Eine jüdische Bibliothek für Litauen: Vorstellung der neugegründeten “Vilnius Jewish Library”

“Für die Zukunft Litauens ist es sehr wichtig, sich bewusst zu machen, dass wir ein Teil der reichen und vielfältigen Tradition der europäischen Kultur sind. Dieses Projekt wird einen Teil des vielfarbigen Mosaiks, das Vilnius einmal war, wieder herstellen. Das wird uns dabei helfen, das kulturelle Erbe unseres Landes in seiner ganzen Bandbreite wahrzunehmen.“ Arunas Gelunas

Amos Oz beschrieb in seinem Buch “Eine Geschichte von Liebe und Finsternis” die litauische Herkunft seiner Großeltern und Eltern, die in ihrer neuen Heimat Israel eher schlecht zurecht kamen. Geistig noch verwurzelt in Wilna und Odessa haben sie die meisten ihrer Träume aufgeben müssen. Oz’ Vater wurde “nur” Bibliothekar. Vor dem Zweiten Weltkrieg waren 40 Prozent der Einwohner von Vilnius Juden (220.000). Als «Jerusalem des Nordens» galt die Stadt als Mittelpunkt der jüdischen Kultur und Sprache in Nordeuropa. Während der deutschen Besatzung wurden mehr als 90 Prozent aller in Litauen lebenden Juden ermordet. Die Stadt Vilnius war ein kulturelles Zentrum für jüdische Kunst und Kultur. Es blieben nur wenig vom einst jüdischen Erbe übrig. Zahlreiche Bibliotheken verschwanden damals. Das Staatliche Jüdische Gaon-von-Vilnius-Museum und das Zentrum für Toleranz setzen sich dafür ein die Litauer über die schmerzvolle Geschichte des Holocaust aufzuklären, die bis zur Unabhängigkeit Litauens im Jahr 1990 von der Sowjetunion größtenteils geheim gehalten wurde. Auch wenn es bis heute zwischen der litauischen und jüdischen Gemeinde nach wie vor viele Missverständnisse gibt, wurde dieses Jahr offiziell zum ‘Jahr der Erinnerung an die Opfer des Holocaust in Litauen’ ausgerufen. Laut  Rachelė Kostanian, der Kuratorin der Holocaust-Ausstellung im Jüdischen Museum vollziehtsich seit wenigen Jahren in der Gesellschaft ein spürbarer Wandel vollzieht: „Der Holocaust ist etwas stärker in das Bewusstsein der Menschen gerückt.“ Heute hat die jüdische Gemeinde in Vilnius nach eigenen Angaben rund 3000 Mitglieder.

 

Am 16.12.2011 wurde die erste Jüdische Bibliothek seit 1943 in Vilnius eröffnet. Der Initiator und Gründer der Bibliothek ist der US-Amerikaner Wyman Brent. Er, der Buchhändler ist, hat keinerlei jüdisch-litauischen Wurzeln und hatte einfach den Traum eine jüdische Bibliothek in Litauen zu gründen. Im folgenden Video aus dem Jahr 2010 wird von Brents Deutschlandreise 2010 berichtet. Es wird auch über weitere Vorbereitungsreisen in Europa berichtet, wo Wyman Brent zahlreiche Buch- und Medienspenden erhielt und die Kontakte mit jüdischen Einrichtungen herstellte.

» Weiterlesen

Teilen

Ähnliche Beiträge

Ein TEDx Vortrag von Carol Tilley: "Kids Need Comic Books"

Der folgende Vortrag wurde im letzten Jahr an der “University of Illinois” in Urbana-Champaign gehalten. Besonders lobens- und erwähnenswert ist, dass TEDx UIUC 2010 von einer Gruppe von Studenten organisiert wurde, insbesondere von Cristian Mitreanu. Carol Tilley war lange Zeit als Medienspezialistin für Highschoolbibliotheken und als Dozentin an der Indiana University tätig. Derzeit arbeitet Tilley als Assistenzprofessorin an der Graduate School of Library and Information Science (GSLIS) der “University of Illinois”. Ihr Forschungs- und Lehrinteresse gilt der gedruckten Kinderbuchkultur, der Medienkompetenz und dem Schulbibliothekswesen.

