verstehen sei. So zumindest mein Eindruck. Zudem wundert es mich sehr, dass es hierzulande bisher noch keine vergleichbare Sendung gibt, die da lautet  “Ihr(e) BibliothekarIn empfiehlt”. Aus dem Studium ist mir noch bekannt, dass es  in Finnland  schon seit mehreren Jahren eine Radiosendung gibt, wo es nicht nur um Bücher geht, sondern um die Förderung der Neugierde und dem Hunger nach Wissen, indem jeder Fragen an BibliothekarInnen stellen kann. Warum wird hierzulande eigentlich nicht schon längst der Kontakt mit Radiostationen auf lokaler Ebene gesucht und so etwas Ähnliches ausprobiert? Oder bin ich nur unzureichend informiert?

Teilen

Ähnliche Beiträge

Die niederländische Stiftung Bibliotheek.nl nahm ihre Arbeit auf [+ Richtigstellung]

Seit dem 1. Januar diesen Jahres gibt es im niederländischen Bibliothekswesen die Stiftung Bibliotheek.nl. Sie ging aus dem ehemaligen Verband “Vereniging van Openbare Bibliotheken” und dem “Sectorinstituut Openbare Bibliotheken” hervor. Mit der Stiftung Bibliotheek.nl wird die digitale Bibliothek der Niederlande erweitert und effizienter verwaltet.  Die Stiftung trägt zur Erweiterung und Verwaltung der nationalen digitalen Bibliothek bei. Unter ihrem Dach sind alle öffentlichen Bibliotheken der Niederlande zusammengefasst.

Ein Blick auf die Webseite http://www.stichtingbibliotheek.nl lohnt sich, wie ich finde. Wer wie ich, nicht die niederländische Sprache beherrscht, wird dennoch das meiste verstehen, auch wenn es (noch) keine englische Übersetzung der wichtigsten Inhalte auf der Webseite gibt. Diese kompakte Webseite soll die Sichtbarkeit der öffentlichen Bibliotheken der Niederlande im Internet erhöhen, eine gemeinsame Informationsinfrastruktur anbieten, um mit jeder Bibliothek leichter in Kontakt treten zu können. Außerdem soll dieses Internetportal die Entwicklung und Umsetzung von digitalen Produkten und Dienstleitungen erleichtern. Daraus werden sich dann Kooperationen mit Bibliotheken und anderen Einrichtungen des kulturellen Sektors ergeben.

Der folgende Imagefilm liefert einen Vorgeschmack darauf, was zukünftig in den Niederlanden von innovativer Bibliotheksarbeit noch zu erwarten sein wird. Obwohl er auf niederländisch ist, kann er bei genauem Hinhören doch von Menschen, die Deutsch können, verstanden werden.

[update]Richtigstellung: Sollte der Eindruck entstanden sein, dass die Stiftung erst zum 1.1.2011 entstanden ist, bitte ich dies zu entschuldigen. Es tut mir sehr leid. Natürlich ist das offizielle Gründungsdatum der 1.1.2010. Ich selbst war wohl noch nicht ganz im Jahr 2011 angekommen. Mit freundlichen Grüßen, Wolfgang Kaiser [/update ; 12.01.2011]

Teilen

Ähnliche Beiträge
1 2 3 4