Teilen

Ähnliche Beiträge

[Bildzitat] Unkommentiert – Entstehungsjahr zw. 2007-2011

Teilen

Ähnliche Beiträge

Peter Sodann sucht finanzielle und personelle Unterstützung für die "DDR"-Bibliothek in Staucha

“Wer diese Bücher wegwirft, wirft auch mich und viele DDR-Bürger weg.” Peter Sodann

Peter Sodann, Schauspieler (z.B. als langjähriger Darsteller des Tatort-Kommissars Ehrlicher), ehemaliger Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten (2009: 91 Stimmen) und ehemaliger Intendant des Neuen Theater Halle (bis 2005) hatte Ende November 2010 für seine sich in Entstehung befindliche Bibliothek, welche sich zur Aufgabe setzt alle in der  Ex-“DDR”  erschienen Bücher aus den Jahren 1945-1989 zu sammeln, eine dauerhafte Bleibe in Staucha (bei Riesa) gefunden. Zum Bestand zählen Raritäten wie etwa der in der Ex-“DDR” verbotenen Zeitschrift “Junge Kunst”, der Band “Was tun?” von N. G. Tschernyschewski, die “Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung”, Prinzessin Zitrinchen” oder auch “Ohne Kampf kein Sieg” Manfred von Brauchitsch. In Staucha ist die Bibliothek nun in dem durch EU-Fördermittel sanierten Dreiseithof untergebracht. Dabei handelt es sich um ein ehemaliges Rittergut. Zwei ehemalige Getreideböden werden zu Bibliotheksräumen umgebaut. Laut  Peter Sodann wird der Platz für die nächsten fünf bis sechs Jahre reichen.

Zurzeit sucht Sodann nach UnterstützerInnen, die bereit sind ihm beim Bibliotheksaufbau zu helfen. Auf seiner Webseite wirbt Sodann um Freiwillige, welche bei der Katalogisierung, bei der Erweiterung des Bestandes und der  Betreuung Bibliothek mithelfen wollen. Auf seiner Internetseite ruft Sodann dazu auf , dass “jeder Bürger dieses Landes der Dichter und Denker einen Euro spendet”. Bisher wurden schon 140.000 Bücher durch 1-Euro-Jobber katalogisiert. Verstößt dies nicht gegen gegen die politische Agenda der Partei “die Linke”, zu der Sodann sich so offen bekennt? Doch Sodann scheint für die Umsetzung seines Vorhabens wohl jedes Mittel recht zu sein und  dabei auch in Kauf zu nehmen “linke” Prinzipien zu verletzen. Weitere Kosten kommen für den Kauf von Regalen, für Strom und Heizung hinzu. Ziel ist es aus der Büchersammlung eines Tages eine öffentlich zugängliche Bibliothek zu machen.  Es besteht die Möglichkeit dem “Verein zur Förderung, Erhaltung und Erweiterung einer Sammlung von 1945-1990 im Osten Deutschlands erschienener Literatur” beizutreten und den weiteren Aufbau zu unterstützen. Verwundernswert dabei ist meiner Meinung nach, dass es erst der Initiative eines Peter Sodann bedurfte, um diese Bücher zu sammeln und für die Nachwelt zu bewahren. Verfügt nicht die “Deutsche Bücherei” in Leipzig bereits über alle in der ehemaligen “DDR” verlegten Bücher (und mit dem “Giftschrank” auch über die verbotene Literatur)? Meiner Ansicht wäre es besser gewesen, einen zentraleren Ort zu finden, der näher an “Westdeutschland” liegt, um auch den “Westdeutschen” diesen Bestand näher zu bringen und so die Literatur und die Geschichte der DDR besser kennen zu lernen. Peter Sodann und seiner Initiative wünsche ich weiterhin alles Gute. » Weiterlesen

Teilen

Ähnliche Beiträge

Ein Imagevideo der “Moravian Library” in Brno (Tschechien)

Die mährische Bibliothek in Brno (auch unter dem Namen Brünn bekannt ) ist die traditionsreiche Universitäts- und Landesbibliothek in Morava (alte Bezeichnung Mähren) und wurde 1808 gegründet. Mit 3,7 Millionen Bänden ist ist die zweitgrößte Bibliothek in in Tschechien. Die Bibliothek ist auf dem Gebiet der Sozialwissenschaften, der Medizin und der technischen Fachliteratur spezialisiert. Zudem verfügt sie über wertvolle historische Bestände, 384 Inkunabeln, ungefähr 384 Manuskripten und 60.000 alten Drucken. Der Bestand, der jährlich angeschafft wird liegt etwa bei 40.000 Medieneinheiten. Insgesamt sind 157 MitarbeiterInnen für etwa 29.0000 BenutzerInnen zuständig, wovon 60 % Studenten sind. Täglich besuchen die Bibliothek 1.5000 Personen. Die Bibliothek in Brno ist auch eine wichtige Regionalbibliothek, welche die aus der Region Südmähren stammende Buch- und Zeitschriftenproduktion sammelt. Ferner unterhält die Bibliothek Kooperationen und Kontakte mit Bezirks- und Stadtbibliothek aus der Region. Außerdem veröffentlicht die Unversitäts- und Regionalbibliothek von Brno in regelmäßigen Abständen spezielle Bibliographien und andere Publikationen.

Teilen

Ähnliche Beiträge

[Zitat] Unkommentiert – 1501-1576

“Die Bibliotheken füllen sich an mit Büchern, die Geister werden aber immer ärmer an Bildung.”

Geronimo Cardano (1501-1576)

Teilen

Ähnliche Beiträge

Ein Auskunftsschalter aus Büchern an der Bibliothek der Technischen Universität Delft als Recyclingmethode für Bücher

Anbei ein Bild über eine eigentlich sehr nützliche und praktische Art, wie Bücher in manchen Bibliotheken noch verwendet werden können. Der Auskunftsschalter steht in der Bibliothek der TU Delft.

Ein Nutzer der Bibliothek der TU Delft schrieb folgendes über den Auskunftsschalter:

“Books are reused to create this enormous piece of library furniture at TU Delft architecture bibliotheek. Because the books are stacked rather than dismantled, this desk is true to its origins as well as its function.”

Nach der Universitätsbibliothek in Stanford und der “Cornell University’s Engineering Library” scheint sich wohl in den USA (und vermutlich anderswo) ein Trend zu (weitestestgehend) bücherlosen  Bibliotheken abzuzeichnen. Dort werden Bücher durch E-Bookreader ersetzt, aber wenn hierzulande Hochschulbibliotheken und öffentliche Stadtbibliotheken bei der Neuanschaffung von Medien einsparen, wird dieses eingesparte Geld dann auch für den Kauf elektronischer Lesegeräte verwendet?  Selbst die FAZ verwendete vor wenigen Tagen die Überschrift “Abbau Buch“.  Diese schleichenden Personal- und Bestandsabbaumaßnahmen sind doch schon länger im Gange und nicht erst seit gestern oder einem Jahr. Muss es bei gewissen “Problemen” erst so weit kommen bis die FAZ und andere Medien über Bibliotheken öffentlichkeitswirksam berichten? Gilt auch hier das von Margaret Thatcher in den 1980er Jahren in der Wirtschaft propagierte TINA-Prinzip? Neusprech.org weist auf das heutzutage häufig im politischen Diskurs verwendete Wort “alternativlos” hin, das ein Oxymoron ist. Meiner Ansicht nach ist zu wenig von Alternativen und deren Erfolg die Rede, als von den klammen Kommunen. Wie wäre es mit einem Konjunkturpaket III für nachhaltige Bildung (Investitionen in eine flächendeckende Bibliotheksinfrastruktur) anstatt in “Flüsterasphalt” zu investieren, der mehr Nachteile als Vorteile aufweist. Welche Gründe sind dafür verantwortlich, dass  Bibliotheken der Bildungsauftrag schleichend entzogen bzw. unerfüllbar gemacht wird? Warum werden  Theater und andere Kultureinrichtungen oftmals weniger finanziell geschröpft? Liegt es an einer  mangelnden Lobby breiter Bevölkerungsgruppen, die viel heterogener sind als das “Ottonormalbibliotheksklientel”? Schmücken sich Städte lieber mit ihren Theatern in der Öffentlichkeit als mit Bibliotheken? Besteht denn ein  Zusammenhang zwischen der schlechteren Lesekompetenz im Norden und Osten des Landes und einer dort vorhandenen mangelnden Bibliotheksinfrastrukur? Gibt es hierzu nicht stichhaltige Untersuchungen, die das untermauern? Wie alarmierend und besorgniserregend müssen Schlagzeilen und erwiesene Untersuchungen, wie die des Berliner Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) noch sein, damit die Politik, aber auch die Bürger wacher werden? Eigentlich sind doch Bibliotheken Einrichtungen, die Intelligenz und Bildung fördern? Hätte ein gewisser Herr S. vor wenigen Wochen ein Buch mit dem Titel “Deutschland spart seine Bibliotheken kaputt und wird dadurch immer dümmer” veröffentlicht, hätte dies sicher einige Unterhaltsträger und Meinungsmacher aufgeschreckt und es wären Maßnahmen zur Gegensteugerung eingeleitet worden. Stattdessen wird sich kaum etwas ändern.

» Weiterlesen

Teilen

Ähnliche Beiträge

Aus aktuellem Anlaß: das Ausmaß der Zerstörung durch die Flutkatastrophe in Pakistan am Beispiel der “Northern University Library”

Durch die Flutkatastrophe verloren 10 Millionen Menschen in Pakistan ihr Zuhause. Sie zählt somit zu den größten humanitären Katastrophen der letzten Jahrhunderte. Almählich beginnen die Familien in ihre zerstörten Häuser zurückzukehren. Eine der Gegenden, in denen die Schäden am verheerendsten ausfielen, war die Provinz Khyber Pakhtunkhwa (bis April 2010 Nordwestliche Grenzprovinz ), deren Hauptstadt Peschawar ist. Der Campus und die dazugehörige Bibliothek, die zur einzigen Universität in dieser Region gehört, der Northern University, wurden komplett zerstört. Dabei wurde, wie die folgenden Fotos zeigen, die Universität erst 2008 neu eröffnet. Die Universitätsbibliothek verlor alle ihre 11.704 Bücher, ihre Regale, ihre sonstigen Möbel und ihre wertvolle Computerausrüstung. Studenten und Mitarbeiter sind unermüdlich im Einsatz zerstörte Forschungs- und Diplomarbeiten wieder zusammenzufügen.  Bis vor kurzem hinderten überflutete Straßen die Universitätsangehörigen daran Zugang zu den Gebäuden zu bekommen.  Die Fotoschau unter dem folgenden Link “Flood Disaster At City Campus”  macht das wahre Ausmaß der Zerstörungen weiter deutlich. Im Moment wird alles getan, um die Bibliothek möglichst bald wieder zu eröffnen, obwohl die Bedürfnisse an anderer Stelle dringender befriedigt werden müssten. Eigentlich handelt es sich bei der Universität um eine Finanzierung durch den “Education Development Research Trust”, der sich um die Bildungschancen junger Männer und Frauen kümmert denen sonst die Mittel fehlen Hochschulen zu besuchen. Nach einer Anhörung bezüglich der Zerstörungen, nahm sich die “Asia Foundation” mit einer Buchspende von 5.000 Stück dem Problem an. Vorletzte Woche kam eine erste Box mit 500 Büchern an. Eine nächste Lieferung wird zur Wiedereröffnung der Universität Ende September erwartet. Es ist der Region ein baldiger Wiederaufbau und ein optimistischer Neubeginn zu wünschen, selbst wenn dieser noch dauern wird. Die “Asia Foundation” beschreibt auf ihren Webseiten, was mit den Spendengeldern geschieht und wie geholfen werden kann.

Teilen

Ähnliche Beiträge

Die Gefängnisbücherei auf Guantánamo (USA)

“He who does battle with monsters needs to watch out lest he in the process becomes a monster himself. And if you stare too long into the abyss, the abyss will stare right back at you.” Friedrich Nietzsche

Bisher war mir nicht bekannt, dass es im Gefangenlager auch eine Bibliothek (“Delta Camp library“) für die Häftlinge gibt. Unter der Überschrift “Harry Potter and the Prisoners of  Guantánamo” veröffentlichte Huffington Post einen Hinweis auf einen im Time Magazine erschienen Artikel mit der Überschrift  “What Prisoners Are Reading at Gitmo” von Kayla Webley.  Dieser Artikel hat durchaus Unterhaltungswert und vermittelt dem Leser den Eindruck, es handele sich um ein ganz normales Gefängnis. Auch die französische Tageszeitung “Le Monde” und der britische Guardian versuchten medientauglich mit der folgenden Überschrift die vermeintlich allerletzten Geheimnisse des Lagers zu entlocken: “Guantánamo Bay library’s most wanted books? Anything but Barack Obama“.  Bevor ich näher auf die Bibliothek und deren Echo aus den Medien eingehe, sollte ich kurz etwas zum Lager erwähnen. Die Fläche der Halbinsel Guantánamo von 117 km² wird seit 1903 von den USA gepachtet, aber eigentlich verlangt Kuba seit einigen Jahren schon mit Nachdruck die Rückgabe des Gebietes. Ursprünglich sollte das  Lager von Guantánamo im Januar 2010 geschlossen werden.  Aus verschiedenen Gründen wird sich die Schließung aber noch bis auf weiteres hinauszögern. Ende Juni diesen Jahres berichtete die New York Times darüber, dass es immer unwahrscheinlicher wird, dass das Lager Guantánamo vor dem Ende der Amtsperiode Obamas geschlossen wird. Einer Umfrage aus dem März 2010 zufolge, die im selben Artikel zitiert wird, würden 60 % der US-Amerikaner sich wünschen, dass das Lager erhalten bliebe und weiterhin genutzt würde. Für Journalisten, Reporter, Abgeordnete des Kongreßes und anderen Gäste, wird die Bibliothek als Vorzeigeeinrichtung des Gefangenlagers von Guantánamo genutzt, um zu zeigen, dass das Lager eigentlich ein sicherer, menschlicher und von Transparenz gezeichneter Ort ist, wie der Miami Herald am 10.11. 2009 schrieb. Andere “normale” Gefängnisse haben auch Büchereien und verfügen über Einrichtungen, die das Leben in solchen Extremsituationen und in der Isolation von der Außenwelt erträglicher machen, aber wird ein Lager, das gegen die UNO-Menschrechtskonvention verstößt durch eine Bücherei und eine harmlose Berichterstattung “menschlicher” und von der Weltbevölkerung mehr akzeptiert als bisher? Insgesamt verfügt die Bibliothek über 18.000 Medieneinheiten in 18 Sprachen (z.B. Urdu, Usbekisch, Arabisch oder Farsi) bei 176 Inhaftierten. Durch die Verlegung und Entlassung von Häftlingen ist dies ein durchaus beachtlichte Quote (das Verhältnis Medienbestand zu den Nutzern). Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die Harry Potter Bände, von Dan Brown verfasste Bücher, aber auch Klassiker von John Grisham und bis hin zu Agatha Christie. Wenn das Militär Schwierigkeiten hat Titel in einer bestimmten Sprache ausfindig zu machen, kommt das “International Committee of the Red Cross” manchmal zu Hilfe beim Bestandsaufbau zur Hilfe. » Weiterlesen

Teilen

Ähnliche Beiträge
1 2